An der unsichtbaren Front

  • Seite 5 von 6
27.11.2021 19:14
avatar  Alfred
#61
avatar

Zitat von birx20 im Beitrag #59
Alfred hat mit der Buchvorstellung wiedermal die Büchse der MfS-Pandora (allen Übels von dem er natürlich damals bis heute nichts wusste und ahnte) geöffnet und wundert sich nun, dass niemand applaudiert.



Mal richtig lesen.
Das Thema wurde doch von mir nicht eröffnet.

Aber man kann ja in alter Manier und Wahn mal wieder eine Stinkbombe werfen.


 Antworten

 Beitrag melden
27.11.2021 19:23
avatar  ( gelöscht )
#62
avatar
( gelöscht )

Sieben Seen hat den Fehlpass (glorreiche und fehlerfreie HVA) gespielt, den du aufgenommen hast.


 Antworten

 Beitrag melden
27.11.2021 19:27
avatar  ( gelöscht )
#63
avatar
( gelöscht )

@brix20 tue es dir nicht an. @Alfred hat das Thema nicht verstanden. Er will es nicht.
Nieman schrieb von uns hier "kriminelle, usw. Er hat das wohl bewusst missverstanden um die Kurve zu bekommen!


 Antworten

 Beitrag melden
27.11.2021 19:43
#64
avatar

Kaufen und lesen, oder einfach nicht beachten ist die Frage.

Ich lese gern und viel, aber die Zeit der Märchenbücher habe ich überwunden.


Eine Klarstellung :

-Der Autor war nicht MA des MfS
-der Autor hat in seinen bereits erschienenden Bücher klar, sachlich und unparteiisch über die Arbeitsweise des MfS berichtet.
-der Autor bezieht seine Dokumente aus der BStU, aus persönlichen Unterlagen / Notizen sowie Gesprächen mit ehemaligen MA.


 Antworten

 Beitrag melden
27.11.2021 19:59
avatar  ( gelöscht )
#65
avatar
( gelöscht )

Passport,
erläutere bitte, wie man objektiv und unparteiisch über die Arbeitsweise des "Schwert und Schild der Partei" berichten kann.
Kann man über eine repressive Organisation, die schwerpunktmäßig gegen die eigene Bevölkerung ausgerichtet, war unvoreingenommen berichten ?


 Antworten

 Beitrag melden
27.11.2021 20:15
avatar  Alfred
#66
avatar

Zitat von birx20 im Beitrag #65
Passport,
erläutere bitte, wie man objektiv und unparteiisch über die Arbeitsweise des "Schwert und Schild der Partei" berichten kann.
Kann man über eine repressive Organisation, die schwerpunktmäßig gegen die eigene Bevölkerung ausgerichtet, war unvoreingenommen berichten ?


Gegen wen richtet sich denn die Arbeit des BfV ?
Da geht es doch auch gegen die eigene Bevölkerung .


 Antworten

 Beitrag melden
27.11.2021 20:25
avatar  Gert
#67
avatar

Zitat von Alfred im Beitrag #66
Zitat von birx20 im Beitrag #65
Passport,
erläutere bitte, wie man objektiv und unparteiisch über die Arbeitsweise des "Schwert und Schild der Partei" berichten kann.
Kann man über eine repressive Organisation, die schwerpunktmäßig gegen die eigene Bevölkerung ausgerichtet, war unvoreingenommen berichten ?


Gegen wen richtet sich denn die Arbeit des BfV ?
Da geht es doch auch gegen die eigene Bevölkerung .


Das war erstens nicht die Frage @Alfred, da musst du einen neuen Thread eröffnen. Nebelkerzen brauchen wir hier nicht. Zweitens ist der Verfassungsschutz kein Repressionsapparat also untauglich für einen solchen Vergleich

Stil ist nicht das Ende des Besens.
Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Umgang mit Idioten!


