Brandenburg stellt sich der Stasi-Vergangenheit

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26.10.2009 12:37
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#76
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@all,
mal ganz ohne hier etwas zu bewerten, gebt im Netz -krenz petershagen- ein dann könnt ihr einiges Nachlesen was Egon erzählt,

schon mal zum vorablesen.

http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=2297128


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26.10.2009 12:54
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#77
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Also ich war wie im Beitrag Grenzertreffen gestern ausgiebig beschrieben leibhaftig in Petershagen. Auf der Webseite des GRH e.V. wird der Vortrag von Krenz sowie sein Brief an den Bundespräsidenten Horst Köhler im Zusammenhang mit den umstrittenen Aussagen in Leipzig demnächst auch sicher eingestellt werden, allerdings ist man da nicht so schnell wie wir hier .. insofern empfehle ich, um auch die Denkweise von ihm und der Mehrheit der Anwesenden zu verstehen, sein Buch http://www.edition-ost.de/programm-2/tit...is-Notizen.html zu lesen oder sich noch einfacher einen Vortrag anzuhören, der freundlicherweise dargestellt ist auf der Seite eines Journalisten, welcher die Grenzer der DDR nicht zu seinen Freunden hat http://www.berliner-mauer.de/2009-02-11/egon-krenz.htm


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26.10.2009 13:03
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#78
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Ist zwar alles wieder OT aber was soll.

Paragraphen gehören nun mal zu unserem täglichen Leben ob sie uns nun gefallen oder nicht. Fluchtherlfer, so wie man sie damals nannte waren nun mal im DDR-Recht Straftäter wie es heute im Recht der Bundesrepublik die sogenannten Schleuser sind. Ob mir, Dir oder anderen das nun passt oder nicht spielt doch vor dem Gesetz überhaupt keine Rolle.

An diser Veranstaltung teilnehmen um meinen Wissensdurst zu stillen? Muss ich das wirklich? Habe ich nicht genug Informaten die mich über Einzelheiten in Kenntnis setzen? Abgesehen davon, ich war nicht Mitglied der Grenztruppen deren Veranstaltung das war. Und, vielleicht setzt mich Krenz ja auch selbst über seine Gedanken in Kenntnis? Kennst Du meine Beziehungen? Wohl kaum.

Den Ausdruck "Schoßhündchen" weise ich zurück. Dafür bin ich etwas zu groß und zu schwer. Und bitte was bzw wer ist hier die Stasi-Fraktion? Und glaubst Du, dass Mitarbeiter des Mfs einen Schoßhund brauchten? Und was weißt Du über meine Vergangenheit?

Ich liebe doch alle Menschen. Diesen Spruch nehme ich für mich auf jeden Fall in Anspruch, denn ich mache im Gegensatz zu anderen hier nicht näher zu bezeichnenden keine Unterschiede zwiwschen den Menschen, deren Herkunft und deren Vergangenheit, auch wenn es sich für Dich anders darstellt. Und zum 1000sten mal. Dieser Spruch von Mielke ist aus dem Zusammenhang gerissen und somit in dieser Form nicht verwendbar.

Dieser nette Spruch: wer einmal lügt..... ist mir sehrwohl geläufig nur dessen Anwendung fällt mir schwer denn ich könnte sonst wenn ich mir unsere Politiker anhöre eigentlich kein Wort mehr glauben. Oder fallen die Wahllügen etc nicht unter diesen Spruch? Muss man nicht differenzieren zwischen Lüge und Ansicht?

Und abschließend, da Du alle Hunde liebst, liebst Du mich ja bestimmt nicht denn Du wirst es wohl kaum in aller öffentlichkeit fertig bringen mich als Hund zu bezeichnen? Oder???


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26.10.2009 13:15
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#79
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Zitat von Musiker12

Dieser nette Spruch: wer einmal lügt..... ist mir sehrwohl geläufig nur dessen Anwendung fällt mir schwer denn ich könnte sonst wenn ich mir unsere Politiker anhöre eigentlich kein Wort mehr glauben. Oder fallen die Wahllügen etc nicht unter diesen Spruch? Muss man nicht differenzieren zwischen Lüge und Ansicht?



Frag mal Frau Kaiser....



