HVA-Buch

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12.12.2021 11:03
#1
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Offensichtlich gibt es noch keinen HInweis im Forum. Gestern habe ich das Buch von Henry Nitschke "An der unsichtbaren Front, Inoffizielle Mitarbeiter der MfS - Auslandsaufklärung" entdeckt. Sehr interessant scheint das Kapitel "Operative Grenzschleusen" zu sein. Ausführlicher wird das GKM erwähnt. Mehr lässt sich jetzt noch nicht sagen.


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12.12.2021 11:19
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#2
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( gelöscht )

Historiker84,
werden die verschiedenen operativen Grenzschleusen konkret benannt und dargestellt ?
Es wäre gut, wenn du dazu etwas nochmal etwas berichten kannst.


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12.12.2021 11:54
#3
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Hallo,
ich glaube, dass ist ein schwieriges Thema, weil wir wenig hier erfahren werden, denn die Erkenntnisse auf diesen Gebiet sterben nach und nach aus.Ich will damit sagen, dass Leute die was sagen könnten das mit ins Grab nehmen. Vieles und wichtiges wurde vernichtet oder wird nicht herausgegeben. Habe es auch schon versucht, weil ich sehen wollte ob was in den Archiven liegt, womit ich 1972 beschäftigt war, als junger unerfahrener Mensch. In Büchern liest man eben nur allgemein zugängliche Begebenheiten. Im Jahr auf welches ich hingewiesen habe versuchte man durch das KGT eine neue Form der militärischen Aufklärung, unabhängig von MfS, ins Leben zu rufen. Ich habe nirgends was konkretes gefunden.
Gruß Frank


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12.12.2021 11:58 (zuletzt bearbeitet: 12.12.2021 12:02)
avatar  polsam
#4
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https://i.weltbild.de/p/an-der-unsichtba...jpg?v=1&wp=_max


ISBN 13: 9783958411159

Untertitel: Inoffizielle Mitarbeiter der MfS-Auslandsaufklärung

Erscheinungsjahr: 2021

Erschienen bei: Edition Berolina


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12.12.2021 12:01 (zuletzt bearbeitet: 12.12.2021 12:02)
#5
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Hallo polsam,
ich habe dieses Buch nicht gelesen, steht denn da was konkretes über Schleusungen drin?
Gruß Frank
PS: ich kann mir denken, dass diese Leute "offiziell" in die BRD eingereist sind.


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12.12.2021 15:09
#6
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Einen Thread zum Buch von Henry Nitschke, "An der unsichtbaren Front, Inoffizielle Mitarbeiter der MfS - Auslandsaufklärung", gibt es bereits.

Vielleicht könnte ein Admin diese beiden Threads zusammenlegen.

Optimal wäre dann, dass sich alle User, wenn sie schreiben, auch beim Thema bleiben.

Das Kapitel 11, "Operative Grenzschleusen", umfasst folgende Bereiche:

- Allgemeines

- Die Auswahl, Aufklärung, Erprobung und der Aufbau operativer Grenzschleusen

- Die Vorbereitung von Schleusungsmaßnahmen

- Die Erarbeitung der Schleusungsdynamik

- Anforderung an die operative Arbeit zur Nutzung von Grenzschleusen

- Die Suche, Auswahl, Aufklärung, Überprüfung von Grenz-IM

- Die Überprüfung der IMs auf einer Teststrecke

- Die IM im Schleusungsprozess

- Einsatzrichtungen der IMs für die Realisierung von Grenzschleusungen

- Grundanforderungen an die zu schleusenden IM und ihre Einführung in den Schleusungsvorgang

- Schleusungen im Bereich des Grenzkommandos Mitte und dortige Besonderheiten
(In diesem Kapitel sind einige Schleusen aus dem GKM aufgeführt)

- Die Beendigung der Arbeit mit Grenzschleusen
(Dieses Kapitel beleuchtet mehrere Sicherungsabschnitte und u. a. die Fahnenflucht von Oberstleutnant K.-D. Rauschenbach.)

- Überwurfstellen/Wurfschleusen

- Schleusungen aus der Praxis – Schilderungen ehemals Beteiligter

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Man lebt ruhiger, wenn man nicht alles sagt, was man weiß, nicht alles glaubt, was man hört und über den Rest einfach nur lächelt.

