Von Schrott zu Millionen - Fahrzeuge der DDR - IFA

07.08.2022 09:33
#1
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Viel Spaß mit dem Video!


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07.08.2022 09:59 (zuletzt bearbeitet: 07.08.2022 10:06)
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#2
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MKF

Das Video ist sehr interessant, auch wenn der Kommentar einige Fehler und Wissenslücken enthält.
Eigentlich gehörte so ein Bestand ins Museum.


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07.08.2022 11:24
#3
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Tja wenn man keine richtige Ahnung hat.
Der W50 war nicht der einzige Leiterwagen bei der Feuerwehr. Robur hat auch ein Leiterwagen bei der Feuerwehr gehabt.


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07.08.2022 11:41
avatar  furry
#4
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Zu dem im Video erwähnten Common Rail-Dieselmotor berichten hier http://www.ifa-museum-nordhausen.de/allg...otorenproduzent Fachleute.
Wer etwas Lust zum Lesen hat, findet hier auch etwas zur Nutzung von Biogas als Energiequelle für Fahrzeugmotoren.

"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)


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07.08.2022 12:23
#5
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hallo,
danke, wirklich einmalig dieses konvolut.
schade um die universalität dieser fahrzeuge. (wohl auch im kriegsfall).
aber heute müssen unsere kommunen ja alle mit "unimog", -sicher auch gut-, ausgestattet sein.
mfg klaus


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08.08.2022 16:03
avatar  B Man
#6
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Zitat von gitarre52 im Beitrag #5
schade um die universalität dieser fahrzeuge. (wohl auch im kriegsfall).
aber heute müssen unsere kommunen ja alle mit "unimog"



In der Gewichtsklasse wäre wohl eher das hier das Gegenstück gewesen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Mercedes-Benz_NG

Bei der Motoren und Nutzlastauswahl kann man wohl eher von Universalität sprechen.


Der Ifa auf der Folterstrecke in Horstwalde.
Da wurde der auch schon bei seiner Entwicklung getestet.
Ist ja nur ein paar km von Ludwigsfelde.
Die Strecke ist absolut brutal und kann Fahrzeugrahmen zerstören.



So schön so ein Verwindungsfreundlicher Rahmen auch ist.
Einem Konstrukteur für Kran und Abschleppaufbauten, Feuerwehraufbauten oder Drehleitern dürfte der wenig Freude bereiten.

Gruss Andreas


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12.08.2022 11:38
avatar  furry
#7
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Ein interessanter Link zu Urahnen und Prototypen aus dem Stammbaum des W50.
http://www.ikarus311.de/proto.htm

"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)


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12.08.2022 12:28
#8
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Hallo,

Poller hat so einen umgebauten H6 in seiner Sammlung. (Eigenbau)

(Bild vom Baumaschinenforum)

Sonnigen Nachmittag, Gruß C.


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12.08.2022 13:28
avatar  Gert
#9
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Zitat von furry im Beitrag #4
Zu dem im Video erwähnten Common Rail-Dieselmotor berichten hier http://www.ifa-museum-nordhausen.de/allg...otorenproduzent Fachleute.
Wer etwas Lust zum Lesen hat, findet hier auch etwas zur Nutzung von Biogas als Energiequelle für Fahrzeugmotoren.


ein sehr interessanter Bericht, vor allem hatte ich so einige AHA Erlebnisse. Z.B. Dass der Vorläuferbetrieb von IFA Nordhausen die Fa. O&K war, die ich gut aus meinem Berufsleben kenne. Sie sind u.a. sehr bekannt als Rolltreppenhersteller.
Faszinierend auch die Nachkriegszeit der A 4 Raketentechnik. Habe schon in Peenemünde im Museum einiges mitbekommen, das nun ergänzt wurde. Negativ aufgefallen sind natürlich wieder die Russen mit der Lüge, dass die Amerikaner 1945 die Fertigungsanlagen für die Raketen in Nordhausen zerstört hatten, tatsächlich konnten sie ein komplette, intakte Fertigungsstraße abbauen. Obendrein sammelten sie noch eine Reihe Ingenieure aus der Raketenforschuchung ein, die sie zuerst pamperten und dann in einer Nacht-und Nebelaktion mit Hilfe ihrer berüchtigten Geheimpolizei zwangsweise nach Russland deportierten. Ein Russe gab sogar zu, dass Gagarin aufgrund deutscher Technik aus Nordhausen seinen ersten Weltraumflug machte.

Noch eine Notiz zu Nordhausen : gerade gestern sah ich auf dem TV Sender ZDFinfo einen Bericht über die massive Bombardierung der Stadt am 3. + 4. April 1945- Es war so sinnlos, aber fast 9000 Menschen starben, 1 Woche später rückten amerikanische Truppen in Nordhausen ein. Das waren sehr traurige Bilder. Die Raketenfabrik im Kohnstein trafen sie aber nicht.

Stil ist nicht das Ende des Besens.
Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Umgang mit Idioten!


