Bundesgrenzschutz

  • Seite 5 von 6
22.07.2022 20:02
avatar  Ehli
#61
avatar

Kontaktaufnahme von Grenzsoldaten mit dem BGS, Katharinenberg
[Ohne Datum]
Einzelinformation Nr. 1033/65 über Kontaktaufnahmen von NVA-Angehörigen der Kompanie Katharinenberg, Grenzregiment Mühlhausen, mit Angehörigen des westzonalen Zollgrenzdienstes, BGS und Zivilpersonen
https://www.ddr-im-blick.de/jahrgaenge/j...katharinenberg/

Ehli
So mancher, der sich an den Kopf fasst, greift ins Leere.“
„Wer mit beiden Beinen auf dem Boden steht, kommt nicht vorwärts.“

 Antworten

 Beitrag melden
22.07.2022 20:03
avatar  Ehli
#62
avatar

Kontaktaufnahme von Grenzsoldaten mit dem BGS, Schönberg
22. November 1965
Einzelinformation Nr. 1038/65 über Kontaktaufnahmen von NVA-Angehörigen der Grenzkompanien Pötenitz und Utecht, Grenzregiment Schönberg, mit Angehörigen des westzonalen Zollgrenzdienstes und Zivilpersonen
https://www.ddr-im-blick.de/jahrgaenge/j...bgs-schoenberg/

Ehli
So mancher, der sich an den Kopf fasst, greift ins Leere.“
„Wer mit beiden Beinen auf dem Boden steht, kommt nicht vorwärts.“

 Antworten

 Beitrag melden
22.07.2022 21:01
avatar  Mike59
#63
avatar

Zitat von Fred.S. im Beitrag #58
zu 57
Daran kann ich mich auch gut erinnern.
Wurde auch aufgefordert in meinen Vortrag zum BGS, wo ich Plakate vom MfS dazu erhielt und der unter dem Motto:
Banditen
Gangster
Söldner ....lief. Das mit aufzunehmen, bekam sogar dafür Plakate von den Beiden und ihrer Bewaffnung / Ausrüstung zur Verfügung gestellt. Fred

Ich habe auch viele Unterrichtsstunden auf unserer GK abgehalten. Schwerpunkt war Gegner Erkennung - und der Versuch einheitlich verständliche Beobachtungsmeldungen zu bekommen.
Mit anderen Worten, gesehenes von vermutetem zu trennen. Das ist auch heute nicht einfach. Dazu gab es bei uns auch zusätzliches Material, allerdings nur das was wir selber erstellt haben.
Für uns war das Gegenüber auch kein Bandit - sondern ein professionell ausgebildeter Angehöriger der GÜO d. BRD.

Andere Zeiten eben.


 Antworten

 Beitrag melden
26.07.2022 20:10 (zuletzt bearbeitet: 26.07.2022 20:12)
avatar  Ehli
#64
avatar

Für die alten Kameraden
Tagesbefehl von General Giese, Kdr. Grenzschutzkommando Nord, am 28. Mai 1951 in Lübeck /St. Huber
"Wenn ich Sie heute erstmalig als Grenzjäger anspreche,
dann muss festgestellt werden, dass dieses Wort vorläufig nur ein Name ist. Dass dieser Name rasch ein Begriff wird, ist unsere vornehmste Aufgabe. Und zwar ein Begriff für:
weiterlesen und hören hier:
auf den Seiten, den grünen Pfeil nutzen für weiter.
http://www.bgs-erinnerung.de/Erster%20Ta...n%20Luebeck.htm

Ehli
So mancher, der sich an den Kopf fasst, greift ins Leere.“
„Wer mit beiden Beinen auf dem Boden steht, kommt nicht vorwärts.“

 Antworten

 Beitrag melden
27.07.2022 19:27
#65
avatar

zu 63
Es war kein Vortrag über die Struktur oder Bewaffnung des BGS, Mike, darin wurden wir auch nicht geschult,
denn der BGS war ja im Elbgrenzabschnitt Hunderte Meter von uns entfernt.
Es war ein politischer Vortrag mit Material das ich vom MfS zur Verfügung gestellt bekam.
Deshalb lautete auch so der Vortrag. Fred


 Antworten

 Beitrag melden
28.07.2022 20:04
avatar  Ehli
#66
avatar
Ehli
So mancher, der sich an den Kopf fasst, greift ins Leere.“
„Wer mit beiden Beinen auf dem Boden steht, kommt nicht vorwärts.“

 Antworten

 Beitrag melden
28.07.2022 21:15
avatar  mibau83
#67
avatar

am 19. november 1970, verunglückt der gruppenkommandeur der gsg 2, oberst im bgs gerhard hildebrand, bei einer dienstfahrt bei zeyern im landkreis kronach tödlich.