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26.10.2009 13:16
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#80
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Zitat von Patriot
Also ich war wie im Beitrag Grenzertreffen gestern ausgiebig beschrieben leibhaftig in Petershagen. Auf der Webseite des GRH e.V. wird der Vortrag von Krenz sowie sein Brief an den Bundespräsidenten Horst Köhler im Zusammenhang mit den umstrittenen Aussagen in Leipzig demnächst auch sicher eingestellt werden, allerdings ist man da nicht so schnell wie wir hier .. insofern empfehle ich, um auch die Denkweise von ihm und der Mehrheit der Anwesenden zu verstehen, sein Buch http://www.edition-ost.de/programm-2/tit...is-Notizen.html zu lesen oder sich noch einfacher einen Vortrag anzuhören, der freundlicherweise dargestellt ist auf der Seite eines Journalisten, welcher die Grenzer der DDR nicht zu seinen Freunden hat http://www.berliner-mauer.de/2009-02-11/egon-krenz.htm




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Patriot, ich hätte da mal eine Frage:
Gab es in der DDR auch Fälle, wo Ein zu zu so einer langen Strafe Verurteilter fast nur zum Schlafen in die Zelle mußte, ansonsten aber im Freigang seinen "Geschäften" nachgehen konnte. Das Delikt weswegen die Verurteilung ausgesprochen wurde, interessiert mich in dem Zusammenhang nur zweitrangig, spielt also für die Beantwortung meiner Frage keine Rolle!
Solltest Du das nicht wissen, betrachte meine Frage einfach als gegenstandslos, vielleicht antwortet dann jemand Anderes.
Schönen Gruß aus Kassel
wosch


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26.10.2009 13:16
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#81
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Mal ne ganz banale Zwischenfrage, unter welchem Motto stand dieses Grenzertreffen eigentlich?
Muss doch einen Sinn und Zweck verfolgen so ein Treffen, war doch bestimmt nicht nur ein "Kameradschaftsabend"?


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26.10.2009 14:12
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26.10.2009 15:17
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#83
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Zitat von Musiker12
Paragraphen gehören nun mal zu unserem täglichen Leben ob sie uns nun gefallen oder nicht. Fluchtherlfer, so wie man sie damals nannte waren nun mal im DDR-Recht Straftäter wie es heute im Recht der Bundesrepublik die sogenannten Schleuser sind. Ob mir, Dir oder anderen das nun passt oder nicht spielt doch vor dem Gesetz überhaupt keine Rolle.



Es spielt aber sehr wohl eine Rolle, daß die DDR kein Rechtsstaat war.

Und damit sind wir auch schon bei der ersten unwahren Behauptung von Krenz, der in Abrede stellt, daß die DDR eine Diktatur gewesen sei:

Es sei eine „Hetzparole“, wenn die DDR als zweite deutsche Diktatur bezeichnet wird - das sei „Volksverhetzung, die bestraft gehört“.

Aus dem bereits angeführten SäZ-Artikel: http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=2297128


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26.10.2009 15:22
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#84
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Zitat von Musiker12
Ist zwar alles wieder OT aber was soll.

Paragraphen gehören nun mal zu unserem täglichen Leben ob sie uns nun gefallen oder nicht. Fluchtherlfer, so wie man sie damals nannte waren nun mal im DDR-Recht Straftäter wie es heute im Recht der Bundesrepublik die sogenannten Schleuser sind. Ob mir, Dir oder anderen das nun passt oder nicht spielt doch vor dem Gesetz überhaupt keine Rolle.

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Deiner Logik, lieber Rüdiger, möchte ich nicht folgen. Könnte man dann auch den gesamzen Widerstand im 3.Reich,
weil sie auch damals auch gegen "geltenes" (Un)Recht verstoßen hatten..., ich brauch doch nicht weiter schreiben,
oder?

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An diser Veranstaltung teilnehmen um meinen Wissensdurst zu stillen? Muss ich das wirklich? Habe ich nicht genug Informaten die mich über Einzelheiten in Kenntnis setzen? Abgesehen davon, ich war nicht Mitglied der Grenztruppen deren Veranstaltung das war. Und, vielleicht setzt mich Krenz ja auch selbst über seine Gedanken in Kenntnis? Kennst Du meine Beziehungen? Wohl kaum.

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Nein Rüdiger, Du warst nie ein Mitglied der GT und über Deine Beziehungen weiß ich nicht viel, denn Du
hälst Dich diesbezüglich immer sehr bedeckt. Was mich bei Dir aber immer stutzig macht, ist daß Du dir
so ein sonderbaren Avatar ausgesucht hast, obwohl Du doch mit dem MfS auch nichts zu tun hattest.

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Den Ausdruck "Schoßhündchen" weise ich zurück. Dafür bin ich etwas zu groß und zu schwer. Und bitte was bzw wer ist hier die Stasi-Fraktion? Und glaubst Du, dass Mitarbeiter des Mfs einen Schoßhund brauchten? Und was weißt Du über meine Vergangenheit?