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12.08.2022 14:51
avatar  B Man
#10
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Zitat von Gert im Beitrag #9
Faszinierend auch die Nachkriegszeit der A 4 Raketentechnik.

... wieder die Russen

.... dass die Amerikaner



Alle daran Beteiligten nehmen sich da nix
Einschliesslich dem Von Braun und seinem Team der in Peenmünde seinem Traum verwirklicht hat während um ihn herum in Europa alles in Schutt und Asche Versank.

Gruss Andreas


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12.08.2022 15:59
avatar  Gert
#11
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Zitat von B Man im Beitrag #10
Zitat von Gert im Beitrag #9
Faszinierend auch die Nachkriegszeit der A 4 Raketentechnik.

... wieder die Russen

.... dass die Amerikaner



Alle daran Beteiligten nehmen sich da nix
Einschliesslich dem Von Braun und seinem Team der in Peenmünde seinem Traum verwirklicht hat während um ihn herum in Europa alles in Schutt und Asche Versank.



richtig, da interessierte es keine Seite ob die zuvor kräftig bei den Nazis mitgemischt hatten. Interessant die Bemerkung wo ein Raketenfachmann im berüchtigten Lager Buchenwald von den Sowjets interniert war. Er wurde sofort freigelassen und auf der Fahrt von Weimar nach Nordhausen von den begleitenden Russen entnazifiziert

Stil ist nicht das Ende des Besens.
Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Umgang mit Idioten!


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12.08.2022 16:21 (zuletzt bearbeitet: 12.08.2022 16:25)
avatar  furry
#12
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Da wir nun bei den Raketen angekommen sind, noch zwei Hinweise.
Unter https://de.wikipedia.org/wiki/KZ_Mittelbau-Dora gibt es Infos zum KZ, dessen Insassen im "Mittelwerk" an der Raketenproduktion gearbeitet haben.
Und unter https://de.wikipedia.org/wiki/Stollenanlage_im_Kohnstein ist das eigentliche Mittelwerk, ein riesiges Stollensystem unter dem Kohnstein, das so angelegt war und durch das Bahngleise führten beschrieben.

"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)


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12.08.2022 20:44
avatar  ( gelöscht )
#13
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( gelöscht )

Zitat von gitarre52 im Beitrag #5
aber heute müssen unsere kommunen ja alle mit "unimog", -sicher auch gut-, ausgestattet sein.


Der Unimog (Universal-Motor-Gerät) ist nicht erst heute bei Kommunen im Einsatz, sondern seine Geschichte begann 1945. Entwickelt wurde der Unimog von Albert Friedrich, zum Einsatz in der Land- und Forstwirtschaft, sowie kommunale Aufgaben. Bis 1948 produziert von Erhard & Söhne, Von 1949 bis 1951 von Gebr. Boehringer GmbH. Danach übernahm Mercedes-Benz die Produktion. Es begann eine bis heute anhaltende Erfolgsgeschichte und die Fahrzeuge werden in 160 Länder geliefert. Schnell wurde das Militär auf den Unimog aufmerksam. Zuerst kaufte die Schweiz und Anfang der 1950er Jahre bekundete die französische Armee ihr Interesse. Sie kauften zu Testzwecken die Serien 2010 und 401. Der Unimog war so erfolgreich, dass Frankreich Mercedes-Benz beauftragte, einen Unimog für rein militärische Zwecke zu entwickeln. Daraus entstand das Modell S 404, produziert von 1955 bis 1980. Insgesamt wurden 64.242 Einheiten vom 404 produziert. Davon kaufte alleine die Bundeswehr zur Gründung 36.638 Stück. Der Unimog ist eine deutsche Erfolgsgeschichte.
Fähnrich


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12.08.2022 22:45
avatar  B Man
#14
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Zitat von Fähnrich im Beitrag #13
Der Unimog ist eine deutsche Erfolgsgeschichte.


Keine Frage.
Aber der Ifa ist eben mit dem Unimog eigentlich nicht vergleichbar weil andere Einsatzzweck und andere Nutzlastklasse.

Der S404 ist eigentlich ein sehr schlechtes Beispiel, der ist mit dem 6 Zylinder Benzinmotor mit dem schweren BW Funkkoffer eine Katastrophe.
Soff wie ein Loch und für Fahrer und Mechaniker eine Zumutung.
Der wäre mit Pritsche ein echter fast unschlagbarer Offroad Kampfzwerg heutzutage.
Aber mit der Benziner Zündanlage im tiefen Wasser ?

Die Unimog U1300 L und die Ifa mit Allrad aus der Vorwendezeit sind immer noch beliebte Autos in der Allradszene.
Beides richtige Kampfschweine im Offroadpark und beliebte Reisemobile.

Ganz ehrlich,wegen der Übersetzung und der Langstrecken Tauglichkeit würde ich einen Ifa bevorzugen obwohl ich seit meiner Wehrdienstzeit ein grosser Unimog Fan bin.


Rockn Roll
Nicht schlecht für so eine alte Zwiebel

Gruss Andreas


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