Brandenburg stellt sich der Stasi-Vergangenheit

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04.03.2010 21:46 (zuletzt bearbeitet: 04.03.2010 21:51)
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Zitat von Sonny


Die Bundestagswahl war 1994, und die IM-Geschichte war schon vor der Wahl bekannt. Kerstin Kaiser setzt sich ja auf ihrer Homepage sehr offen (und für meine Begriffe ehrlich und glaubwürdig) mit der ganzen Sache auseinander:

Du hast natürlich recht, die Bundestagswahl war 1964, für die falsche Jahreszahl entschuldige ich mich natürlich!

http://www.kerstin-kaiser.eu/persoenlich...ergangenheit_5/

Natürlich , auf ihrer Hompage kann man heute lesen, daß sie als Erstes ihren Parteivorstand informierte, da war sie natürlich in bester Gesellschaft, ich werde jetzt hier keine Namen nennen, denn da ist Einer dabei der schnell nach dem "Rechtsstaat" ruft!! Im übrigen kamen die Einzelheiten auch nur scheibchenweise aus ihren Mund, nach dem Motto: Nur zugeben was Einem bewiesen werden kann

Nach der Wahl wurde sie von ihrer Partei dazu gedrängt, das Mandat nicht anzunehmen, das stimmt --- damals war die Zeit dafür einfach noch nicht reif.

Manche "Früchtchen" brauchen auch etwas länger bis sie reif sind!

Zitat
es ist doch gar nichts dagegen einzuwenden daß manche ihre MS-Vergangenheit verschweigen, das ist ihr gutes Recht und auch nicht zu beanstanden!! Aber es zwingt sie auch Keiner, mit Ihrer Vergangenheit, wieder eine politische Verantwortung zu übernehmen, nachdem sie früher durch ihr Verhalten gezeigt haben, daß sie sich undemokratischen Mitteln bedient hatten und das auch noch aus opportonistischen Gründen!! Also liebe Ehemaligen, strebt nicht nach Höherem und bleibt auf dem Teppich, dann interessiert auch Eure Vergangenheit nicht, man muß sich nicht immer vordrängeln!!



Man kann es aber auch genau umgekehrt sehen: Es ist doch positiv, wenn Menschen aus ihrer Vergangenheit gelernt haben und sich nun in positiver Weise in der Demokratie einbringen --- wenn sie dafür ein Mandat der Wähler bekommen, dann haben sie dafür ja auch die Legitimation.

Du sagst es, aber dazu gehört auch daß sie sich an die Regeln halten. Das "positive" Einbringen in die Demokratie als Politiker und Volksvertreter darf aber nicht mit einer Lebenslüge beginnen!!

Und gerade im Fall Brandenburg muß man zur Kenntnis nehmen, daß die Wähler die ganze IM-Geschichte wohl wenig interessiert, zumindest nicht in ihrem Wahlverhalten beeinflußt. Dafür kann man zwar wiederum die Wähler kritisieren --- aber Wählerschelte kommt immer schlecht...




Ich kenne Etliche aus der Region Brandenburg die sich sehr wohl für dieses Thema interessieren, inwieweit das ausschlaggebend für ihr Wahlverhalten istmag ich nicht beurteilen, allerdings werden da auch noch andere Faktoren eine Rolle mitspielen!

Schönen Gruß aus Kassel.


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04.03.2010 22:14
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Zitat von wosch
Natürlich , auf ihrer Hompage kann man heute lesen, daß sie als Erstes ihren Parteivorstand informierte, da war sie natürlich in bester Gesellschaft, ich werde jetzt hier keine Namen nennen, denn da ist Einer dabei der schnell nach dem "Rechtsstaat" ruft!! Im übrigen kamen die Einzelheiten auch nur scheibchenweise aus ihren Mund, nach dem Motto: Nur zugeben was Einem bewiesen werden kann



Hast du Quellen, die so etwas besagen?

Zitat
Manche "Früchtchen" brauchen auch etwas länger bis sie reif sind!



Sicher. Aber das waren jetzt über 15 Jahre --- ich denke, das sollte reichen.

Zitat
Du sagst es, aber dazu gehört auch daß sie sich an die Regeln halten. Das "positive" Einbringen in die Demokratie als Politiker und Volksvertreter darf aber nicht mit einer Lebenslüge beginnen!!



Wer legt diese Regeln fest?

Zum einen die geltenden Gesetze --- darum geht es hier ja aber nicht.

Zum anderen der "Wähler als Richter", der mitunter "nach seinen eigenen Gesetzen" urteilt --- und dies in Brandenburg ja auch getan hat.


