Grenzsicherung GR 24 im Zeitraum 75/76 1. Kompanie Aulosen

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29.11.2021 14:37
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#1
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Wollte mich kurz vorstellen. War ein halbes Jahr in Glöwen zur Ausbildung, danach vom Frühjahr 75 bis Frühjahr 76 in der 1. Kompanie in Aulosen. Während meiner Zeit hatten wir dort Bataillonssicherung. Ich könnte ziemlich detaillierte Angaben über den grenztechnischen Ausbau der ersten vier Abschnitte des GR 24 machen. Zur Bataillonssicherung gehörten damals neben Aulosen, die GK in Gollensdorf, Kaulitz und Riebau. Der Stab saß in Ziemendorf. Ich hab hier schon ein paar Wochen mitgelesen, bevor ich mich angemeldet habe. Möchte mich später noch äußern zu einigen Unstimmigkeiten bei der Flucht von Henning und zu dem angeblichen Vorfall mit den Knollen aus Glöwen auf dem Kolonnenweg, was wohl im 2. Abschnitt gewesen sein soll.

Ich hatte mir gleich nach Wende ein paar Aufzeichnungen zum grenztechnischen Ausbau zu meiner Zeit gemacht. Andrerseits ist man selber überrascht wie viel Postenpunkte und Details man nach 45 Jahren noch im Kopf hat. EK 76/1


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29.11.2021 17:00
#2
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Willkommen hier im Forum hört sich jedenfalls interessant an. Wenn du noch so viel weißt dann immer her damit, denn Grenzer Themen werden immer weniger.
Kleiner Tipp nutze die Themen Suche
Gruß Reinhard der Schreiber

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Wer einen Fehler gemacht hat und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten.
Konfuzius


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29.11.2021 17:44 (zuletzt bearbeitet: 29.11.2021 17:47)
avatar  Fred.S.
#3
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Warst Du dann auch auf dem BT-11 der am Waldrand bei der Elbe stand ? Zwischen den BT und der Elbe war auch eine
Hundetrasse. Und auf dem kleinen Deich ein kleiner BT- 4 mit Schießscharten, den wir als Toilette benutzten. Fred
So einer wie auf dem Bild war es, nur grün gewesen.


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29.11.2021 17:50
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#4
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@Fred.S. Im Thüringer Wald waren es Fichtenscheißer. Ein gebräuchlicher Ausdruck.


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29.11.2021 17:52
avatar  Fred.S.
#5
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zu 4
Mit einer Schaufel Sand darauf gekippt und dann konnte man weiter m,achen.
Der Geruch lies eine Beobachtung nicht von dort aus zu. Fred


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29.11.2021 18:19
avatar  Brandy
#6
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Also B-Türme wenn auch die kleinen haben wir nie als Toilette benutzt, in meiner Zeit 76/77 diese wurden immer vom jeweiligen Postenpar sauber gehalten denn die nächste Schicht mußte da ja auch rein .Also immer schön im Freien das notwendige Geschäft verrichtet.In Diesen kleinen Beobachtungspunkten haben wir im Winter immer den Grenzerofen gezündet. Wisst Ihr noch wie der Funkionierte ?am besten mit dem Neuen Deutschland schön gefaltet und dann im Kreis die längste Kante nach oben gestellt und dann oben angebrannt er brannte schön langsam ab und spendete wennauch kurz ettwas Wärme das ND war immer dabei da mußte sich der Posten drumm kümmern Grenzergruß Brandy


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29.11.2021 18:49
avatar  Fred.S.
#7
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zu 6
Ich habe den auch nie benutzt, Brandy.
Hin zum Heckabweiser, Hose runter, gesetzt am Abweiser festgehalten und los ging es.
Auch beim kleinen Geschäft. Nicht nur auf Position auch während einer langsamen Fahrt bzw. bei Hochwasser.

Genug, genug, wo ist der rote Faden des Threads wieder. mfg. Fred


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29.11.2021 19:38
#8
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zu 1.
Hallo,sei gegrüßt.
Na,dann bin ich mal gespannt,was es für Unstimmigkeiten
zu "Henning" gibt.
mfG Henning


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29.11.2021 19:50
avatar  Fred.S.
#9
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zu 8
Von mir aus nichts, henning. Wir haben ja alles geklärt.
Gucke mich aber trotzdem das wieder an wenn ich Zeit habe, bin neugierig ob ich das auch so Damals festgestellt habe.
Nur für mich. mfg. Fred


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29.11.2021 22:02
#10
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Also B-Türme wenn auch die kleinen haben wir nie als Toilette benutzt, in meiner Zeit 76/77 diese wurden immer vom jeweiligen Postenpar sauber gehalten denn die nächste Schicht mußte da ja auch rein .Also immer schön im Freien das notwendige Geschäft verrichtet.In Diesen kleinen Beobachtungspunkten haben wir im Winter immer den Grenzerofen gezündet. Wisst Ihr noch wie der Funkionierte ?am besten mit dem Neuen Deutschland schön gefaltet und dann im Kreis die längste Kante nach oben gestellt und dann oben angebrannt er brannte schön langsam ab und spendete wennauch kurz ettwas Wärme das ND war immer dabei da mußte sich der Posten drumm kümmern Grenzergruß Brandy
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Dem kann ich beipflichten. Postenplätze mussten bei Ablösung , an das abzulösende Postenpaar sauber und ordentlich übergeben werden. Für die Sauberkeit war der Posten zuständig--halbe Stunde vor Ablösung, wurde die Kanzel, in der Röhre die Absätze vom BT gereinigt und um den BT die Zigarettenkippen entfernt. Hab da hin und wieder mal eine böse Überraschung erlebt--musste wegen 3 Kippen noch mal zurück.


