Rechtschreibung - Wozu?

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08.01.2022 11:28
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#1
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( gelöscht )

Ich bin ja auch alles andere als Sattelfest in Bezug auf Rechtschreibung und rede mich immer damit heraus, dass es mehrere Reformen gegeben hat.

Das aber Lehramtsanwärter bei Tests in erheblichen Umfang vieren und fünfen schreiben hätte ich nicht gedacht.

Rund um die Probleme mit der Rechtschreibung und wofür sie noch wichtig ist, wird in diesem Podcast behandelt.

https://www.podcast.de/episode/588182611...schreibung-wozu

Dauert nur 21 Minuten.

Uli


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08.01.2022 12:24 (zuletzt bearbeitet: 08.01.2022 12:25)
#2
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Ich richte mich immer noch nach einem Duden der 70er Jahre und bin damit nicht in schlechter Gesellschaft.

Gegner der Reform sind keine Dummen. Sie wurde für Dumme gemacht und das so schlecht, daß das Wirrwar größer ist als zuvor (nicht meine Feststellung, aber ich teile sie).

Dabei ist noch nicht mal die neueste Entwicklung berücksichtigt, das "Gendern".

Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


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08.01.2022 13:09 (zuletzt bearbeitet: 08.01.2022 19:15)
#3
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In meinem Alter ist man nicht mehr so schreckhaft, aber der gegenwärtige Umgang mit unserer deutschen Sprache macht mir Angst.
Da ist das "Denglisch", der " Gender-Wahnsinn" und die Rechtschreibung, die oft mit "richtig" nicht mehr viel zu tun hat. Nach der "Verhunzung" der Handschrift der Schüler kamen die Rechtschreibreformen, die statt zu vereinfachen, alles verkomplizierten.
Schnell ist heute offensichtlich wichtig beim Schreiben,, nicht so sehr ob genau oder richtig. Das betrifft nicht nur die anderen, sondern auch mich: Ein WhatsUp - Beitrag oder eine Mail werden schnell getippt, alle Wörter klein geschrieben geht schneller usw..
Rechtschreibung wird gebraucht - wie die Genauigkeit in der Arbeit eines Technikers, Mediziners oder eines Software-Entwicklers. Lassen wir die Rechtschreibung so gestalten, wie jeder das möchte, dann sind wir schnell wieder - was das Schreiben betrifft - in der Zeit vor Luther: Jeder schreibt, wie er will. Damals kein allzu großes Problem, weil viele nicht lesen oder schreiben konnten...


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08.01.2022 13:21
avatar  RalphT
#4
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Zitat von Freienhagener im Beitrag #2
Ich richte mich immer noch nach einem Duden der 70er Jahre und bin damit nicht in schlechter Gesellschaft.


Kann ich auch nachvollziehen. Die neue Rechtschreibreform wurde für Dumme gemacht.
Allerdings habe ich mich an die neue Reform angepasst (angepaßt). Ich arbeite in einem Büro für technische Dokumentation. Da blieb mir nichts anderes über.

Aber ich habe auch das Gefühl, dass es mittlerweile als "salonfähig" gilt, Wörter falsch zu schreiben. Gerade bei Facebook und Co KG.
Das Problem was ich hier sehe ist, dass so etwas schnell zu einer schlechten Gewohnheit wird. Ist wie beim Autofahren: Beim Abbiegen nicht mehr blinken. Man gewöhnt sich sowas an. Das ist nicht gut.


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08.01.2022 14:17
#5
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08.01.2022 14:18
avatar  GKUS64
#6
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Bei der Rechtschreibung zehre ich noch von meinen Schulausbildungen.
Von der „neuen“ Reform habe ich mir zumindest gemerkt, dass wenn kurz gesprochen, wie z.B.
Erlass, Pass, Kuss usw. mit „ss“ geschrieben wird, lang gesprochen, wie Straße , Anmaßung, beißen,
bemaßen, Blöße usw. dann mit „ß“.
Bei Zusammen- oder Getrenntschreibung bin ich mir oft unsicher. Da bemühe ich google,
bei auch falscher Eingabe erhält man sofort die richtige Schreibweise.
Auch die Rechtschreibkorrektur bei Word, hilft natürlich.
Bei Satzzeichen hilft vielfach, außer bei den einfachen Regeln, das Gefühl.
Aus dem Deutschunterricht habe ich mir aber die Regel zur Infinitiv-Konstruktion im Satzbau gemerkt. Dort hatten wir einen Lehrer, der uns das regelgerecht eingebläut hat.

Viele Grüße vom GKUS64, hätt´ ich bald vergessen.


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08.01.2022 14:28
avatar  andyman
#7
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Zitat von GKUS64 im Beitrag #6
Bei der Rechtschreibung zehre ich noch von meinen Schulausbildungen.
Bei Satzzeichen hilft vielfach, außer bei den einfachen Regeln, das Gefühl.
Aus dem Deutschunterricht habe ich mir aber die Regel zur Infinitiv-Konstruktion im Satzbau gemerkt.

Viele Grüße vom GKUS64, hätt´ ich bald vergessen.