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04.03.2010 22:47
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Hallo Sonny!
Wir könnten jetzt noch stundenlang so weitermachen, da wir hier aber grundsätzlich verschiedene Ansichten haben und wir Beide nicht bereit zu sein scheinen aufeinander zuzugehen, denke ich wir lassen es bei unseren beiden Standpunkten und lassen auch mal Andere zu Wort kommen. Um ehrlich zu sein gefällt mir auch nicht die Art der Frage nach den Quellen "die so etwas besagen", sie erinnert mich eher an eine Vernehmung als an eine Unterhaltung. Wie schon mal geschrieben, werden die "Linken" von mir keine Stimme bekommen, möchte mich demzufolge auch nicht an Deinem "Wahlkampf" beteiligen. Ich hab mal ein Smilie drangehängt damit Du den letzte Satz als Spaß verstehst!!
Schönen Gruß aus Kassel.


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04.03.2010 22:57
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Zitat von wosch
Wir könnten jetzt noch stundenlang so weitermachen, da wir hier aber grundsätzlich verschiedene Ansichten haben und wir Beide nicht bereit zu sein scheinen aufeinander zuzugehen, denke ich wir lassen es bei unseren beiden Standpunkten und lassen auch mal Andere zu Wort kommen.



Bei einem 30-Seiten-Thread kommt es auf ein paar Beiträge mehr oder weniger auch nicht mehr an --- aber hast recht!

Zitat
Um ehrlich zu sein gefällt mir auch nicht die Art der Frage nach den Quellen "die so etwas besagen", sie erinnert mich eher an eine Vernehmung als an eine Unterhaltung.



Ist immer ganz gut, wenn man Behauptungen auch mit Quellen belegen kann --- aber geht nicht immer, das stimmt.

Zitat
Wie schon mal geschrieben, werden die "Linken" von mir keine Stimme bekommen, möchte mich demzufolge auch nicht an Deinem "Wahlkampf" beteiligen. Ich hab mal ein Smilie drangehängt damit Du den letzte Satz als Spaß verstehst!!



Ich mache bestimmt keinen Wahlkampf --- und schon gar nicht für die Linke.

Aber mit Smily ist es ok


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05.03.2010 09:46
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Zitat von Sonny


Bürgermeister sind aber (qua Amt) auch Beamte und fallen unter die entsprechenden Gesetze. (Das spielt z.B. im Fall Schönberg/Meckl. eine Rolle.)


@sonny, genau deshalb verstehe ich diese aussage nicht. ich kenne einige ehem. mfs- angehörige, die beamte sind. meistens die, die man für nützlich hielt.
merkst du es auch, hier wird immer mit zweierlei maß gemessen.

@wosch, deine aussagen überzeugen mich nicht. siehe das beispiel lutz heilmann.


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05.03.2010 10:51
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#441
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Zitat von GilbertWolzow


@wosch, deine aussagen überzeugen mich nicht. siehe das beispiel lutz heilmann.




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Hallo Gilbert!
Es wird ja für keinen Kritiker einfach sein an Deiner Überzeugung sichtliche Schäden zu hinterlassen, deswegen bilde ich mir nicht ein mit diesen Zeilen etwas zu bewirken!!
Trotzdem möchte ich über Herrn heilmann ein paar Worte verlieren. Der Spiegel veröffentlichte 2005 ein paar "Enthüllungen" über das Vorleben von Heilmann, die dazu führten, daß man sich mit dieser Person mehr befaßte als ihr recht war. Heilmann selbst gab an von 1985 - 1990 lediglich einen verlängerten Wehrdienst beim MfS-Personenschutz abgeleistet zu haben! Vor der Wahl hatte er nach eigenen Angaben nur einigen Genossen von seiner Tätigkeit erzählt. Dieses war ein Verstoß gegen innerparteilichen Richtlinien, die vorschrieben, daß frühere Tätigkeiten beim MfS dem zuständigen Wahlgremium offen zu legen sind!! Ein eingeleiteter Mißtrauensantrag seiner Genossen vom Landes-Verband Schleswig-Holsteins fiel zwar mit 47 - 42 zu Gunsten Heilmann´s aus, daß "Geschmäckle" ist aber geblieben. Einen weiteren Kommentar zu Herrn Heilmann will ich mir mit dem Hinweis verkneifen, daß der Interessierte mehr im Internet erfahren kann, er bräuchte nur ein bißchen zu googlen!

Schönen Gruß aus Kassel.


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07.03.2010 11:31
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Zitat von GilbertWolzow
ich kenne einige ehem. mfs- angehörige, die beamte sind. meistens die, die man für nützlich hielt.



Wenn sie sämtliche Tätigkeiten angegeben haben, dann kann das gut sein. Aber wer eine MfS-Verbindung (insbes. eine IM-Tätigkeit) verschwiegen hat, der wird Probleme bekommen, wenn das herauskommt.

Zitat
merkst du es auch, hier wird immer mit zweierlei maß gemessen.



Evtl. sogar mit noch mehr verschiedenen Maßen, weil Bund und jedes einzelne Land verschiedene Beamtengesetze haben.


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13.03.2010 23:50 (zuletzt bearbeitet: 14.03.2010 00:27)
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Russischer Geheimdienst
Spione in Potsdam


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