Vor 30 Jahren brach der Bosnienkrieg aus...

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06.04.2022 16:57 (zuletzt bearbeitet: 06.04.2022 17:00)
#1
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Der Kampf um den Erhalt des multiethnischen Bosnien und Herzegowina, des multireligiösen Herzens des Balkans, hat vor 30 Jahren begonnen und seitdem nie aufgehört. Azra Zornić erinnert an den ideologischen Beginn der Zerstörung, an den Entwurf des Memorandums der Serbischen Akademie der Wissenschaften und Künste im Jahr 1986, welches die angeblich schwierige Lage und Ungleichheit des serbischen Volkes in Jugoslawien und insbesondere im Kosovo betonte.
https://www.derstandard.de/story/2000134712166/vor

Mehr als 100.000 Menschen kamen im Krieg in Bosnien-Herzegowina ums Leben, darunter auch mehrere tausend Kinder. Die Kämpfe zwischen muslimischen Bosniaken, Serben und Kroaten begannen am 5. April 1992 – und endeten erst 1995. Weder wirtschaftlich noch politisch hat sich das Land seitdem erholt.

Mein Erzgebirge,
hoch über dunklen Schächten lauscht deiner Halden wilde Einsamkeit.
Still raunen sie von guten Himmelsmächten,
von Berggeschrei aus längst vergangener Zeit.
(Edwin Bauersachs)


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06.04.2022 17:04
#2
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Bosnienkrieg 1992–1995

In der Teilrepublik Bosnien und Herzegowina lebten so viele unterschiedliche Volksgruppen wie nirgendwo sonst in Jugoslawien. So war es nicht einfach, alle Interessen auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen und eine Regierung zu bilden, die alle vertritt. Die ersten freien Mehrparteienwahlen in Bosnien und Herzegowina Ende 1990 gewannen nationalistische Parteien, die die drei großen Ethnien vertraten. Sie einigten sich auf eine gemeinsame Regierung mit einem Bosniaken als Präsidenten, einem Serben als Parlamentspräsidenten und einem Kroaten als Ministerpräsidenten.

Nach den kriegerischen Auseinandersetzungen in Kroatien 1991 wuchsen auch die Spannungen in Bosnien und Herzegowina. So kam es im Jahr 1992 auch in Bosnien zum Krieg, der ebenfalls bis zum Jahr 1995 anhielt und mit rund 100.000 Toten die meisten Menschenleben forderte. Er gilt als der grausamste unter den Jugoslawienkriegen. Fast jeder fünfte Einwohner sollte im Laufe des Krieges getötet oder vertrieben werden.

Die in Bosnien und Herzegowina lebenden unterschiedlichen ethnischen Volksgruppen verfolgten ganz unterschiedliche Interessen. Die größte Bevölkerungsgruppe stellten die meist muslimischen Bosniaken, ein Drittel der Bevölkerung waren christlich-orthodoxe Serben und etwa 13 Prozent waren katholische Kroaten. Die serbische Bevölkerung war zu großen Teilen für einen Verbleib in der jugoslawischen Föderation und plädierte für einen Verbund mit Serbien. Die Kroaten aus der westlichen Herzegowina wollten sich dem neuen kroatischen Staat anschließen und die Bosniaken sprachen sich dafür aus, einen eigenen unabhängigen Staat zu bilden.

So war es nicht verwunderlich, dass sowohl die Bosniaken als auch die bosnischen Serben bald darauf jeweils ihre Unabhängigkeit erklärten. Die Serben machten den Anfang und riefen am 9. Januar 1992 die „Serbische Republik Bosnien-Herzegowina“ aus. Sie hatten Sorge, von der bosniakischen Mehrheit in dem neuen bosnischen Staat unterdrückt zu werden.

Bei einem in Bosnien und Herzegowina abgehaltenen Referendum am 1. März 1992 stimmen 99,4 Prozent der Wähler für die Unabhängigkeit. Am Referendum beteiligten sich hauptsächlich die Bosniaken, während die bosnischen Serben die Volksabstimmung boykottieren. Bereits zwei Tage später, am 3. März 1992, erklärte die „Republik Bosnien und Herzegowina“ – nach Slowenien und Kroatien – ebenfalls ihre Unabhängigkeit von der „Sozialistisch Föderativen Republik Jugoslawien“. Nach der internationalen Anerkennung der Unabhängigkeitserklärung von Bosnien und Herzegowina durch die Europäische Union und die Vereinigten Staaten von Amerika im April 1992 begann die militärische Eskalation zwischen den Konfliktparteien.

