Wer kennt diese Klapp-Foto-Tafel?

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17.09.2021 11:59
#1
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Hallo,
hat jemand schon mal so eine Klapp-Foto-Tafel gesehen bzw. benutzt im Dienst? Zusammengeklappt ist das Ding so groß wie eine Zigarettenschachtel. Sind Fotos und Tafeln von Fahrzeugen vom BGS dabei, aber auch Auszüge aus Dienstvorschriften, wie man bspw. den Provokateur oder den Vorgesetzten richtig anspricht.
Gruß
Markus


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17.09.2021 12:31
#2
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Hallo,
So etwas kenne ich und habe es auch mal angefertigt, das war 1972.
Gruß Frank


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17.09.2021 12:46
#3
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Solche Klappkarten, sind mir mal unter die Augen gekommen. Beim letzten Reservistendienst, bei den Aufklärern in Beelitz. Die Zugführer hatten solche Dinger. Aber ich muss ehrlich sein, mich interessierte das nicht so sehr. War nur Reservist für 3 Monate.


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17.09.2021 14:10 (zuletzt bearbeitet: 17.09.2021 14:11)
avatar  Fred.S.
#4
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zu 1
Ich hatte so etwas von den Offizier für Grenzaufklärung im Regimentsstab 1973 bekommen.
Standorte des BGS in Niedersachsen, Fahrzeuge des BGS und Passfotos von führenden BGS-Offizieren und des GZD. Fred

Selber habe ich solche für meine Jungs mit Grenzbooten und Bilder von ihnen hergestellt.


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17.09.2021 14:20
avatar  R-363
#5
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Zitat von Rostocker im Beitrag #3
Solche Klappkarten, sind mir mal unter die Augen gekommen. Beim letzten Reservistendienst, bei den Aufklärern in Beelitz. Die Zugführer hatten solche Dinger. Aber ich muss ehrlich sein, mich interessierte das nicht so sehr. War nur Reservist für 3 Monate.

Ich komme ja selber aus einem Aufklärungsbataillon, aber unsere Gruppen- und Zugführer hatten sowas nicht, zumindest nicht im Gelände.

Soldat vom 01.11.1971 bis 30.06.2006 StOFä (NVA) a.D.; StFw a.D.

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17.09.2021 15:00 (zuletzt bearbeitet: 17.09.2021 16:47)
#6
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Hallo,
während der Ausbildung habe ich dann Unterlagen gesehen, die waren, glaube ich, Geheime Verschlußsache. Die konnten wir nur unter Aufsicht durcharbeiten, es durften auch keine Aufzeichnungen gemacht werden. Soweit ich mich noch erinnere, waren da Unterlagen vom
11. US- Panzeraufklärungsregiment dabei, die 1972 ihre Tätigkeit in Deutschland aufgenommen haben.
Sie wurden als besonders aggressiv eingeschätzt, weil sie in Vietnam eingesetzt waren und da Gräultaten begangen haben, also Kriegsverbrechen.Zumindestens wurde uns das so eingetrichtert.Ich bin Ihnen dann
später oft gegenübergestanden.Da haben wir auch immer solches Material erarbeitet.
Gruß Frank


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17.09.2021 15:08
avatar  Fred.S.
#7
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zu 6.
In ein Art Etui hatte ich alles immer mit an Bord genommen, dadurch konnte ich 1974 bei einen Gespräch mit einen
Grenzzolloffizier auf dem Zollboot Bleckede, als er sich mir vorstellte Zollamtmann W. ich rein in die Kabine, nachgeguckt
raus und ihm gesagt wie er richtig heißt und ob er noch seine Tochter zur Schule bringt. Der guckte mich aber an. Fred


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17.09.2021 16:14
#8
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Hallo,
Danke für Euren Input. Wurden diese Tafeln denn selbst hergestellt? Eigentlich gab es doch für alles Vorschriften. Darin und im Handbuch für den GD habe ich sowas zumindest noch nicht entdecken können.
Gruß
Markus


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17.09.2021 16:21 (zuletzt bearbeitet: 17.09.2021 16:27)
avatar  R-363
#9
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Zitat von Markus Stüber im Beitrag #8
Wurden diese Tafeln denn selbst hergestellt?

