Vorstellung weltradler

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07.09.2021 21:36 (zuletzt bearbeitet: 07.09.2021 21:52)
#16
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....hätte als leidenschaftlicher Radler, es gibt Tage da sitz ich mit Muskelkraft bis über 100 km im Sattel, natürlich viele Fragen an dich, möchte dich aber nicht gleich mit Fragen beballern, vllt mal nach und nach ...aber für diese für viele übermenschliche Leistung mit dem Rad, reicht es meinerseits nicht
(mehr)....


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07.09.2021 22:37
#17
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... Willkommen! ...

____________________________________________________________
Ich finde Menschen faszinierend, die meinen mich zu kennen.
Manchmal drängt es mich sie zu fragen, ob sie mir ein bisschen was über mich erzählen können ...

Ich übernehme die Verantwortung für alles, was ich sage, aber niemals für das, was andere verstehen!

Die Dummheit ist wie das Meer. Sie bedeckt sieben Zehntel der Erde, wirft gern hohe Wellen ... und manche baden wohlig darin!

.

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08.09.2021 09:09
#18
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Oh, @Dynamo53, da fällt mir was ein: Du hattest doch recht. Es gab mal eine kleine Ausstellung im Bremer Überseemuseum zu China. Dazu wurde ich gebeten kurzzeitig (nur für wenige Wochen) mein "China-Rad" auszustellen und einen Vortrag über unsere China-Reise zu halten.


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08.09.2021 09:17 (zuletzt bearbeitet: 08.09.2021 09:21)
#19
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....danke für die Korrektur, hatte mich schon gewundert das ich da einen Erinnerungsfehler hatte, was ja möglich ist und ja im Überseermuseem war es präsentiert so hatte ich es im Gedächtnisse gespeichert ....aber nochmal , bin beeindrückt von deiner Leistung auf dem Rad...erlaube mir zunächst diese Frage, hast du ein Buch über deine Erlebnisse am Start ..


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08.09.2021 11:47
avatar  andyman
#20
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Hallo und willkommen im Forum.Tolle Geschichte von dir,das läßt noch viele gute Beiträge von dir erwarten aber damit will ich keinen Druck aufbauen.
Man ließt sich.
Lgandyman

Gruß aus Südschweden
Was nützt alles Hasten und Jagen,auch du bist nur ein Tropfen im Meer der Unendlichkeit. Confuzius


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08.09.2021 14:49
#21
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hallo weltradler und herzlich willkommen.
bewegte geschichten, welche du erlebt hast, respekt! habe in rothesütte gedient.
deine flucht müßte sich in der nähe von: ehrenfeld, - krödberg ereignet haben.
krödberg sowie heiligenstock waren zu meiner zeit (72-73), tag und nacht mit posten besetzt.
außerdem waren ja zwischen den stacheldrahtzäunen bodenminen.
also glück gehabt.
mfg klaus


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08.09.2021 21:18
#22
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Danke, @gitarre52, für die Rückmeldung.
Ja, meine Fluchtstelle lag lt. Deiner Karte etwa auf halbem Weg zwischen Heiligenstock und Ehrenplan bzw. Krödberg, und führte genau in den Zipfel von Niedersachsen hinein, der mir fast zum Verhängnis wurde. Denn nachdem ich beide Zäune überwältigt hatte (ebenso auch noch diverses Gestrüpp und alte, verfallene Zaunreste) traf ich bald auf einen Weg, dessen Oberfläche anders strukturiert war als all die Wald- und Forstwege auf DDR-Gebiet. Rötlicher Latterit bedeckt ihn, er war breiter als die vorherigen und auch Fahrzeugspuren waren darauf sichtbar (auf DDR-Gebiet gab es damals (Okt. 1964) in meinem unmittelbaren Fluchtgebiet noch keine mit Lochplatten befestigte Kollonnenwege, nur Trampelpfade der Grenzer und zerfahrene Waldwege).
Das ließ mich zwar aufmerken, dennoch war ich mir nicht sicher, ob ich schon im Westen war. Deshalb überquerte ich ihn wie alle anderen Wege zuvor auch und lief weiter den abschüssigen Wald hinab. Als ich bald darauf wieder auf einen ähnlich gearteten Weg stieß und auf der gegenüberliegenden Seite ein Warnschild sah ("Achtung Lebensgefahr, Wirkungsbereich sowjetzonaler Minen, Bundesgrenzschutz" oder nur "Halt hier Grenze, Bundesgrenzschutz", das weiß ich heute nicht mehr so genau), wußte ich, dass ich im Westen angekommen war. Hätte ich das Warnschild nicht gesehen, wäre ich möglicherweise weiter und erneut in die DDR gelaufen... wie es ja wohl das eine oder andere Mal passiert sein soll (vgl. Flucht v. Marco Schwenn am 17.11.1986, siehe "Der Eiserne Vorhang im Harz" von A. v. Kortzfleisch, S. 89ff).
Meine Fragen:
a) Weißt Du, ob Deine Kompanie in Rotheshütte auch schon 1964 für die Überwachung meines Fluchtgebietes zuständig war?
b) Wo befand sich 1964 die Trennlinie zur weiter südl. gelegenen nächsten GK Sülzhain bzw. Ellrich?
c) Ich bin damals abgehauen in der jugendlichen Annahme, im Harz lägen keine Minen (denn vor nichts hatte ich damals mehr Angst als davor). Diese Feststellung wurde wenige Wochen zuvor von einem westdeutschen Rundfunksender im Zusammenhang mit einer geglückten Flucht eines jungen Paares geäußert: Sie seien an einer Stelle im Südharz geflüchtet, an der keine Minen lagen. Also nahm ich in völliger Unkenntnis der Topografie und Oberflächenbeschaffenheit an, der Harz sei so uneben und so steinig, dass man dort keine Minen verlegen könne, und bin deshalb bei meiner Flucht ziemlich sorglos über den ca. 10m breiten Streifen zwischen den beiden Stacheldrahtzäunen gesprungen. Bald darauf wiesen mich aber BGSler, die mich in Zorge bei meinem ersten Westkontakt (eine Frau in einer Milchverkaufsstelle) abholten, auf dem Weg zur BGS-Baracke Walkenried darauf hin, daß es in ihrem Revier durchaus Minen gäbe.
Daher die Frage: Ist Dir bekannt, ob schon 1964 in meinem konkreten Fluchtbereich Holzkastenminen (PMD-6 oder PMD-40) existierten oder nicht? (Mir liegt ein Datum aus "Die deutsch-deutsche Grenze 1945-1990" von Horst Gundlach auf Seite 171 vor, wonach es bereits am 30.4.1963 Minensprengungen im Bereich am Jägerfleck gegeben haben soll.)
Soweit vorerst von mir. Und danke schon jetzt für Deine Antwort.


