grenzerrolle

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05.10.2021 11:10 (zuletzt bearbeitet: 05.10.2021 11:12)
#16
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Man kann sowas akzeptieren, wenn man dahinter einen Zweck erkennt, einen Dreh, der das Unreale logisch erscheinen läßt.
Vielleicht kommt das noch.

Bei mysteriösen Filmen gibts das ja auch, daß die Auflösung am Schluß kommt, z. B. als Traum.

Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


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06.10.2021 19:44
#17
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Ich denke, dass die Rahmenhandlung mindestens zwei wichtige Funktionen hat.

Einmal macht der Autor nach außen deutlich, dass es sich nicht im ein "Geschichtsbuch" handelt.
Das ist eine wichtige Abgrenzung, denn auch das, was über die Grenztruppenzeit geschrieben wird, wirkt zwar realistisch, entspricht aber nicht dem wirklichen Geschehen.

Zum anderen brauchte wohl der Autor diesen Rahmen, um für sich selbst eine Distanz zu dem aufzubauen, was er im Buch wirklich verarbeiten will.
Und das ist die Zeit in der Grenzkompanie.
Hier geht es um die Beziehungen dieser Zeit und was sie mit dem Autor angestellt haben.
Diesen distanzierten Blick verschafft er sich selbst mit der Frage: Was hätte aus mir werden können, wenn es "andersrum" gekommen wäre.

Die Rahmenhandlung ist für mich ein Was-Wäre-Wenn-Szenarium, das ihn vom Zwang der Historizität befreit.
Das Buch enthält nicht die wirkliche Geschichtlichkeit, aber eine wahrhafte Realität.

Insofern halte ich die Wahl einer solch "utopische" Rahmenhandlung für legitim.

ciao Rainman

"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


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07.10.2021 09:14 (zuletzt bearbeitet: 07.10.2021 09:24)
#18
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Das ist aber ungeschickt gemacht. Ganz nebenbei wird erst auf Seite 68f. die Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart hergestellt.

Man kann nur Vermutungen anstellen, was den Autor veranlaßt hat, diese Utopie aufzupfropfen.
Eine Reihe anderer Autoren hat entsprechende Erlebnisse ohne Verfremdung aufgearbeitet, brauchte sowas nicht, um klarzukommen.

Die Distanz kommt automatisch mit der Zeit und der Roman scheint relativ neu zu sein.

Soll eventuell zusätzliche Spannung erzeugt werden, wo das gar nicht erforderlich ist?

Insgesamt betrachtet ist der realistische Teil des Buches zu gut für einen Verriß.
Ich habe die Anschaffung nicht bereut.

Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


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07.10.2021 11:28
#19
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Habe das Buch Gestern erhalten. Lasse mich überraschen und bilde mir meine eigene Meinung.
So ein Buch soll auch unterhalten und nicht nur das Leben auf der Kompanie und im Abschnitt 1zu1 wiedergeben.
Da dieses sicher von Kompanie zu Kompanie verschieden war.


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07.10.2021 13:29 (zuletzt bearbeitet: 07.10.2021 13:32)
#20
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Gerade eine genaue Wiedergabe stellt die Unterschiede heraus.

Aber wer mehrere Erinnerungsberichte von Grenzern gelesen hat, der stellt viel Gemeinsames fest.
Deren Realismus ist spannend.
Zu viel "Unterhaltung" könnte eher entwerten.

Aber viel Spaß beim Lesen. Ich bin auf Deinen Kommentar gespannt.

Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


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07.10.2021 16:42
#21
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Zitat von Freienhagener im Beitrag #18
... Insgesamt betrachtet ist der realistische Teil des Buches zu gut für einen Verriß.
Ich habe die Anschaffung nicht bereut.

Dem stimme ich rückhaltlos zu!

