Schieß-Wanderpreis beim Zoll Lübeck

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28.06.2022 22:20
avatar  harbec
#16
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@ Kressin: Zu # 19 - Bei den Formulierungen hättest du Politiker werden müssen!!!
Auch die BGSler gehörten nicht zu den Gewinnern!

Gruß Hartmut


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28.06.2022 22:28 (zuletzt bearbeitet: 28.06.2022 22:30)
avatar  harbec
#17
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Zu # 9, Abs. 2:
@ hslauch: Bei meinen nicht ganz so häufigen Grenzstreifen gab es keine
schwere Bewaffnung. Also: P 1 / P 6 plus 16 Patr., MP 5 mit 1 Magazin mit 30 Patr..
In der Nacht war dann noch die Leuchtpistole mit den passenden Patr. auf dem Kfz..
Bei regulären Grenzstreifen kann es gewesen sein, dass sie in ihrer Streifenkiste
noch ein paar zus. Magazine hatten.

Gruß Hartmut


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28.06.2022 22:36 (zuletzt bearbeitet: 28.06.2022 22:43)
avatar  harbec
#18
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Zu # 14:
Die letzten beiden Stufen im mD, also A 9 / + Z, sollte man zur Pensionierung erreichen.
Das sind die beiden interessantesten Sprünge der Besoldung im mittleren Dienst.
Und das Ganze natürlich vor dem 2jährigen Altersstrafraum!

Gruß Hartmut


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28.06.2022 23:13 (zuletzt bearbeitet: 28.06.2022 23:14)
#19
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Zitat von harbec im Beitrag #16
@ Kressin: Zu # 19 - Bei den Formulierungen hättest du Politiker werden müssen!!!

In ferner Vergangenheit 20 Jahre Kommunalfuzzi, kontinuierlich direkt durch Wählerinnen und Wähler gewählt, unabhängig vom Listenplatz, nie über Stimmenanteile einer Wahlliste gewählt.

Protokollant in Ausschüssen, Gremien, Arbeitskreisen, Vereinen mehr als genug.
Gewissermaßen, eine Frage der Betrachtungsweise, mit Deiner Spekulation @harbec ins Blaue warst Du dicht davor ...

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"Als ich 17 war, war in meinem Traumberuf nichts mehr frei” – Was das war? – "Rentner!
Erst Rentnerlehrling dann Jungrentner und dann Rentnergeselle!”
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28.06.2022 23:51 (zuletzt bearbeitet: 28.06.2022 23:55)
avatar  harbec
#20
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@ Kressin: Als wenn ich das geahnt hätte!

zu# 16: Es muß # 15 heißen

Gruß Hartmut


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29.06.2022 11:52
#21
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Gewinner sind immer die, die das Ohr der Mächtigen haben.
Dazu gehören die Beamten des ZGD nicht. Die Rangfolge an der ehem. Grenze war geregelt. Oberster Befehlsgeber war die jeweilige Besatzungsmacht. Gefolgt vom BGS und sozusagen ganz unten die Grenzaufsichtsstellen.
Wie war nun das Erscheinungsbild? Die Briten erschienen z. B. mit dem zuständigen FSO (Frontier Service Officer) mal mit mehr und mal mit weniger britischen Soldaten am Grenzverlauf. Das aber sehr selten. Öfter schon war der BGS vor Ort, auch nachts. Nicht regelmäßig, eher sporadisch.
Wer also war ständig am Grenzverlauf anzutreffen? Die Beamten des GAD. Sie lebten, meist mit ihren Familien in den Orten längs der Grenze, und waren durch diese Nähe und den ständig wechselnden Dienstzeiten mit den Verhältnissen bestens vertraut.
Meldungen über Vorkommnisse an der Grenze wurden dem Zollkommisar übermittelt. Dieser gab sie weiter an das zuständige Hauptzollamt und den BGS.
Wegen dieses Vorhandenseins des GAD, manche Grenzaufsichtsstellen hatten zeitweise 20 - 30 Beamte im Einsatz 24/7, war die Grenzüberwachung manchmal lückenlos.
Über diesen Dienst, zu allen Tages- und Nachtzeiten, bei allen Wetterbedingen, auch an den Wochenenden, wenn andere Bevölkerungskreise sich entspannten, feierten oder Ausflüge machten, wird fast nie ein Wort in irgend welchen Publikationen verloren.
Diese Beamten, mit einem Dienstherrn, der zu den sparsamsten Ministerien gehörte und wohl immer noch gehört, haben ihren Dienst 40 Jahre fast klaglos geleistet und sind nie irgendwie dafür belohnt worden.
Das sind die Verlierer!


