Point Alpha - Der heißeste Punkt des Kalten Krieges | MDR DOK

12.08.2022 05:12
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Point Alpha - Der heißeste Punkt des Kalten Krieges | MDR DOK
Die Vernichtung Deutschlands in einem Atomkrieg - sie hätte hier begonnen, im Südwesten Thüringens, an der Grenze zu Hessen, nahe der Stadt Geisa. Point Alpha ist einer der authentischsten Erinnerungsorte des Kalten Krieges. Dieser eigentlich kleine Beobachtungspunkt der U.S. Army in der Rhön, im sogenannten "Fulda Gap", wäre im 3. Weltkrieg Schauplatz der ersten vernichtenden Schlacht zwischen NATO und Warschauer Pakt geworden. Taktische Atomwaffen inklusive. Gelegen an der hochgerüsteten innerdeutschen Grenze, mit Minenstreifen, Selbstschussanlagen und Sperrgebiet.

Diesen Ort würde es ohne den Thüringer Berthold Dücker nicht mehr geben. Er flüchtete als 16-Jähriger wenige Jahre nach dem Mauerbau, 1964, von hier aus in den Westen. Journalist zu werden, sein Traumberuf, dass konnte er sich in der DDR nicht vorstellen. Berthold Dücker wird im Westen Journalist, recherchiert über den US-Stützpunkt "Point Alpha", macht Karriere. Als ihn nach dem Mauerfall die Anfrage erreicht, Chefredakteur einer der neuen Zeitungen in Südthüringen zu werden, sagt er begeistert zu. In dieser Zeit erlebt er mit, dass "Point Alpha" von der hessischen Landesregierung abgerissen - und das Gelände renaturiert werden soll. Berthold Dücker protestiert - und wird zum Begründer der Aufklärungs-, Dokumentations- und Erinnerungsstätte Point Alpha. Der junge Freistaat Thüringen unterstützt ihn damals, das Land Hessen nicht.

Ost und West, in Gegensätzen vereint, an kaum einem anderen Ort ist das so wie hier. Bis heute. Heute kommen 88 Prozent der Schüler, die sich Point Alpha und das Grenzmuseum anschauen, aus Hessen. 12 Prozent aus Thüringen. Der Film geht auf Spurensuche im nahen, thüringischen Vacha. Warum ist das so? Am Gymnasium Vacha lehrt Beate Dittmar. Sie stammt wie Berthold Dücker aus Geisa, ist aber in der DDR geblieben. Heute ist sie Lehrerin und engagiert sich stark für Point Alpha. Berthold Dücker trifft Schüler, die geboren wurden, als die DDR schon zehn Jahre Geschichte war - und deren Familien und Biografien doch noch stark von dieser Zeit geprägt sind. Was erzählt uns dieser Ort heute, vor allem jungen Menschen in Ost und West?


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12.08.2022 08:02
avatar  linamax
#2
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Da findet im September ein Treffen statt, die da n der Nähe gedient haben .


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12.08.2022 13:08 (zuletzt bearbeitet: 12.08.2022 13:16)
#3
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Hallo,
nur mal kurz zu Thema. Ich war 1972 ein paar mal da vor Ort, es stand da noch ein Holz- Metall B- Turm
des Panzeraufklärungsregiment der US Army. Das war eine Eliteeinheit, immer mit der neusten Bewaffnung und Technik ausgerüstet War eine interessante Aufgabe damals.
Gruß Frank


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29.08.2022 22:56
avatar  Ehli
#4
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Ehli
Ich habe es mir nicht ausgesucht, ein Ossi zu sein....
Ich hatte einfach Glück!

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