2021...noch Gedanken zur DDR

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30.12.2021 08:12 (zuletzt bearbeitet: 30.12.2021 11:30)
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#76
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Zitat von furry im Beitrag #73
Mal weg von dem schwäbischen Kindergartengeplänkel.
Wer erinnert sich noch....



Gefunden bei: https://www.facebook.com/DDRFahrzeuge.wi...88421487911547/


@furry Ja da kommen alte Erinnerungen hoch. So weit ich mich erinnern kann hatten wir einen kleinen Konsum mit sehr begrenztem Sortiment im Ort. Genau so ein Verkaufswagen kam viele Jahre noch wimre alle 14 Tage mit Fisch.
Dort kaufte meine Mutter regelmäßig grüne Heringe oder Salzheringe aus welche sie dann Bratheringe und saure Heringe machte. Solche wohlschmeckenden Bratheringe und sauren Heringe habe ich noch nie wieder im Handel gefunden.

Uli


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30.12.2021 08:15
#77
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Wir hatten den als MTW, zwar nicht auf der GK, der war in der Abteilung, bzw. der GB (Grenzbereitschaft) stationiert, damit sind wir zum/vom Schießplatz transportiert worden, oft wurde eine Strecke gelaufen.

=============================================================================================
Phantasie ist wichtiger denn Wissen, denn Wissen ist begrenzt!


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30.12.2021 08:37
#78
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Zitat
Jaavatar Fall 80 da kommen alte Erinnerungen hoch. So weit ich mich erinnern kann hatten wir einen kleinen Konsum mit sehr begrenztem Sortiment im Ort. Genau so ein Verkaufswagen kam viele Jahre noch wimre alle 14 Tage mit Fisch.
Dort kaufte meine Mutter regelmäßig grüne Heringe oder Salzheringe aus welche sie dann Bratheringe und saure Heringe machte. Solche wohlschmeckenden Bratheringe und saure Heringe habe ich noch nie wieder im Handel gefunden.


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Mal kurz auf den Brathering zu kommen. Den Hering sauber gemacht, gewendet in Mehl und dann ab in die Pfanne, dazu Kartoffeln und dunkelbraune süß/ saure Sauce. Einfach lecker. Man was habe ich manchmal Heringe, nach der Nachtschicht von --Min Herzing--- in Warnemünde mit nach Hause gebracht, alles noch fangfrisch. Heute welche kaufen im Handel--nein danke.


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30.12.2021 08:48
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#79
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Zitat von birx20 im Beitrag #72
Als Zugereister bleibt man häufig der "Reingeschmecke" der nur langsam integriert wird.
Das Problem habe ich hier nicht gehabt


Darum geht es ja auch nicht, Probleme hatte ich auch nicht.
Aber hatte schon so einige Erlebnisse von denen, die @Hackel39 ansprach. "Na ihr habt doch, bei Euch war doch. Ihr musstet doch...."
Auf meine Frage, woher sein Wissen stammt, wie oft er denn die DDR damals besucht hatte---na nie, was soll ich da, wo nur russisch gesprochen wird, ihr habt ja nicht mal eine eigene Währung und kennt nur Rubel.
Wie ist so ein Quatsch nun zu werten, als Folgen des Bildungssystems, als grenzenlose Borniertheit und Arroganz, als eigene Dämlichkeit oder alles zusammen?

ich werde nicht mehr diskutieren mit dummen Menschen, um meine Argumente zu erklären. Hat hier sowieso keinen Sinn. Ich werde lernen, diese Menschen zu meiden. Nichts ist wichtiger, als die persönliche Ausgeglichenheit im Alter


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30.12.2021 08:50
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#80
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Da meine Mutter noch bis 1966 regelmäßig Brot gebacken hat und wir auch bis 1968 Butter und Käse von der Molkerei als Rücklieferung erhalten haben, hat meine Mutter im Konsum keine Nahrungsmittel gekauft. Zucker, Salz und Mehl hatten wir immer als Sackware im Haus. Wurst und Fleisch generell nur aus eigener Schlachtung sowie Obst und Gemüse aus dem eigenen Anbau.

