Frau Wagenknecht und eine andere Sichtweise

20.05.2022 12:25
avatar  Alfred
#1
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Hier ein Beitrag von Frau Wagenknecht.

https://www.youtube.com/watch?v=5Ms0f7XnsTc


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20.05.2022 12:32 (zuletzt bearbeitet: 20.05.2022 12:33)
#2
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Ist das die selbe Frau Wagenknecht die ein paar Tage vor der russischen Invasion in die Ukraine öffentlich Stein und Bein schwor es werde nicht dazu kommen?


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20.05.2022 12:35
avatar  Alfred
#3
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Ja, sie hat aber ihre Fehleinschätzung auch eingesehen.


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20.05.2022 12:35
avatar  mkeil
#4
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Wie Frau Zarenknecht sich windet konnte man gestern wieder live und in Farbe bewundern.


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20.05.2022 12:36
#5
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Sahra Wagenknecht:
„Russland, das ist ja relativ deutlich, hat faktisch kein Interesse, in die Ukraine einzumarschieren. Natürlich nicht.“


https://www.ovb-heimatzeitungen.de/polit...verteidiger.ovb


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20.05.2022 12:36
avatar  Alfred
#6
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Bleiben wir doch mal beim obigen Thema.


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20.05.2022 12:44
#7
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Die Antwort auf ihre Thesen gab der Wähler in NRW. 2,3% für die Linkspartei.

Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen: Mit Wagenknecht in den Abgrund
Der Landesverband gilt als letzte Hochburg der Wa­gen­knech­tia­ne­r:in­nen – und als chronisch zerstritten.
https://taz.de/Landtagswahl-in-Nordrhein-Westfalen/!5854178/


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20.05.2022 12:51
avatar  Alfred
#8
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Das Gespräch wird wohl kein Wähler gehört haben.

Es gibt wohl auch einen Unterschied´zwischen der Partei und Frau Wagenknecht.


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20.05.2022 13:09 (zuletzt bearbeitet: 20.05.2022 13:24)
avatar  Tobeck
#9
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Warum sollen Videos mit Aussagen von Stalinistinnen irgendwie von Interesse sein? Die spielen in der deutschen Politik keine Rolle (mehr). Wie viel Prozent bekam die SED - oder Linkspartei wie sich jetzt nennt - im 18-Millionen Einwohner-Land NRW? Und Menschen, die wie die norwegischen Quislinge, nur noch die Interessen eines nicht gerade freundlich gesinnten Landes vertreten, anstatt die Interessen des eigenen Landes, waren in keiner Epoche in keinem Land der Welt beliebt.

Als es erst den Kosovo-Krieg gab und nur vier Jahre später den Krieg gegen den Irak, bekam man schon große Zweifel, ob die NATO-Mitgliedschaft Deutschlands noch der richtige Weg ist, ob Deutschland nicht irgendwann in weitere sinnlose Kriege wie den Irak-Krieg hineingezogen werden könnte. Die deutsche Politik dachte aber langfristig, das der Schutz der USA für Westeuropa irgendwann einmal wieder wichtiger werden könnte. Die deutsche Politik lag mit ihrer Einschätzung richtig. Man sollte immer in langen Zeiträumen denken und möglichst Teil eines sehr starken Bündnissystems sein - also Bismarcks außenpolitische Leitlinie. Seine Nachfolger warfen diese Leitlinie fahrlässig über den Haufen und Deutschland erlebte mit zweit- und drittklassigen Bündnispartnern wie Österreich, dem osmanischen Reich, später Italien und Rumänien zwei große Katastrophen mit großen Gebietsverlusten, Vertreibungen, vielen Toten, Verlust der Souveränität u.s.w.. Es dürfen nie wieder Extremisten - ganz gleich ob aus dem links- oder rechtsextremen Spektrum - die deutsche Außenpolitik bestimmen, die das Land wieder in die Isolation und vielleicht in eine neue Katastrophe führen würden. Bei der NPD und den Stalinisten innerhalb der SED kann man sich fast sicher sein, das sie Deutschland in Europa in die Isolation führen würden. Russland würde dann Deutschlands Bündnispartner, also wieder so ein zweitklassiger Bündnispartner im Vergleich zur NATO mit 30 Staaten.

Wenn Putin mit seinem Krieg Erfolg hat, sind weitere Krisen in Europa und weltweit vorprogrammiert, denn wie sagte der Historiker Clark gerade in einem Interview:

Zitat
Clark: Ich würde sagen: Ja, es gibt das Risiko, dass eine Überdosis an Reaktionen zur Eskalation führt, aber das viel größere Risiko ist, dass man diesen kriminellen Akt durch eine Unterdosis an Reaktionen zulässt, indem man sagt: „Du kommst ungeschoren davon, wenn du in ein Nachbarland einfach einmarschierst.“ Wenn diese Botschaft gesendet würde, müssten wir uns wirklich auf weitere Krisen gefasst machen.
https://www.welt.de/politik/deutschland/...pher-Clark.html


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20.05.2022 13:17
#10
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Ich wünschte mir eine Analyse von Frau Wagenknecht was ihrer Meinung nach passieren würde wenn der Westen weiter und ohne Einschränkungen munter Öl und Gas aus Russland unter Putin importieren würde?
Sind wir dann alle Sorgen los?


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21.05.2022 09:48
#11
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Zitat von Roland K. im Beitrag #10
Ich wünschte mir eine Analyse von Frau Wagenknecht was ihrer Meinung nach passieren würde wenn der Westen weiter und ohne Einschränkungen munter Öl und Gas aus Russland unter Putin importieren würde?
Sind wir dann alle Sorgen los?