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29.11.2021 23:12
#11
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Das ist ein Vorstellungstread und da geht es nicht um Sch... e
Meine Meinung

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Konfuzius


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30.11.2021 07:06
#12
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Genau.Sei herzlich willkommen im Forum.Bin auch gespannt,wie Dir Glöwen gefallen hat-grins.Gruß Leisterförde


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30.11.2021 10:26 (zuletzt bearbeitet: 30.11.2021 16:22)
#13
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zu 1
Hallo
Der Postenwechsel fand von Aulosen gesehen kurz vor der Brücke vom
Zehrengraben statt,bei dem kleinen Wäldchen,an dessen Spitze der BT stand.
Der Scheinwerfer war auf das kleine Sperrwerk des Zehrengraben gerichtet.
So konnte die freie Wiesenfläche ausgeleuchtet werden.Ich bin doch nicht umsonst
im Zehrengraben Richtung 1.Sperrelement.Im Schutz der Böschung konnte man mich nicht sehen.
Das mit dem Doppelzaun stimmt.Es waren aber keine Minen am Zaun und diese Schuhkremdosen
gab es 1972 auch noch nicht.Höchstens die verrotteten Holzkastenminen.Ich werde noch mal versuchen,
die Fotos aus meiner Akte einzustellen.Mal sehen ob es klappt.
mfG henning

30.11.2021 12:02
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#14
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( gelöscht )

Glöwen war die Hölle. Im gesamten Objekt von morgens bis abends Kommandos und Gebrülle. Das legte sich erst nach ein paar Monaten ein bißchen. Man wurde zurückgepfiffen, wenn man nicht ordnungsgemäß gegrüßt hatte, durfte den Essensaal wieder verlassen, wenn das Einrücken nicht richtig geklappt hatte. Ansonsten alle möglichen Schikanen durch manche Uffze. Manche waren einfach primitiv. Welche einigermaßen okay waren, hatte sich nach ein paar Monaten rausgestellt. Zum Glück war die Kameradschaft auf der bescheidenen Bude groß, sonst wäre das in Glöwen sehr, sehr hart geworden.


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30.11.2021 12:33
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#15
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Ich war etliche Male auf dem BT 11 Elbdamm. Dies war bei uns PP 2, der wohl eigentlich immer besetzt wurde. Der Stand unmittelbar vor dem Elbwald, ca. 200 m vom Elbufer entfernt. Dies war bei uns der Postenpunkt 1, wo meist das Nahtboot lag. Postenpunkt 3 hieß Waldspitze und war vom BT 11 Elbdamm ein paar hundert Meter nach hinten an der Waldkannte. Da war ich ein einziges Mal nachts. Da muss es eine Lage gegeben haben. Wir hatten im ersten Abschnitt eine hohe Postendichte und an der Waldspitze wurde sonst nie einer eingesetzt. Postenpunkt 4 war die Steinschleuse, vom BT 11 ein paar hundert Meter südlich. Da war ich nur ein einziges Mal und auch das einzige Mal mit einem GAKL, die haben ansonsten bei uns alleine Dienst geschoben. Das war ziemlich im Frühjahr 76 nach dem Hochwasser. Dort gab es keine Erminen und 501, der 3 m Zaun teilweise beschädigt. Deswegen vielleicht der GAKl. Postenpunkt 5 und 6 war der Sommerdamm vorne und hinten, in der Regel nicht besetzt. Dann kam der Aalanddamm, der immer besetzt war. Er war gefürchtet im Winter wegen der Kälte kombiniert mit straffem Wind, sehr unangenehm. Ab Aaland bis zum Stresower Damm gab es den sogenannten Frechow, kann auch falsch geschrieben sein. Hier standen Signalanlagen mit Leuchtpatronen (R 67 ?) Am Stresower Damm BT 11 war der Führungspunkt vom Abschnitt 1 und hier begann auch erst der Grenzsignalzaun. Hier war auch das Einfahrtstor in den ersten Abschnitt. Hundetrassen gab im Gebiet des Frechow und vom Aaland Richtung Elbe. Am Aaland hat man während meiner Dienstzeit eine Butze hingestellt. Am Anfang gab es da nichts.

Ab Stresow war der pioniertechnische Ausbau deutlich weiter als das was ich bisher beschrieben habe. Das nächste Mal mehr

EK 76/1


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