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29.06.2022 12:22
#22
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Zitat von schnacki im Beitrag #21
... wird fast nie ein Wort in irgend welchen Publikationen verloren.
Das seit langem und von Anbeginn an bestehende, eigentliche, urwüchsige Problem, genau da liegt der Hund begraben. Nicht das kleinste Bisschen Außendarstellung über den Tätigkeitsbereich an ehemals innerdeutschen Grenze.

Keine Chance für Öffentlichkeit, sich zu interessieren, kundig zu machen bzw. zu informieren. Tue Gutes, darüber reden, das Ergbnis spottet dementsprechend jeder Beschreibung.

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"Als ich 17 war, war in meinem Traumberuf nichts mehr frei” – Was das war? – "Rentner!
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29.06.2022 19:37
avatar  hslauch
#23
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Zitat von harbec im Beitrag #17
Bei meinen nicht ganz so häufigen Grenzstreifen gab es keine
schwere Bewaffnung. Also: P 1 / P 6 plus 16 Patr., MP 5 mit 1 Magazin mit 30 Patr..
In der Nacht war dann noch die Leuchtpistole mit den passenden Patr. auf dem Kfz..
Bei regulären Grenzstreifen kann es gewesen sein, dass sie in ihrer Streifenkiste
noch ein paar zus. Magazine hatten.


Hallo in die Runde,

Hartmut @harbec hat natürlich Recht, bis auf die "Zähne" bewaffnet bzw. schwer bewaffnet ist natürlich relativ.
Wir hatten beiderseitig keine Granatwerfer und Panzerfäuste dabei....und was die mitgeführte Munition angeht, waren wir Grenzer der GT dann wohl doch etwas "besser ausgestattet"

Aber auch das ist relativ, denn im Falle des (schlimmen) Falles .... 1 Schuss = tot
Also keine Taschenmesser oder Softair Pistolen .... aber nun mal die Komik aus...

Ihr wisst ja was ich meine, es hätte ja doch mal zu einem ernsten Schusswechsel kommen können, wenn egal wem auf egal welcher Seite die Nerven aus egal welchem Grund durchgehen.....

Und ja .. es sind immer nur die Gewinner, die dann die Geschichte "diktieren" ... wobei die Frage dann immer noch für mich bleibt, ob diese
"diktierte Geschichte" auch die wahre Geschichte ist bzw. war.


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29.06.2022 20:33 (zuletzt bearbeitet: 18.07.2022 11:22)
avatar  Mike59
#24
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Zitat von hslauch im Beitrag #23
Zitat von harbec im Beitrag #17
Bei meinen nicht ganz so häufigen Grenzstreifen gab es keine
schwere Bewaffnung. Also: P 1 / P 6 plus 16 Patr., MP 5 mit 1 Magazin mit 30 Patr..
In der Nacht war dann noch die Leuchtpistole mit den passenden Patr. auf dem Kfz..
Bei regulären Grenzstreifen kann es gewesen sein, dass sie in ihrer Streifenkiste
noch ein paar zus. Magazine hatten.


