370.000 Berliner Haushalte ohne Heizung und warmes Wasser

09.01.2022 21:01
#1
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Heizkraftwerk ausgefallen: 370.000 Berliner Haushalte ohne Heizung und warmes Wasser
Durch einen Stromausfall am Sonntag in Berlin ist das Vattenfall-Heizkraftwerk Klingenberg im Ortsteil Rummelsburg ausgefallen. Wie der "Tagesspiegel" berichtet, sind derzeit 370.000 Berliner Haushalte ohne Warmwasser und Heizung.

Nach Angaben der Warn-App "Nina" arbeitet der Betreiber bereits mit Hochdruck an einer Lösung des Problems. Allerdings könne dies noch einige Stunden dauern, vermutlich bis in die "späten Abendstunden". Und auch danach werde es noch einige Zeit brauchen, "bis das Leitungsnetz wieder Betriebstemperatur erreicht hat".

Betroffen sind von der Warnung vor allem die Bereiche Friedrichsfelde, Karlshorst, Oberschöneweide und Teile von Treptow-Köpenick.
https://www.focus.de/panorama/heizkraftw...d_36711712.html

Mein Erzgebirge,
hoch über dunklen Schächten lauscht deiner Halden wilde Einsamkeit.
Still raunen sie von guten Himmelsmächten,
von Berggeschrei aus längst vergangener Zeit.
(Edwin Bauersachs)


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09.01.2022 22:04
#2
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Hallöchen Buschgespenst, die Zahl der betroffenen Haushalte hat sich auf nur 90.000 verringert. Da hat die Verwaltung wohl grob geschätzt. Ich wohne auch in Friedrichsfelde, die Heizung und das Wasser sind kalt, aber trotzdem habe ich noch schlappe 22° C in der Wohnung. Das ist übrigens eine Platte, mit der ich aber ganz zufrieden bin.
Gruß von
Peter, dem Zaunkönig

März 1959 bis Mai 1962 an der Grenze in Berlin vom Norden bis an die Stresemannstraße


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09.01.2022 23:40 (zuletzt bearbeitet: 09.01.2022 23:40)
#3
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Zitat von Zaunkönig im Beitrag #2
...die Heizung...kalt, aber trotzdem habe ich noch schlappe 22° C in der Wohnung. Das ist übrigens eine Platte...


Klar, Platte mit inzwischen mindest 200mm Mineralfaser(?)-Außendämmung!

1. Kompanie, MSR 3, Soldat, Gefreiter


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10.01.2022 14:32
#4
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Moin Moin,
als ich die Meldung gelesen habe, musste ich an eine Doku denken.

Das der einfache Arbeiter in Deutschland sich vor fast 90 entscheiden musste, ob er drei Stück Kohle oder ein Brot kauft.
Für mehr hat es nicht gereicht, unvorstellbar heute, warmes Zimmer oder Essen.

Gruß


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10.01.2022 14:37 (zuletzt bearbeitet: 10.01.2022 14:40)
#5
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Jetzt stellt sich natürlich noch die Frage, kommt das wirklich von der Fernwärme oder haben dort doch Außerirdische gebadet :)

Wer weiß das schon :)


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10.01.2022 15:00
#6
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⁠Cyanobakterien⁠


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10.01.2022 15:22
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#7
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( gelöscht )

Die Platte war von Haus aus relativ gut isoliert (gedämmt) in ihrem Aufbau wie Hohenstücken7072 es schrieb.
Eigentlich musste man nach der Wende nur die Fugen zwischen den einzelnen Platten besser abdichten und die Fassaden neu streichen und neue Fenster einbauen.
Die Heizungsanlagen wurden sowieso komplett erneuert.
Eine Vollwärmedämmung wie jetzt üblich ist nicht unbedingt nötig gewesen.


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10.01.2022 15:30
#8
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avatar birx20
Die Platte war von Haus aus relativ gut isoliert (gedämmt) in ihrem Aufbau wie Hohenstücken7072 es schrieb.
Eigentlich musste man nach der Wende nur die Fugen zwischen den einzelnen Platten besser abdichten und die Fassaden neu streichen und neue Fenster einbauen.
Die Heizungsanlagen wurden sowieso komplett erneuert.
Eine Vollwärmedämmung wie jetzt üblich ist nicht unbedingt nötig gewesen.
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Die Vollwärmedämmung hat in so manchen Plattenbauten.nach der Wende überhaupt nichts gebracht. Im Gegenteil, es hat in manchen Bauten, Schimmel hervorgerufen.


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10.01.2022 15:39 (zuletzt bearbeitet: 10.01.2022 17:06)
#9
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Aus versehen gedoppelt, @Fall 80 , bitte wechseln!

1. Kompanie, MSR 3, Soldat, Gefreiter


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10.01.2022 15:42 (zuletzt bearbeitet: 10.01.2022 16:06)
#10
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Zitat von birx20 im Beitrag #7
Die Platte war von Haus aus relativ gut isoliert (gedämmt) in ihrem Aufbau wie Hohenstücken7072 es schrieb.
Eigentlich musste man nach der Wende nur die Fugen zwischen den einzelnen Platten besser abdichten und die Fassaden neu streichen und neue Fenster einbauen.
...
Eine Vollwärmedämmung wie jetzt üblich ist nicht unbedingt nötig gewesen.


