Vorstellung "Fragensteller"

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05.06.2022 00:28
avatar  andyman
#16
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Vielleicht kannst du deine Großmutter überreden Ihre Stasiakte anzufordern,wenn es sie denn geben sollte.
Lgandyman

Gruß aus Südschweden
Was nützt alles Hasten und Jagen,auch du bist nur ein Tropfen im Meer der Unendlichkeit. Confuzius


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05.06.2022 00:47 (zuletzt bearbeitet: 05.06.2022 06:48)
avatar  Fred.S.
#17
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zu 4 nochmal.
Ich denke Fragesteller, das kein User Dir sagen kann, welche Funktion und welchen Aufgabenbereich dein Opa inne hatte.
Du kannst aber davon ausgehen, das dein Opa mit zu den engsten Kreis der Mitarbeiter der Staatssicherheit gehörte,
die zum Schutz des Minister gebildet worden waren. Wie auf dem Bild zu sehen, könnte er als OSL eine oder auch mehrere Funktionen innegehabt haben. Die Orden zeugen davon das er ( für die damalige Zeit ) seine Aufgaben gewissenhaft und in einer hohen Qualität erfüllt hat.

Du kannst, Fragesteller, stolz auf dein Opa sein. Er war als Leibwächter bereit ... mit sein Leben ... das der ihm anvertrauten Person, zu schützen.

Er hat sein Geheimnis was er gemacht hat, mit ins Grab genommen. Du wirst es nie erfahren. Lasse Deinen Opa, in Frieden ruhen.
Ich sah vorhin im net. das es Bücher über die Leibwächter gibt, Videos wo Leibwächter aussagen,
aber Fragesteller,
das ist nicht das was Du suchst.
Du wirst auf Deine Fragen, keine Antwort finden und so lasse diese Zeit, die hinter dem deutschen Volk, insbesondere den damaligen DDR-Bürger liegt, bitte ruhen und ...
finde Deinen Frieden endlich.
Das es Damals eine schlimme Zeit für Dich war, das Du keine Antworten damals auf Deine bohrenden Fragen bekommen hast,
da bist Du nicht der Einzige, der über so etwas berichtet.
Denke daran, DAMALS, es war eine andere Zeit und Dein Opa hat dem Staat treu gedient, was man ihm in der heutigen Zeit,
nicht zum Vorwurf machen kann.
Er wird sich in dieser hohen Funktion bestimmt hoch gearbeitet haben und er wird das volle Vertrauen seiner Vorgesetzten gehabt haben.

--- Sei stolz auf ihn ---

Gehe Deinen Weg, es ist gut und richtig das man rückwärts in die Vergangenheit schaut und daraus Lehren zieht.
Das heißt für Dich Fragesteller: Eine schwere Zeit liegt hinter Dir, man soll sie nicht vergessen,
aber man sollte sich frei machen von den Erinnerungen und den Blick nach Vorne, in die Zukunft richten.

Ich wünsche Dir, Fragesteller, das Du es schaffst. Alles Gute wünsche ich Dir dazu. mit einen freundlichen Gruß. Fred


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05.06.2022 09:44
avatar  PKE
#18
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PKE

Ich kann dem User Passport nur zustimmen. Personenschutz für einen Minister (außer den Politbüromitgliedern Keßler und Mielke) gab es nach meinem Kenntnisstand nur für den Minister für Auswärtige Angelegenheiten und den Außenhandelsminister der DDR. Eine AK 47 hatte niemand im Schrank, dass ist eine Fabel aus dem Märchenbuch.


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05.06.2022 09:48
#19
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Danke, das hilft mir schon weiter. Ich muss mir das alles aus Gesprächsfetzen mit meiner Familie zusammenreimen. Vielleicht WAR mein Großvater ja Personenschützer, solange der Minister noch aktiv war, bzw. gilt das eigentlich als gesichert, da meine Familie hierzu lebhafte Erinnerungen und Fotos hat. Dann waren die vielleicht anschließend nur befreundet, oder könnte es da noch eine dienstliche Verbindung gegeben haben?


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05.06.2022 09:59
#20
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Zitat von PKE im Beitrag #18
Eine AK 47 hatte niemand im Schrank, dass ist eine Fabel aus dem Märchenbuch.


