Neue Wege in der Landwirtschaft

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12.06.2022 07:33 (zuletzt bearbeitet: 12.06.2022 16:31)
avatar  Dirk
#1
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Seit Jahren werden neben der Forschung auch erfolgreiche Feldversuche mit anderen Früchten gemacht. Ich habe vor einigen Tagen einen Bericht darüber gesehen. Kann sein, dass es mit dem Link zusammenhängt.
https://www.bing.com/ck/a?!&&p=9a204612c...1hbmJhdS8&ntb=1
Neben der Unterstützung der Landwirte macht eine Agraringenieurin auch Workshops für Köche um die Möglichkeiten der Verarbeitung bekannt zu machen.
Quinoa würde nur ein Drittel Wasser verbrauchen als traditionelle Getreidesorten. Es muss ja nicht nur Hanf als alternative angebaut werden.
Auch über Agroforst sollte man nachdenken und nicht nur lächeln.
https://www.bing.com/ck/a?!&&p=8c9da3312...XN0ZW1lLw&ntb=1


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12.06.2022 10:25
avatar  Jörg65
#2
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Das in der Richtung was passieren muss, wird sich leider von ganz alleine ergeben, durch die anhaltende Trockenheit in den letzten Jahren, vor allem im Nordosten Deutschlands. Aber leider wird die Umstellung nicht so einfach werden, da die Betriebe immer größer geworden sind und nur Gewinn machen mit entsprechend großen Flächen die sie mit ihren riesigen Maschinen bewirtschaftet werden können. Wenn ich das Bild mit dem Mais und den Walnussbäumen sehe, stelle ich mir gerade vor wie die mit ihrem großen Häcksler und Verladewagen durch die Reihen fahren, unmöglich damit. Leider sind sehr viele Betriebe nach der Wende zu riesigen Agrarwirtschaften ala LPG vergrößert worden. Ich denke mit kleineren Wirtschaften und in privater Hand wäre der Umbau leichter.


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12.06.2022 11:38
avatar  Dirk
#3
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@Jörg65 Ja, dass Problem sehe ich auch so. Vor allem planen eingesessene Familienbetriebe meist langfristiger als Agrargenossenschaften. Der Vorteil der Agrargenossenschaften ist der hohe Auslastungsgrad der Technik und der geringe Arbeitskräftebedarf.
Wenn die Landwirtschaft nicht die Kurve bekommt, dann wird es duster in der Zukunft die leider immer noch steigende Weltbevölkerung zu ernähren.
Ob sich die Indoor Farmen durchsetzen weiß ich nicht. Die technische Infrastruktur dafür ist auch gewaltig und warum muss man LED Lampen betreiben für die Photosynthese, welche die Photosynthese auf dem Feld ohne Lampen und EE seit Jahrmillionen ohne menschliches zutun perfekt funktioniert.


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12.06.2022 12:30 (zuletzt bearbeitet: 12.06.2022 12:42)
#4
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Der Umbau unserer Landwirtschaft ernährt die zunehmende Weltbevölkerung nicht.

Es ist doch auch eine Art von Überheblichkeit, unseren Einfluß auf globale Entwicklungen zu übertreiben.

Gestern wurde in den Nachrichten eine hungernde Somalierin gezeigt, Mutter von 12 Kindern!

Da muß man ansetzen, nicht in Deutschland mit seiner schrumpfenden Bevölkerung.

Ohne Geburtenplanung, sprich Reduzierung, läuft der Bevölkerungszuwachs dem landwirtschaftlichen Ertrag davon.
Wenn sich da nichts tut, regelt das der Hungertod zunehmend.

Der droht, wenn die Bevölkerung größer ist, als das Land ernähren kann. Und das ist offensichtlich auch ohne Dürre und Naturkatastrophen so.

Deutlich wurde die Abhängigkeit Afrikas von der Ukraine erst jetzt.
Wer kauft(e) das Getreide überhaupt?
Haben Hungernde Geld dafür?

Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


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12.06.2022 12:35 (zuletzt bearbeitet: 12.06.2022 12:39)
avatar  Dirk
#5
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Das habe ich auch gesehen. Was treibt die Frau dazu jedes Jahr ein Kind in die Welt zu setzen. Hätte sie nur zwei Kinder, dann würden die auch satt werden.
Nichts gegen humanitäre Hilfe nach Katastrophen, aber in Ländern wo seit Jahren so gehungert wird ist Lebensmittellieferung nur eine Verlängerung der Leidenszeit.

Unsere Landwirtschaft soll in erster Linie unsere Bevölkerung ernähren. Das kann die Landwirtschaft auch und wir brauchten keine Nahrungsmittel zu importieren. Bei unserer Bevölkerungsdichte und dem ständigen Rückgang der LN können wir kein wichtiger Nahrungsexporteur werden. Das ist auch nicht erforderlich, wir waren ja mal in anderen Branchen Weltmeister im Export.


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12.06.2022 14:22
#6
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In 64 von 105 untersuchten Entwicklungsländern ist in den letzten 15 Jahren die Bevölkerung stärker angestiegen als die Erzeugung von Nahrungsmitteln. Weltweit beträgt der Bevölkerungszuwachs derzeit 1,6 %, in vielen Entwicklungsländern liegt er zwischen 2 und 3 %, die Nahrungsmittelproduktion konnte global um 1 % pro Jahr gesteigert werden, in vielen Entwicklungsländern ging sie aber zurück. Dadurch wird die Versorgung mit Nahrung für die Armen immer unzuverlässiger.
https://www.spektrum.de/lexikon/ernaehru...gslaendern/2564


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12.06.2022 15:52 (zuletzt bearbeitet: 12.06.2022 15:52)
avatar  RalphT
#7
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Gerade dazu entdeckt:

https://fb.watch/dBGejjwixT/


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12.06.2022 16:15
avatar  Mike59
#8
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# 4
ich denke mal die Ukraine hat für WFP und die UN produziert. Ein sicherer Markt, hat den Russen bestimmt auch gestunken. Damit wird die "Überproduktion" an Menschen sicher nicht gestoppt, das muss sich selbst regeln. Das ist sicher nicht human gedacht, aber ... .


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12.06.2022 16:26
#9
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Zitat von Dirk im Beitrag #5
Das habe ich auch gesehen. Was treibt die Frau dazu jedes Jahr ein Kind in die Welt zu setzen. Hätte sie nur zwei Kinder, dann würden die auch satt werden.
Nichts gegen humanitäre Hilfe nach Katastrophen, aber in Ländern wo seit Jahren so gehungert wird ist Lebensmittellieferung nur eine Verlängerung der Leidenszeit.

Unsere Landwirtschaft soll in erster Linie unsere Bevölkerung ernähren. Das kann die Landwirtschaft auch und wir brauchten keine Nahrungsmittel zu importieren. Bei unserer Bevölkerungsdichte und dem ständigen Rückgang der LN können wir kein wichtiger Nahrungsexporteur werden. Das ist auch nicht erforderlich, wir waren ja mal in anderen Branchen Weltmeister im Export.


Zitat
Afrikas Bevölkerung könnte sich bis zum Jahr 2050 verdoppeln. Das liegt auch daran, dass viele Staatsoberhäupter nicht für Familienplanung werben. Denn für viele bedeuten mehr Kinder immer noch mehr Reichtum – und Prestige. Doch für die einfache Bevölkerung geht diese Gleichung kaum auf.
https://www.deutschlandfunk.de/kinderrei...nsehen-100.html



Familienplanung ist bei vielen Kenianern noch immer die Ausnahme. Im Schnitt bekommt eine Frau hier vier Kinder. Im benachbarten Tansania sind es fünf – aber das ist für Präsident John Magufuli immer noch zu wenig. Vergangenes Jahr forderte er seine Bevölkerung vehement auf, mehr Kinder zu bekommen.
„Wenn Ihr Eure Felder bestellen könnt, wenn ihr Kühe habt, Milch, Gemüse und Orangen – wofür braucht ihr dann Familienplanung? Nur die Faulen und die Unfähigen müssen die Zahl ihrer Kinder planen.“

