Grenzsicherung GR 24 im Zeitraum 75/76 1. Kompanie Aulosen

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28.12.2021 12:58
#76
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Hallo Thunderhorse
Da müssen die Pioniere aber anständig gebuddelt
haben.Der ganze Wildwuchs zwischen den Zäunen.
mfG henning


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29.12.2021 08:57
#77
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Zitat von henning194902 im Beitrag #76
Hallo Thunderhorse
Da müssen die Pioniere aber anständig gebuddelt
haben.Der ganze Wildwuchs zwischen den Zäunen.
mfG henning



Schau dir die Fotos Deiner Akte nochmal an.
Bewuchs ist da nur freundwärts des Metallgitterzaun zu erkennen.

"Mobility, Vigilance, Justice"


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29.12.2021 09:13
#78
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Hallo Thunderhorse
Zwischen den Zäunen sah es genau so aus.
mfG henning


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04.01.2022 11:34
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#79
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Hallo Aulosen84 und GMN Fuchs, falls Ihr mich hier in meinem Eröffnungsthema findet, ich hätte ein paar Fragen an Euch. Ich hatte mich ja zum Thema Hennings Flucht dahingehend geäußert, dass wir in 75/76 nachts nie auf den BT 11 waren und auch keine Scheinwerfer eingesetzt haben. Dies hatte Henning zu seiner Flucht so beschrieben. Hennings Flucht war in 72. Ihr habt beide nach mir gedient, in der gleichen Ecke. Aulosen84, nach seinem Usernamen 1984 und Du GMN Fuchs, denke ich noch später.
Wie war das mit der BT 11 Nutzung des Nachts bei Euch geregelt? Durftet Ihr die benutzen, hattet Ihr eventuell Lichttrassen, wo das einen Sinn gemacht hätte. Im Bereich Stresow bis zum Elbufer muss ja nach meiner Zeit mächtig nachgerüstet worden sein. Wir hatten dort keinen Grenzsignalzaun, erst ab Stresow bis hinter Schramper Straße im 3. Abschnitt.
Nochmal zurück zur BT 11 Nutzung des nachts und Scheinwerfereinsatz. In 75/76 waren wir gesagt nachts nie auf einem BT 11 und haben auch keine Scheinwerfer eingesetzt. Ich erinnere mich, dass es zumindest auf einigen BT 11 Scheinwerfer gab, ob auf allen weiß ich nicht mehr. Wir wurden auch nie eingewiesen, wie man die Scheinwerfer bedient. Ich habe nichts in Erinnerung, wie das aus der Kanzel heraus gegangen wäre. Es gab, glaube ich eine Luke, durch die man hätte auf das Dach steigen können. Wir sind da aber nie rausgeklettert, dahin wo die Scheinwerfer montiert waren. Von unten sah man, dass es da oben eine recht mickrige Reling gab. Wäre, für mich zumindest, kein Vergnügen gewesen, da oben zu stehen. Ob es da oben auf dem Dach GMN gegeben hätte bezweifele ich auch. GMN gab es natürlich in der Kanzel.
Ihr hattet ja in 84 ja wahrscheinlich schon die neuen Türme, die so aussehen, wie der wohl heute noch bei Bömenzien steht. Der BT 11 hieß bei uns damals Nienwalder Weg. Wir hatten ja überall den Vorgängertyp BT 11. Wo die überall standen, habe ich hier schon beschrieben.
Also, wie war es in Eurer Zeit mit der Nutzung der BT 11 des Nachts und wie sah es aus mit der Nutzung von Scheinwerfern.
Gruß EK 76/1


