Grenzsicherung GR 24 im Zeitraum 75/76 1. Kompanie Aulosen

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20.12.2021 15:43 (zuletzt bearbeitet: 20.12.2021 15:58)
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#61
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Hallo GR24 und EK 76/1
sturmbahn König hat geantwortet auf der Frage nach Minen in Raum Lütkenwisch, Euch gegenüber auf der Elbe.
Hier seine Antwort und Bilder dazu. mfg. Fred
Das war der Grenzzaun vor Lütkenwisch.

Nanu, muss die Bilder noch mal klappt nicht ich gucke. Jetzt Wenn Du auf ' Dowload ' drückst haste ein Bild. Hm...

20.12.2021 16:05 (zuletzt bearbeitet: 20.12.2021 16:10)
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#62
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zu 60
Aber, aber EK 76(1.
Irrtümer passieren doch überall im Leben. Was meinst Du wie oft mir das schon passiert ist.
Dafür sind wir ja Menschen, man berichtigt es, wie Du es gemacht hast ) und fertig. mfg. Fred

Irgendwo in den Tiefen hier, gibt es Berichte auch über die Minen bei Hochwasser in euren Bereich.


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20.12.2021 16:14
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#63
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zu 56
Das fand ich gerade bei GR8 Bilder im net. andyman. Fred

Bildanhänge

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21.12.2021 11:15
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#64
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Zu 61, ein schönes Foto von Lütkenwisch Fred. Unten am Elbufer gab es auf unserer Seite eine Wendeschleife für den LO. Wenn man von da rübergeschaut hat, das sah so aus, so hab ich jedenfalls in Erinnerung. Am Tag waren wir ja eher auf dem BT 11 Elbdamm. Von da konnte man Schnackenburg gut sehen.Den Zaun von Lütkenwisch muss ich mir nachher auf dem Laptop anschauen. Bin aktuell nur auf dem Handy. Sieht aus wie 3 m Streckmetall, oben mit Signaldrähten? Das sehe ich dann auf dem Laptop. Interessant der geringe Abstand von den Häusern zum GZ. Sowas gab es bei uns garnicht. Im Schutzstreifen gab es keine Häuser, schon lange keine bewohnten. Die letzten, die da rausmussten waren die Bewohner von Stresow. Das lag im Schutzstreifen, in der Nähe der heutigen Gedenkstätte. Aber das war vor meiner Zeit. Auch Häuser direkt am Schutzstreifen gab es nicht. Das dichteste wäre Bömenzin. Da hast Du ja die Karte von Hennings Flucht. Also Interessant wäre für mich, ob die Häuser auf dem Foto von Lütkenwisch bewohnt waren, oder nicht. Wenn ja hätten die ja das Vorfeld super beobachten können. Wenn nicht wären die Häuser ei guter Unterschlupf. Bei uns hatte man deshalb nachdem die Einwohner Stresow verlassen mussten den Ort plattgemacht. Gross EK 76/1


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21.12.2021 11:23
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#65
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Noch ein kleiner Zusatz zu meinem letzten Beitrag. Ich stamme ja aus der Uckermark, ziemlich dicht an der polnischen Grenze. Heute weiß ich, dass wohl eine Familie aus Stresow dort angesiedelt wurde. Ein Lehrer von damals hat mir erzählt, dass es im Nachbardorf plötzlich eine Familie gab, wo die Kinder in Aulosen zur Schule gegangen waren. Das ging wohl aus den Unterlagen bei der Schulanmeldung hervor.


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21.12.2021 12:24 (zuletzt bearbeitet: 21.12.2021 15:01)
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#66
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zu 64
Ja, EK 76/1, Ich habe Dir noch zwei Bilder ( die letzten Beiden ) von Lütkenwisch mit beigefügt.
die Häuser waren zum Teil bewohnt und nicht nur dort.
In Unbesandten standen die Häuser genauso dicht am Deich. Früher gab es kein Zaun auf dem Deich, nur an solchen Stellen mal ein ein Stacheldrahtverhau.
Schau, ein Bild 1966 von den Häusern von Unbesandten. Da war kein Zaun, Nichts auf den Deich. Die Bewohner hätten in den Westen fliehen können, aber sie blieben.
Erst in den siebziger Jahren der GSZ und die B-Türme auf dem Deich. Viele Bilder von den Usern, zeigen wie es dann ausgesehen hat.

