1983 geschah das Undenkbare

01.10.2008 10:33
avatar  Angelo
#1
avatar

Der Palast der Republik in Berlin ist fast schon eingeebnet. Und mit ihm ein mythenumwobenes Gebäude. Spätestens seit Udo Lindenberg 1983 im "Partygroßraum der DDR-Volkskammer" auftrat, galt der Palast als Freihandelszone kultureller Gedankengüter. Doch es bleiben eine Menge Fragen offen. Wie kam Lindenberg damals überhaupt da rein? Der berühmte Sonderzug nach Pankow wird den Panikrocker ja wohl nicht über die innerdeutsche Grenze gebracht haben. Wer waren die Hintermänner, Strippenzieher und Schattengestalten? Und was ließ Lindenberg zur lyrischen Lichtgestalt einer Generation von DDR-Jugendlichen werden?


 Antworten

 Beitrag melden
03.10.2008 19:52
avatar  ( gelöscht )
#2
avatar
( gelöscht )

Wie es Udo lindenberg geschafft hatte im "Palazzo Prozzo" aufzutreten?
Tja, das war folgendermaßen.
Im Rahmen einer Friedensveranstaltung wollten die Veranstalter unbedingt Harry Belafonte auftreten lassen.
Die ging nur über den Westdeutschen Veranstalter Fritz Rau. Der hatte aber gleich die Chance genutzt und den DDR Leuten klargemacht,
das H. Belafonte nur dann auftreten wird, wenn U. Lindenberg ebenfalls auftreten kann. Dies ist dann auch so geschehen.

Nach diesen Auftitt wurde sogar eine Lindenberg Tournee in der DDR geplant, die von der DDR Seite abgesagt wurde. Es kam sogar noch besser.
Bis Ende 1989 existierte sogar ein Fahndungaufruf gegen U. Lindenberg. Er hätte also beim Versuch in die DDR einzureisen verhaftet werden können.

Peter


 Antworten

 Beitrag melden
Bereits Mitglied?
Jetzt anmelden!
Mitglied werden?
Jetzt registrieren!