Zuspitzung der Lage an der russischen - ukrainischen Grenze

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01.12.2021 18:20
#1
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Hallo,
mal was anderes als immer nur oder viel Corona.
Heute wurde vom amerikanischenischen Außenminister gesagt, dass sie wissen das Rußland in die Ukraine einmarschieren will. Das kommt mir irgendwie wie bekannt vor, denn diente nicht die Aussage des damaligen Außenminister der USA , der Irak besitzt verbotene Waffen, zum Einmarsch in den Irak.Infolge wurde der Irak fast zerstört ohne Rücksicht auf das zivile Leben. Seitdem herrscht dort der Hunger und der Chaos. Die Lüge wurde frech vor der UNO vorgetragen, er hat es später bereut aber getan ist getan.
Jetzt tagen die Außenminister der NATO in Riga, warnen Russland vor einen Einmarsch in die Ukraine.
Ich persönlich kann mir nicht vorstellen, dass Putin das vor hat. Fakt ist natürlich, Sattelittenbilder zeigen das, dass Russland jede Menge Truppen mit schwerer Technik dort zusammengezogen hat. Ich bin der Meinung, Putin will testen, wie sich die NATO jetzt verhält.
Gruß Frank


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01.12.2021 18:28
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#2
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wahrscheinlich wurden die Aufmarschpläne der russischen Truppen im Pentagon ausgearbeitet.


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01.12.2021 18:41
#3
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Russland hat sein reguläres Wintermanöver im Süden begonnen. 10.000 Soldaten seien daran beteiligt, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Demnach soll das Manöver auf mehr als 30 Übungsplätzen in mindestens sechs Regionen stattfinden. Beteiligt seien unter anderem Infanterieeinheiten.

Die Übung werde auch auf der Krim abgehalten und in einer russischen Region, die an den Donbass angrenze, teilte das Verteidigungsministerium weiter mit. Die ukrainische Halbinsel Krim im Schwarzen Meer hatte Russland im Jahr 2014 annektiert; der Donbass ist das Gebiet im Osten der Ukraine, in dem prorussische Separatisten seit 2014 gegen ukrainische Soldaten kämpfen.
https://www.zeit.de/politik/ausland/2021...-wintermanoever

Mein Erzgebirge,
hoch über dunklen Schächten lauscht deiner Halden wilde Einsamkeit.
Still raunen sie von guten Himmelsmächten,
von Berggeschrei aus längst vergangener Zeit.
(Edwin Bauersachs)


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01.12.2021 18:44
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#4
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Die Lage ist zu ernst und wird durch Drohungen oder Säbelrasseln aller Seiten nicht besser.

Das gegenseitige Austesten wie weit man gehen kann, ist der erste Schritt zum bewaffneten Konflikt.

Die Verantwortlichen aller Seiten müssen Irre sein.

Uli


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02.12.2021 08:46
#5
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Hallo, Guten Morgen,
Putin hat ja gestern gesagt, die NATO soll sich verpflichten als Bündnis nicht weiter an die Grenzen Rußlands vorzurücken. Ist doch klar, dass ist ein berechtigen Interesse von Rußland und das kann man nur umsetzen durch Gespräche, die man führt. Der Stoltenberg heizt diese Krise, nach meiner Meinung, noch an.Die Ukraine hat doch nur ein Interesse, nämlich der NATO beizutreten und umfangreiche Militärhilfe zu bekommen.Auch das ist ein gefährliches Spiel. Das gleiche sieht man ja in Polen, dort ist ja die Präsenz der Amerikaner auch groß.
Gruß Frank


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02.12.2021 09:02 (zuletzt bearbeitet: 02.12.2021 09:34)
#6
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Die Ukraine tut das sicherlich nicht mit der Absicht, Rußland zu überfallen.
Wer da wen bedrängt, davor kann man seine Augen nicht verschließen.

Westlich der russischen Grenze stehen die Separatisten. Wozu also der russische Aufmarsch?
Man spricht der Ukraine das Recht ab, ihr eigenes Gebiet zurückzuholen.

Natürlich müssen Spannungen abgebaut werden.
Aber nicht in der Art des Münchner Abkommens.

Und glaubt jemand ernsthaft, die Nato könnte Rußland überfallen?
Der Westen ist nicht mal rückständigen Entwicklungsländern gewachsen.

Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


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02.12.2021 10:22 (zuletzt bearbeitet: 02.12.2021 10:24)
#7
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Hallo,
natürlich kann hier keiner von uns einschätzen wieviel Truppen, mit der zugehörigen Technik, zusammengezogen wurden. Ich habe eigentlich nichts darüber gelesen, dass vermutet wird das die NATO Rußland überfallen will, ist doch Quatsch, wie auch anders rum.
Die Ukraine gibt an, dass sich 115000 russische Soldaten in der Nähe ihrer Grenzen befinden . Die Russen behaupten wiederum das mehr als 120000 ukrainische Soldaten ian der Linie Donezk und Luhansk befinden.
Das scheint die Ausgangslage zu sein.
Gruß Frank


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02.12.2021 10:28 (zuletzt bearbeitet: 02.12.2021 10:47)
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#8
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Zitat von Freienhagener im Beitrag #6
Die Ukraine tut das sicherlich nicht mit der Absicht, Rußland zu überfallen.
Wer da wen bedrängt, davor kann man seine Augen nicht verschließen.

Westlich der russischen Grenze stehen die Separatisten. Wozu also der russische Aufmarsch?
Man spricht der Ukraine das Recht ab, ihr eigenes Gebiet zurückzuholen.

Natürlich müssen Spannungen abgebaut werden.
Aber nicht in der Art des Münchner Abkommens.

Und glaubt jemand ernsthaft, die Nato könnte Rußland überfallen?
Der Westen ist nicht mal rückständigen Entwicklungsländern gewachsen.
@

@Freienhagener Das die Ukraine Russland überfallen will sehe ich auch nicht als Gefahr, aber auch in der Ukraine gibt es Stinkbolzen.

Andererseits kann ich verstehen, dass Russland die Nato nicht unmittelbar als Nachbar möchte.

Sicherheitspolitisch wäre es besser wenn Russland und die Nato sich an einem Tisch setzen und konstruktiv unterhalten würden.

Die Rüstungsspirale, Säbelgerassel und Drohungen lösen das Problem nicht, sondern spitzen es noch zu.

Uli


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02.12.2021 10:39
avatar  PF75
#9
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Eigendlich sollte doch gestern der amtierende Staatschef der Ukraine durch einen Putsch gestürzt werden,hatte er doch vor einer Woche verkündet.Hört man nix mehr von.


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02.12.2021 10:44
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#10
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( gelöscht )

Zitat von Fall 80 im Beitrag #8


Sicherheitspolitisch wäre es besser wenn Russland und die Nato sich an einem tisch setzen und konstruktiv unterhalten würde.

Die Rüstungsspirale, Säbelgerassel und Drohungen lösen das Problem nicht, sondern spitzen es noch zu.


Das wird nie passieren, solange der Hardliner Stoltenberg das Ruder führt .
Der Mann ist besessen von Verfolgungswahn.


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02.12.2021 10:52
#11
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Zitat von Freienhagener im Beitrag #6
Die Ukraine tut das sicherlich nicht mit der Absicht...


Also, ich kann mich leider in einer Schuldfrage noch nicht festlegen, zentral gesteuerte dpa-Meldungen, Beiträge von Aktivisten, kaum Meldungen ausländischer Agenturen und wenn doch dann gleicher Ansicht, kaum ein Zuwortkommenlassen der russischen Seite und wenn doch, nur Auszüge und Teilzitate...im Prinzip genauso wie ich es auch erlebe zu einigen anderen Ereignissen national oder auch weltweit.

Tut mir leid, es ist aber inzwischen mein gewonnener Gesamteindruck!

Mittlerweile glaube ich nur noch solches, was ich selber hören, sehen und notfalls sogar selber anfassen kann.

Liegt wohl am lebenslang eingepleultem Rat meiner Eltern, den Menschen nicht nur auf den Mund sondern besser auf die Hände zu schauen...ich sehe aber meistens und dies nicht nur bezüglich Ukraine/Russland irgend welche Münder denn mal richtige(für mich) Hände.

1. Kompanie, MSR 3, Soldat, Gefreiter


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02.12.2021 13:24 (zuletzt bearbeitet: 02.12.2021 13:27)
#12
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Ein Angriff auf den Riesen wäre Selbstmord.
Da braucht man nicht zu rätseln.

Die Ukraine ist klar in der Defensive.

Niemand wird ernsthaft behaupten, daß es keine Verbindung zwischen Rußland und den russischen Separatisten gibt.
Die Separatisten bekennen sich offen zum "Mutterland" und dieses bekennt sich wiederum dazu, auch für fremde Staatsbürger wegen ihrer Abstammung (!) zuständig zu sein.

Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


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02.12.2021 14:20 (zuletzt bearbeitet: 02.12.2021 14:31)
#13
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Zitat von Freienhagener im Beitrag #12
Ein Angriff auf den Riesen wäre Selbstmord.
Da braucht man nicht zu rätseln.

Die Ukraine ist klar in der Defensive.

Niemand wird ernsthaft behaupten, daß es keine Verbindung zwischen Rußland und den russischen Separatisten gibt.
Die Separatisten bekennen sich offen zum "Mutterland" und dieses bekennt sich wiederum dazu, auch für fremde Staatsbürger wegen ihrer Abstammung (!) zuständig zu sein.