Man öffnete das Fenster, die Haustür und vor Einen der Zaun.
Das die Gedanken da nicht gerade freundlich zu dem Staat waren, kann man keinen Bürger verdenken. Fred

21.12.2021 17:27
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#67
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Danke für die tollen Bilder Fred. Gegenüber, nur die Elbe dazwischen eine ganz andere Situation. Ein BT 11 direkt vor der Häusern das gab es bei uns nicht. Von den ca. 40 km, die ich 75/76 kennengelernt habe, über 50% mit grenzsignalzaun am 500 er, ca. 2/3 mit 501 und 3/4 mit Erdminen, im Schutzstreifen keine Häuser. Im Internet gibt es auch Fotos aus unserer waldreichen Gegend 2.Abschnitt. Da hat jemand aus dem Westen unendlich viele Fotos reingestellt, komme jetzt nicht auf den Namen. Forsthaus Wirl wirst Du da finden. So sah es bei uns aus. Am 500 er GSZ, dann der Waldstreifen, dann die Schneise mit den Grenzanlagen. Ca. 20 m frei, Kolonnenweg, K6, Kfz Sperrgraben, Zaun 1 mit 501, Erdminen, Zaun 2, dann die Grenzsäule. Gucke mal, ob Du Wirl findest. Da gab es auch mal einen Grenzdurchbruch mit 501 oder Erdminenauslösung. Gruss EK 76/1


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21.12.2021 17:32
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#68
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Jürgen Ritter heißt der mit Grenzfotos. Kennst Du bestimmt.


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23.12.2021 19:32
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#69
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Hallo an alle die hier mitlesen. Einige haben sich zu meinen Beiträgen geäussert, danke für die Rückkopplung. Ich wollte allen ein schönes Weihnachtsfest wünschen. Weihnachten 75 liegt jetzt schon 46 Jahre zurück, die Feiertage in Aulosen. Damals kamen wir zum Heilig Abend aus der Nachtschicht zurück. Abends gab es eine Weihnachtsfeier in der Kompanie. Da wurden auch ein paar Fotos gemacht, die danach ausgestellt wurden. Diese Fotos hätte man danach bestellen können. Ich hab das damals nicht gemacht, warum weiß ich nicht genau. Wegen dem bißchen Geld? Ich bin eigentlich mit dem Gefreitengeld plus Grenzzuschlag gut ausgekommen, hatte einiges übrig als es nach Hause ging. Heute bereue ich es, dass ich keine Fotos habe. Ich sehe noch viele Kameraden vor mir, kenne noch viele Namen, aber Fotos wären schon bei der Erinnerung wertvoll. Nach Heilig Abend ging es dann am nächsten Morgen wieder zur Frühschicht. An das Weihnachten in Glöwen habe ich wenig Erinnerung. In dem großen Essensaal gab es Abendbrot, ein Weihnachtsbaum stand wohl da, aber keine richtige Weihnachtsfeier. Danach 2 Tage am Stück ohne Sackstand, dass gab es bis dahin in Glöwen nicht. Bis zur Vereidigung mussten wir marschieren ohne Ende.
Ich wollte noch kundtun, warum ich hier im Forum eingestiegen bin. Mein Vater Jahrgang 30 hatte, nachdem er in Rente gegangen war, ein kleines Buch geschrieben. Selbst erlebt, seine Kindheitserlebnisse bis 45. Geschrieben auf platt, er stammte von einem Mecklenburger Bauernhof. Ich hatte mir vorgenommen, wenn Du in Rente gehst schreibst Du ein Buch mit dem Titel "Wie der Kanten wirklich war". Einerseits hatte ich festgestellt, dass wenn man auf jede Antwort wie es dort war eine nächste Frage bekam, woran man merkte Sie haben nichts verstanden. Nach der Wende ging mir das immer wieder inzinierte Mauerschützen, Schiessbefehl -Gelabber ziemlich auf den Sack. Als wenn die in dem gesammten Zeitraum wahrscheinlich hunderttausende Grenzsoldaten dort in absoluter Sicherheit waren. Einerseits gab es Grenzverletzer vom Schlage eines Weinhold und die NATO war auch kein Kaninchenzüchterverein. Auch wenn es manchen Ossi gibt, der dass bis heute glaubt, unbesehen der vielen Toten für die die NATO verantwortlich ist.
Je näher die Rente kam, desto weniger sinnvoll erschien es mir, dass Buch noch zu verfassen. Viel Arbeit und keine Rückkopplung. Die Menschen haben andere Sorgen, als Dein Buch von der Grenze 75/76 zu lesen, setzte sich durch. Dann hab ich das Forum entdeckt. Man schreibt und hat Rückkopplung. Fred, der mit seinem Boot manchmal nahe an deinem Postenpunkt gelegen hat, oder Henning, dem 3 Jahre früher in unserem Abschnitt ein Grenzdurchbruch gelang.
Kann sein, dass ich hier wegen Weihnachten und Besuch ein paar Tage aussteige. Melde mich wieder zurück, habe noch einiges zu berichten, oder von anderen zu hören.