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"Schoßhündchen" mußt Du nicht so wörtlich nehmen. Damit bezeichnet man Menschen, welche in bestimmten Beziehungen
"treu" zu Anderen stehen. Was eine Fraktion ist, brauche ich Dir als ehemaligen "Kommunalpolitiker doch nicht zu
erklären. Von Deiner "Vergangenheit" weiß ich nur das, was Du selbst zum Besten gibst. Das kannst Du ändern,
wenn Du es möchtest, brauchst nur mehr von Dir zu erzählen.

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Ich liebe doch alle Menschen. Diesen Spruch nehme ich für mich auf jeden Fall in Anspruch, denn ich mache im Gegensatz zu anderen hier nicht näher zu bezeichnenden keine Unterschiede zwiwschen den Menschen, deren Herkunft und deren Vergangenheit, auch wenn es sich für Dich anders darstellt. Und zum 1000sten mal. Dieser Spruch von Mielke ist aus dem Zusammenhang gerissen und somit in dieser Form nicht verwendbar.

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Das ehrt Dich Rüdiger, daß Du in der Liebe zu den Menschen keine Unterschiede machen tust, auch wenn Du mal
auf die "bösen" Ami´s ganz schön rumgehackt hattest. Auch wenn Du meinst, Mielke´s Spruch ist in diesem Forum, weil
aus dem Zusammenhang gerissen, verwende ich ihn persönlich ab und zu ganz gerne.
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Dieser nette Spruch: wer einmal lügt..... ist mir sehrwohl geläufig nur dessen Anwendung fällt mir schwer denn ich könnte sonst wenn ich mir unsere Politiker anhöre eigentlich kein Wort mehr glauben. Oder fallen die Wahllügen etc nicht unter diesen Spruch? Muss man nicht differenzieren zwischen Lüge und Ansicht?

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Ja Rüdiger, diesen Spruch kann mann überall und immerzu irgendwo anwenden, da gebe ich Dir wirklich Recht, dem
will und kann ich mich "widerstandslos" anschliessen, aber da müßte man vielleicht einen neuen
Thread für eröffnen.

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Und abschließend, da Du alle Hunde liebst, liebst Du mich ja bestimmt nicht denn Du wirst es wohl kaum in aller öffentlichkeit fertig bringen mich als Hund zu bezeichnen? Oder???



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Weil ich Dich nicht "lieben" tue, muß ich dich aber auch nicht hassen!!! Und daß ich Dir schon öfters geschrieben
habe und Du mir auch, zeigt Doch daß man sich nicht inbedingt "lieben" muß und es geht trotzdem!!
Also Rüdiger, Schönen Gruß aus Kassel.
wosch


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26.10.2009 15:22
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#85
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sonny,
man kann Krenz einfach nicht für voll nehmen. Er ist ein alter Mann, und dazu noch bedeutungslos. Es lohnt nicht, sich mit ihm auseinanderzusetzen. Er wird nichts mehr bewegen.


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26.10.2009 15:27
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Zitat von karl143
sonny,
man kann Krenz einfach nicht für voll nehmen. Er ist ein alter Mann, und dazu noch bedeutungslos. Es lohnt nicht, sich mit ihm auseinanderzusetzen. Er wird nichts mehr bewegen.



@Karl143, wenn Du Dich da mal nur nicht irrst, mit Deiner Einschätzung des "Genossen Krenz"


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26.10.2009 15:31
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#87
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Zitat von Wolfgang B.

Zitat von karl143
sonny,
man kann Krenz einfach nicht für voll nehmen. Er ist ein alter Mann, und dazu noch bedeutungslos. Es lohnt nicht, sich mit ihm auseinanderzusetzen. Er wird nichts mehr bewegen.



@Karl143, wenn Du Dich da mal nur nicht irrst, mit Deiner Einschätzung des "Genossen Krenz"





Karl ....1.2.3 und hopp zurück !


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26.10.2009 15:43
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Zitat von karl143
man kann Krenz einfach nicht für voll nehmen. Er ist ein alter Mann, und dazu noch bedeutungslos. Es lohnt nicht, sich mit ihm auseinanderzusetzen. Er wird nichts mehr bewegen.



Objektiv ist das wohl so, ja.

Aber irgendwie ist er auch eine tragische Gestalt: Er wäre gerne als der "große Reformer" in die Geschichte eingegangen, der die Mauer geöffnet hat. Nachdem daraus nichts geworden ist (insbes. durch seine strafrechtliche Verurteilung), versucht er nun, die Verantwortlichen auf DDR-Seite am Abend des 9. November (darunter natürlich auch sich selbst) in den Himmel zu loben, weil diese doch ein Blutbad verhindert hätten usw. Was einzelne GT-Dienstgrade angeht, ist daran sogar etwas Wahres --- aber wenn Krenz damit für sich selbst wieder einen Platz im Geschichtsbuch einfordern will, dann wirkt das doch etwas befremdlich.

