60 Jahre Mauerbau

  • Seite 2 von 11
08.08.2021 12:39
avatar  ( gelöscht )
#16
avatar
( gelöscht )

Waren interessante Geschichten, von Tunnelgräbern, der glühende Westsozialist der sogar in die DDR ging und richtig einen von seinen Genossen eingeschenkt bekam und auch der Sohn der Spezialagenten erzählte noch einmal seine Geschichte.


 Antworten

 Beitrag melden
08.08.2021 12:47 (zuletzt bearbeitet: 08.08.2021 12:47)
#17
avatar

Und ein Grenzer der 1. Generation.
Erwartet habe ich eine andere Sicht. Aber der Mann ist ebenfalls abgehauen: Nicht sogleich, sondern nach innerem Wandel aufgrund von Erfahrung.

Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


 Antworten

 Beitrag melden
08.08.2021 14:18 (zuletzt bearbeitet: 08.08.2021 14:20)
#18
avatar

Zum Thema Mauerbau scheint es keine Archivfunde mehr zu geben
Die Geschichte an sich dürfte außerzählt sein
Also bleibt die Beschränkung auf Zeitzeugen.


Es sei denn, dass etwas als Verschlusssache im Bundesarchiv liegt,


 Antworten

 Beitrag melden
08.08.2021 14:22 (zuletzt bearbeitet: 08.08.2021 14:23)
#19
avatar

Und alle Uniformierten immer in total sauberer Uniform.


 Antworten

 Beitrag melden
08.08.2021 16:05
avatar  harbec
#20
avatar

... habe den Film erst ab 20.45 Uhr schauen können. Aber irgendwie waren die die Problematiken/die ganzen Handlungen im Zug sowie der Polizisten und des Lokwechsels für mich nicht ganz am Thema zu sein. Aber vielleicht lag es daran, dass ich die erste 1/2 Std. nicht gesehen habe. Oder vielleicht, dass ich mir bei dem Film ganz etwas anderes erwartet hatte.

Gruß Hartmut


 Antworten

 Beitrag melden
08.08.2021 17:54
#21
avatar

Zitat von eisenringtheo im Beitrag #19
Und alle Uniformierten immer in total sauberer Uniform.


….und trotzdem wieder mit der falschen Kluft, die Lokführerin hat blaue Kragenspiegel und Schulterstücken zu tragen, rot war die Abteilung B&V (Betrieb und Verkehr…Fahrdienstleiter, Zugbegleiter) und zwar auch schon vor 1961.
Muß mir nach Feierabend den 3,5 h- Ritt auch noch ansehen in der Mediathek, wenn ich meine 1455 Tonnen Schmuggelgut im Güterbahnhof Neuss abgeliefert hab.
Nachdenklich machen mich aber bestenfalls noch die Geschichten, in denen es durch Flucht zur freiwilligen Trennung von Familien kam, weil Familie immer noch wichtiger als Freiheit ist, jedenfalls in meinem Wertekanon.
Apropos Trennung, willkommen zurück Theo.

Viele leben zu sehr in der Vergangenheit.
Aber die Vergangenheit soll ein Sprungbrett sein aber kein Sofa.


 Antworten

 Beitrag melden
08.08.2021 19:25
#22
avatar

Ich hoffe, du wirst nicht enttäuscht sein. Vorsicht Spoiler:
Es geht vor allem um die Dialoge der Zugreisenden während der Fahrt, um Doping, es hat eine IM der Stasi unter den Fahrgästen, die Kriminalpolizei ermittelt in einem Mordfall, es geht um Trennung, um Sehnsucht, um Fernweh, um einen ehemaligen KZ Häftling, der im Zug auf den ehemaligen Lokführer eines KZ Transportzuges trifft, der ihm über das Bein gefahren ist und ihn zum Krüppel gefahren und um eine junge Reichsbahnlokführerin, die bei der Rückfahrt von Ludwigsstadt zehn Meter vor dem Kontrollpassierpunkt Probstzella anhält aus der Lok steigt und unter den verwunderten Augen der Grenzer und der Fahrgäste gemütlich in die BRD Wälder spaziert, wobei die Grenzer überhaupt nicht reagieren. Der gestresste Zugführer ist froh, dass sich ehemalige KZ Lokführer meldet und so die Weiterfahrt ohne große Verspätung erfolgen kann.
Der Film ist fiktional, das heißt die Handlungsabläufe müssen nicht realistisch sein, sondern sollen die Dialoge ermöglichen und die Stimmungen der Fahrgäste vermitteln.


 Antworten

 Beitrag melden
08.08.2021 22:27
avatar  Ehli
#23
avatar

Der lange Schatten der Berliner Mauer
Der Bau der Berliner Mauer war ein Schnitt, der das Leben von Millionen Menschen zerteilte. Das wirkt bis heute - und auch wenn man es nicht vermutet: manchmal auch positiv. Die MDR-Zeitreise erzählt diese Geschichten.
https://www.ardmediathek.de/video/mdr-ze...GNjOWY3Njc5N2I/
Ehli

Ehli
Ich habe es mir nicht ausgesucht, ein Ossi zu sein....
Ich hatte einfach Glück!

 Antworten

 Beitrag melden
09.08.2021 06:43 (zuletzt bearbeitet: 09.08.2021 06:44)
#24
avatar

Der Hauptfehler des Films bleibt wahrscheinlich, dass sich so schnell niemand klar war, dass da die Grenze auf lange Zeit geschlossen wurde.
Es war ein Sonntag und ob die Reisenden, die Nachricht schon im Zug erhalten konnten, müsste man Mal recherchieren.


