60 Jahre Mauerbau

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13.08.2021 10:55
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#46
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Gääähhhnnn … Wieso wusste ich, dass da nur heiße Luft kommt? Du hast doch von Dokumenten und Beweisen geschrieben, die die MfS-Aufklärung beschafft und die DDR medienwirksam (gut, das kommt jetzt von mir) präsentiert hat.

Soldat vom 01.11.1971 bis 30.06.2006 StOFä (NVA) a.D.; StFw a.D.

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13.08.2021 10:55
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#47
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Ich will die Tagebaue von RWE nicht gesundbeten, aber wer dort enteignet wurde hat eine Entschädigung zu ortsüblichen Preisen bekommen.

Es geht doch bei dem Problem Grenze nicht darum, ob man in der DDR leben konnte oder nicht.

Es geht um die mit staatlicher Macht durchgesetzten Ungerechtigkeiten gegen Freiheitsrechte, gegen privates Eigentum und vieles andere.

Es würde manchem gut tun sich mal mit jemanden zu unterhalten der Zwangsumgesiedelt oder entschädigungslos enteignet bzw. sogar inhaftiert wurde.

Uli


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13.08.2021 10:57 (zuletzt bearbeitet: 13.08.2021 11:17)
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#48
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Na, die Tonlage ist ja im #44 nicht gerade konstruktiv.
Ich denke die Geschichte haben wir nicht gepachtet und wurden eh von der DDR Regierung verarscht. Sie haben ihre Erfahrungen in der SU gesammelt und hier langsam und am Anfang mit Vorsicht umgesetzt. Schon zur Zeit der Exil Regierung gab es genug Leichen im Keller und Kritiker verschwanden schon da.
Am Ende und zurück in die spätere DDR hatte der Doppelmörder das Sagen. Im folgten voller Überzeugung viele, das Unheil nahm seinen Lauf.
Gut das das Volk am Ende gesiegt hat auch wenn man gerne die Stasi als Retter hinstellen möchte.


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13.08.2021 10:58
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#49
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Zitat von Roland K. im Beitrag #45
..........sagte der Staatsbürgerkundelehrer zu seinen zweifelnden Schülern. :)
Nimm es einfach als gegeben hin , die DDR wäre leer gelaufen ohne Mauer.

Dann gäbe es heute wenigstens keinen Wettlauf der Besserwisser zu diesem Thema.
Besonders nicht von der Seite unseres Heimatlandes, die von der DDR bis 1990 nie was mit eigenen Augen gesehen hat.


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13.08.2021 11:00 (zuletzt bearbeitet: 13.08.2021 11:02)
#50
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Ach weißt du , im Westen interessiert das im Großen und Ganzen kaum jemanden und die Zahlen der bis 61 Abgehauenen sprechen ja eigentlich für sich.


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13.08.2021 11:06
avatar  EK69
#51
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13.08.2021 11:09 (zuletzt bearbeitet: 13.08.2021 11:11)
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#52
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Genau und das erste Ziel, woran die DDR nie gedacht hätte, abgehalfterte kamen wie Heuschrecken machten zuerst unsere Wirtschaft für ihre Interessen kaputt. Kombinate wurden abgewickelt usw.
Eine Folgeerscheinung im Prozess. es hat doch zwei Jahrzehnte gebraucht bis es aufwärts ging.
Die einen haben es zu ihrem Vorteil verstanden, wurden begünstigt vom Überleitungsvertrag, der größere Teil schaffte es durch eine solide fachliche Ausbildung in der DDR mit Kusshand genommen zu werden usw. Wir brauchen kein Parteilehrjahr hier.
Die Geschichte ist Vergangenheit, nur die ewig gestrigen hängen eben an einer Ideologie der sie blind folgten.


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13.08.2021 11:19
avatar  Ebro
#53
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Zitat von Heckenhaus im Beitrag #49
Dann gäbe es heute wenigstens keinen Wettlauf der Besserwisser zu diesem Thema.
Besonders nicht von der Seite unseres Heimatlandes, die von der DDR bis 1990 nie was mit eigenen Augen gesehen hat.


Ich hatte auch damals, Anfang der 90er hier einen Bereichsleiter, der mir immer erzählte: "Na ihr habt doch. und bei euch war doch"....!
Als ich ihn mal fragte, wie oft er denn damals in der DDR war, war die Antwort: "Na nie, was sollte ich da auch, ihr Hungerleider habt doch Keinen interessiert....!

Auch so ein Kandidat für das gemeinsame Bier trinken

ich werde nicht mehr diskutieren mit dummen Menschen, um meine Argumente zu erklären. Hat hier sowieso keinen Sinn. Ich werde lernen, diese Menschen zu meiden. Nichts ist wichtiger, als die persönliche Ausgeglichenheit im Alter


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13.08.2021 11:26 (zuletzt bearbeitet: 13.08.2021 11:28)
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#54
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Bist du angewiesen aufs Biertrinken?
Die Floskel kannst du vergessen.