Andere ehem. SED-Größen wie Günter Schabowski oder Hans Modrow setzen sich ernsthafter und glaubwürdiger mit der DDR-Vergangenheit (und auch ihrer eigenen Rolle) auseinander --- sich mit ihnen auseinanderzusetzen, lohnt sich.

Bemerkenswert auch die offene Selbstkritik des ehem. GT-Offiziers Günter Bazyli --- der dafür von alten "Kameraden" heftig angefeindet wird:

http://www.gar-40.de/00052.html


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26.10.2009 15:50
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#89
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Zitat von Musiker12
Nur zur Info:

http://grenztruppen-der-ddr.org/00032.html




Nur der Höflichkeit halber, Danke für diese Info:


Die Arbeitsgruppe Grenze ist ein Bestandteil des Vorstandes der Gesellschaft zur Rechtlichen und Humanitären Unterstützung e.V. (GRH). Grundlage Ihrer Tätigkeit ist deren Satzung.
Die AG vertritt die Interessen ehemaliger Angehöriger und Zivilbeschäftigter der Grenztruppen der DDR.
Sie ist besonders solidarisch verbunden mit den von der politischen Strafverfolgung betroffenen Soldaten, Unteroffiziere, Fähnriche, Offiziere und Generale, die ihren Dienst zum Schutz der Grenzen der DDR nach Recht und Gesetzt versehen haben.
Mit abenteuerlichen und abstrusen Rechtskonstruktionen wurden in den zurückliegenden Jahren gegen ehemalige Grenzer Ermittlungs- bzw. Gerichtsverfahren wegen Beihilfe zum Totschlag, Totschlag und Mord durchgeführt und widerrechtlich Verurteilungen vorgenommen.
Die Abrechnung mit den "Mauerschützen" betrachtet die Arbeitsgruppe als ein besonders verwerfliches Kapitel bundesdeutscher Justiz. Die Menschenrechtskonventionen wurden außer Kraft gesetzt und entsprechende Festlegungen im Einigungsvertrag missachtet.

Die AG wendet sich entschieden gegen jede Form der medialen Vorverurteilung, Demütigung und Diskriminierung von ehemaligen Angehörigen der Grenztruppen der DDR und setzt sich mit jeder Art der Verfälschung der deutschen Geschichte nach dem zweiten Weltkrieg auseinander.
Sie unterstützt ihre Mitglieder in rechtlichen und humanitären Angelegenheiten und kämpft um die Rehabilitierung der Verurteilten.
Jährlich durchgeführte Treffen und ZUsammenkünfte dienen als Forum des politischen Meinungsaustausches und der Festigung der Solidargemeinschaft.


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26.10.2009 16:07
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#90
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Hallo sonny,
der Anhang war sehr gut. Für mich waren auch einige unbekannte Fakten dabei.
Eigentlich wäre dies schon allein einen Thread wert.

Übrigens, ich bin mir sicher, dass Bazyli in Petershagen nicht hätte sprechen dürfen. Hier nochmal die wichtigsten Aussagen:

Indem Bazyli nicht mehr die DDR gegenüber dem Westen verteidigte, durchbrach er die Solidarität, ein Tabu, das mit den Prozessen um die Toten an der Mauer aufgebaut wurde. "Ich bin der erste hohe Militär, der das macht. Deshalb werde ich jetzt verteufelt", erklärt er sich die scharfen Reaktionen seiner Kameraden. Drohbriefe hatte er in den vergangenen Monaten erhalten. Seine Frau wurde im Dezember vergangenen Jahres auf der Straße krankenhausreif geschlagen. Die Täter sind bis heute nicht ermittelt.
Auf der Suche nach Motiven für die starre Haltung seiner Mitangeklagten kommt Bazyli zu dem Ergebnis, daß sie sich dem neuen System nicht beugen wollen. Schon oft habe er angeboten, auf Versammlungen des Solidaritätskomitees und der PDS über seine Erfahrungen zu berichten. Doch bislang habe er keine Einladung bekommen. "Das werden sie auch nicht machen", sagt Bazyli. "Sie haben Angst."
Für den Ex-Oberst ist klar, daß die Schüsse "von oben gewollt waren". Jeder Grenzübertritt sei zu verhindern gewesen, "aus Angst vor Massenflucht und weil die Führungsgewalt bedroht und demokratische Wahlen nicht gewollt" gewesen seien. "Das gibt es nur in einer Diktatur", zieht Bazyli Bilanz.


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