Manipulierte das MfS, Autos um Gegner auszuschalten?

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18.09.2021 09:39
#1
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Es stimmt, das Auto war manipuliert“
Am 8. November 1987 hatten die DDR-Dissidenten Freya Klier und Stefan Krawczyk einen Autounfall. 32 Jahre später erfuhren sie, wer dafür verantwortlich war. Für die bekannte Publizistin Grund genug, die Hintergründe zu recherchieren.

Autounfälle passieren, manchmal auch ohne jeden erkennbaren Grund. Aber kann es wirklich Zufall sein, wenn binnen weniger Jahren mindestens ein halbes Dutzend Lieblingsfeinde der SED solche Unfälle erleiden? Lag es wirklich nur an der Technik? Dieser Frage und anderen seltsamen Vorkommnissen im Umfeld von DDR-Kritikern der 1970er- und 1980er-Jahre ist jetzt die Publizistin Freya Klier nachgegangen – und kommt zum Schluss: Die Stasi hatte wohl ihre Finger im Spiel.

weiter hier:
https://www.welt.de/geschichte/article23...issidenten.html


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18.09.2021 09:50
avatar  Ebro
#2
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Hatte mich schon gewundert, lange kein Stasi Thema mehr ....!

Selbst Akademiker mit Diplom sind nur marginal intelligent

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18.09.2021 10:02
#3
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@Ebro warum wundert es?
Ich denke mal von Seiten der Stasi hier im Forum besteht kein Interesse oder sie waren nicht an solchen Quellen.

Es ist besser, wenig zu wissen und dafür denken zu können. Dies zweifeln manche Leute an.

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18.09.2021 10:32
avatar  PF75
#4
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schon mindestens 20 Jahre nix von der Dame gehört und nun ?


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18.09.2021 10:33
#5
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Moin,
ob der Bericht jetzt stimmt oder Lüge ist, das kann ich nichts sagen. Ich war nicht dabei.
Da aber westliche Geheimdienste schon Menschen beseitigt haben, warum soll das MfS es eventuell auch nicht getan haben. ( ist ja auch nur eine Vermutung von mir)

Wenn alle Mitarbeiter ihre Geheimisse mit ins Grab nehmen, wird immer die Fantasie angeregt.
In hundert Jahren füllt die Geschichte der DDR, sowieso nur noch eine halbe Seite in den Geschichtsbüchern.
Vielleicht auch die Geschichte der BRD interessiert keinen mehr, das weiß man alles nicht.
Aber da sind wir alle schon zu Staub geworden.


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18.09.2021 10:33 (zuletzt bearbeitet: 18.09.2021 10:35)
avatar  Ebro
#6
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@wildhüter . Das mag sein, sonst gab es doch aber zu jeder Tages und Nachtzeit Themen mit oder über die 3 bösen Buchstaben.
Ich habe jedenfalls die Gelegenheit genutzt, mir das Buch "Der Sonderermittler" zu bestellen. Hatte ich damals irgendwie vergessen....!

Selbst Akademiker mit Diplom sind nur marginal intelligent

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18.09.2021 10:39
avatar  R-363
#7
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Zitat von PF75 im Beitrag #4
schon mindestens 20 Jahre nix von der Dame gehört und nun ?

Irgendwie muss man sich ja im Gespräch halten, auch wenn man damit kaum noch einen hinter dem Ofen verlockt. Rein politisch ist man als Ex-DDR“Dissident“ so ziemlich abgemeldet, Abgeordnetenmandate sind anderweitig verteilt. Also wärmt man olle Kamellen auf.

Soldat vom 01.11.1971 bis 30.06.2006 StOFä (NVA) a.D.; StFw a.D.

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18.09.2021 10:44
#8
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«… Klier, Jahrgang 1950, ist selbst betroffen. Zusammen mit ihrem damaligen Mann, dem Liedermacher Stephan Krawczyk, gehörte sie zu den Hauptfeinden des Honecker-Staates. In ihr Tagebuch schrieb sie rückblickend auf eine Autofahrt nach Stendal am 8. November 1987: „Die Stasi verfolgt uns bis weit hinter Nauen, bleibt dann zurück. Ich fahre ruhig, ohne Probleme. Plötzlich, in einer leichten Linkskurve, lässt sich das Auto nicht mehr lenken, hält geradeaus auf einen Brückenpfeiler zu….»