 Antworten

 Beitrag melden
27.11.2021 20:36
avatar  ( gelöscht )
#68
avatar
( gelöscht )

Alfred,
dir ist nach so langer Zeit scheinbar entfallen, dass sich das MfS mit seinen Methoden/Arbeitsweisen, selbst außerhalb der DDR Gesetze bewegte.
Die Rechtsprechung in seinem Sinne beeinflusste und alle Register der Zersetzung, Massregelung und Repression von Andersdenkenden nutzte.
In einen solchen rechtsfreien, willkürlichen Raum kann und konnte das BfV sich nicht bewegen.
Eine parlamentarische Kontrolle des MfS und seiner Methoden hat es nicht gegeben in der DDR.
Das MfS mit dem BfV hinsichtlich seiner Rechtsstaatlichkeit zu vergleichen ist hanebüchend.


 Antworten

 Beitrag melden
27.11.2021 21:07
avatar  Tobeck
#69
avatar

Zitat von Ebro im Beitrag #26
Zitat von Freienhagener im Beitrag #23
Ja, heute, wo der Apparat nicht mehr existiert, ist das kein Wunder


Was soll denn der Unsinn? Ich war auch früher freundlich, wenn man mich vernünftig ansprach.


Gab es beim MfS bei Vernehmungen die "good cop, bad cop"-Taktik als psychologische Taktik?


 Antworten

 Beitrag melden
27.11.2021 21:10
avatar  polsam
#70
avatar

Ich würde doch vorschlagen den Tread zu schließen, denn zum angekündigten Buch gab es und wird es ja keine Beiträge mit Substanz geben weil es warscheinlich noch niemand gelesen hat. Es ist doch im Moment nur eine gegenseitige "Belöffelung" bei der nichts herauskommt.


 Antworten

 Beitrag melden
27.11.2021 21:14
avatar  ( gelöscht )
#71
avatar
( gelöscht )

Manche Mitarbeiter des MfS waren so freundlich, dass sie ihr zu überwachendes Subjekt sogar geehelicht und gemeinsame Kinder erzogen, sowie den Partner trotzdem ans Messer geliefert haben.

Uli


 Antworten

 Beitrag melden
27.11.2021 21:16 (zuletzt bearbeitet: 27.11.2021 21:17)
avatar  Tobeck
#72
avatar

Zitat von Alfred im Beitrag #35
Zitat von Schreiber81/82 im Beitrag #34
Ich mache aber einen Unterschied ob das MfS Auslandsspionage betrieben hat, was ja mehr oder weniger jeder Staat betreibt, oder im Inland sein
Unwesen getrieben hat. Da kann ich viele Betroffene verstehen die es bis heute noch nicht verarbeitet haben.


Also sollte sich das MfS und die entsprechenden Diensteinheiten bei verschiedensten Kriminellen, Spionen, Verbrechern der verschiedensten Art entschuldigen ?

Es gab verschiedenste Diensteinheiten, die hatten Quellen im / für das "Operationsgebiet", nicht nur die HV A.


Etwa 50 % Eurer Fälle, Eurer "Beschuldigten" waren "Republikflüchtlinge" - das kann man z.B. aus den geheimen Jahrbüchern des MfS (die genaue Bezeichnung ist mir mittlerweile entfallen) entnehmen. Es existierten nur wenige Exemplare in jedem Jahrgang und waren nur für wenige Leser bestimmt. Im Internet war der - wimre - Jahrgang 1988 auffindbar und lesbar.

Würdest Du nun etwa 3 Millionen Republikflüchtlinge noch heute als "verschiedensten Kriminellen, Spionen, Verbrechern der verschiedensten Art" bezeichnen? Ich werde Deine Antwort nicht weiter kommentieren, mich interessiert nur die Antwort.