 Antworten

 Beitrag melden
28.07.2022 21:48
avatar  Ratze
#68
avatar

@Ehli, dass hätten meine Eltern wissen müssen, dann wäre ich da nicht hin gekommen
Denn die mussten damals noch unterschreiben
Alkohol war zwar erlaubt aber als Slogan sicher unerwünscht


 Antworten

 Beitrag melden
31.07.2022 13:59 (zuletzt bearbeitet: 31.07.2022 14:00)
avatar  krelle
#69
avatar

Wer Interesse hat: auf der Webseite https://roddies.wixsite.com/zollhund
kann man sich eine PDF-Datei zum besagten Thema herunterladen


 Antworten

 Beitrag melden
02.08.2022 21:07
avatar  Ehli
#70
avatar

Früher wurde geschossen
Konrad Meyers Schwarm ist Franziska. Franziska schlug alle ihre Konkurrenten und wurde mit 341 von 350 möglichen Punkten Siegerin.
Dem harten Training der jungen Favoritin entsprach eine sorgfältig zusammengestellte Ernährung (beispielsweise täglich 1 kg Fleisch), ein streng durchgeführtes Arbeitsprogramm und eine geregelte Lebensführung. Alle seelischen Erschütterungen wurden von Franziska peinlich ferngehalten.
Die dreieinhalbjährige Schäferhündin Franziska vom Dangaststrand mit dem weißen Bruststern auf dem glänzend schwarzen Fell*) hat schon als Privathund des Zollsekretärs Meyer treue Dienste im Zollgrenzschutz geleistet. Jetzt soll sie mit den übrigen Lehrgangs-Teilnehmern an der »Hundezucht- und Abrichte-Anstalt des Zollgrenzschutzes der britischen Zone Quakenbrück« gewissermaßen ins Beamtenverhältnis übernommen und Diensthund werden.
weiter lesen:
https://www.spiegel.de/sport/frueher-wur...00-000044419841

Ehli
So mancher, der sich an den Kopf fasst, greift ins Leere.“
„Wer mit beiden Beinen auf dem Boden steht, kommt nicht vorwärts.“

 Antworten

 Beitrag melden
11.08.2022 18:32 (zuletzt bearbeitet: 11.08.2022 18:33)
avatar  Ratze
#71
avatar

Moin
in den Lübecker Nachrichten fand ich heute einen Artikel vom 07.01.86.
2 Auszubildende wurden während des Streifenganges überfallen und entwaffnet.
Ob man die Täter stellen konnte ist mit nicht bekannt, könnte @harbec wissen.


 Antworten

 Beitrag melden
12.08.2022 12:48 (zuletzt bearbeitet: 12.08.2022 12:51)
avatar  harbec
#72
avatar

... ja, an dieses Verbrechen kann ich mich erinnern.

So weit ich erinnern kann, wurde da sofort ein Deckel draufgelegt = Nachrichtensperre.
Natürlich war dieser Vorfall die nächsten Tage Abteilungsgespräch. Der Ort des Geschehens war die
Hindernisbahn in der äußersten Ecke der Abteilung und am weitesten von der Wache entfernt. Und schön
dunkel war die Ecke auch.
Natürlich wurden die nächsten Wachen in den Hundertschaften, vom OvD und von den Wachführern
immer wieder auf den Vorfall vergattert und hingewiesen. Der OvD führte auch mehr Kontrollen der
Wachen und Streifen durch. Selbst die UvD/WvD in den Hundertschaften wurden in ihrem Schlaf mehrfach
die Nacht gestört! Es waren unruhige Nächte für die diensthabenden Beamten.

Ein paar Wochen später hieß es plötzlich, die Täter seien gefasst worden. Einer von den dreien soll ein
ehemaliger Auszubildender gewesen sein, der von Amts wegen entlassen worden ist! Waffen, Munition und
Gerät konnten bei ihnen aufgefunden werden.

Mehr ist mir nicht bekannt. Aber die Wache war jetzt das Hauptsteckenpferd des I/S und
es wurden div. zusätzliche Kontrollen/Punkte eingeführt.

Gruß Hartmut


 Antworten

 Beitrag melden
14.08.2022 14:31
avatar  Ratze
#73
avatar

Moin und noch ein Zeitungsfund. LN 14.06.86
Wenn ich mit meinen Zügen zur Vereidigung oder zu einem Apell musste, hoffte ich immer, das keiner umfällt.
Das wird in Zukunft sicher im schwieriger, wenn die Temperatur weiterhin im Sommer die 30 Grad überschreitet.
Hier fand die Verabschiedung eines Abteilungskommandeurs statt. Die beiden hatten wohl keine Lust mehr zu stehen.
Wie ging es Euch wenn aus Euren Reihen einer umfiel?


 Antworten

 Beitrag melden
14.08.2022 15:21 (zuletzt bearbeitet: 14.08.2022 18:10)
avatar  harbec
#74
avatar

... da muß ich mich schon wieder einklinken, denn die Verabschiedung von PD Krüger betraf mich damals auch.
Zwar nicht direkt, ich war aber Beteiligter an dem ganzen Geschehen. Dazu die Geschichte.