Da gibt es noch eine zweite Variante:
Am 8. November wurde nach vorangegangenem Durchtrennen der Bremsleitungen ein Mordversuch der Staatssicherheit durch im Auto aufgebrachtes Nervengift auf sie und Krawczyk verübt.
https://www.danny-eichelbaum.de/index.ph...-05-06-06-15-56

Mein Erzgebirge,
hoch über dunklen Schächten lauscht deiner Halden wilde Einsamkeit.
Still raunen sie von guten Himmelsmächten,
von Berggeschrei aus längst vergangener Zeit.
(Edwin Bauersachs)


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18.09.2021 11:30
#9
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Nun ja, die Stasi !

Zukünftig kann in der Bundesrepublik JEDER Bürger, der einen Pkw ab Bj.soundso fährt, nonstop
ausgespäht werden. Ob eine Fahrzeugmanipulation möglich ist, ich will es nicht ausschließen.

Fuhr selbst vor 2 Tagen einen neuen Polo (Europcar), satellitenüberwacht, das ursprüngliche Armaturenbrett ein Wust aus 2 Monitoren, angezeigt sogar die gefahrene Himmelsrichtung
und die Höhe über NN.
Was dann noch alles so abrufbar ist, ich habe es nicht alles ausprobiert.
Es gab einige Menü-Tasten.
Mit Mühe fand ich, fast wieder zu Hause, einen akzeptablen Radiosender.
Nach einiger Zeit entdeckte ich dann endlich auch fast ein Dutzend Taster, fast in Radiooptik unter
der Konsole mittig versteckt, was dann endlich zur Belüftung der Frontscheibe führte.
Daß der Hauptmonitor unentwegt anwies, welchen Gang ich einzulegen hätte, wollte ich "Eco"
fahren, ist schon fast Nebensache.

Während der Fahrt telefonieren ist weit einfacher als das Auto in der Bewegung entsprechend der
Notwendigkeiten zu bedienen.

Nun mein Gedanke : Warum soll solch ein elektronisch vollgestopftes Fahrzeug nicht im Ernstfalle
auch manipuliert werden können, vielleicht vom BND oder so ?
Kam es eventuell schon dazu und wir wissen es nur nicht ?
Für mich ist das gar nicht so abwegig, da muß nicht Freya Klier jetzt im Urschleim graben.
Oder war es schon zu ruhig geworden um Horch und Guck ?

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.Die geistige Blindheit breitet sich weiter aus: Immer mehr sehen nur noch, was ihnen ins Auge springt.
.E.Ferstl

.

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18.09.2021 12:05 (zuletzt bearbeitet: 18.09.2021 12:06)
#10
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Hallo,
jeder Nachrichtendienst kann sich doch heute freuen, was alles möglich ist und wäre, Fahrzeuge durch die eingebaute Elektronik, auszuspionieren.
Gruß Frank


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18.09.2021 12:38
avatar  Lutze
#11
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Es gibt bei neueren Fahrzeugen die SOS-Taste ,
Im Benutzerhandbuch steht bestimmt was darüber
Lutze

wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren


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18.09.2021 12:53
#12
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Es geht aber eigentlich um das MfS und um ausgeschaltete Gegner...nur mal so am Rande.

Mein Erzgebirge,
hoch über dunklen Schächten lauscht deiner Halden wilde Einsamkeit.
Still raunen sie von guten Himmelsmächten,
von Berggeschrei aus längst vergangener Zeit.
(Edwin Bauersachs)


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18.09.2021 13:21
#13
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Zitat von buschgespenst im Beitrag #12
Es geht aber eigentlich um das MfS und um ausgeschaltete Gegner...nur mal so am Rande.

Stimmt.
Wenn da was bewiesen ist mittels Dokumenten ect., bitte.
Hosen runter, alles auf den Tisch.
Hat Freya Klier handfeste Beweise, dann bitte offenlegen.
Mit Spekulationen kommen wir nicht weiter.
Angeschnittene Bremsleitungen , das ist mir einfach zu simpel.

Ich schließe solche "Aktionen" in keinem Land der Erde aus.

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.Die geistige Blindheit breitet sich weiter aus: Immer mehr sehen nur noch, was ihnen ins Auge springt.
.E.Ferstl

.

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18.09.2021 15:04
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#14
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( gelöscht )

Auch ganz ohne Frau Klier, ist das Geheimdienste mal am Auto schrauben nun ja nicht so neu, ist eigentlich "normal".


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18.09.2021 15:38 (zuletzt bearbeitet: 18.09.2021 15:38)
#15
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Frau Klier meldet sich doch wohl um ihr neues Buch zu bewerben.
Um zu überprüfen, ob sie Beweise bringt, müsste man es lesen.

Zumindest im wohl meist bekannten Fall, dem Tod von Lutz Eigendorf gibt es doch wohl keine wirklichen Beweise.


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