Na, na @birx20, so war mein Kommentar nicht gemeint, ich schrieb von "...inzwischen mindest 200mm Mineralfaser(?)-Außendämmung.".

Die ursprünglichen 5cm Dämmung hinter der Wetterschale reichen nämlich für eine ordentliche Wärmebeharrung/Wärmedämmung nach heutigen Vorstellungen bei weitem nicht aus.

Schau selbst hier bei der z.B. WBS 70:

(Fiel den Bewohnern früher nur nicht besonders auf, klar, wenn die ganze Wohnung aus einer Platte an der Vorderseite und eine an der Hinterseite bestand)

1. Kompanie, MSR 3, Soldat, Gefreiter


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10.01.2022 16:46
avatar  PF75
#11
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cvor ca. 9 Jahren,Pflegeheim außen dämmung 260 mm,wände waren dünner.


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10.01.2022 18:10
#12
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Zitat von Rostocker im Beitrag #8
...Die Vollwärmedämmung hat in so manchen Plattenbauten.nach der Wende überhaupt nichts gebracht. Im Gegenteil, es hat in manchen Bauten, Schimmel hervorgerufen.


Hörte ich so direk noch nicht. Weil, z.B. bei der WBS 70 liegen die Nasszellen im inneren der Wohnung, nicht an den Außenwänden und in den Nasszellen wird die wasserdampfgesättigte Luft abgesaugt und verteilt sich somit nicht allzu stark in der Wohnung, ebenso auch der Kochbereich, weil andauernde Feuchte überhaupt der Hauptherd von Schimmel in Wohnungen ist!

Den meisten Schimmelbefall habe ich in Häusern, Wohnungen festgestellt, wo deren Bausubstanz noch oder immer relativ feucht war, fachliche Ausführungsfehler bei der nachträglichen Dämmung oder falsche Raumnutzung im Sinne von z.B. nicht genügendem Heizen, mangelhafter Lüftung, zu dichtem Stellen von Möbeln an Wänden, speziell Außenwanden erfolgte.

1. Kompanie, MSR 3, Soldat, Gefreiter


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11.01.2022 10:18 (zuletzt bearbeitet: 11.01.2022 10:23)
#13
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Hallo Hohenstücken, bei uns sind 100mm Mineralwolle mit einem Zwischenraum zwischen Wand und Dämmung angebracht worden.
Auf dem Bild 9514 12 ist der Zwischenraum Wand - Dämmung zu erkennen und bei 16 habe ich ein Paket des Materials wegen der Aufschrift aufgenommen

März 1959 bis Mai 1962 an der Grenze in Berlin vom Norden bis an die Stresemannstraße


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11.01.2022 14:39
#14
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Wir haben in unserer Firma sehr viele Gebäude und auch Plattenbauten (keine WBS 70) Vollwärmeschutz versehen, in der Regel Styropor.
Vollwärmeschutz bei WBS 70 musste ja damals (bis 2000) mit den Ejot-System ausgeführt werden, denn die Wetterschale der Außenwände durfte nicht mit Dübeln zerstört werden. Dieses System war auch mindestens doppelt, wenn nicht gar mehr preisintensiv als das herkömmliche Wärmedämmverbundsystem.

=============================================================================================
Phantasie ist wichtiger denn Wissen, denn Wissen ist begrenzt!


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11.01.2022 16:06 (zuletzt bearbeitet: 11.01.2022 16:12)
#15
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Zitat von Zaunkönig im Beitrag #13
...bei uns sind 100mm Mineralwolle mit einem Zwischenraum zwischen Wand und Dämmung angebracht worden.
Auf dem Bild 9514 12 ist der Zwischenraum Wand - Dämmung zu erkennen und bei 16 habe ich ein Paket des Materials wegen der Aufschrift aufgenommen


Für nicht gerade Baumenschen folgendes, @Harsberg 's Kommentar zum Ejot-System und seiner Anwendung bei der WBS-70 hat nichts mit folgendem zu tun, sind zwei komplett unterschiedliche Paar Schuhe!

@Zaunkönig, was ich bezüglich Dämmung in Form von augenscheinlich vorgehängten hinterlüfteten Dämmplatten halte, schreibe ich öffentlich besser nicht. Oder ist es gesamt keine komplett hinterlüftete Dämmung und der Abstand "X" nur gerade an dieser Stelle aus vielleicht Gründen der allgemeinen Flächenebenheit so ausgeführt?
Wie sehen denn in fertig die Abschlüsse unten am Sockel, oben am Sims oder Ortgang sowie die Anschlüsse um Wandöffnungen wie z.B. um Fenster aus?
Wird denn die gesamte Fassadenfläche derart ausgebildet oder stellt dieser WD-040-A1-Einbau nur den Bereich eines Brandschutzriegels in einer ansonsten Polystyrol (EPS)-Dämmung dar?

Nun, für umsonst zeigst Du ja nicht so detailliert diesen Bereich anstatt der Fläche und auch nicht diesen Beipackzettel mit ausgerechnet "WD-040-A1"?

1. Kompanie, MSR 3, Soldat, Gefreiter


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