Die Trasse für Nordstream spart 40 Milliarden Euro an Transportkosten, diese würden als Reparationen direkt in den Wiederaufbau der zerstörten ukrainischen Kampfgebiete gesteckt und das russische Gas fließt für den Frieden.
Ob die übrigen Partner am Frieden interessiert sind, würde diese Nagelprobe beweisen.

Der Deal wäre an weitere Bedingungen geknüpft:

1. Aufnahme der Ukraine in die EU nicht aber in die NATO,
2. Punktuell strategische russische Hafen- und Militärstandorte auf ukrainischem Gebiet,
3. keine neuen Volksrepubliken im Donbass, Rückgabe der Krim,
4. die „Rückholung“ Russlands möglichst ohne Putin in die Staatengemeinschaft der Europäer („Locarno- Modell“…vielleicht zum 100. Geburtstag 2025 ?)
5. Prozess gegen Putin um Kriegsverbrechen nachzuweisen, basierend auf der Hoffnung, daß er endlich Beweise für maßgebliche faschistische Strukturen in der Ukraine vortragen möge,
6. eine normalisierte weltweite Kommunikation möglichst mit ausgewechselten russischen und ukrainischen Spitzenpolitikern und Diplomaten, Neuwahlen in beiden Republiken.

So würden meine Ideen aussehen, kratzen und schmirgeln bringt nichts, dafür ist zu viel zerstört worden, es müssen Bagger und Bulldozer für neue Fundamente und den Überbau her.
Die Umwälzungen müssen zum Wohle beider Völker erfolgen, eine Isolation würde keinem etwas nützen.

Viele leben zu sehr in der Vergangenheit.
Aber die Vergangenheit soll ein Sprungbrett sein aber kein Sofa.


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21.05.2022 10:54
#12
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Zitat von Hackel39 im Beitrag #11
Zitat von Roland K. im Beitrag #10
Ich wünschte mir eine Analyse von Frau Wagenknecht was ihrer Meinung nach passieren würde wenn der Westen weiter und ohne Einschränkungen munter Öl und Gas aus Russland unter Putin importieren würde?
Sind wir dann alle Sorgen los?


Die Trasse für Nordstream spart 40 Milliarden Euro an Transportkosten, diese würden als Reparationen direkt in den Wiederaufbau der zerstörten ukrainischen Kampfgebiete gesteckt und das russische Gas fließt für den Frieden.
Ob die übrigen Partner am Frieden interessiert sind, würde diese Nagelprobe beweisen.

Der Deal wäre an weitere Bedingungen geknüpft:

1. Aufnahme der Ukraine in die EU nicht aber in die NATO,
2. Punktuell strategische russische Hafen- und Militärstandorte auf ukrainischem Gebiet,
3. keine neuen Volksrepubliken im Donbass, Rückgabe der Krim,
4. die „Rückholung“ Russlands möglichst ohne Putin in die Staatengemeinschaft der Europäer („Locarno- Modell“…vielleicht zum 100. Geburtstag 2025 ?)
5. Prozess gegen Putin um Kriegsverbrechen nachzuweisen, basierend auf der Hoffnung, daß er endlich Beweise für maßgebliche faschistische Strukturen in der Ukraine vortragen möge,
6. eine normalisierte weltweite Kommunikation möglichst mit ausgewechselten russischen und ukrainischen Spitzenpolitikern und Diplomaten, Neuwahlen in beiden Republiken.

So würden meine Ideen aussehen, kratzen und schmirgeln bringt nichts, dafür ist zu viel zerstört worden, es müssen Bagger und Bulldozer für neue Fundamente und den Überbau her.
Die Umwälzungen müssen zum Wohle beider Völker erfolgen, eine Isolation würde keinem etwas nützen.


Vielleicht solltest du einmal in der Ukraine und in Russland vorstellig werden und deine Thesen dort vertreten und sich deren Argumente anhören.

Mein Erzgebirge,
hoch über dunklen Schächten lauscht deiner Halden wilde Einsamkeit.
Still raunen sie von guten Himmelsmächten,
von Berggeschrei aus längst vergangener Zeit.
(Edwin Bauersachs)


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21.05.2022 11:45 (zuletzt bearbeitet: 21.05.2022 11:46)
#13
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Zitat von buschgespenst im Beitrag #12
[quote=""|p843697][quote="Roland K."|p843605]

Vielleicht solltest du einmal in der Ukraine und in Russland vorstellig werden und deine Thesen dort vertreten und sich deren Argumente anhören.


Das wäre Zeitverschwendung, die haben sich kommunikativ längst ins Tierreich verabschiedet, es waren nur ein paar persönliche Ideen wie zivilisierte Völker das angesichts der Not vielleicht regeln würden.
So wie ich im persönlichen Alltag Borniertheit und Unwillen begegne, z. B. mit Behörden, Vorgesetzten oder Kollegen, so tue ich es auch hier per Gore- Tex- Strategie, einfach das tun, was mir möglich ist um etwas zu ändern und nichts persönlich an mich ran lassen, selbst diszipliniert und ergebnisorientiert zu handeln, so gut es geht Hilfe zur Selbsthilfe anzubieten, niemandem zu schaden und im Konfliktfall mit dem Florett und nicht mit Raketen und Panzern.

Viele leben zu sehr in der Vergangenheit.
Aber die Vergangenheit soll ein Sprungbrett sein aber kein Sofa.


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21.05.2022 11:50 (zuletzt bearbeitet: 21.05.2022 11:51)
#14
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Eine etwaige zukünftige Mitgliedschaft der Ukraine in der EU wird in Moskau gleichbedeutend mit einer NATO Mitgliedschaft eingestuft.
Realistisch betrachtet liegen beide Mitgliedschaften für die Ukraine ferner denn je. Das weiß man auch im Kreml, allerdings kein Grund nachzulassen.


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