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08.09.2021 21:22
#23
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@gitarre52 Das rechte Bild von Dir ist das die Freifläche am Ehrenplan mit Blick hinauf zum Dornkopf. Und wenn Du Dich um 180 Grad drehst: Geht es dann steil hinauf Richtung Heiligenstock?


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09.09.2021 12:03
#24
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hallo weltradler,
ja, das rechte bild, (copyright fröbel) ist der Ehrenplan mit blick zum ehrenberg. bei einer drehung um 180 grd sieht du den krödberg.
danach geht es in eine senke, und danach folgt der heiligenstock. trennlinie zu ellrich war ein kleiner linksschwenk unterhalb des heiligenstocks.
über minen usw wußte der gemeine grenzer nur vom hörensagen der ek's. weiteres könnte dir der user "sonne" sagen, welcher 1966-67 dort war.
soviel erstmal dazu,
mfg klaus


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09.09.2021 16:34
#25
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Hallo Weltradler
Bin schon gespannt wie es weitergeht.
Lass uns nicht so lange warten.
mfG henning


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21.09.2021 18:27
avatar  Sonne
#26
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War 1966/67 in Rothesütte zum Grenzdienst.
Es gehörte nicht zum Abschnitt.

Ralf

Gruß Sonne

05/66-10/67
18 Monate meiner Jugend
in Glowe, Rothesütte, Elend

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21.09.2021 19:30 (zuletzt bearbeitet: 22.09.2021 06:31)
avatar  RainAir
#27
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Zitat von weltradler im Beitrag #1


9.11.1989: .....
Ein paar Tage später: Wir radeln auf der F? (der einzigen Nicht-Autobahn-Transitstrecke) nach Querung der GÜSt in Spandau in Richtung Hamburg. Tags darauf bejubeln uns an der Grenze bei Büchen Bundesbürger, die glaubten, wir seien die ersten DDRler, die mit dem Fahrrad über die Grenze gekommen seien und nun den Westen besuchten wollten ... wir ließen sie in ihrem Glauben.




@weltradler
Wie schon von einem anderen Forum-Mitglied geschrieben, seid ihr auf der F5 gefahren. Die F5 war seit dem 20. November 1982 aber nicht mehr Transitstrecke von und nach Berlin (West). Seit dem 20. November 1982 gab es hier im Norden für den Transitverkehr nach Berlin ( West) einzig die Autobahn-Verbindung (A24) bei Gudow/Zarrentin. Den Grenzübergang F5 Lauenburg/Horst konnte man ab November 1982 auschließlich für die Ein-, Aus- und Durchreise in und aus der DDR nutzen.

Da ich nicht annehme, dass ihr auf der Autobahn mit euren Fahrrädern unterwegs wart, gehe ich mal stark davon aus, dass ihr in Horst/Lauenburg die Grenze passiert habt. Das ihr von Spandau nach Lauenburg überhaupt fahren konntet und zudem mit dem Fahrrad ist wohl dem allgemeinen Tohuwabohu in den Tagen nach dem 9. November 1989 geschuldet.

Ich habe damals übrigens nie jemanden mit einem Fahrrad die Grenze passieren sehen und weiß jetzt auch gar nicht, ob es überhaupt erlaubt war.

Zum Glück hat es sich geändert.

Willkommen im Forum


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21.09.2021 20:34
avatar  mibau83
#28
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Zitat von Sonne im Beitrag #26
War 1966/67 in Rothesütte zum Grenzdienst.
Es gehörte nicht zum Abschnitt.



dann müßte die fluchtstelle im abschnitt der gk sülzhayn gelegen haben. die war1964 der linke nachbar von rothesütte, im grenzregiment 5 nordhausen. erst ab anfang der 1970er war der linke nachbar die 1.gk des gr-4 heiligenstadt in ellrich.
@weltradler , die minendichte in recht bergigen gelände war geringer als im flachland.

mal ein video von der errichtung der minensperre hier bei mir im thüringer wald/frankenwald im bereich des tettautales ( kreis sonneberg/kreis kronach).
wahnsinn in welch steilen gelände minen verlegt wurden!


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