 Antworten

 Beitrag melden
27.11.2021 21:16
#73
avatar

avatar Gert
Hat höchstens noch einen historischen Wert auf dem Hintergrund des kalten Krieges. Ansonsten sind sie für mich Kriminelle, die meine Sicherheit und die meiner Familie über die Jahrzehnte bedrohte. Leider sind sie größtenteils zu milde bestraft worden.


Jaja, ist ja verständlich, alter Bundi. Welche Sicherheit meinst Du bezüglich Deiner Familie. Wollten sie Dein Häuschen in die Luft jagen oder Deine Frau kidnappen ? Nach dieser Denkweise von Dir waren alle Agenten des BND, CIA, Mossad, MI6 u.s.w. ebenfalls Kriminelle, die meine und die Sicherheit meiner Familie bedroht haben. Nur leider, leider war eine Bestrafung nicht möglich. Also unterschiedliche Kriminalisierung, je nachdem wer übrig blieb. An der "milden Bestrafung" wirst Du nicht ändern können, glücklicher- und rechtlicherweise.


 Antworten

 Beitrag melden
27.11.2021 21:24 (zuletzt bearbeitet: 27.11.2021 21:34)
avatar  ( gelöscht )
#74
avatar
( gelöscht )

Zitat von DoreHolm im Beitrag #73

Jaja, ist ja verständlich, alter Bundi. Welche Sicherheit meinst Du bezüglich Deiner Familie. Wollten sie Dein Häuschen in die Luft jagen oder Deine Frau kidnappen ? Nach dieser Denkweise von Dir waren alle Agenten des BND, CIA, Mossad, MI6 u.s.w. ebenfalls Kriminelle, die meine und die Sicherheit meiner Familie bedroht haben. Nur leider, leider war eine Bestrafung nicht möglich. Also unterschiedliche Kriminalisierung, je nachdem wer übrig blieb. An der "milden Bestrafung" wirst Du nicht ändern können, glücklicher- und rechtlicherweise.


@DoreHolm Ich gehe nicht davon aus, dass Otto Normalo DDR Bürger im Visier von BND, CIA, Mossad, MI6 war. Die haben sich dann schon eher um ganz andere Subjekte gekümmert.

Ich habe es ja schon öfters geschrieben, dass ich nie den Eindruck hatte das der BGS Beamte mich als Bedrohung angesehen hat. Die waren in der Regel höflich und korrekt im Auftreten.

Provoziert haben da eher die Amis. Die Zöllner haben ab und zu Zeitschriften, Zigaretten und Schokolade über den Zaun geworfen und uns zum Umtrunk eingeladen. Eine Bedrohung habe ich darin auch nicht gesehen.

Uli

Nachtrag: Ich gehe auch nicht davon aus, dass die Parteisekretäre und deren Familien im Visier hatten.


 Antworten

 Beitrag melden
27.11.2021 21:34
#75
avatar

Zitat von birx20 im Beitrag #68
Alfred,
dir ist nach so langer Zeit scheinbar entfallen, dass sich das MfS mit seinen Methoden/Arbeitsweisen, selbst außerhalb der DDR Gesetze bewegte.
Die Rechtsprechung in seinem Sinne beeinflusste und alle Register der Zersetzung, Massregelung und Repression von Andersdenkenden nutzte.
In einen solchen rechtsfreien, willkürlichen Raum kann und konnte das BfV sich nicht bewegen.
Eine parlamentarische Kontrolle des MfS und seiner Methoden hat es nicht gegeben in der DDR.
Das MfS mit dem BfV hinsichtlich seiner Rechtsstaatlichkeit zu vergleichen ist hanebüchend.


Da braucht man nur mal die ganzen Berichte der diversen Untersuchungsausschüsse zu terroristischen und rechten Verbrechen verfolgen, wie oft der Verfassungsschutz am Parlament vorbeiagiert hat.


 Antworten

 Beitrag melden
Bereits Mitglied?
Jetzt anmelden!
Mitglied werden?
Jetzt registrieren!