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12.01.2022 10:35
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#80
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Wie ich schon an einer Stelle mitgeteilt habe, besitze ich leider keine Fotos von meiner Zeit in Aulosen an der Grenze. Nur auf der erwähnten Weihnachtsfeier 75 wurden Fotos gemacht, die man hätte bestellen können. Von dem Objekt Aulosen 1. GK gibt es aber Fotos im Netz, ich glaube auch hier im Forum. Es war der wohl damals typische Plattenbau, das Objekt Gollensdorf 2. GK sah jedenfalls genau so aus. Dies lag an der Straße, die wir gefahren sind, wenn es in den 3. und 4. Abschnitt ging. Unsere Kompanie hatte 4 Züge, mit jeweils 2 Gruppen. Zu einer Gruppe gehörten 6 Gefreite bzw. Soldaten. So war man auch untergebracht. Also im Vergleich mit Glöwen in der Ausbildung eine deutliche Verbesserung. Dort war man zu zwölft in der Unterkunft mit Ofenheizung.
Zum Objekt in Aulosen gehörten auch ein paar Hundezwinger. Zu meiner Zeit in 75/76 waren dort jedoch keine untergebracht. Ich schreibe dies, weil man im Netz oft Fotos sieht, wo Posten, vermutlich oft Gakls, mit Hunden zu sehen sind. Hunde gab es bei uns an HuLas im Bereich Aaland Richtung Elbe. Diese waren aber, zumindest so lange man parallel zu ihnen auf dem Kolonnenweg gelaufen sind ziemlich schläfrige Gesellen. Wie viel Grenzaufklärer zur Kompanie gehörten kann ich mich nicht genau erinnern. Auch nicht, ob die alle in der Kompanie untergebracht waren. Im Schutzstreifen hat man sie selten gesehen, wir gingen davon aus, dass sie viel davor unterwegs waren. Eine Ausnahme würde mir einfallen, wo ich einmal mit einem Gakl in einer Nachtschicht eingeteilt war. Fand ich damals sehr merkwürdig, deshalb hab ich es wohl noch in Erinnerung. Dazu zu einem späteren Zeitpunkt mal mehr.
Wie sah die Vorbereitung zum Grenzdienst aus: Ich denke so 1 bis 1,5 h bevor es losging mussten wir zugweise auf den Fluren antreten. Der Zugführende teilte mit, wer mit wem an welchen PP geht. Meist ging es mit Kameraden aus dem gleichen Zug raus. Wenn dies nicht der Fall war, bekam man mitgeteilt zu welchem Zug man sich einfinden sollte. Andersherum fanden sich Postenführer oder Posten anderer Züge bei uns ein.
Dann ging es zum Essen und anschließend kam das Befüllen der Postentasche mit dem was die Küche bot und was man selber in der Verkaufstelle der Kompanie erworben hatte. Dann ging es vor der Vergatterung, welche für die ganze Kompanie im Innenhof stattfand, vorher in die Waffenkammer zum Waffe fassen.
Was gehörte neben der Waffe noch zur Ausrüstung:
1. Das Grenzradio. Ich erinnere mich an Mikki und Cora. Ich denke, die meisten haben es nur Tags auf dem BT 11 genutzt. Ich habe es jedenfalls so gemacht. Wenn man Glück hatte bekam man ein Radio von den Heimgängern, ansonsten musste man sich eines besorgen. Bei wem ein Grenzradio gefunden wurde, der bekam es abgenommen. Ich kann mich an eine Kontrolle bei uns im Zimmer erinnern, wo ein Radio gefunden wurde. Eine echte Bestrafung gab es wohl aber nicht.
2. Ein aufblasbares Luftkissen: hatten die meisten. Hat ein wenig geholfen, dass man sich nicht zu sehr den Arsch abfror. Das ein Vorgesetzter jemandem ein Luftkissen abgenommen hat, kann ich mich nicht erinnern. Es wurde also geduldet bzw. akzeptiert.
3. GMN- Verlängerung (Klingeldraht 10 bis 15 m Verlängerung). Brauchte man für die Nachtschicht, um den Postenplatz zu "verbessern". Sonst hätte man so manche Nachtschicht stehend neben einem GMN- Pfosten verbracht. Auch hier kann ich mich nicht erinnern, dass die GMN- Verlängerung jemandem abgenommen wurden.
4. Im Winter ein paar Zeitungen. Wenn es an den Füssen zu kalt wurde, hat man kurz die Stiefel ausgezogen, Zeitungen rein und angesteckt. Das hat dann ein paar Minuten Linderung gebracht. Es gab auch die Variante mit den Spiritustabletten.
5. Das Fernglas: Stand dem Postenführer zu, hat man aber gerne den Posten tragen lassen.
6. GMN- Hörer: trugen die meisten PF um den Hals.

Weiter gab es noch ein kleines wasserfestes Buch mit der Parole. Ansonsten hat man es aber nicht weiter gebraucht, oder genutzt. Im Winter 75/76 beim Hochwasser gab es für die eingesetzten Posten von Stresow, Aaland und Elbdamm noch Handleuchtzeichen.


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12.01.2022 11:16
#81
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Die Scheinwerfer konnten von Innen bedient werden !!
mfG


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12.01.2022 12:08
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#82
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Zu 81, ja Henning, aber nur wenn es der gleiche Typ Turm, wie bei Dir war. Das weiß ich ja eben nicht. Ich kenne ja nur den BT 11 Königsbrücke, von 75 der stand, wenn man von Aulosen kam auf der Wiese im Schutzstreifen kurz bevor man nach rechts zur KB einbog. Ich weiß nicht, ob es der gleiche war, der bei Dir den Zehrengraben ausgeleuchtet hat. Bitte bewerte diese paar Sätze nicht als neue Zweifel.
Viele Grüße


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12.01.2022 13:20
#83
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Ja,das könnte der Turm gewesen sein
mfG


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12.01.2022 20:17
#84
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@henning184902.

Zu Deiner Zeit der Flucht stand ein BT11 hier: Google Earth
53° 0'10.87"N 11°30'42.65"E
Wurde später abgerissen und durch einen BT9 ersetzt. Der müsste heute noch dort stehen.

Ein weitere BT11 mit FB3 (Führungsstelle) stand hier:
53° 0'42.60"N 11°34'10.10"E
Wurde später abgerissen und durch einen BT6 Führungsstelle ersetzt.

"Mobility, Vigilance, Justice"


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13.01.2022 10:43
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#85
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Zu Thunderhorse 84, Danke für die konkreten Angaben zur Lage der BT. Viele Grüße


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