Mich haben die Erzählungen zu dieser, unserer gemeinsamen Grenzkompanie tagelang beschäftigt.
Da kamen Erinnerungen hoch, von denen ich gewünscht habe, sie wären im Vergessen geblieben.
Allerdings half mir das Buch auch, einen Teil von mir in dieser Zeit besser zu verstehen.
Es gab zum Beispiel mit mir im November/Dezember 1983 eine Reihe von Gesprächen, in denen ich direkt gefragt wurde, ob ich "homosexuell veranlagt sei".
Der letzte, der mich danach fragte, war im im Dezember 1983 Oberst Sladko, Leiter der Politabteilung des Grenzkommandos Süd.
Das Protokoll dieses Gesprächs habe ich sogar noch in meinen 1990 sichergestellten Personalunterlagen gefunden.
Die Herleitung kam aus meinem Auftreten: Zu vorsichtig, zu schüchtern - unwürdig eines Politoffiziers.
Ich war aber nicht schüchtern, ich war eingeschüchtert durch das Gespann Kompaniechef und Hauptfeldwebel.
Die einzig befreienden Zeiten waren die, in denen ich mit dem Stellvertreter des Kompaniechefs zusammen führte.
Daran wurde ich durch das Buch sehr massiv erinnert.

ciao Rainman

"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


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07.10.2021 17:31
#22
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Die Schilderung tatsächlicher Umstände und Gegebenheiten ist für Jemand, der am selben Standort war, selbstverständlich besonders wertvoll.

Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


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07.10.2021 22:52
avatar  mibau83
#23
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interessant für mich auch im buch, ein gespräch zwischen wolter und wengel über die umstellung von bataillionssicherung wieder auf kompaniesicherung im III.gb kaltennordheim.
war wenn ich es glauben darf, im frühjahr 1983 , die umstrukturierung im gr-3 war ja dann im herbst 1985 abgeschlossen.
das müßen schon utopische ablösezeiten im winter in der bataillionssicherung gewesen sein!


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08.10.2021 11:29
#24
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Zitat von mibau83 im Beitrag #23
interessant für mich auch im buch, ein gespräch zwischen wolter und wengel über die umstellung von bataillionssicherung wieder auf kompaniesicherung im III.gb kaltennordheim.
war wenn ich es glauben darf, im frühjahr 1983 , die umstrukturierung im gr-3 war ja dann im herbst 1985 abgeschlossen.
das müßen schon utopische ablösezeiten im winter in der bataillionssicherung gewesen sein!

Als ich im Juni 1983 kam, war das III. GB kurz zuvor zur Kompaniesicherung übergegangen.
In der Kompanie hatte man sich relativ schnell dran gewöhnt, aber die Bataillonsführung hatte noch etwas zu tun damit.
Im Regiment dauerte es auch eine Weile, da ja über zwei Jahre lang 1 Bataillon in der Kompanie- und 2 Bataillone in der Bataillonssicherung waren.
Die Ablösezeiten im Winter, besonders in Richtung Frankenheim (10. GK), waren wirklich nicht mit Senf zu genießen.

Der Preis war, dass in der Kompanie keine Ruhe mehr eintrat.
Stefan Sommer beschreibt das sehr eindrucksvoll in der Phase, in der er permanent als Kommandeur Grenzsicherung rausgeschckt wurde - die langen Phasen ohne ausreichend oder auch nur hinlänglich Schlaf kenne ich selbst noch sehr gut.
Die Planung des Kompaniechefs war unter aller Würde.
Er sah sich immer als Profi an, weil der fast doppet so schnell plante wie der Stellvertreter und ich.
Er spielte damit mehr als einen Menschen kaputt.
Ich habe mit Stefan Sommer mehr als einmal bei der Planung zusammengesessen.
Er hat sich immer dafür eingesetzt, das geplantes Diestfrei und Urlaub eingehalten wurde und dass die Schichten nicht zum Dauerverschleiß führten.
Damit konnte man aber beim Kompaniechef keine Punkte sammeln ...

"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


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08.10.2021 11:49
avatar  ( gelöscht )
#25
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( gelöscht )

Kann Rainman2 und mibau83 aus eigener leidvoller Erfahrung 04/76 bis 04/77 wie katastrophal und leidvoll die Umstellung von Kompaniesicherung auf Bat.Sicherung auf uns Grenzer in der 10. GK Frankenheim einwirkte.
Wenn ich mich richtig erinnere erfolgte die Umstellung 09/76.
Dann fuhren wir ca. 1,5 Std. von Frankenheim bis zur Regimentstrennungslinie nach Stedtlingen.
Die Ablösung dauerte natürlich auch so lange. Der Zug der Stedtlingen sichern musste hatte die absolute A-Karte.
Auch für die Absicherubg der Abschnitte in KWH und Erbenhausen waren Anfahrtszeiten von Frankenheim beträchtlich.
Die Umstellung von Kompanie auf Bat. Sicherung war in unseren Augen idiotisch und nicht nachvollziehbar.
Ich weiss nicht mehr genau, wie wir es im Winter 76/77 gemacht haben. Es kann sein, dass wir zeitweise ( bei sehr viel Schnee in Frankenheim) wieder Kompaniesicherung gemacht haben.
Ansonsten hätten wir bis Stedtlingen mehr wie 2 Std. mit dem LO gebraucht.