Die Verabschiedung von PD Kurt Krüger kam relativ kurzfristig. Geplant war ein Antreten der Abteilung auf dem
großen Parkplatz am Stabsgebäude. An und für sich ein schöner Platz für so eine Verabschiedung. Das sollte
dann natürlich im Rahmen eines Abteilungsappells stattfinden. Das Problem zeigte sich dann aber ganz schnell.
Die 1. Hundertschaft (meine Hundertschaft) mit ihren starken 4. Zügen war im Zeltlager in Wittenborn (SE).
Das fiel dann auf, zumal die Veranstaltung schon fast 1 Jahr vorher geplant war. Da der Rest der Abteilung
(nur noch 3 Hu.) sehr mager aufgestellt war, wäre das Antreten der Abt. ziemlich dünn ausgefallen. Es wurde
entschieden: Die 1. Hu. fährt ins Zeltlager und kommt etwas früher zurück, damit sie zum Antreten (11.00 Uhr)
vor Ort als Teilnehmer anwesend sein kann. Üblich war, dass die Hundertschaft (so um die 135 PVB) mit ihrem
gesamten Gerümpel gegen 11.00 von dem Zeltlager zurückkam.

Daher war für uns im Zeltlager schon ein sehr frühes Wecken angesetzt, um rechtzeitig in Lübeck zu sein.
Und es zeichnete sich ab, dass es ein sehr heißer Tag werden sollte. Wer einmal so ein Zeltlager mitgemacht
hat, der weiß, wieviel Gelumpe und Gerötel für so eine Woche außerhalb der Kaserne mitgeschleppt werden musste.
Die Masse war schon am Vortag (soweit möglich) verlastet worden, aber es blieb für den frühen Morgen genug
über. Der öffentliche Zeltplatz bei SE musste dann ja sauber und ordentlich verlassen werden. Hinzu kam natürlich
der Abschlussabend am Donnerstag, bei dem es dann doch das eine oder andere Bier zu viel gab. So liefen dann
am frühen Morgen doch einige strunzelige Gestalten herum. Das gab sich dann aber im Laufe des Vormittags.

Nach dem Eintreffen in Lübeck ging es nur noch auf die Stuben zum Anzugwechsel und Stiefelputz. Wir lagen
noch recht gut im Zeitplan, soweit ich erinnern kann. Dann marschierte unsere 4-Zughundertschaft zum
Antreteplatz der Abteilung. D.h. unsere Hu. hatte ihren Part erfüllt und stand zeitgerecht für den Verabschiedungs-
appell bereit. Das große Problem war die Sonne und die Hitze. Wir merkten schon, dass sich mehr Sanis als üblich
hinter den Truppen aufhielten. Man rechnete also schon mit mehr Umfallern. Und dann das Übliche: Ansprachen,
Abschreiten der Front, Musikkorps etc.. Der ganze Zirkus zog sich dann eine gute 3/4-Stunde hin. Und dabei kam
es dann immer wieder vor, dass es angetretenen BGS-Beamten schlecht ging und sie aus dem Glied genommen wurden
Die Hitze war sehr stark, zumal der Platz auch wirklich in der prallen Sonne lag. Ich meine, es waren
10-12 PVB, die sich verabschiedeten und rausgenommen werden mussten. Für diese gesamte Planung und
Organisation gab es von allen Seiten auch viel Mecker.

Für uns ging es dann nach der Veranstaltung noch weiter. Umziehen, Abladen und Einlagern des gesamten
Gerötels vom Zeltlager, Waffenreinigen, Autos waschen etc.. Der übliche Dienstschluss von 15.00 Uhr
konnte nicht ganz eingehalten werden!

PS.: Die Gäste, die schon währen der Veranstaltung im Schatten des Stabsgebäudes standen, gingen nach
Ende der Veranstaltung in den Kaminsaal des Stabsgebäudes, um es bei ein paar Schnittchen und Sektchen
gemütlich und stilgerecht ausklingen zu lassen!
Dieses weiß ich so genau, weil ich als Schreiber der Hundertschaft immer um die Mittagszeit in den
Stab musste, um die tägliche Post zu holen und am Kaminsaal vorbei musste. Daher konnte ich ein paar
ausführliche Blicke in den Saal werfen konnte und sah, dass der Sekt allen mundete.

Gruß Hartmut


 Antworten

 Beitrag melden
14.08.2022 20:54
avatar  Ehli
#75
avatar

Bericht über die erste größere Übung von Truppen des Bundesgrenzschutzes im Raum Oberschwaben. Bei Gundelfingen soll ein Donauübergang errichtet werden.
https://www.ardmediathek.de/video/swr-re...ZXgvbzExOTc2ODE

Ehli
So mancher, der sich an den Kopf fasst, greift ins Leere.“
„Wer mit beiden Beinen auf dem Boden steht, kommt nicht vorwärts.“

 Antworten

 Beitrag melden
Bereits Mitglied?
Jetzt anmelden!
Mitglied werden?
Jetzt registrieren!