Brot haben wir dann aus dem Nachbarort vom Bäcker gekauft und nach der Schule mitgebracht. Da wir bis 77 noch Milchvieh auf dem Hof stehen hatten haben wir erst danach Milch im Konsum gekauft. An die Milch bin ich nur mit Hilfe von Kakaopulver (Kaba vom Klassenfeind) gegangen.

Uli


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30.12.2021 09:09
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#81
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Zitat von Fähnrich im Beitrag #68





Wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen um sich werfen. Du warst wahrscheinlich mal sozialistischer Oberlehrer und dein Wort war Gesetz. Die Zeiten sind aber lange vorbei, wird dir bei deiner Kompetenz noch nicht aufgefallen sein, wundert mich jedoch nicht. Mache dir keine Gedanken über mein Lebensumfeld, dazu bist du nämlich nicht in der Lage.
Im Großraum Stuttgart sind dir 10 J. solche Meinungen begegnet. Du hattest dann ja die Gelegenheit, in einer der erfolgreichsten Regionen Deutschlands zu wirken. Deine Weisheiten sind dort nicht angekommen, wundert mich auch nicht.
Nun versuche mich nicht über Baden-Württemberg zu belehren, habe dort 20 J. gelebt und gearbeitet.
Bin dort allerdings bestens zurecht gekommen, im Gegensatz zu dir. Waran mag es gelegen haben, denke mal darüber nach.

Vergesse auch nicht an deiner Kompetenz zu arbeiten, die du gerne anderen absprichst.
Worüber ich schreibe überlasse einfach mir, die Zeiten haben sich geändert, wir leben in einem demokratischen Staat.
Fähnrich

Über meinen beruflichen Werdegang weißt du absolut nichts, wie ich feststellen muß.
So wie von vielen anderen Dingen außerhalb deines Lebensbereiches eben auch nicht.
Schade eigentlich, über 32 Jahre nach dem Fall der Mauer.
Folglich ordne ich das dann mal unter Unsinn ein.
Dass dein Leben dank anderer Grundvoraussetzungen anders verlaufen ist, war sicher auch mit die Ursache dafür,
dass deine Anpassung und Akzeptanz im Kehrwochenland so einfach verlief.
Anders sieht es aus, wenn alle 14 Tage von irgendwo die dümmliche Frage kommt : "Bischt du aus dem Oschte ?"
Was verdeckt unterstellt, dass wir nie was hatten, heute noch in Zelten hausen und nur aus Gnade Lohn bekommen
im Ländle.
Klingt in etwa so als fragst du einen Neger regelmäßig. "Kommst du aus dem Busch ?"

Viele Leute dort wissen noch heute nicht, wie es im "Oschte" wirklich war und ist.
Also belehre du bitte nicht die Ost-Geborenen, denn von denen weißt du nichts, und davon sehr viel.
Ansonsten :
Die Forumskultur erinnert eher an den Kindergarten als an gestandene Männer im gesetzten Alter


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30.12.2021 10:34
#82
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Zitat von Harsberg im Beitrag #77
Wir hatten den als MTW, zwar nicht auf der GK, der war in der Abteilung, bzw. der GB (Grenzbereitschaft) stationiert, damit sind wir zum/vom Schießplatz transportiert worden...



In meinem DDR-Lehr- und Arbeitsbetrieb hatten wir bis zur Wende auch noch zwei dieser "Garant 30k" ebenfalls zum Personentransport, wir nannten sie 17er. Waren aber schon Made in GDR(?).

1. Kompanie, MSR 3, Soldat, Gefreiter


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30.12.2021 10:48
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#83
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"Garant " fuhr im damaligen Kreis Eisenach noch 1972 als Zubringer zwischen einzelnen Betriebsteilen.


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30.12.2021 10:48
#84
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Hallo,
ja, der Garant K 30 lief bis Anfang der 90er. Den hier hat der Junior (17 Jahre alt) eines vogtländischen Schmiedemeisters "zurechtgemacht". Es konnte ein Nachläufer für Langmaterial angehängt werden, dazu mußten die Bordwände aber entfernt werden.


Schönen Tag, Gruß C.


