grenzerrolle

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09.10.2021 08:32 (zuletzt bearbeitet: 09.10.2021 08:43)
#46
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Ich habe beides kennengelernt und wie ich schon mal schrieb,war die Umstellung von Kompanie auf Bat.Sicherung sehr einschneidend und unbeliebt.Aber,unser Meckern blieb natürlich ungehört.grins.Schon die Ablösezeiten waren sehr lang und für uns Lenker anstrengend.
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Ja @Leisterförde , als ich ein halbes Jahr später kam. Gab es nur noch die Bat.Sicherung--also man kannte nichts anderes. Zu Ablösung-- schlecht war man dran, wenn man im Abschnitt der 9 Kompanie eingesetzt war. Man musste in Lassahn immer noch auf den KGS warten. Da war der Zug aus der 10 Kompanie, der dort eingesetzt war--sehr oft der letzten - der wieder einrückte. Naja für Euch aus der 12 Kompanie, war die strecke ja noch länger.


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09.10.2021 09:40 (zuletzt bearbeitet: 09.10.2021 09:42)
#47
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#43
Hallo, Guten Morgen,
alles klar, Danke für die Antwort, dass war nicht abwertend gemeint.Ich konnte es mir eben nicht vorstellen.
Gruß Frank
PS: Ich habe es nämlich im GR 4 nicht einmal erlebt, dass ein UAZ die Gsi geführt hat.


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09.10.2021 09:48
#48
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#41
Hallo,
ich bin eigentlich davon ausgegangen, dass der stellv. Zugf. ein BU war.
Gruß Frank


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09.10.2021 10:12 (zuletzt bearbeitet: 09.10.2021 10:13)
avatar  R-363
#49
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Zitat von stabsfunkmeister im Beitrag #48
#41
Hallo,
ich bin eigentlich davon ausgegangen, dass der stellv. Zugf. ein BU war.
Gruß Frank

Lt. STAN wird das auch so gewesen sein. In der Realität sah das oft genug anders aus, nicht nur bei den GT sondern im „Rest“ der NVA auch. Wenn es nicht genug BU gab wurde stattdessen ein UAZ eingesetzt, wenn es nicht genug UAZ gab wurden auf deren Planstellen GWDL eingesetzt.

Hatten wir aber schon an anderer Stelle mal.

Soldat vom 01.11.1971 bis 30.06.2006 StOFä (NVA) a.D.; StFw a.D.

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09.10.2021 10:54
#50
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In unserer GK war es genauso.
Von vier stellv. Zgf. waren drei UaZ. (Mitte 70er)
ich war das im 3.Zug, ganz normal damals.
VG H.

Erst stirbt der Baum und dann der Mensch !


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09.10.2021 10:58
avatar  R-363
#51
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Eben. Irgendwo war die Personaldecke immer zu kurz.

Soldat vom 01.11.1971 bis 30.06.2006 StOFä (NVA) a.D.; StFw a.D.

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09.10.2021 11:17
avatar  vs1400
#52
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Zitat von stabsfunkmeister im Beitrag #48
#41
Hallo,
ich bin eigentlich davon ausgegangen, dass der stellv. Zugf. ein BU war.
Gruß Frank


gab es während meiner zeit exakt einmal und dieser bu absolvierte lediglich sein praktikum. danach ging er nach nordhausen, um fähnrich zu werden und dass war bestimmt kein einzelfall.
diese planstellen waren jedoch, zu meiner zeit, nicht unbeliebt. denn die zuschläge mussten ja denjenigen gezahlt werden. so hatten wir, anfangs meiner zeit in schierke, einen gefreiten der zb auf der planstelle eines diensthundeführers war und somit fast 500,- mark sold bekam.

gruß vs

04.11.1986 - 21.04.1987 Uffz. Ausbildung In Perleberg
21.04.1987 - 28.08.1989 Gruppenführer der 2. Gr./ 2.Zug/ 7. GK - Schierke/ GR 20/ GKM- N


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09.10.2021 12:08
#53
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1971- 72 Kompaniesicherung GR8, 1. Bat , 2 Gk 2 Horst , KC Major B....., Nosdorf Batallioner nur Hauptmann
die Zugführer vom Hauptmann bis zu Oberfeldwebel , die Stellvertreter BU und UaZ.
bei den Gruppenführer UaZ + Gefreite.
Im Führungsraum waren Ofiziere , BU, + UaZ , die die Vergatterten und danach GS führten
alles aus Personalmangel


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09.10.2021 12:37
#54
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Bei mir war es auch so.
Zugführer war Ltn. Stellvertreter war Uaz, mein Gruppenführer und auch
KGsi. 1979 Batalionssicherung.
Der Ltn. war der einzige Offizier als Zugführer. Die drei anderen waren
BU.