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08.10.2021 13:26
#26
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#24
Hallo,
hab ich das richtig gelesen, dass ein Uffz. bei der Planung der Gsi mitgemacht hat?
Gruß Frank


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08.10.2021 20:15 (zuletzt bearbeitet: 08.10.2021 20:16)
avatar  andyman
#27
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Zitat von birx20 im Beitrag #25

Dann fuhren wir ca. 1,5 Std. von Frankenheim bis zur Regimentstrennungslinie nach Stedtlingen.
Die Ablösung dauerte natürlich auch so lange. Der Zug der Stedtlingen sichern musste hatte die absolute A-Karte.


Mal abgesehen von dem Zeitfaktor,der sicher für die eingesetzten Grenzer absurd lang war,ist der Benzin-und Dieselverbrauch doch ebenso rasant angestiegen was im Regimentsstab für graue Haare hätte sorgen müssen.
Gab es dadurch nicht das Bestreben die Battalionssicherung wieder abzuschaffen?
Lgandyman

Gruß aus Südschweden
Was nützt alles Hasten und Jagen,auch du bist nur ein Tropfen im Meer der Unendlichkeit. Confuzius


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08.10.2021 20:49
avatar  ( gelöscht )
#28
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( gelöscht )

Scheinbar spielten damals in An- und Abfahrtszeiten zum Einsatz, die Dienstzeit im Grenzdienst und der Kraftstoffverbrauch keine Rolle.
Die Bat.Sicherung wurde von oben ohne Sinn und Verstand durchgedreht.
Die geografische und topografische Lage des Battalions in der Rhön und Hochrhön (Frankenheim war mit 800 m über NN die höchstgelegene GK der DDR) hatte keinerlei Bedeutung.
Es ging alles zu Lasten der Soldaten, Unteroffiziere und Offiziere.
Von 1976 bis 1983 hat der Wahnsinn gedauert und vermutlich keinen positiven Aspekt gebracht.


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08.10.2021 21:19
avatar  Mike59
#29
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Zitat von birx20 im Beitrag #28
Scheinbar spielten damals in An- und Abfahrtszeiten zum Einsatz, die Dienstzeit im Grenzdienst und der Kraftstoffverbrauch keine Rolle.
Die Bat.Sicherung wurde von oben ohne Sinn und Verstand durchgedreht.
Die geografische und topografische Lage des Battalions in der Rhön und Hochrhön (Frankenheim war mit 800 m über NN die höchstgelegene GK der DDR) hatte keinerlei Bedeutung.
Es ging alles zu Lasten der Soldaten, Unteroffiziere und Offiziere.
Von 1976 bis 1983 hat der Wahnsinn gedauert und vermutlich keinen positiven Aspekt gebracht.

Ich bin mal vorsichtig in der Bewertung. Eine GK in der Rhön ist halt nur eine GK. Das sind dann 150+ X Menschen oder auch mehr oder weniger.
Individuell sicher von Bedeutung - sonst nix.


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08.10.2021 21:40
avatar  berndk5
#30
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Zitat von birx20 im Beitrag #28
Scheinbar spielten damals in An- und Abfahrtszeiten zum Einsatz, die Dienstzeit im Grenzdienst und der Kraftstoffverbrauch keine Rolle.
Die Bat.Sicherung wurde von oben ohne Sinn und Verstand durchgedreht.
Die geografische und topografische Lage des Battalions in der Rhön und Hochrhön (Frankenheim war mit 800 m über NN die höchstgelegene GK der DDR) hatte keinerlei Bedeutung.
Es ging alles zu Lasten der Soldaten, Unteroffiziere und Offiziere.
Von 1976 bis 1983 hat der Wahnsinn gedauert und vermutlich keinen positiven Aspekt gebracht.


Manchmal bedauere ich es wirklich, dass man solche schlauen Leute wie Dich, @birx20 damals nicht im Ministerium für Nationale Verteidigung der DDR hatte.
Aber mal ehrlich, überlegst Du überhaupt, bevor Du etwas schreibst, oder rattern Deine Finger nur über die Tastatur, ohne dass der Grips eingeschaltet ist? Hauptsache, man schreibt irgend etwas?

