Parole - Zeitschrift des BGS

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13.09.2021 14:12
avatar  Ratze
#61
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Dezemberheft 52 Mit dem Seegrenzschutz zusammen eine Übung an der Ostsee
Später wurde die Küstenjägerhundertschaft aufgestellt, um an der Ostseeküste die Anlandung von Illegalen zu überwachen / verhindern


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14.09.2021 10:24
avatar  Ratze
#62
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Heute mal eine Beschreibung der Grenze zur CSSR, die gab es ja damals noch.


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15.09.2021 17:14
avatar  Ratze
#63
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Heute 2 Kurzberichte
einmal Einkaufsverbot für Westberliner in Ostberlin und Aburteilung für "Einkäufer" durchs Schnellgericht, aber auch Genehmigung zum Kauf von Werken von Marx und Engels ohne Vorlage des Ausweises
und Wachtürme an der nordniedersächsischen Grenze


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16.09.2021 16:24
avatar  Ratze
#64
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Wlhelm Zaisser, Chef des SSD, der Vorgängerin der Stasi, über den ich bisher nur wenig gehört habe, ob der Text stimmig ist, kann ich nicht beurteilen. Aber lest selbst
Seine Frau, Else, Volksbildungsministerin soll den Slogan "Liege den Kreml, hasse den Westen, geprägt haben.


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16.09.2021 19:49
#65
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Von mir mal ein Dankeschön an unseren Ratze für diese vielen inzwischen historischen Dokumente!


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17.09.2021 16:24
avatar  Ratze
#66
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Heute mal zu einer streife im Raum Helmstedt
Der BGS hatte in Oschersleben einen vorgeschobenen Postenpunkt und von dort Streifen gefahren.
Es wird nach Osten beobachtet und der Einsatz von 2 angehörigen der DGP beschrieben. Es wird auch ein Fall erwähnt wo von den DGP Angehörigen ein Grenzoberjäger des BGS angeschossen wurde.
Durch den Stacheldrahtzaun sind Schmuggler Vergangenheit, dafür findet man Aktivisten, die Propaganda im Rucksack haben und O/W die Grenze überschreiten.
Den Fall des angeschossenen BGS´lers kannte ich nicht, weis da jemand Näheres?
Solche Propaganda habe ich auch nie gesehen, vielleicht weis jemand wo sowas in Museen zu finden ist


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17.09.2021 16:32
avatar  R-363
#67
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Zitat von Ratze im Beitrag #66
Der BGS hatte in Oschersleben einen vorgeschobenen Postenpunkt und von dort Streifen gefahren.

Böses Foul! Du meinst „Offleben“ - steht jedenfalls so im Text. Oschersleben liegt „ein paar Kilometer“ weiter im Osten. Ich vermute, deine Autokorrektur hat dir wieder ein derbes Schnippchen geschlagen.

Soldat vom 01.11.1971 bis 30.06.2006 StOFä (NVA) a.D.; StFw a.D.

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17.09.2021 18:03
avatar  Ratze
#68
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Da hast Du Recht
Danke für die Korrektur


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19.09.2021 11:37
avatar  Ratze
#69
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Chef des SSD später der Stasi waren Wilhelm Zaisser und Ernst Wollweber, gegen den 1940 in Schweden wegen Passfälschung und Sabotage ermittelt wurde.
Hier ein Bericht aus dem September 1953


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20.09.2021 08:41 (zuletzt bearbeitet: 20.09.2021 08:43)
avatar  Ratze
#70
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Heute 2 Artikel
im ersten geht es um die Auswirkungen des 17.06.53 innerhalb der VP/KVP und im 2. um die Rettung eines Menschen aus der Elbe.
Nach dem 17.06. kam es in vielen Bereichen zu Ablösung von mehr als 200 Offizieren und mehreren tausend Mannschaftsdienstgraden in der VP/KVP, sowie auf Angriffe auf russische Offiziere, die als "Aufpasser" bei den Einheiten dienten.
Beim Verhalten auf der Elbe wollte ein DGP Angehöriger nicht Retten, weil er Angst hatte, selbst als Flüchtling eingeschätzt zu werden.


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20.09.2021 09:41 (zuletzt bearbeitet: 20.09.2021 09:42)
avatar  Fred.S.
#71
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zu 70
Das kenne ich auch, vor der kleinen Reede vor Schnackenburg lagen immer Frachtschiffe, welche nach Berlin durch das DDR-Gebiet weiter fahren wollten um zu bunkern für diese Fahrt.
Kontrollen seitens des Zoll habe ich ab 1965 nicht festgestellt, das muss früher durchgeführt worden sein.
Grausam, das eine Bootsbesatzung nicht helfen durfte, aus Angst vor den eigenen Genossen an Land.
Grausam, aber auch der Befehl mit dem ich 18 Jahre lang meinen Dienst auf der Elbe durchführte,
( wie schon oft hier erwähnt ) ebenfalls Personen die mit ein Boot auf BRD-Gebiet gekentert waren, keine Hilfe zuteil kommen lassen.. Fred


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20.09.2021 10:20
#72
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Moin Moin
gab es von Seiten der BRD ein Gesetz, das eine Rettung von Ostseite auf BRD Gebiet verboten wäre? Was wäre mit dem Grenzübertritt mit Waffen der Bootsbesatzung?
Gruß Schlutup


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20.09.2021 10:29
avatar  Ratze
#73
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Da unterlassene Hilfeleistung strafbar war, wäre der Grenzübertritt O/W auch mit Waffen sicher straflos geblieben, da ein Rechtfertigungsgrund vorlag.


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20.09.2021 11:00 (zuletzt bearbeitet: 20.09.2021 11:05)
#74
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@Ratze, danke für deine Informativen Archivstudien im Zusammenhang der gehobenen Zeitschriften des BGS.
Die Beiträge der Zeitschriften haben da ja auch das Wesen und Sinnen der STASI aus ihren Anfängen herausgearbeitet,
Es gab also das Erbrecht für gewisse Funktionen in der DDR u.a. dem Volksbildungsministerium.
Neben ZAISER, WOLLWEBER mit Blut an den Händen und deren Unterdrückung gegenüber dem Volk war gut dienen. Der Draufsetzer war MIELKE mit Kugeln im Lauf.
Das ist aber nur ein Teil sehr früher Geschichte aus den Anfängen.
@Ratze du wirst bestimmt noch weiter zur Zeitschrift des BGS schreiben. Dreimal danke!

Es ist besser, wenig zu wissen und dafür denken zu können. Dies zweifeln manche Leute an.

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20.09.2021 11:06 (zuletzt bearbeitet: 20.09.2021 11:06)
avatar  Ratze
#75
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@Schlutup
natürlich war der Grenzübertritt O/W straflos, aber das Führen von Waffen nicht, dafür brauchte man einen Rechtfertigungsgrund und das war die Hilfe aufgrund der "Weisung" des entsprechenden §§ "unterlassene Hilfeleistung"
@Wildhüter, viele Artikel habe ich nicht mehr, es sind wohl nur noch 20 die ich ausgewählt habe bevor ich die Hefte meinem "Lieblingsmuseum" übergeben habe


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