60 Jahre Mauerbau

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13.08.2021 17:22 (zuletzt bearbeitet: 13.08.2021 17:23)
#76
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avatar Roland K.
..........sagte der Staatsbürgerkundelehrer zu seinen zweifelnden Schülern. :)
Nimm es einfach als gegeben hin , die DDR wäre leer gelaufen ohne Mauer.
Wie viel Millionen waren bis 61 noch mal abgängig?

Deine blöde Anmache mit Stabülehrer kannsté stecken lassen. Ich habe eine Meinung geäußert, auch aus meinen Kenntnissen über Zusammenhänge und Ereignisse und Infos von Leuten, die mehr Insiderwissen haben als Du, nicht mehr. Kapiert ? Übrigens, in Stabü hatte ich keine 1, sondern eine 3 und auf der Fachschule an einer 5 vorbeigeschrammt wegen meiner ketzerischen Thesen.
Leergelaufen ist relativ. Warum haben uns denn die Russen, Rumänen und sonst wer nicht die Bude eingerannt. Mann verlässt sein Land nicht so ohne Weiteres. Schon was von Bodenständigkeit gehört, Job, Freundes-und Verwandtenkreis ? Leergelaufen wäre sie nicht. Was aber stimmt und das war wohl der Hauptgrund, daß der Anteil mit guter Ausbildung überproportional hoch war. Das ist eben umgekehrt so wie heute mit den Flüchtlingen. Da ist er überproportional niedriger.


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13.08.2021 17:25
avatar  R-363
#77
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Nun mal „Butter bei die Fische“, wie der Norddeutsche zu sagen pflegt. Was ist dir denn nun zu deiner steilen Behauptung eingefallen? Bis jetzt kam ja nur „Pöbelei“ …

Soldat vom 01.11.1971 bis 30.06.2006 StOFä (NVA) a.D.; StFw a.D.

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13.08.2021 17:33 (zuletzt bearbeitet: 13.08.2021 17:34)
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#78
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Zu # 76 hätte ich schon eine angespielte Begründung.
Könnte meinen geistigen Horizont erweitern und ein Umdenken hervorrufen.


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13.08.2021 17:52
#79
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Zitat von B Man im Beitrag #67
Zitat von Rostocker im Beitrag #63

Und noch eins--von meinen Bekannten, im tiefsten Westen---hat die DDR also vor 89--überhaupt keine Rolle gespielt--war überhaupt kein Interesse vorhanden. Von wegen--Brüder und Schwestern---.


Ja wieso auch wenn man keine Verwandten da hatte ?

Man hat ja nicht nur eine Mauer gebaut, man hat ja auch sonst alles versucht das man mit der BRD nichts zu tun hatte.
Ausschnitte der AK im Westfernsehen, das war sprachlich wie von einem anderen Stern.


Um sich für ein anderes Land zu interessieren, braucht man da unbedingt Verwandte ? Nach meinen Erfahrungen wußten die Ostdeutschen mehr über die alte BRD als umgekehrt. Schon allein deshalb, weil die Medien in Form von TV ungleich stärker konsumiert wurden als umgekehrt und wer nicht nur Rauchende Colts, Fußball und der Blaue Bock gesehen hat, sondern auch z.B. das 3.Program, bekam da schon was mit.


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13.08.2021 17:55
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#80
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Konnte man dies auch im Parteilehrjahr mitbekommen. Find es schon erhellend.


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13.08.2021 18:08
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#81
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Zitat von Heckenhaus im Beitrag #65
Zitat von Fall 80 im Beitrag #61
Es ist auch heute noch so, dass der Staat gegen jene vorgeht die an den Fundamenten nagen. Bei Strafe seines eigenen Unterganges wird das jeder Staat tun.
...........
Da werden dann Bürger mit bestimmte Verhaltensweisen per Gesetz zum Terroristen oder Staatsfeind gemacht, inhaftiert und auch hingerichtet.