Ich war ein Kind, vielleicht sah ich eine optisch sehr ähnliche Waffe, aber ich bin ziemlich sicher, dass es kein "schlankeres" Jagdgewehr war, sondern eben auch diese Holzteile an mehreren Stellen hatte und meine Mutter bestätigte mir diese Vermutung - wobei sie sich da nun auch überhaupt nicht auskennt, aber sie sagte, dass "Opa ja immer auf Abruf bereit sein musste". Ob das nun als Personenschützer galt, wofür er meiner Meinung nach Ende der Achtziger dann doch schon ziemlich alt war und als Oberstleutnant vielleicht zu hoch im Rang (?), wäre noch so eine Frage. Vielleicht galt die Bewaffnung, die in irgendeiner Form ganz, ganz sicher vorhanden war (mehrere Gewehre, ich meine wirklich mich an ein Sturmgewehr zu erinnern), ja auch seinen anderen Aufgaben.

Also, ich kann verstehen, dass bei diesen Ungereimtheiten manche an meiner Geschichte zweifeln, aber ich möchte noch mal versichern, dass ich das im besten Wissen geschrieben habe. Falls mir jemand in Zukunft noch mehr sagen kann, kann er das ja gerne hier oder per Privatnachricht schreiben, Benachrichtigungen kriege ich dann per E-Mail. Und um zu zeigen, dass es mir hier um nichts anderes ging, werde ich auch nicht weiter im Forum aktiv sein, vielleicht beruhigt das die Skeptiker und ihr könnt ungestört weitermachen :-)

Ich danke euch, dass ich hier endlich einmal darüber ausführlicher sprechen konnte, das war so ziemlich das erste Mal und wie gesagt, wenn noch jemand Ergänzungen hat, vor allem zu den möglichen Aufgaben und Tätigkeiten eines Abteilungsleiters Abteilung VII der Bezirksverwaltung von den 70ern bis Ende der DDR: gerne schreiben.

Vielen, vielen Dank auch für deine Worte, Fred.S. Ich denke darüber nach.


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05.06.2022 10:10 (zuletzt bearbeitet: 05.06.2022 10:13)
avatar  02_24
#21
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Hallo, du könntest doch als Nachfahre ganz offiziell bei der BSTU (heißt die jetzt nach Eingliederung in das Bundesarchiv jetzt eigentlich anders? )
Auskunft/Akteneinsicht zu Deinem Großvater beantragen….

Im Netz sollte aus 1989 (?) wohl auch die letzte „Gehaltsliste“ aller hauptamtlichen MA des MfS zu finden sein;
falls er 89 noch im Dienst war und dort steht wäre dies zumindest die Bestätigung, dass er offiziell „dabei“ war.

P.S. Im. Erarbeiten-Modus und in der Vorschau wird mir mein Text vollständig angezeigt,
im normalen Lesemodus (sehe ich zumindest9 nur den ersten Teilsatz ?!

Mit besten Grüßen aus dem Harz

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05.06.2022 10:37
avatar  Fred.S.
#22
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zu 18
Oh doch, PKE, mein für mich zuständiger Mitarbeiter hatte in sein Dienstzimmer eine Kalaschnikow plus zwei volle Magazine sowie 2 Pistolen Makarow in sein Schrank. Davon hatte ich dann von 1969 bis 1983 eine mit Schulterhalfter plus Reservemagazin in meinen persönlichen Besitz. Fred


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05.06.2022 10:45
avatar  PKE
#23
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PKE

Fred.S.,
ein Dienstzimmer in der Einheit, ist etwas anderes als der Kleiderschrank der Wohnung! Die Makarow als Dienstwaffe zu tragen war normal. Die aufmunitionierte AK 47 im Schrank des Dienstzimmer schon etwas merkwürdig bzw. erklärungsbedürftig.


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05.06.2022 10:47
#24
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@Fred.S.

Es ging nicht um ein Dienstzimmer sondern um die Privatwohnung. Wir hatten als PKEauch in den 3 Dienstzimmer der GF einen Waffenschrank für 3 AKM gehabt. Aber zu Hause hatte kein MA eine dienstliche Langwaffe.