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12.12.2021 16:35
avatar  Ehli
#7
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Kurz zum Buch
Die Hauptverwaltung Aufklärung (HV A) des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) galt als einer der effektivsten und professionellsten Auslandsnachrichtendienste weltweit. Ihre Inoffiziellen Mitarbeiter (IM) drangen weit in die gegnerischen Zentren und Objekte im Operationsgebiet, vor allem der Bundesrepublik Deutschland, ein. Die IM waren dabei die entscheidende Kraft und agierten als »Hauptwaffe«. Henry Nitschkes neues Werk beschäftigt sich mit der Gewinnung und Führung der IM in der DDR und im Westen sowie mit ihren jeweiligen Funktionen. Einen besonderen Akzent bilden dabei die sogenannten Übersiedlungs-IM – Inoffizielle Mitarbeiter aus der DDR, die in das Operationsgebiet gingen, um dort nachrichtendienstlich aktiv zu sein. Welche Voraussetzungen mussten Personen für einen solchen Auftrag erfüllen? Wo und wie wurden sie gewonnen? Wie konnten sie sich nach der erfolgten Übersiedlung legalisieren und etablieren? Welche Probleme traten in diesem Prozess auf, wie reagierte der westdeutsche Verfassungsschutz auf diese Übersiedlungskombinationen? Neben diesen Fragen erläutert Henry Nitschke das Verbindungswesen von der Ostberliner Zentrale zu den IM und umgekehrt und beschreibt die entsprechenden Mittel, wie etwa tote Briefkästen, Container, Funk- und Geheimschreibmittel sowie Operative Grenzschleusen. Seine Ausführungen unterfüttert der Autor mit vielen spannenden Beispielen aus der Praxis und legt damit einen einzigartigen Band zur MfS-Geschichte vor, der einen tiefen Einblick in die Auslandsaktivitäten des DDR-Geheimdienstes sowie in die Abwehrarbeit des westdeutschen Verfassungsschutzes gewährt.

Ehli
Ich habe es mir nicht ausgesucht, ein Ossi zu sein....
Ich hatte einfach Glück!

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12.12.2021 17:09
avatar  Ratze
#8
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30 € ist ein stolzer Preis
Das Inhaltsverzeichnis hört sich interessant an, an die, die es gelesen haben.
Lohnt die Bestellung?


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12.12.2021 17:13
#9
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#8
Hallo,
man könnte ja auch untereinander tauschen,habe ich z. B.schon mit polsam gemacht.
Gruß Frank


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12.12.2021 17:34
avatar  Ratze
#10
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Wenn es das Buch wert ist bin ich bereit auch dem Autoren sein Geld (sicher nur 10 % des Verkaufswertes) zukommen zu lassen
Aber es sollte es wert sein


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12.12.2021 17:51
avatar  Alfred
#11
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Zitat von Ratze im Beitrag #8
30 € ist ein stolzer Preis
Das Inhaltsverzeichnis hört sich interessant an, an die, die es gelesen haben.
Lohnt die Bestellung?


Das Buch ist gebunden und hat 765 Seiten. Da ist der Preis wohl mehr als fair und der Inhalt ist auch ok.


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12.12.2021 18:11
#12
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Hallo,
es gibt Menschen für die sind 30 Euro viel Geld.
Gruß Frank


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12.12.2021 18:21
avatar  ( gelöscht )
#13
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( gelöscht )

Man kann das Buch doch sicher auch bald in einer grossen Bibliothek ausleihen.
Vermute das große Uni-Bibliotheke es im Bestand haben müssten.
In kleinen Bibliotheken dürfte es aufgrund der niedrigen Auflage nicht zu erhalten sein.


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12.12.2021 18:28
avatar  Lutze
#14
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Ob in dieser Stasi-Schwarte alles wahrheitsgemäß geschrieben steht ?
Lutze

wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren


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12.12.2021 18:30
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#15
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( gelöscht )

Bestimmt @Lutze, du wirst doch nicht befürchten, dass da jemand die Dinge verfälscht darstellt?

Uli


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