Die Serben kesselten die Hauptstadt von Bosnien und Herzegowina ein. Während der mehrjährigen Belagerung von Sarajevo starben etwa 11.500 Menschen. Die bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen den Kräften der ethnischen Gruppen wurden von den jeweiligen nationalistischen Gruppierungen angeheizt und von sogenannten „ethnischen Säuberungen“ begleitet. Alle Kriegsparteien begingen grausame Kriegsverbrechen, wobei die bosnische Bevölkerung am allermeisten litt und die Serben einen wahren Eroberungsfeldzug führten. Ganze Gemeinden wurden ausgelöscht und von der Landkarte gestrichen.

Am 11. Juli 1995 wurde die nahe zur Grenze Serbiens liegende Stadt Srebrenica von serbischen Truppen unter dem Kommando von General Ratko Mladiv und der Direktive des bosnisch-serbischen Führers Radovan Karadzic eingenommen. Nach der Eroberung begannen bosnisch-serbische Truppen damit, männliche Bewohner der Stadt systematisch zu erschießen. Rund 8.000 muslimische Männer fielen dem Genozid zum Opfer. Es war der schlimmste Völkermord in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg, der als Massaker von Srebrenica in die Geschichte einging.

Friedensplan

Bereits 1992 entsendeten die Vereinten Nationen Militärbeobachter der UNO-Schutztruppe UNPROFOR nach Bosnien-Herzegowina. Internationale Vermittlungsbemühungen konnten jedoch über lange Zeit den Krieg nicht eindämmen, so dass es in den folgenden Jahren zu anhaltenden kriegerischen Auseinandersetzungen kam. Im Frühjahr 1994 griff schließlich die NATO ein. Flugzeuge des Bündnisses schossen bosnisch-serbische Maschinen ab. Um UNO-Soldaten zu schützen, griffen NATO-Flugzeuge erstmals auch Bodenziele an.

Heftige internationale Kritik an den Vereinten Nationen gab es nach dem Massaker von Srebrenica 1995. Die UN hatten es nicht geschafft, die Zivilbevölkerung durch die UNPROFOR-Mission zu schützen. Den serbischen Truppen gelang es, die Stadt einzunehmen und Tausende zu ermorden, trotz UN-Schutztruppen vor Ort.

Ende 1995 waren die Kriegsparteien unter dem wachsenden internationalen Druck müde geworden und schließlich bereit, ernsthafte Verhandlungen über eine Beendigung des Krieges zu führen. Im November 1995 gelang es, das Abkommen von Dayton (im US-Staat Ohio) zu vereinbaren. Der Friedensplan, der im Dezember in Paris unterzeichnet wurde, sah die Bildung eines multiethnischen Staates Bosnien-Herzegowina aus zwei Teilstaaten in anerkannten Grenzen vor – die Bosniakisch-Kroatische Föderation und die Serbische Republik – mit einer demokratischen Regierung.

Internationale Kontrolle

Gleichzeitig wurde eine internationale militärische und zivile Kontrolle des Landes vereinbart, die bis heute anhält. Am 14. Dezember 1995 trat der erste Hohe Repräsentant der Vereinten Nationen sein Amt an. Der UNO-Vertreter hat bis heute weitreichende Vollmachten, um die Einhaltung des Dayton-Abkommens sicherzustellen.

Im Dezember 1995 rückten ferner die ersten Einheiten der unter NATO-Kommando stehenden und bis zu 60.000 Mann starken internationalen Friedenstruppe IFOR in Bosnien ein. Seit 2004 ist die EUFOR, eine etwa 1.500 Soldaten umfassende Truppe der EU, für die Stabilisierung der Lage zuständig.

https://osteuropa.lpb-bw.de/jugoslawien-krieg

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06.04.2022 18:44
#3
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Denke noch heute gerne an die Olympischen Spiele 1984 in Sarajevo.
Damals waren ja begeistert von dieser Stadt, und den Religionen die scheinbar problemlos zusammenlebten.

Es ist unvorstellbar, wie es gelang Nachbarn so aufzuhetzen, dass sie zu Mördern wurden.
Da gibt es zahlreiche Berichte , das sich Leute Jahre kannten


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06.04.2022 19:11
avatar  Ebro
#4
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Erinnere mich auch noch genau an das Maskottchen, welches den Namen "Sarajevo" so lustig jubelte!

ich werde nicht mehr diskutieren mit dummen Menschen, um meine Argumente zu erklären. Hat hier sowieso keinen Sinn. Ich werde lernen, diese Menschen zu meiden. Nichts ist wichtiger, als die persönliche Ausgeglichenheit im Alter


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06.04.2022 19:30
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#5
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( gelöscht )

Sich mal tiefer mit der Geschichte, der Region befassen. Aber nicht nur die letzten 100 Jahre.