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05.06.2022 11:01 (zuletzt bearbeitet: 05.06.2022 11:02)
avatar  andyman
#25
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Zitat von passport im Beitrag #24
Aber zu Hause hatte kein MA eine dienstliche Langwaffe.

Wir haben hier in den verschiedenen Threads schon des öfteren lesen können das MfS Mitarbeiter nur das für sie selbst Nötigste wissen mußten und ansonsten eine Geheimhaltungspflicht über dienstliche Belange in den verschiedenen Abteilungen ungeschriebenes Gesetz war.
Insofern relativiert sich die Aussage doch stark.
Lgandyman

Gruß aus Südschweden
Was nützt alles Hasten und Jagen,auch du bist nur ein Tropfen im Meer der Unendlichkeit. Confuzius


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05.06.2022 11:41
#26
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avatar passport
@Fred.S.

Es ging nicht um ein Dienstzimmer sondern um die Privatwohnung. Wir hatten als PKEauch in den 3 Dienstzimmer der GF einen Waffenschrank für 3 AKM gehabt. Aber zu Hause hatte kein MA eine dienstliche Langwaffe.
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Das war sicher dieser Typ, von Waffenschrank.


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05.06.2022 12:03
#27
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Zitat von 02_24 im Beitrag #21
Hallo, du könntest doch als Nachfahre ganz offiziell bei der BSTU (heißt die jetzt nach Eingliederung in das Bundesarchiv jetzt eigentlich anders? )
Auskunft/Akteneinsicht zu Deinem Großvater beantragen….
[...]

So ist das. Hier gibt es weitere Informationen:
-> Link

Ari

______________
Alles wird gut!

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05.06.2022 12:17 (zuletzt bearbeitet: 05.06.2022 15:13)
avatar  Fred.S.
#28
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zu 23
Danke PKE für Deine Info.
Ich bin der Meinung das Fragesteller uns diese Antwort nicht geben kann. Er sah die Waffen, wie er es beschrieben hat und man sollte ihm glauben,
ABER: warum und weshalb und was für Waffen es genau nun waren, das kann er uns nicht sagen.
Ich weiß das Ihr gerne alles genau erklärt haben möchtet, aber manchmal geht es einfach nicht und Spekulationen bringen uns nicht weiter und könnten ihn noch mehr verwirren zu der ganzen Sache, was wohl kein User möchte.

Ich persönlich bin der Meinung:
Das Ihr den Jungen schon genug Hinweise zu seinen Opa gegeben habt. Hinweise, wo er sich erkundigen kann.
Mehr können wir eigentlich nichts tun.
Ich habe Fragesteller gebeten, das Vergangene nun endlich ruhen zu lassen, sich nicht den Kopf zu zermartern über die Tätigkeit seines Opa von Damals. Möge Fragesteller sein Blick in seiner heutigen Zukunft richten. Fred

Gewiß werdet Ihr nun anderer Meinung sein als ich, was natürlich ist und ich akzeptiere.
Sein Anliegen war ein Hilferuf an uns Alle und ich denke indem Ihr ihm die Informationen gegeben habt, wo er sich hinzu wenden hat, das wird ihm bestimmt weiter helfen.


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05.06.2022 12:31
avatar  PKE
#29
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PKE

#23
Den Waffenschrank kenne ich auch.
Im Gegensatz zu anderen Ländern, hatte die DDR sehr strenge Waffengesetze und das war auch gut so.


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05.06.2022 19:54 (zuletzt bearbeitet: 05.06.2022 23:22)
avatar  Gert
#30
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Zitat von PKE im Beitrag #29
#23
Den Waffenschrank kenne ich auch.
Im Gegensatz zu anderen Ländern, hatte die DDR sehr strenge Waffengesetze und das war auch gut so.


ja das haben solche autoritär geführten Staaten so an sich. Ich habe mich immer gewundert, als ich den Grenzdienst gemacht habe, da wurde von bewaffneten Grenzverletzern gefaselt. Ich fragte mich dann, woher sollten die denn Waffen haben, wenn es nicht gerade desertierten Russen waren ?

edit Korrektur Fehler

Stil ist nicht das Ende des Besens.
Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Umgang mit Idioten!


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