Armeegeneral H. Keßler / Versteigerung Orden etc.

  • Seite 3 von 8
17.10.2021 20:45
avatar  ( gelöscht )
#31
avatar
( gelöscht )

Alfred,
es sind reine Sammlerobjekte, deren nachhaltiger Wert einer großen Volatilität
( Schwankungsbreite) im Zeitverlauf unterliegen kann.
Damit kann man sich auch die Finger verbrennen, da man sich im spekulativen Bereich bewegt.


 Antworten

 Beitrag melden
17.10.2021 20:46 (zuletzt bearbeitet: 18.10.2021 10:15)
#32
avatar

Hallo,
es gibt eben Sammler die so was sammeln, dazu gehören eben auch die Medaillen und Orden der ehem. DDR . Dann gibt Leute, wie z.B Fred, die eine bestimmte Tradition hochhalten wollen und das ist auch gut so. Ich selbst habe auch vieles aus meiner langen Dienstzeit.Das ich heute noch stolz darauf
bin kann ich so nicht sagen aber für mich zählt auch die Tradition, ob gut oder nicht gut.
Gruß Frank


 Antworten

 Beitrag melden
17.10.2021 20:55
avatar  Fred.S.
#33
avatar

zu 32
Es ist eine Freude jedesmal, wenn ein Handwerker der zu mir kommt, dann im Arbeitszimmer stehen bleibt und sich die Traditionswand anschaut. Auch die Damen der Diakonie sind da sehr aufmerksam und suchen nach Bildern von mir, wie ich Damals aussah.
Ja, stabsfunkmeister, jeden Abend und Morgen lachen mich meine Besatzungen an. Wie mögen sie wohl heute aussehen. Und nicht nur die, da haben auch ehemalige Zöllner und BGS-ler aus dem Raum Lübeck, ein Auge auf mich und wachen über mich.. mit einen freundlichen Gruß Fred


 Antworten

 Beitrag melden
17.10.2021 21:03
avatar  Alfred
#34
avatar

Zitat von birx20 im Beitrag #31
Alfred,
es sind reine Sammlerobjekte, deren nachhaltiger Wert einer großen Volatilität
( Schwankungsbreite) im Zeitverlauf unterliegen kann.
Damit kann man sich auch die Finger verbrennen, da man sich im spekulativen Bereich bewegt.


Bei bestimmten Personen und Auszeichnungen sehe ich seit Jahren keine fallenden Preise.


 Antworten

 Beitrag melden
17.10.2021 23:56
avatar  Mau
#35
avatar
Mau

Vermutlich werden diese Prunkstücke von Jahr zu Jahr uninteressanter. Mir könnte man sie schenken, nehmen würde ich so etwas nicht. Allerdings gebe ich zu, pragmatische Veranlagung und der fehlende Sinn für "Dekowahn" ist nicht all gegenwärtig.
Das mit den Schuhen ist da deutlich präsenter. Versteht auch nicht jeder!
Mathilde


 Antworten

 Beitrag melden
18.10.2021 07:45
#36
avatar

Das hat man sicher auch über Orden nach dem 2.Weltkrieg gedacht...


 Antworten

 Beitrag melden
18.10.2021 10:19 (zuletzt bearbeitet: 18.10.2021 12:51)
#37
avatar

#35
Hallo,
wer nicht gedient hat, versteht das vielleicht nicht. Ich würde auch niemals Medaillen oder Orden kaufen, denn ich bin kein Sammler. Das hat mit Dekowahn nichts, rein gar nichts zu tun.
Gruß Frank


 Antworten

 Beitrag melden
18.10.2021 10:53
avatar  ( gelöscht )
#38
avatar
( gelöscht )

Meine Blechmedaillen habe ich alle dem Rohstoffkreislauf zugeführt.

Von meinen Vorfahren habe ich noch zwei eiserne Kreuze und einen Gefrierfleischorden als unverkäufliche Andenken. Ebenso noch das von Granatsplittern zerfetzte Portmonee meines Onkels. Meinen Vater seine Granatsplitter liegen wahrscheinlich mit in der Urne, er hatte ja einige als Andenken aufgehoben.

Uli


 Antworten

 Beitrag melden
18.10.2021 11:03 (zuletzt bearbeitet: 18.10.2021 11:27)
avatar  ( gelöscht )
#39
avatar
( gelöscht )

Wer gedient hat erkennt auch Zusammenhänge.
Das ist halt ein Stück Geschichte der ehemaligen DDR. Sie verdienten nicht unbedingt Orden sie haben sie mehr oder weniger im Prinzip der Verteilung, gegenseitigen Auszeichnung untereinander in der Nomenklatura in der Schubkarre erhalten.
Schön wenn sich einige daran aus der alten Garde aufgeilen können.