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06.04.2022 19:50
avatar  RainAir
#6
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Zitat von Ebro im Beitrag #4
Erinnere mich auch noch genau an das Maskottchen, welches den Namen "Sarajevo" so lustig jubelte!


Das war Vučko der kleine Wolf. Daran habe ich auch sehr schöne Erinnerungen.

https://youtu.be/xWm0asQdckw


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06.04.2022 20:10
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#7
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( gelöscht )

# 5
Mindestens 500 Jahre zurück.


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06.04.2022 20:38
#8
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Zitat von Fox im Beitrag #7
# 5
Mindestens 500 Jahre zurück.


Bis in die Römerzeit....

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06.04.2022 23:13
#9
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Mein Enkel ist bei der EUFOR Truppe von den Sportstätten sind die alpinen Anlagen top, aber Bob + Rodelbahn sind von der Natur wie bei uns am grünen Band eingenommen alles verwildert. Außerdem ist das Gebiet Sperrzone weil in Bosnien 🇧🇦 noch ca. 200000 Minen liegen.
Das ist alles bedenklich

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Wer einen Fehler gemacht hat und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten.
Konfuzius


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07.04.2022 08:33
avatar  ( gelöscht )
#10
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( gelöscht )

Es "fachsimpelt" sich gut vom warmen Wohnzimmer aus.

Wer von euch hat denn persönliche Kontakte dorthin, zu Zeitzeugen und Personen, die unmittelbar betroffen waren ?
Die vertrieben wurden, flüchten mussten, Schikanen ausgesetzt waren oder "nur" die Flugzeuge der JNA über ihren Köpfen erlebten ?
Und die auf Grund ihrer Herkunft und folglich ihrer Schulbildung und historischen Verbundenheit genaues
Wissen haben ?

Journalisten - und Wissenschaftlergeschwätz aus der Ferne sind wenig wert.


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07.04.2022 08:47
#11
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Noch sichtbare Einschusslöcher nach 30 Jahren

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07.04.2022 10:02 (zuletzt bearbeitet: 07.04.2022 12:36)
#12
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Zitat von Heckenhaus im Beitrag #10
Es "fachsimpelt" sich gut vom warmen Wohnzimmer aus.

Wer von euch hat denn persönliche Kontakte dorthin, zu Zeitzeugen und Personen, die unmittelbar betroffen waren ?
Die vertrieben wurden, flüchten mussten, Schikanen ausgesetzt waren oder "nur" die Flugzeuge der JNA über ihren Köpfen erlebten ?
Und die auf Grund ihrer Herkunft und folglich ihrer Schulbildung und historischen Verbundenheit genaues
Wissen haben ?

Journalisten - und Wissenschaftlergeschwätz aus der Ferne sind wenig wert.
Das Beste wird sein, wenn wir den Laden hier zumachen.

Im Forum DDR-Grenze schreiben, man höre und staune, sogar User, die mit dieser unseligen Todesgrenze erfreulicherweise niemals Bekanntschaft machen mussten. Dieser Personenkreis dürfte folgerichtig ebenso in Ermangelung von Erfahrungen und Erleben eigene Ansichten nicht verlauten lassen, letztendlich
Zitat von Heckenhaus im Beitrag #10
"fachsimpeln sie vom warmen Wohnzimmer aus"
Im Jugoslawienkrieg gehörte, paradox genug, ein studierter Facharzt, Verfasser von Kindergedichten und Komponist serbischer Volksmusik zu den größten Kriegsverbrechern.
Zitat von Heckenhaus im Beitrag #10
"Herkunft und folglich Schulbildung und historische Verbundenheit genaues Wissen"
ist bei dem miesen Objekt vorhanden, selbige in Gebrauch zu nehmen, verstand er nicht.

Allerdings studierte er beiläufig an der "Columbia University in the City of New York" und wurde dort von den bösartigen Yankees, die nahezu und allem Anschein für sämtliche Waffengänge nach Meinung Altorthodoxer dieses Forums die Verantwortung tragen, heruntergezogen.

Zu guter Letzt das verpönte Unwort eines Präsidenten eines ebenso verpönten Landes der unbegrenzten Möglichkeiten

Zitat von Abraham Lincoln
"Willst Du den Charakter eines Menschen erkennen, so gibt ihm Macht"

Universell gültig, für Politiker, Strippenzieher, der hier gehuldigten Galionsfigur, dem leuchtenden Vorbild des einstigen Sowjetimperium und grauen Eminenzen im Hintergrund.

Der Mörder ist nicht immer der amerikanische Gärtner.