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30.12.2021 11:49
#85
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Zitat von birx20 im Beitrag #72
Ich lebe auch seit fast 20 Jahren in BW und kann nicht Klagen.
In BW muss man mentalitätstechnisch (landsmanschaftlich) genau differenzieren zwischen den Schwaben und den Badenern.
Die Schwaben sind in der Regel etwas kleinkarierter und nicht so offen wie die Badener. Die Schwaben achten genau auf die Einhaltung der Kehrwoche und anderes.
Als Zugereister bleibt man häufig der "Reingeschmecke" der nur langsam integriert wird.
Das Problem habe ich hier nicht gehabt.




@birx20,
genau wie von dir beschrieben sieht es aus. Es gibt dort heute noch reichlich Einheimische, die hätten lieber ein Bundesland Baden und ein Bundesland Württemberg. Es ist aus der Historie zu betrachten.

Fähnrich


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30.12.2021 12:05 (zuletzt bearbeitet: 30.12.2021 12:06)
avatar  Gert
#86
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Zitat
Sicher haben die aus dem Osten ihren Lebensraum auch gerne bereit gestellt.
Wie ich schon selber einräumte, ist meine Weltsicht eindimensional, tut mir leid für die Filigrantechniker der Geschichtsaufbereitung


@Hackel39
es ist gut dass du das selbst erkennst im Gegensatz zu manchem sozialistischen Dampfplauderer hier im Forum.
@Tobeck hat es aber auch im Faktencheck richtig gestellt, was du als sogenannte Argumente aufführtest. Hitler ist eben nicht durch Wahlen an die Macht gekommen sondern durch Koalitionsklüngel und durch krasse Fehleinschätzungen der damaligen Koalitionspartner.

Stil ist nicht das Ende des Besens.

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30.12.2021 13:05 (zuletzt bearbeitet: 30.12.2021 13:10)
#87
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Doch durch Wahlen.

Im Prinzip wie Scholz und Koalition. Und das mit rund einem Viertel der Wählerstimmen und nur 1-2 Prozent Vorsprung der SPD vor der CDU.

Keine der Parteien konnte die Mehrheit der Wähler hinter sich bringen und so die absolute Mehrheit erreichen .... und doch hat das Wahlergebnis zur Regierungsbildung gereicht.

Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


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30.12.2021 14:33
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#88
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Ab wann Geschlechtsumwandlungen in der BRD möglich waren wusste ich nicht. Ich hab nur neulich mal gelesen, dass dies bei der Bundeswehr ein großes Thema ist. Es gibt auch eine Offizierin, höherer Dienstgrad, hier in Brandenburg, die prahlt in der Öffentlichkeit damit regelmäßig im Darkroom zu sein. Vielleicht ist man aber einfach selber nicht mehr zeitgemäß.


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30.12.2021 16:57
#89
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Zitat von Heckenhaus im Beitrag #81
Zitat von Fähnrich im Beitrag #68





Wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen um sich werfen. Du warst wahrscheinlich mal sozialistischer Oberlehrer und dein Wort war Gesetz. Die Zeiten sind aber lange vorbei, wird dir bei deiner Kompetenz noch nicht aufgefallen sein, wundert mich jedoch nicht. Mache dir keine Gedanken über mein Lebensumfeld, dazu bist du nämlich nicht in der Lage.
Im Großraum Stuttgart sind dir 10 J. solche Meinungen begegnet. Du hattest dann ja die Gelegenheit, in einer der erfolgreichsten Regionen Deutschlands zu wirken. Deine Weisheiten sind dort nicht angekommen, wundert mich auch nicht.
Nun versuche mich nicht über Baden-Württemberg zu belehren, habe dort 20 J. gelebt und gearbeitet.
Bin dort allerdings bestens zurecht gekommen, im Gegensatz zu dir. Waran mag es gelegen haben, denke mal darüber nach.

Vergesse auch nicht an deiner Kompetenz zu arbeiten, die du gerne anderen absprichst.
Worüber ich schreibe überlasse einfach mir, die Zeiten haben sich geändert, wir leben in einem demokratischen Staat.
Fähnrich

Über meinen beruflichen Werdegang weißt du absolut nichts, wie ich feststellen muß.
So wie von vielen anderen Dingen außerhalb deines Lebensbereiches eben auch nicht.
Schade eigentlich, über 32 Jahre nach dem Fall der Mauer.
Folglich ordne ich das dann mal unter Unsinn ein.
Dass dein Leben dank anderer Grundvoraussetzungen anders verlaufen ist, war sicher auch mit die Ursache dafür,
dass deine Anpassung und Akzeptanz im Kehrwochenland so einfach verlief.
Anders sieht es aus, wenn alle 14 Tage von irgendwo die dümmliche Frage kommt : "Bischt du aus dem Oschte ?"
Was verdeckt unterstellt, dass wir nie was hatten, heute noch in Zelten hausen und nur aus Gnade Lohn bekommen
im Ländle.
Klingt in etwa so als fragst du einen Neger regelmäßig. "Kommst du aus dem Busch ?"