Davon gehe ich aus. Es gab zwar (in den LaSK) entsprechende Vorschriften/Anleitungen mit Strukturen, Einsatzgrundsätzen und Technik-Bildern, aber um die alle für die Ausbildung mit raus zu nehmen hättest du keine Kartentasche sondern einen Reisekoffer gebraucht.

Ergänzung: Bei uns Funkaufklärern gab es außer dem vom FuAR-2 in Dessau herausgegebenen Ausbildungsmaterial auch nix Zentrales und da ging es nur um englischsprachige Texte. Die konnten wir auf unserer Ebene aber so gut wie nicht gebrauchen, da wir es schwerpunktmäßig mit Bundeswehrfunkverkehr zu tun hatten. Also haben Wirkung unser Ausbildungsmaterial auch selber zusammengestellt. Außerdem unterschied sich der KW-Funkverkehr, den Dessau aufklärte, sehr stark von dem, den wir im taktischen Bereich hatten. Da wurde eher „telefoniert“ als gefunkt.

Soldat vom 01.11.1971 bis 30.06.2006 StOFä (NVA) a.D.; StFw a.D.

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17.09.2021 16:36
avatar  Ratze
#10
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Das habe ich gerade bei mir gefunden


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17.09.2021 17:02
#11
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#8
Hallo,
ja, selbst fotografiert, Filme waren registriert, wurden mit Unterschrift übernommen, Filme wurden dann entwickelt und entsprechende Abzüge gemacht und diese wiederum registriert. Haben wir sowas mitgeführt waren diese als vertrauliche Dienstsache registriert.Alles was mit dem 11. Panzer-aufklärungsregiment zusammen hing mußte nach dem Einsatz sofort wieder abgegeben werden.
Gruß Frank


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17.09.2021 17:09
avatar  PF75
#12
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Ich hatte so was nicht gesehen/gehabt.


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17.09.2021 17:18 (zuletzt bearbeitet: 17.09.2021 17:19)
avatar  ( gelöscht )
#13
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( gelöscht )

Auf dem Turm Waddekath gegenüber der Tribüne Wittingen hatten wir etwas ähnliches, eine Mappe mit Bildern von Kollegen von Zoll, BGS und Rheinarmee, allerdings DIN A4, war immer eine schöne Abwechslung wenn einer gegenüber auftauchte, Mappenstudium und dann eine enorm "wichtige" Meldung absetzen "Heinz X latscht drüben rum".


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17.09.2021 18:07
#14
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@Stabsfunkmeister kleine Frage. Habt ihr auf euerer Dienststelle auch ein kleines Fotolabor betrieben?
Ich kenne da einige GK die solches in Besitz hatten. Da war auch der Zugang geregelt.

Es ist besser, wenig zu wissen und dafür denken zu können. Dies zweifeln manche Leute an.

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17.09.2021 18:14 (zuletzt bearbeitet: 18.09.2021 08:59)
avatar  Fred.S.
#15
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zu 14
Ich denke das in jder GK ein Fotolabor existiert hat.
So u.a. Damals 9 GK, später Berufssoldatenheim, sowie GK Horst und in der Theodor Körner Kaserne Dömitz.
Zu den genannten Fotolaboren hatte ich ungehinderten Zugang zu jeder Zeit.
Im Fotolabor des Regimentsstab habe ich ebenfalls Filme entwickelt und aus dem Filmschrank von Filmen Abzüge gemacht, hierbei ging es meistens darum, aus Filmen die Grenzaufklärer erstellt haben, westliche Militärangehörige und ihre Technik, zu vergrößern. Natürlich auch BGS und GZD. Fred


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