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09.10.2021 14:50
#55
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Zitat von stabsfunkmeister im Beitrag #47
#43
Hallo, Guten Morgen,
alles klar, Danke für die Antwort, dass war nicht abwertend gemeint.Ich konnte es mir eben nicht vorstellen.
Gruß Frank
PS: Ich habe es nämlich im GR 4 nicht einmal erlebt, dass ein UAZ die Gsi geführt hat.

Hallo @stabsfunkmeister ,

ich hatte es auch nicht als Abwertung verstanden.

Die Führung der Grenzsicherung in der Kompaniesicherung unterschied sich grundlegend von der in der Bataillonssicherung.

In der Bataillonssicherung führte der Kommandeur Grenzsicherung vom Bataillon aus und unterstand dort direkt dem Bataillon.
In den Abschnitten wurde auch von den Führungsstellen aus geführt, diese unterstanden aber nur dem Kommandeur Grenzsicherung.

In der Kompaniesicherung wurde ein Kommandeur Grenzsicherung im Abschnitt eingesetzt.
Dieser unterstand dem Kompaniechef oder einem seiner beiden Stellvertreter (Diensthabender Stellvertreter).
Das bedeutete, dass Lagen in der Grenzsicherung zuerst an den Diensthabenden Stellvertreter zu melden waren.
Dieser bestätigte die Entschlüsse oder gab neue Befehle und meldete dies dann weiter an das Bataillon.
Somit war eine ständige Führung durch die strukturmäßigen Vorgesetzten der Kompanie gegeben.
Aus diesem Grund gab es in der Kompaniesicherung auch keine Vergatterung mehr, die ja im Kern eine Änderung des Unterstelliungsverhältnisses bedeutet.

Durch dieses Führungsverhältnis war es kein Problem, auch UaZ als Kommandeure Grenzsicherung einzusetzen.
Immerhin führte Stefan Sommer 250 Schichten als KGSi.

ciao Rainman

"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


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09.10.2021 16:00
avatar  vs1400
#56
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hallo Rainman2,

zu meiner zeit wurde die vergatterung durchgeführt und dass betraf jeden neuen grenzdienstaufzug. entweder durch den kgsi selber oder eben durch den dhs. geändert oder getestet wurde lediglich der wechsel der kgsi, ne zeit lang vollzogen sie den wechsel unabhängig vom aufzug und dass war natürlich aufwändiger. später dann erfolgte der wechsel immer mit dem ersten aufzug in den abschnitt und oft mit einer a- gruppe oder und mit einem aufzug zurück zur gk.
lediglich ks- gänger und einzelposten ( gak) wurden nicht vergattert.

gruß vs

04.11.1986 - 21.04.1987 Uffz. Ausbildung In Perleberg
21.04.1987 - 28.08.1989 Gruppenführer der 2. Gr./ 2.Zug/ 7. GK - Schierke/ GR 20/ GKM- N


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09.10.2021 17:47
#57
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Zu#55
Zu meiner Zeit (1978-1979) war Batalionsicherung . Heißt die gesamte Kompanie rückte aus und übernahm die 4 Abschnitte des Bataillons. Die KC Füst war links der Autobahn (heute A 2) im 1. Abschnitt. Genau zwischen TSE und dem Tagebau Harbke. Die Füst Abschnit 1 war rechts der A2. In jeder der 3 restlichen Führungsstellen war noch eine Abschnitsführungsstelle.
Die KC- Füst war immer mit einem Offizier besetzt die Abschnits Füst waren mit Uaz oder mit BU besetzt.
So jedenfalls bei uns.
Der Bataillonsabschnitt ging von rechts der A2 (ca.2km) bis links der A2 bis zur Straße Barneberg- Offleben.