Hallo in die Runde,

Hartmut @harbec hat natürlich Recht, bis auf die "Zähne" bewaffnet bzw. schwer bewaffnet ist natürlich relativ.
Wir hatten beiderseitig keine Granatwerfer und Panzerfäuste dabei....und was die mitgeführte Munition angeht, waren wir Grenzer der GT dann wohl doch etwas "besser ausgestattet"

Aber auch das ist relativ, denn im Falle des (schlimmen) Falles .... 1 Schuss = tot
Also keine Taschenmesser oder Softair Pistolen .... aber nun mal die Komik aus...

Ihr wisst ja was ich meine, es hätte ja doch mal zu einem ernsten Schusswechsel kommen können, wenn egal wem auf egal welcher Seite die Nerven aus egal welchem Grund durchgehen.....

Und ja .. es sind immer nur die Gewinner, die dann die Geschichte "diktieren" ... wobei die Frage dann immer noch für mich bleibt, ob diese
"diktierte Geschichte" auch die wahre Geschichte ist bzw. war.


[[File:GreMa_GT_GZD.jpg|none|auto]]


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29.06.2022 20:42
#25
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Hübsches Foto aus Deinem Beitrag

Zusammentreffen BGS/Zoll und Grenztruppe (12)

Dazugehörig mein früherer Beitrag

Zitat von IM Kressin im Beitrag Zusammentreffen BGS/Zoll und Grenztruppe
Es ist eine MP5.

Sie wurde mitgeführt bei Doppelstreifen des GZD.

Aus diesem Blickwinkel handelt es sich möglicherweise um eine „Grenzbegehung“.

Monatlich wurden in dem zugewiesenen Grenzabschnitt einer GASt die Grenzmarkierungen, Verlauf, Beschilderung, Grenzsteine auf Beschädigung und Vollständigkeit inspiziert.
Hier und da wurden, bedingt durch landwirtschaftliche Arbeiten, Beeinträchtigungen festgestellt und dokumentiert.

Möglicherweise begleiten die beiden GZD-Beamten auch nur die westlich des MGZ eingesetzten GAK oder umgekehrt. Der Zöllner trägt in der Hand die besonders in Norddeutschland beliebte Kopfbedeckung „Arsch mit Griff!“

In südlichen Gefilden stand man dieser Kappe wohlgesonnen gegenüber.

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29.06.2022 21:27
avatar  anjo
#26
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Hallo Mike59, wenn Du hier schon so ein Bild einstellst, dann lass einen alten HERRN FRAGEN!!!
Wann ist das gewesen, und vor allem ist Dir auch bekannt wo????
Da fehlt am weißen Pfahl nur ein kleiner Tisch, eine Skatkarte ein Kasten Bier und am nächsten Tag haben dann die falschen Waffen in der Waffenkammer gestanden.
Aber das muss auch weit vor meiner Zeit gewesen sein??? Oder ist es eine Gegend gewesen die die DDR vergessen hatte????
Im alten Thema habe ich die Antwort nicht gefunden, oder ich bin halt schon alt.

Schönen Gruß aus Sachsen


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29.06.2022 21:49
avatar  Mike59
#27
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Zitat von anjo im Beitrag #26
Hallo Mike59, wenn Du hier schon so ein Bild einstellst, dann lass einen alten HERRN FRAGEN!!!
Wann ist das gewesen, und vor allem ist Dir auch bekannt wo????
Da fehlt am weißen Pfahl nur ein kleiner Tisch, eine Skatkarte ein Kasten Bier und am nächsten Tag haben dann die falschen Waffen in der Waffenkammer gestanden.
Aber das muss auch weit vor meiner Zeit gewesen sein??? Oder ist es eine Gegend gewesen die die DDR vergessen hatte????
Im alten Thema habe ich die Antwort nicht gefunden, oder ich bin halt schon alt.