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"Als ich 17 war, war in meinem Traumberuf nichts mehr frei” – Was das war? – "Rentner!
Erst Rentnerlehrling dann Jungrentner und dann Rentnergeselle!”
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07.04.2022 11:37
#13
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Droht ein neuer Krieg in Bosnien 🇧🇦 das 3 Staatsmänner einmalig auf der Erde.
Gut erklärtes Video
https://youtu.be/89jYKquWSOs

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Konfuzius


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07.04.2022 12:43
avatar  B Man
#14
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Zitat von Heckenhaus im Beitrag #10
Wer von euch hat denn persönliche Kontakte dorthin, zu Zeitzeugen und Personen, die unmittelbar betroffen waren ?


Natürlich haben gerade wir in der BRD davon wieder gar nichts mitbekommen.

Die hasserfüllte Propaganda die auf einmal über Kultur und Fussballvereine unter den für uns damals Jugoslawen die hier Geschäftsleute oder Arbeiter waren verbreitet wurde.

Alte Männer die vorher noch bei Deutschem Bier und Bratwurst gemeinsam gefeiert haben hatten nur noch Hass in sich.
Scharfmacher haben sich an den Arbeitsplätzen in Deutschen Betrieben hingestellt und ihre Landsleute aufgehetzt.
Junge Leute im Wehrdienstalter die in Deutschland geboren und aufgewachsen waren, waren mit einem mal weg und kamen nie wieder.

Und heute kennt man natürlich auch keine ehemaligen BW Soldaten, Bosnier und Kroaten die jetzt wieder hier arbeiten.

Gruss Andreas


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07.04.2022 14:45
avatar  ( gelöscht )
#15
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( gelöscht )

Zitat von B Man im Beitrag #14


Alte Männer die vorher noch bei Deutschem Bier und Bratwurst gemeinsam gefeiert haben hatten nur noch Hass in sich.
Scharfmacher haben sich an den Arbeitsplätzen in Deutschen Betrieben hingestellt und ihre Landsleute aufgehetzt.



Und ?
Was bzw. wer war Auslöser dieser dramatischen Ereignisse ?
Her mit den Erfahrungen, wer kennt Personen, die das selbst miterleben mußten oder kannte welche, die
von einem auf den anderen Tag plötzlich ermordet waren, vom o.g. "alten Mann", vielleicht bis zu dem Zeitpunkt
der gute Nachbar ?
Wer war bereits in Vukovar, wo das und schlimmere Dinge geschahen ?
Wo Das Misstrauen noch heute nicht geschwunden ist gegenüber dem serbischen Nachbarn, wo noch heute genug Ruinen vom Kriegsgeschehen erzählen.

Und wer waren denn die Scharfmacher ?
Diejenigen, die von einem Großserbien träumten oder die, die lediglich ihr eigenes Staatsgebiet wieder selbst verwalten und nicht unter der Verwaltung einer serbisch dominierten "Bundesrepublik" Jugoslawien leben wollten.

Ich ziehe mal einen Vergleich zur DDR. Wir wollten ebenfalls nicht sozusagen von Moskau kommandiert und aus-
gesaugt werden, sondern unsere Identität frei leben.
So ging es damals über lange Jahre unter Tito und noch nach ihm auch den Slowenen, Kroaten, Bosniern, Makedonen, Montenegrinern, Albanern...
Zwangsverbindungen von Völkern gehen nicht gut, und das wird sich auch im heutigen BiH noch zeigen, die
Menschen dort sind nicht zufrieden mit dem, was das Dayton-Abkommen halbherzig und unüberlegt festlegte.
Und es funktioniert auch nicht, wie täglich zu registrieren ist.
Weder verwaltungstechnisch noch wirtschaftlich oder militärisch oder politisch, weil Interessen, Glaube und Kultur
der einzelnen Entitäten zu unterschiedlich sind.
Führend bei der Spaltung dieser aufgezwungenen Föderation ist seit je her Milorad Dodik , Chef der Republika Srbska, der neuerdings sogar seine eigene Armee schaffen will in der RS.

Ja, es redet sich gut vom warmen Sofa, und man kennt jemanden, der was erzählt hat.
Aber fahrt mal selbst hin, nicht nur ans Mittelmeer oder an andere schöne Orte.
Es bildet ungemein.
Und bitte nicht nur nach Vukovar, nein auch nach Ovcar, Skabrnja oder zahlreiche andere Orte, die von Grauen
erzählen, das die serbisch kommandierte jugoslawische Restarmee angerichtet hatte.
Einmal diese Stätten besuchen und mit eigenen Augen sehen, was geschah, und manch einer würde weniger "kluges" Zeug schwafeln.


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