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09.10.2021 20:36
#58
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Zitat von vs1400 im Beitrag #56
hallo Rainman2,

zu meiner zeit wurde die vergatterung durchgeführt und dass betraf jeden neuen grenzdienstaufzug. entweder durch den kgsi selber oder eben durch den dhs. geändert oder getestet wurde lediglich der wechsel der kgsi, ne zeit lang vollzogen sie den wechsel unabhängig vom aufzug und dass war natürlich aufwändiger. später dann erfolgte der wechsel immer mit dem ersten aufzug in den abschnitt und oft mit einer a- gruppe oder und mit einem aufzug zurück zur gk.
lediglich ks- gänger und einzelposten ( gak) wurden nicht vergattert.

gruß vs

Hallo @vs1400,

ich habe von einer ganzen Reihe Kompanien gehört, in denen, trotz Kompaniesicherung, noch vergattert wurde.
Tja, da hatten die Vorgesetzten entweder das Prinzip der Vergatterung, das Prinzip der Kompaniesicherung oder beides nicht verstanden.
Tatsächlich war es ein hinfälliges Festhalten an alten Gewohnheiten.
Der Befehl "Vergatterung" hebt die laufende Unterstellung eines Armeeangehörigen auf und setzt ihn zeitweise in ein neues Unterstellungsverhältnis, das ihm im Vergatterungsbefehl mitgeteilt worden sein muss.
Beispiel: Im Regimentsstab - während der Wache durfte der KC der Stabskompanie keine Befehle an die ihm sonst Unterstellten des Wachzuges geben, es sei denn, er war der OvD.
Da in der Kompaniesicherung die strukturmäßige Führung nicht wechselte, war auch die Vergatterung nicht notwendig.
Der Kompaniechef oder seine Stellvertreter konnten in der Funktion des Diensthabenden Stellvertreters jederzeit munter auch im Grenzdienst Befehle erteilen, auch über den Kopf des KGSi hinweg, hatten diesen aber natürlich in Kenntnis zu setzen.
Ich habe stets nur jeweils den Befehl für den Grenzdienst erteilt, sowohl an den angetretenen Zug, als auch an Einzelposten.

Nun gut, vielleicht gab es Grenzkompanien, in denen ein solcher Wechsel erfolgte, das würde mich aber wundern, da es dem Prinzip der Kompaniesicherung, volle Verantwortung der Kompanie für ihren Abschnitt, widerspräche.

ciao Rainman

"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


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09.10.2021 21:24
avatar  Ehli
#59
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Umgehe jetzt mal den Begriff der K. oder B. Sicherung.
Bei uns gab es 4. Kompanien zur Grenzsicherung, 1. schwere Kompanie (Objektwache, Ari) + Stabskompanie
(DHF, Aufklärer, Pioniere, Cheffahrer)
Zum Nachtdienst wurden der Linienkompanie, 2 DHF zugeteilt, antreten auf dem Appellplatz und jedes mal Vergatterung.
Mit der Ablösung gab es auch keine Probleme, Berlin, kann man ja nicht mit der Grünen Grenze vergleichen.
Ehli

Ehli
Ich habe es mir nicht ausgesucht, ein Ossi zu sein....
Ich hatte einfach Glück!

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09.10.2021 23:56 (zuletzt bearbeitet: 13.10.2021 21:19)
avatar  berndk5
#60
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Ich bitte vorab um Entschuldigung, ich konnte das Alles gar nicht so schnell lesen.
Aber antworten will ich trotzden.
Es ist nämlich genau so, wie es @vs1400 und auch @Rainman2 beschrieben haben. Da hat auch der UAZ als STZF oder sogar manchmal als UAZ (Unteroffizier auf Zeit) auf einer Planstelle als Zugführer die Aufgaben eines Offiziers wahrgenommen- egal ob in der Grenzdienstplanung oder auch mal beim Befehl 44 .
Das Schlimme ist ja nur, dass der "hochgediente UAZ" auf Grund seiner Diensterfahrung, leider meist etwas mehr "auf dem Kasten" hatte, als ein Frischling von der Offiziershochschule. Wohl dem Absolventen, wenn er die Erfahrung akzeptieren und einbinden konnte in seine "Anlernphase"-das waren dann meist die stärksten Truppen, die ein KC sich wünschen konnte.
Hatte man aber einen Karieristen, der schon den Stab im Visier hatte, bevor er in der GK ankam- dann waren die Probleme vorprogrammiert. Gerne mehr auf Anfrage.
Auf meine UAZ lasse ich jedenfalls nix kommen.
Schön, dass sich beim letzten Treffen wieder einer gemeldet hatte- das war auch so Einer! Ahnung wie Sau, aber sonst absolut bescheiden! Die Truppe voll hinter sich- ich meine Heiko !


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