Schönen Gruß aus Sachsen

Hmmm, wann ist nicht ganz so einfach. Auf alle Fälle vor der Einführung des UFT im GR 3, da der Posten ganz offensichtlich noch R 126 trägt und nach der Einführung der FDU Winter in EsKs. Also irgendwann zwischen 1984 und 1986 (+/- x) . Die Örtlichkeit ist wohl nördlich OP Alpha, wimre ist das Foto von deren BT aus aufgenommen worden.


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29.06.2022 23:14
avatar  anjo
#28
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Na ja, gestattest Du mir zu schreiben das ich mich mit dieser Antwort nicht so richtig zufrieden geben kann??!!

Da gibt es keinen Zaun und nichts, und das zu einer Zeit die Du da angibst?? ich bin in den 80 iger Jahren nicht mehr bei VEB Gleichschritt gewesen? Aber das Bild erlaube mir das ich da Zweifel anmelde!!!!

Gruß aus dem Sachsenland, da sind die meisten Grenzer hergekommen.


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29.06.2022 23:36
avatar  mibau83
#29
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das passt schon @anjo .
mehrmals im monat liefen bestätigte "feindwärts" des letzten grenzzauns streife. kontrolle grenzmarkierungen und grenzzaun 1 von der anderen seite.
83/84 hatte ich schon eine watte esks-fdu, bei der einkleidung in dittrichshütte erhalten und ins gr-3 mitgenommen.
wir hatten im gr-3 noch das alte gummiohr und auch r126 und r109.
nebenan im gr-9 meiningen die hatten schon die postensprecheinheit (pse).
hier sieht man sogenannte streichhölzer als grenzmarkierung, die waren in schleswig-holstein, niedersachsen und hessen von westseite gesetzt . an der grenze zu bayern waren bei uns weiße pfähle mit einen blauen ring.


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30.06.2022 00:03
avatar  B Man
#30
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Zitat von schnacki im Beitrag #21
Über diesen Dienst, zu allen Tages- und Nachtzeiten, bei allen Wetterbedingen, auch an den Wochenenden, wenn andere Bevölkerungskreise sich entspannten, feierten oder Ausflüge machten, wird fast nie ein Wort in irgend welchen Publikationen verloren.


Ich kann den Frust verstehen.
Aber was haben andere da in diesen Zeiten mitgemacht ?
Zoll und BGS, das war freiwillig auf ( Beamtenbasis ? )
Als Wehrpflichtiger hat man sich für weniger wie ein Azubi Gehalt mit 0815 Ausrüstung den Arsch abgefroren und von Leuten schikanieren lassen die man heute nicht mal Schafe hüten lassen sollte.

Der Dienst an der der am vom Osten besten überwachten Grenze der Welt ?


Ich kann mich noch erinnern wie ich als junger Kerl meist in den Süden der Bundesrepublik auf Montage gefahren bin.
Da kamen mir Polizeikonvois entgegen, da sassen junge Leute drin in meinem Alter die hatten richtig was auf die Fresse bekommen.
Startbahn West, Wackersdorf und wo damals die Demotouristen damals so hin gefahren sind.

Werde ich nie vergessen.
Die sahen aus als kommen sie aus dem Krieg.
Die Autos völlig demoliert, mit Farbe beschmiert und ohne Scheiben auf der Autobahn. Die Fahrer mit Skibrillen.


Man kann das beliebig fortsetzen.
Aber da gab es genügend Dienste in Ost und West die hatten mit genauso oder schlimmeren Dingen zu tun wo die meisten nicht mal irgend etwas von wissen.

Wer weiss schon was was das für ein eintöniger Scheissdienst es ist als Wehrpflichtiger in einem West Sonderwaffenlager auf Atombomben aufzupassen oder in einer Hawk Flugabwehr 24 / 7 Dienste zu schieben und sich mit den Radargeräten zu verstrahlen ?

Ja das macht wahrscheinlich aua
Aber BGS anne Grenze galt im Zonenrandgebiet im Nordhessen der 80er als lockerer Job.

Gruss Andreas


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