 Antworten

 Beitrag melden
18.10.2021 11:27
avatar  ( gelöscht )
#40
avatar
( gelöscht )

Die Schauspielerbranche heute feiert sich auch ständig mit Preisverleihungen z.B. Goldene Kamera, Bambi, Deutscher Filmpreis usw.
Es sind fast immer die gleichen Gesichter, welche die Preise erhalten.
Ein erlauchter Kreis von ca.50 Schauspielern, die wechselseitig sich die Preise überreichen.
Junge frische Gesichter kommen kaum hinzu.
Ähnlich verhielt es sich in der DDR mit den hochrangigen Orden uns Medaillen.
Der Kreis der sich gegenseitig ständig für was auch immer für Leistungen und Verdienste auszeichnete, war handverlesen.
Mit Auszeichnung (Orden und Medaillen) meine ich nicht den Aktivisten oder das Kollektiv der sozialistischen Arbeit und vergleichbares auf betrieblicher Ebene.


 Antworten

 Beitrag melden
18.10.2021 11:30 (zuletzt bearbeitet: 18.10.2021 11:37)
avatar  ( gelöscht )
#41
avatar
( gelöscht )

@Brix so war es. Der kleine Bürger war für den Abfall gut.
Frage mich nur wer sich berufen gefühlt hat die "hohen" Leistungen eingeschätzt hat und was der Maßstab war.
Es gab ja nur eine Gattung die Lamettabehangen mit höchsten Auszeichnungen dotiert war. Für was möchte ich mal aussparen.
Nur das man heute damit protzt ?!.


 Antworten

 Beitrag melden
18.10.2021 12:56 (zuletzt bearbeitet: 18.10.2021 12:59)
#42
avatar

Hallo,
je höher man in der Hirachie stand, desto höher waren die Orden.Man weiß ja heute auch, dass man sie sich gegenseitig verliehen hat und das mit viel Tamtam.
Gruß Frank
PS: und es war ja immer eine Geldzuwendung dabei, je höher der Orden desto mehr Kohle gab es.


 Antworten

 Beitrag melden
18.10.2021 13:12 (zuletzt bearbeitet: 18.10.2021 13:16)
avatar  ( gelöscht )
#43
avatar
( gelöscht )

Ich frage ganz einfach für was.
Wenn ich eine Diensteinheit, betrachte, zum einen die Schnüffler am Volk und die noch heute hoffierten Bilder sehe frage ich, gab es dies für die Überwachung der Bürger der DDR. Geld spielte da wohl keine Rolle, es wurde ganz einfach genommen um das Leben zu versüßen. Am Ende zur Belohnung noch der Verrat derer die für sie die schmutzige Arbeit verrichtet haben. Die Spitze kurte zur Wende auf Cuba. Aufteilungstreffen, oder das Lachen über ihre Steigbügelhalter.


 Antworten

 Beitrag melden
18.10.2021 13:16
avatar  ( gelöscht )
#44
avatar
( gelöscht )

Die offiziellen hochrangigen Ordensverleihungen am 7.Oktober und 1.Mai wenn ich mich richtig erinnere, waren gegen Ende der DDR (seit 1982 würde ich meinen) an Absurdität nicht mehr zu toppen.
Wirtschaftlich ging es für fast jeden DDR- Bürger spürbar, nur noch bergab.
Die sozialpolitischen Programme wurden nur mit gefakten Zahlen erfüllt. Es zerfielen jeden Tag zunehmend mehr Wohnungen in den Städten, als zunehmend (von Parteitag zu Parteitag) kleiner werdende Plattenbauwohnungen mit schlechterem Standard neu gebaut wurden.
Das "Neue Deutschland" und die "Aktuelle Kamera" feierten jeden Tag vermeintliche Weltspitzenleistungen und Planübererfüllungen, welche es in der Realität niemals gab.
Die Zahl der Ausreiseantragsteller explodierte von Jahr zu Jahr.
Die Aufzählung der Absurditäten lässt sich noch beliebig verlängern, während sich die Partei- und Staatsführung im Palast der Republik gegenseitig feierte und mit Orden und Medaillien überschüttet.


 Antworten

 Beitrag melden
18.10.2021 13:50 (zuletzt bearbeitet: 03.11.2021 15:18)
#45
avatar

.


 Antworten

 Beitrag melden
Bereits Mitglied?
Jetzt anmelden!
Mitglied werden?
Jetzt registrieren!