Viele Leute dort wissen noch heute nicht, wie es im "Oschte" wirklich war und ist.
Also belehre du bitte nicht die Ost-Geborenen, denn von denen weißt du nichts, und davon sehr viel.
Ansonsten :
Die Forumskultur erinnert eher an den Kindergarten als an gestandene Männer im gesetzten Alter

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Deine Beiträge sind wirklich lustig, kann morgens schon herzhaft lachen. Ich sehe in dir teilweise einen Wilhelm Busch, also Märchenerzähler. Jeder hat seine Kompetenz. Deinen beruflichen Werdegang kenne ich tatsächlich nicht, nur stelle ich im Gegensatz zu dir, keine frei erfundenen Behauptungen auf.
Das Schwabenland war nun nicht dein Ding und die Kehrwoche bereitete dir vielleicht auch Probleme. Ordnung muss sein.
Da ich in einem international tätigen Unternehmen tätig war, hatten wie auch Niederlassungen in den neuen Bundeländern. Dort war ich sehr oft seit 1990. Daher meine schlechten Kenntnisse über den Osten. Ach ja, meine Assistentin war aus Sachsen-Anhalt, sah nicht nur gut aus, war auch noch sehr intelligent und wir haben uns natürlich nie privat unterhalten. War verboten laut SED-Parteiprogramm und was die Genossen sagen ist Gesetz. Vorwärts immer, rückwärts nimmer.
Nun träume schön weiter und ich freue mich schon auf deinen nächsten Beitrag.

Fähnrich


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30.12.2021 17:16 (zuletzt bearbeitet: 30.12.2021 17:20)
#90
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Fähnrich in #89:

Deine Beiträge sind wirklich lustig, kann morgens schon herzhaft lachen. Ich sehe in dir teilweise einen Wilhelm Busch, also Märchenerzähler. Jeder hat seine Kompetenz. Deinen beruflichen Werdegang kenne ich tatsächlich nicht, nur stelle ich im Gegensatz zu dir, keine frei erfundenen Behauptungen auf.
Das Schwabenland war nun nicht dein Ding und die Kehrwoche bereitete dir vielleicht auch Probleme. Ordnung muss sein.
Da ich in einem international tätigen Unternehmen tätig war, hatten wie auch Niederlassungen in den neuen Bundeländern. Dort war ich sehr oft seit 1990. Daher meine schlechten Kenntnisse über den Osten. Ach ja, meine Assistentin war aus Sachsen-Anhalt, sah nicht nur gut aus, war auch noch sehr intelligent und wir haben uns natürlich nie privat unterhalten. War verboten laut SED-Parteiprogramm und was die Genossen sagen ist Gesetz. Vorwärts immer, rückwärts nimmer.
Nun träume schön weiter und ich freue mich schon auf deinen nächsten Beitrag.
Fähnrich


Ich sehe, Du gesellst Dich zu der Gruppe, die nie was mit der SED zu tun hatten, aber deren Parteiprogram in- und auswendig kennst. Das sind Ansichten, wie so manche Altbundis, vor allem die ohne nahe Ostverwandte und weit, weit weg von der Grenze ganz im Westen so manchmal meinen, über die DDR zu wissen. Inzwischen, nach über 30 Jahren, müßtest Du inzwischen begriffen haben, daß sehr viel nicht so war, wie es Euch Jahrzehntelang von den Medien eingebläut wurde. Ich kenne einige solche persönlich, meist Kunden ("....aber sie durften doch in der DDR kein Englisch lernen...." ). So einen und anderen Stuss konnte ich mir mehr als einmal anhören. Je häufiger und ausgeprägter, je weiter ich Richtung Französische und Belgische Grenze kam. Das sind so Erfahrungen aus 17 Jahren Außendienst in ganz Deutschland.


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