Aber die Fragestellungen der Altbundesbürger habe ich auch kennen gelernt und kann dir da folgen. Bei ihnen zählte Leistung und fachliches können, der Schlüssel zum persönlichen Erfolg.


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13.08.2021 11:32
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#55
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Zitat von Roland K. im Beitrag #50
Ach weißt du , im Westen interessiert das im Großen und Ganzen kaum jemanden und die Zahlen der bis 61 Abgehauenen sprechen ja eigentlich für sich.

Dann frage ich mich nur, warum gerade von westlicher Seite seit ´61 solch ein Rummel um die Mauer gemacht wurde.
Alles nur eine große Inszenierung ?

Die wirklichen Zeitzeugen werden eines Tages verschwunden sein, und dann gibt es nur noch Geschwurbel analog dessen, was heute über den Dreißigjährigen Krieg gefaselt wird.

Im Grunde ist das am 13. August nur noch eine jährliche Symbolveranstaltung.


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13.08.2021 11:33
#56
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#51Danke Anton,
endlich mal was konstruktives zum Thema.
Gruß Frank


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13.08.2021 11:57
avatar  B Man
#57
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Ja die im Osten waren natürlich genaustens Informiert wie das im Westen vor 89 so war

Und ja im Westen war das so, je weiter man von der Grenze weg war, desto weniger wussten die Leute darüber und das Leben in der DDR bescheid.
Warum auch, was weiss ich von Belgien ?

Zitat von Fall 80 im Beitrag #34
Weiterhin haben sich viele Bürger wegen der ständigen Gängelung doch mehr für ihren privaten Bereich interessiert.


Das muss man erst mal verstehen lernen.
Der persönliche Freiraum der DDR Bürger wo man die Leute hat machen lassen.

Ein Land hinterm Eisenzaun von Soldaten bewacht und dann knettert man mit der Schwalbe oder dem Trabbi durch den Wald zum Baden im See oder zum Pilze suchen.

Heute nicht mehr möglich, irgendeiner wird einen schon anzeigen.

Gruss Andreas


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13.08.2021 12:05
avatar  Ebro
#58
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Zitat von wildhüter im Beitrag #54
Bei ihnen zählte Leistung und fachliches können, der Schlüssel zum persönlichen Erfolg.


Nicht verstanden, das mit dem Bier? Hätte ja auch gemeinsamen Urlaub oder so schreiben können...!

Die Schweizer sind da mit ihrer Einstellung zur ehemaligen ganz anders.
Ich hatte mal als Logistiker in einer Stahlbude dort im Kanton Aargau gearbeitet, der damalige Betriebsleiter wurde wegen was weiß ich, fristlos entlassen.
Kam man von der Leitung auf mich zu: "Herr Ebro, wir haben mal ihre Unterlagen gesichtet, sie haben in der DDR Maschinenbau studiert, waren dort Offizier beim MfS und sind also Schwierigkeiten und Ärger gewohnt-wir bieten Ihnen den Posten als Betriebsleiter an. Rufen sie daheim an, ich brauche ihre Entscheidung in 10 min. Als er wiederkam und meine Zusage abholte, hatte ich gleich eine Lohnerhöhung von 500 CHF in der Hand...!

ich werde nicht mehr diskutieren mit dummen Menschen, um meine Argumente zu erklären. Hat hier sowieso keinen Sinn. Ich werde lernen, diese Menschen zu meiden. Nichts ist wichtiger, als die persönliche Ausgeglichenheit im Alter


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13.08.2021 12:22
#59
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Der Stabü Lehrer 44 und seinem hörigen Schüler 43. Hier werden wieder Vergleiche angestellt . Die Gründe der Umsiedlung kann man doch nicht vergleichen. Was soll der Quatsch? Will jetzt gar nicht von den Entschädigungen reden die D West geflossen sind von RWE . Was hat denn der DDR Betroffene bekommen ? übrigens kenne genug westdeutsche die sehr wohl Bescheid wissen was im Osten so abging und abgeht. Natürlich gibt's auch die andere Seite der Medaille. Hier wurde geschrieben das die DDR für die SU ein souveräner anerkannter Staat war . In ihrem Sinne stimmt das sogar aber wehe man wich ein wenig von der Linie ab da war Schicht im Schacht.


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13.08.2021 12:29
#60
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Als in Böseckendorf das halbe Dorf abhaute kurz vor

Als in Böseckendorf das halbe Dorf abhaute ( ist sicher bekannt,gab auch einen Film) kurz vor der Aktion Ungeziefer oder Kornblume dauerte es auch nicht lange und den betroffenen wurde geholfen mit Krediten usw. Und bald wohnten alle in neuen Häusern. Leider kamen sie nach der Wende wieder zurück und wollten ihren Besitz wieder haben . Es gab viel Kopfschütteln im Dorf


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