Schöne Weihnachten EK 76/1


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23.12.2021 20:22
avatar  Fred.S.
#70
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zu 69
Genieße erst einmal die Feiertage bis zum 2. Jan. Das Forum bleibt Dir erhalten.
Für mich sind die Tage wie jeder Andere. Nur Purzel bekommt was geschenkt.
Ich habe zu tun, von harbec die Doku aufzuarbeiten.

Ich wünsche Dir und Deinen Familienangehörigen ein schönes Fest und der Glückwunsch zum Neuen Jahr ?
Der entfällt, machts Du um 0:01 Uhr die Augen auf ist alles das Selbe, Corona läßt freundlich weiterhin grüßen.
Denke ab Februar kommt da von irgendwo ein neues Corona Virus angewandert.

mit einen sehr freundlichen, weihnachtlichen Gru0 und erhole Dich schön. Fred


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27.12.2021 20:52
#71
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Zitat von henning194902 im Beitrag #13
zu 1
Hallo
Der Postenwechsel fand von Aulosen gesehen kurz vor der Brücke vom
Zehrengraben statt,bei dem kleinen Wäldchen,an dessen Spitze der BT stand.
Der Scheinwerfer war auf das kleine Sperrwerk des Zehrengraben gerichtet.
So konnte die freie Wiesenfläche ausgeleuchtet werden.Ich bin doch nicht umsonst
im Zehrengraben Richtung 1.Sperrelement.Im Schutz der Böschung konnte man mich nicht sehen.
Das mit dem Doppelzaun stimmt.Es waren aber keine Minen am Zaun und diese Schuhkremdosen
gab es 1972 auch noch nicht.Höchstens die verrotteten Holzkastenminen.Ich werde noch mal versuchen,
die Fotos aus meiner Akte einzustellen.Mal sehen ob es klappt.
mfG henning


Das Große Foto zeigt die freundwärtige Reihe des zweireihigen Metallgitterzaun.
Vermint als Minensperre 66 bezeichnet.
Die Verminung im relevanten Bereich erfolgte im Jahre 1973 mit Minen vom Typ PMP-71.

"Mobility, Vigilance, Justice"


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27.12.2021 21:05
avatar  Fred.S.
#72
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zu 68
Ja Jürgen kenne ich von unseren Schriftverkehr her. Und alle seine Grenzfotos natürlich auch. Hm... Alle ?
Nur die von Grenzboote drauf sind natürlich. Fred


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27.12.2021 22:02
#73
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Moin,
aber mit 120 mal 80 Pixeln sehe ich da garnix

mors corporis poena peccati est


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28.12.2021 09:28
#74
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Hallo Thunderhorse
Wie hoch waren nun die beiden Metallgitterzäune ???
Du mußt es doch wissen!!
Also keine 2m und auch keine 3m.
mfG henning


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28.12.2021 09:47
#75
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Zitat von Thunderhorse im Beitrag #71
Zitat von henning194902 im Beitrag #13
zu 1
Hallo
Der Postenwechsel fand von Aulosen gesehen kurz vor der Brücke vom
Zehrengraben statt,bei dem kleinen Wäldchen,an dessen Spitze der BT stand.
Der Scheinwerfer war auf das kleine Sperrwerk des Zehrengraben gerichtet.
So konnte die freie Wiesenfläche ausgeleuchtet werden.Ich bin doch nicht umsonst
im Zehrengraben Richtung 1.Sperrelement.Im Schutz der Böschung konnte man mich nicht sehen.
Das mit dem Doppelzaun stimmt.Es waren aber keine Minen am Zaun und diese Schuhkremdosen
gab es 1972 auch noch nicht.Höchstens die verrotteten Holzkastenminen.Ich werde noch mal versuchen,
die Fotos aus meiner Akte einzustellen.Mal sehen ob es klappt.
mfG henning


Das Große Foto zeigt die freundwärtige Reihe des zweireihigen Metallgitterzaun.
Vermint als Minensperre 66 bezeichnet.
Die Verminung im relevanten Bereich erfolgte im Jahre 1973 mit Minen vom Typ PMP-71.



Höhe ca. 2.m.

"Mobility, Vigilance, Justice"


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