Sehe ich genauso,nur mit dem grün markierten? kann ich gar nichts anfangen.
Lgandyman

Gruß aus Südschweden
Was nützt alles Hasten und Jagen,auch du bist nur ein Tropfen im Meer der Unendlichkeit. Confuzius


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08.01.2022 14:39
avatar  furry
#8
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@GKUS64 meint sicher die Zeichensetzung beim erweiterten Infinitiv mit zu.
https://www.cafe-lingua.de/deutsche-gram...itivgruppen.php

"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)


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08.01.2022 14:51
#9
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Zitat von Klauspeter im Beitrag #3
... Beitrag oder eine Mail werden schnell getippt, alle Wörter klein geschrieben geht schneller usw..
Die äußeren Merkmale, Erscheinungsbild der Beiträge sehe ich als Etikette im Gesamtzusammenhang. Diese sind beiläufig auch eine Form von Respekt und Höflichkeit, nicht zuletzt in diesem Forum.

Ständig dahingekritzelte Kleinschreibung ist nicht nur unhöflich sondern unverschämt, Beiträge solchergestalt ignoriere ich mit voller Absicht.

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"Als ich 17 war, war in meinem Traumberuf nichts mehr frei” – Was das war? – "Rentner!
Erst Rentnerlehrling, dann Jungrentner und dann Rentnergeselle!”
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08.01.2022 14:52
avatar  andyman
#10
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A, ja.Dann werde ich versuchen das in meinen täglichen Pflegeberichten umzusetzen.
Lgandyman

Gruß aus Südschweden
Was nützt alles Hasten und Jagen,auch du bist nur ein Tropfen im Meer der Unendlichkeit. Confuzius


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08.01.2022 15:56
avatar  harbec
#11
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... ein sehr interessantes Thema!

Gruß Hartmut


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08.01.2022 16:17
#12
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Zitat von andyman im Beitrag #10
A, ja.Dann werde ich versuchen das in meinen täglichen Pflegeberichten umzusetzen.
Lgandyman
Also, es geht mich nichts an und hat mich auch nicht zu interessieren, in welcher Form Memos, Nachrichten, Notizen, Niederschriften usw. innerbetrieblich, familienintern oder im Bereich von Partnerschaften gehandhabt werden, die nicht für die Augen der Öffentlichkeit bestimmt sind.

Ich meine in dem von mir beschriebenen Kontext die ganz banale, alltägliche Kommunikation und Handhabe mit mehr oder weniger vertrauten bzw. unbekannten Personen.

Es liegt mir dgl. fern, durch Schlüssellöcher zu schauen und zu zensieren. Wenn wir schon politisch und ökonomisch als Andersdenke den Bach runtergehen, dann zumindestens mit Stil.

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"Als ich 17 war, war in meinem Traumberuf nichts mehr frei” – Was das war? – "Rentner!
Erst Rentnerlehrling, dann Jungrentner und dann Rentnergeselle!”
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08.01.2022 16:18 (zuletzt bearbeitet: 08.01.2022 16:20)
#13
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Nahezu grundsätzlich lese ich meinen Beitrag hinterher noch mal Korrektur. Es schleichen sich beim schnellen Tippen gern mal Buchstabendreher ein oder man ist auf die Buchstabentaste neben an gekommen. Google bemühe ich auch mitunter, wenn mir selbst das Gefühl nicht die richtige Schreibweise vorgaukelt. Mit den lateinischen Bezeichnungen in der Rechtschreibung und Grammatik stehe ich ein bischen auf Kriegsfuß, kompensiere ich aber durch Kenntnis bzw. Bedeutung der deutschen Begriffe dazu und ich meine, daß meine Rechtschreibung vorzeigbar ist. Ich finde es ebenfalls eine Sache des Anstandes und der Wertschätzung dem Leser gegenüber, ihm ein flüssiges Lesen zu ermöglichen.
Warüber es oft Unklarheiten gibt, auch auf Schildern draußen gesehen, sind Begriffe wie "freihalten" oder "frei halten". Einen Platz/Einfahrt wird man freihalten (für sich oder jemand anderem), Eine Flasche Bier kann ich am Arm frei halten, ohne Hilfsmittel. Deren Beispiele aus zusammengesetzten oder getrennten Worten, je nach Bedeutung, gibt es mehrere. Die armen Ausländer bedauere ich manchmal, wenn die auswendig pauken müssen, wann ein Der, Die oder Das richtig ist. Schon der französische Kriegsgefangene auf dem Dorf meiner Mutter sagte, so erzählte sie, "deitsche Sprache, schwerre Sprache".


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08.01.2022 16:29
avatar  Gert
#14
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Grottenschlecht ist die Missachtung der Groß-und Kleinschreibung

Stil ist nicht das Ende des Besens.

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08.01.2022 16:43
avatar  PF75
#15
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Es wurde doch vor jahren schon mal angestrebt alles klein zu schreiben,mir persöhnlich ist es eh egal und buchstabendreher werden doch vom gehirn beim lesen meistens automatisch wieder richtig gemacht.
bin ja kein studierter.


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