Vielleicht kann sich ja der völlig unvoreingenommene Leser in die geschichtliche Zeitepoche zurückdenken.
Da war doch wirklich etwas weltpolitisches mit 2 bis auf den Tod verfeindeten Machtblöcken. Warschauer Vertrag und NATO, sozialistisch/kommunistisches Machtgebiet und kapitalistischer Herrschaftsbereich. Weltweit aufgeteilt. Machtkämpfe in Indochina, auf dem afrikanischen Kontinent etc. . Muss man das noch alles aufzählen und belegen, oder reicht der Rest noch vorhandener Allgemeinbildung?
Nun könnte man sich fragen, wie denn zum Beispiel (mal vereinfacht dargestellt) die militärischen, taktischen Denkweisen ausgesehen haben könnten?
Da müsste man natürlich (wenigstens oberflächlich) etwas zur Entwicklung der Grenztruppoen der DDR wissen. Wie das denn mit der Grenzpolizei, dann der Deutschen Grenzpolizei, der NVA Kommando Grenze und später den GRENZTRUPPEN DER DDR so war. Und warum es so war.
Da waren keine besoffenen Generale am Werk, die mal nur so den GWD`ler knechten wollten mit Bataillonssicherung und unterschlagenen Ablösezeiten.
Ernsthafte Denkweisen bedeuten doch nicht gleich, dass man das GUT finden muss, oder dass da etwas verherrlicht werden soll.
Es soll einfach nur ganz schnöde erklärt werden- mehr nicht.
Ganz einfach und verkürzt dargestellt, ging es von der "polizeilichen Grenzüberwachung (im freien Sinn)", die polizeiliche Grenzsicherung mit der Deutschen Grenzpolizei dann nach Gründung der NVA und besonders nach 1961 zur "Militärischen Grenzsicherung" über.

Dieses System sollte und MUSSTE (aus Sicht der SED-Militärs) perfektioniert und den damaligen militärischen Anforderungen, resultierend aus dem damals empfundenen Kräfteverhältnis , angepasst und perfektioniert werden.
Wen interessierten (von der damaligen Militärführung) Dienstzeiten? Die Bezeichnung "Dienst-, Arbneits- und Lebensbedingungen" war damals noch nicht erfunden worden.
Es ging nur darum, von den vielen (zahlenmäßig ja ermittelbaren) Einheiten und Truppenteilen an der Grenze, möglichst eine hohe Anzahl gleichzeitig "komplett einsatzbereit" zu haben.
Wie solte das gehen, wenn in der Kompaniesicherung immer ein Zug gerade an der Grenze war- von jeder Kompanie vom Norden, bis in den Süden ? uind das an der WEST-Grenze der DDR?
Die Idee mit der Bataillonssicherung war doch eigentlich genial und so primitiv einfach.
Eine Kompanie ist komplett an der Grenzer, und drei Grenzkompanieen stehen als tatsächlich voll ausgerüstete und aufmunitionierte Kampfeinheiten jederzeit in x+20 min. Abmarschbereit zur Verfügung.

Natürlich ist das eine Milchmädchen-rechnung- aber das Prinzip und der beabsichtigte Effekt sind erkennbar.
Was zählten da in den Augen der Miltär-Strategen irgendwelche Ablöse-Zeiten, Ruhezeiten oder zu fahrende Kilometer.

Das wirtschaftliche Denken, kam erst durch die wirtschaftlichen Zwänge. Zusammen mit anderen Überlegungen.
Außerdem muss man davon ausgehen, dass der DDR kaum ein Aufwand zu hoch war, wenn er ..."im Sinne der Landesverteidigung".. war.
Das muss man nachvollziehen können. damit meine ich nicht VERSTEHEN oder gut finden.
Man muss einfach nur zur Kenntnis nehmen, dass es damals solche Denkweisen gab.

Wer die Suppe als GWD`ler auslöffeln musste, das wissen wir ja- das soll ja auch weder bestritten noch schöngeredet werden.

Es wäre also aus meiner Sicht gut, wenn man einfach nur sachliche Fragen stellt, wenn man keine Ahnung von irgend welchen Sachen hat und sich nicht als Dr. Allwissend über Dinge und Leute von damals erhebt, zu denen man nicht nur keine Ahnung hat, sondern die man auch gar nicht begreifen will.


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