Mein Erzgebirge,
hoch über dunklen Schächten lauscht deiner Halden wilde Einsamkeit.
Still raunen sie von guten Himmelsmächten,
von Berggeschrei aus längst vergangener Zeit.
(Edwin Bauersachs)


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12.06.2022 16:45 (zuletzt bearbeitet: 12.06.2022 18:13)
avatar  Dirk
#10
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China ist ja auch schon länger von der ein Kind Ehe weg und animiert zum dritten Kind. China liegt zwar beim Wachstum mit ca. 0,6 % im unteren Mittelfeld, aber bei der Basis kommt da jedes Jahr noch eine Bevölkerung wie Deutschland dazu.
Regierungen die ihre Bevölkerung dazu animieren, haben den letzten Schuss noch nicht gehört.
Bei uns macht sich das hauptsächlich bei Migranten bemerkbar, läuft aber am Ende auf das selbe Problem hinaus.


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12.06.2022 16:52
avatar  Hebor
#11
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Zitat von Mike59 im Beitrag #8
...ich denke mal die Ukraine hat für WFP und die UN produziert. Ein sicherer Markt, hat den Russen bestimmt auch...


Hat mich auch interessiert:

1. Kompanie, MSR 3, Soldat, Gefreiter


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12.06.2022 16:56
avatar  Mike59
#12
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Um eine Nation am Leben erhalten zu können sollte eine gebärfähige Frau wohl 3 Kindern das leben schenken. Das ist ein alter Hut. Das haben sogar die Chinesen gemerkt.
Das hatte man sogar im vollkommen verkalkten und unfähigen Politbüro der SED erkannt und jede menge Kohle in Kindergärten, Kindergrippen, Schulen und Hortbetreuung investiert. Tja - perdue


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12.06.2022 17:25
avatar  PF75
#13
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mit der kleinteiligen landwirtschaft kommt aber auch das Problem Arbeitszeit auf,wer außer der damit groß geworden ist ,will 365 Tage im Jahr 5 - 10 stunden arbeiten (im Schitt ),für viele nachwuchshoffnungen ist ja schon 9 - 17 im büro Ausbeutung.


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12.06.2022 17:33
avatar  furry
#14
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Zitat von PF75 im Beitrag #13
mit der kleinteiligen landwirtschaft kommt aber auch das Problem Arbeitszeit auf,wer außer der damit groß geworden ist ,will 365 Tage im Jahr 5 - 10 stunden arbeiten (im Schitt ),für viele nachwuchshoffnungen ist ja schon 9 - 17 im büro Ausbeutung.


Und diese Nachwuchshoffnungen wissen dann ganz genau, was in der Landwirtschaft alles schief läuft, regen sich auf, wenn ein Bauer sein Schwein mal in den Arsch tritt, damit das Biest drei Schritte vorwärts geht, statt es zu streicheln und durch Argumente zu einer "aktiven Mitarbeit" zu überzeugen.

"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)


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12.06.2022 18:09
avatar  Dirk
#15
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Zitat von Mike59 im Beitrag #12
Um eine Nation am Leben erhalten zu können sollte eine gebärfähige Frau wohl 3 Kindern das leben schenken. Das ist ein alter Hut. Das haben sogar die Chinesen gemerkt.
Das hatte man sogar im vollkommen verkalkten und unfähigen Politbüro der SED erkannt und jede menge Kohle in Kindergärten, Kindergrippen, Schulen und Hortbetreuung investiert. Tja - perdue


Das das nicht der richtige Weg ist müsste jeder erkennen, der sich die Entwicklung der Weltbevölkerung der letzten 200 Jahre anschaut. Der DDR hat es ja auch nichts genützt, weil sie ein Teil des Nachwuchses gern aus dem Revier ausgewandert ist. Sollte die Weltbevölkerung mal unter eine Milliarde fallen, kann man immer noch Anreize schaffen. Das die Fertilität in den reichen Ländern rückläufig ist, ist nicht nur der Einsicht geschuldet sondern auch der abnehmenden Fruchtbarkeit infolge genetischer Degeneration und ungesunder Lebensweise.


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