Angriff auf Russland Selbstmord ? Das wird aber von den ukrainischen Politikern gern verdrängt. Sie bauen auf die Unterstützung der NATO und da sehe ich die große Gefahr, daß sie bei Gelegenheit Provokationen starten, denen Russland nicht tatenlos zuschauen kann. Der Möglichkeiten gibt es da etliche. Grenzprovokationen, Mordanschläge auf Staatsbürger russischer Nationalität. Ähnliches hatte vor Jahren einmal ein US-Politiker den Polen empfohlen, denen ich unter der Regierung PiS das auch zutraue.
Putin bleibt nichts weiter übrig, als hier keine Schwäche zu zeigen. Schon wegen der Unterstützung und Autorität im eigenen Land.
Was die Zuständigkeit für Bürger mit US-Nationalität seitens der US-Regierung betrifft, ist das wohl allgemein üblich. Ebenso wie jeder Bürger im Ausland erwartet, daß ihn die für seine Nationalität zuständige Regierung unterstützt und ihn aus prekären Lagen raushaut.

Die Ukraine fordert eine Aufnahme in die NATO und ist zuversichtlich, daß das über Kurz oder Lang passieren wird. Damit würden sich die Realos einen Bärendienst erweisen. Ebenso bei einer Aufnahme in die EU. Putin hat daher jetzt Garantien von der NATO gefordert, nicht weiter an die russische Grenze vorzurücken. Und zwar verbindlich und nicht nur mit handschlag we dalams Bush zu Gorbatschov, der so leichtgläubig war, sich auf ein Ehrenwort des Gegners zu verlassen. Man muß sich mal in die Situation hineinversetzen, in der sich Russland im Falle einer Stationierung von NATO-Truppen dann befinden würde, auch aus den Erfahrungen aus dem 2. Weltkrieg. Ein Vorrücken der NATO würde automatisch ein Aufrüsten russischer Truppen auf russischer Seite bewirken. Von der NATO würden dann wieder Rufe kommen nach der Devise "Haltet den Dieb".


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02.12.2021 15:15 (zuletzt bearbeitet: 02.12.2021 15:20)
#14
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Zum Thema Erfahrung zweiter Weltkrieg.
Estland, Lettland, Litauen und die Ukraine wurden sich von der imperialistischen Sowjetunion unter Stalin einverleibt.
Die Osterweiterung der NATO ist geschichtlich gesehen die Reaktion auf die Westerweiterung der kommunistischen Zwangherrschaft Moskaus die den Polen, Tschechen, Rumänen, Slowaken, Bulgaren, Ungarn und auch Deutschen aufgezwungen wurde.

Dass die osteuropäischen Länder unter den Schutzschirm der Nato wollten, ist das Resultat der Expansionspolitik Moskaus.
Sie möchten nicht abermals Satellitenstaaten Moskaus werden sondern in Freiheit und Unabhängigkeit leben.


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02.12.2021 17:00 (zuletzt bearbeitet: 02.12.2021 17:01)
avatar  Tobeck
#15
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Zitat von Grenzläufer im Beitrag #14
Zum Thema Erfahrung zweiter Weltkrieg.
Estland, Lettland, Litauen und die Ukraine wurden sich von der imperialistischen Sowjetunion unter Stalin einverleibt.
Die Osterweiterung der NATO ist geschichtlich gesehen die Reaktion auf die Westerweiterung der kommunistischen Zwangherrschaft Moskaus die den Polen, Tschechen, Rumänen, Slowaken, Bulgaren, Ungarn und auch Deutschen aufgezwungen wurde.

Dass die osteuropäischen Länder unter den Schutzschirm der Nato wollten, ist das Resultat der Expansionspolitik Moskaus.
Sie möchten nicht abermals Satellitenstaaten Moskaus werden sondern in Freiheit und Unabhängigkeit leben.


Man muss sich noch einmal erinnern, wie der kalte Krieg entstand. Stalin hatte in Jalta Roosevelt und Churchill versprochen, dass in Polen und der Tschechoslowakei freie Wahlen abgehalten werden sollen. Es zeigte sich sehr bald, dass er nicht beabsichtigte, dieses Versprechen umzusetzen. Churchill war von Anfang skeptischer als Roosevelt, weit mehr Realist als der naive, geschichtlich Ungebildete, von der Kultur und Geschichte von anderen Ländern wenig verstehende Roosevelt, der "Uncle Joe" bis zuletzt als vertrauenswürdig ansah. Truman war es dann, der im Sommer 1945 die US-Schiffe, die Hilfslieferungen in die Sowjetunion bringen sollten, anhalten ließ und zurückbeorderte. So begann der kalte Krieg.

Und ja, die Ukraine und Polen waren die Gebiete, die die meisten Opfer hatten.


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