Da sind die Deutschen doch auch schon wieder einmal auf einem Guten Weg, bei angeblichen Staatsfeinden.
Nur die gesetzliche Basis für Hinrichtungen fehlt noch.


@Heckenhaus

Ich gehe mal davon aus, dass Deutschland da sehr nachlässig ist, wenn es um Leute geht die an den Grundfesten wackeln wollen. Leider, mir wäre es lieber die würden da anders durchziehen. Ähnliches agieren kennt man nur noch von den skandinavischen Ländern.

Für solche Konsorten reicht die Kuschelpolitik nicht aus.

Bei sehr vielen Anschlägen der letzten Jahre wurde ja im Nachhinein kolportiert, dass sie irgendwo schon auf dem Schirm waren.

Potentielle Gefährder aus dem Ausland schicke ich in ihre Heimat und potentielle Gefährder aus dem Inland gehören unter Kontrolle.

Mit Gefährder meine ich da Kandidaten für terroristische Anschläge jeglicher Art und Leute welche andere zu Straftaten anstiften.

Ich weiß noch was man mir in der DDR alles an den Kopf geworfen und unterstellt hat und ich war keiner, der irgendwie eine Gefahr für die staatliche Ordnung dargestellt hat. Ich habe mich nur konsequent der politischen Organisation verweigert und jede Indoktrinierung ist an mir fruchtlos abgeprallt.

Uli


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13.08.2021 18:38
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#82
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Zitat von 02_24 im Beitrag #62
Blick über „den Tellerrand“ 🤔🤔

von RT:
Mauerbau 1961: Wer die Grenzsicherung provozierte und wem sie nutzte

https://de.rt.com/inland/122323-mauerbau...ozierte-teil-2/



Das Strickmuster ist immer noch das Gleiche.

Schuld sind immer nur die Anderen.

Wenn sich hohe Militärs im Nachhinein hinstellen, dass die Toten an der Grenze nicht gewollt waren, dann hätten sie andere Befehle erlassen müssen.

Die meisten Opfer an der Grenze lagen an dem Grenzregime und nicht an dem "Feind" hinter dem Zaun.

Es ist ein Hohn solche Bücher zu schreiben wo doch Generationen von Grenzsoldaten ganz anders in die Pflicht genommen wurden.

Pfui Teufel, wer solche Bücher auch noch als Legitimation benutzt.

Uli


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13.08.2021 18:42
avatar  R-363
#83
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Von „RT“ ( oder Russia Today) war nichts anderes zu erwarten.

Soldat vom 01.11.1971 bis 30.06.2006 StOFä (NVA) a.D.; StFw a.D.

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13.08.2021 18:44
avatar  B Man
#84
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Zitat von DoreHolm im Beitrag #79


Um sich für ein anderes Land zu interessieren, braucht man da unbedingt Verwandte ? Nach meinen Erfahrungen wußten die Ostdeutschen mehr über die alte BRD als umgekehrt.


Das ist schon eine sehr interessante Denkweise.
Ich baue zu meinem Nachbarn ne Riesen Mauer und beschwer mich dann das der sich nicht mehr für mich interessiert.

Gruss Andreas


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13.08.2021 20:39
avatar  andyman
#85
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Zitat von B Man im Beitrag #84

Das ist schon eine sehr interessante Denkweise.
Ich baue zu meinem Nachbarn ne Riesen Mauer und beschwer mich dann das der sich nicht mehr für mich interessiert.

Die Mauer wurde nicht auf Wunsch der Bürger gebaut und Informationen waren über Funk und Fernsehen sehr leicht zugänglich in OST wie West gleichermaßen.
Eine Abschottung dieser Art, sollte im Westen auch das gleiche Interesse für die DDR geweckt haben wie für uns im Osten die BRD ,was leider nicht der Fall war und ist.
Dies ist jedenfalls meine Wahrnehmung und muß nicht den Tatsachen entsprechen.
Lgandyman

Gruß aus Südschweden
Was nützt alles Hasten und Jagen,auch du bist nur ein Tropfen im Meer der Unendlichkeit. Confuzius


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13.08.2021 21:18
avatar  B Man
#86
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Zitat von andyman im Beitrag #85

Eine Abschottung dieser Art, sollte im Westen auch das gleiche Interesse für die DDR geweckt haben wie für uns im Osten die BRD ,was leider nicht der Fall war und ist.



Nochmal > Aussenwirkung der DDR

https://www.youtube.com/results?search_query=ddr+paraden

Diese Mauer nannte sich Antifaschistischer Schutzwall.
Klingt nicht nach einer freundlichen Einladung für Kunst und Kulturfreunde aus dem Land des Klassenfeindes.

In Kassel war DDR Fernsehen schon nicht immer empfangbar.
Im Ruhrgebiet wohl eher gar nicht.

Gruss Andreas


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13.08.2021 21:36
avatar  linamax
#87
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Man soll doch mal ehrlich sein . Wir die an der Grenze standen ,sind doch von den Pfeifen da oben nur verarscht wurden . Alle die an der Grenze standen, muß doch da aufgefallen sein , die Grenze war für das eigene Volk .


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13.08.2021 21:43
avatar  Mike59
#88
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Lesen und verstehen.


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13.08.2021 22:46 (zuletzt bearbeitet: 14.08.2021 07:41)
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#89
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( gelöscht )

Alles was verboten ist übt einen besonderen Reiz aus.

Das sich die DDR Bürger mehr über den Westen informiert haben als umgekehrt ist doch normal.

Angefangen über Musik, Mode, Autos, Reisemöglichkeiten war es doch normal sich auch solche Bedingungen zu wünschen. Negative Erscheinungen wie Arbeitslosigkeit oder Leistungsdruck wurden da ausgeblendet.

Bundesbürger welche Kontakt zu Verwandten in der DDR hatten oder beruflich hier zu tun hatten konnten sich ein Bild über die DDR machen.

In beiden Fällen war das Bild sehr subjektiv, denn etwas zu sehen/hören ist doch etwas anderes als es täglich zu erleben.

Ich habe in der DDR nicht gehungert, hatte immer mehr als genug Arbeit und keinen wirklichen Grund das Land zu verlassen.

Eine Flucht hätte das Familieneigentum aufs Spiel gesetzt.

Uli


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13.08.2021 23:16
avatar  Mike59
#90
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Zitat von Fall 80 im Beitrag #89
Alles was verboten ist übt einen besonderen Reiz aus.

Das sich die DDR Bürger mehr über den Westen informiert haben als umgekehrt ist doch normal.

Angefangen über Musik, Mode, Autos, Reisemöglichkeiten war es doch normal sich auch solche Bedingungen zu wünschen. Negativer Erscheinungen wie Arbeitslosigkeit oder Leistungsdruck wurden da ausgeblendet.

Bundesbürger welche Kontakt zu Verwandten in der DDR hatten oder beruflich hier zu tun hatten konnten sich ein Bild über die DDR machen.

In beiden Fällen war das Bild sehr subjektiv, denn etwas zu sehen/hören ist doch etwas anderes als es täglich zu erleben.

Ich habe in der DDR nicht gehungert, hatte immer mehr als genug Arbeit und keinen wirklichen Grund das Land zu verlassen.

Eine Flucht hätte das Familieneigentum aufs Spiel gesetzt.

Uli

Und " die nicht Flucht " hat es gerettet ? Ich Blick da langsam nicht mer durch.

Der eine hat einen Schwiegervater den er wegen seiner Zugehörigkeit zu VP eigentlich hasst ihm dann aber doch Respekt zollt. Der andere erklärt, mit einer Flucht in den Westen hätte er das Familieneigentum aufs Spiel gesetzt.
Nächstes Jahr zum 13.08.wieder.


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