 Antworten

 Beitrag melden
09.08.2021 07:11
#25
avatar

Zitat
Es war ein Sonntag und ob die Reisenden, die Nachricht schon im Zug erhalten konnten, müsste man Mal recherchieren.



2 Kofferradios waren zu sehen. Somit ereilte allen die Nachricht.


 Antworten

 Beitrag melden
09.08.2021 08:59
#26
avatar

Zitat von Ehli im Beitrag #12

Ehli


Der Fokus des Fluchthelfers Veigel ist also auf die Meinungs- und Diskussionsfreiheit gerichtet, das war und ist seine Hauptmotivation gewesen, selbst unter der mutmaßlichen Gefahr der Todesstrafe, falls man ihn in der DDR zu fassen gekriegt hätte.
Zunächst bestand wohl im weitaus erfolgreichsten Sektor der Fluchthilfeaktivitäten, der Paßfälschung Waffengleichheit bis Anfang 1962 mit den „gegnerischen“ DDR- Organen, während er und seine Schleuserkollegen nur wenige 100 Flüchtlinge per Tunnel und Auto rüber brachte, gelang es über 10.000 Mal mittels gefälschter Dokumente.
Auch daß die Transporte in Cadillac wohl ausschließlich über die CSSR- Grenze erfolgten und deren Behörden im Vorfeld des Prager Frühlings nicht ganz auf der Höhe der Anforderungen waren, machte diese Fluchthilfe- Variante so erfolgreich.
Was Herr Veigel noch perspektivisch zu sagen hatte, klang interessant da er sein Lebenswerk damit krönen möchte, jegliche Aktivitäten zur Befreiung aus totalitären Strukturen zu fördern wobei ich persönlich der Meinung bin, daß die Bewertung eben solcher angeblichen Strukturen von Journalisten, Oppositionellen und überwiegend unwissenden Nachrichtenkonsumenten produziert wird.
In 24 eingemauerten Jahren DDR habe ich meine Heimat als lebenswert erfahren und würde diese 24 Jahre als Outlander im aktuellen System auf keinem Fall „nacherleben“ wollen, da ich diese Mauer, wie schon mal erwähnt, einfach nicht wahrgenommen hatte.
Es gab unzählig viele Dinge, die viel wichtiger waren als das Schicksal irgendwelcher Oppositioneller, getrennter Familien oder getöteter Flüchtlinge und das was hier meinerseits so herzlos rüberkommen mag müßte einfach nur mit den übrigen ehrlichen Meinungen der damaligen DDR- Bürger addiert werden, erst dann und nur dann wissen wir, ob die Mauer und die deutsche Teilung wirklich ein existentielles Thema war.
Ganz sicher wird es zwei Lager in der Auseinandersetzung mit dieser Geschichte geben, die einen, die es erlebt haben und eben die Nachgeborenen und ganz sicher hat auch die Zeit viele Wunden geheilt, anders hätten z. B. auch die Nachkriegsdeutschen den Aufbau gar nicht schaffen können.
Sicher ist auch, daß man sich schon sehr an die Freiheit gewöhnt hat und sie wahrscheinlich auch gar nicht mehr zu schätzen weiß aber für den eigenen Bewegungsbedarf hat halt das Fahrrad immer schon ausgereicht und wenn andere den Cadillac brauchen, sollen sie ihn halt fahren, will heißen, daß mir persönlich die DDR groß, reich und schön genug war und daß die Mauer keinen Grund zur Trauer war.

Viele leben zu sehr in der Vergangenheit.
Aber die Vergangenheit soll ein Sprungbrett sein aber kein Sofa.


 Antworten

 Beitrag melden
10.08.2021 20:41
avatar  Ehli
#27
avatar

Berliner Mauer: Wo findet man sie heute?
Mauerstücke sind für Berlin-Touristen eins der beliebtesten Souvenire. Wir haben die Wege einzelner Segmente nachverfolgt und im Stadtteil Pankow sogar noch ein Stück Ur-Mauer aus dem Jahr 1961 gefunden.
https://www.ardmediathek.de/video/umscha...DcyMDg2MDY1ZDY/
Ehli

Ehli
Ich habe es mir nicht ausgesucht, ein Ossi zu sein....
Ich hatte einfach Glück!

 Antworten

 Beitrag melden
10.08.2021 20:50
avatar  Ehli
#28
avatar

Eingesperrt - Sachsen und der Mauerbau
Menschen erzählen erstmalig ihre Geschichte, die sie immer mit der Grenze und dem Mauerbau verbinden wird. Geschichten von Widerstand und Erdulden, aber auch vom Einrichten in der Enge eines eingemauerten Landes.
https://www.ardmediathek.de/video/einges...TlkM2IxMzBkNTc/
Ehli

Ehli
Ich habe es mir nicht ausgesucht, ein Ossi zu sein....
Ich hatte einfach Glück!

 Antworten

 Beitrag melden
10.08.2021 22:43
avatar  Ehli
#29
avatar

Seitenwechsel - DDR-Spitzensportler auf der Flucht
Leistungssport als Teil der Politik. Rund 600 ostdeutsche Spitzensportler verweigerten sich diesem System; sie verließen die DDR und wurden zu "Verrätern". Was trieb sie zu dieser Entscheidung und was wurde aus ihnen?
https://www.ardmediathek.de/video/mdr-do...jRlNGM3ZTY2ZjA/
Ehli

Ehli
Ich habe es mir nicht ausgesucht, ein Ossi zu sein....
Ich hatte einfach Glück!

 Antworten

 Beitrag melden
12.08.2021 19:48
avatar  GSR 26
#30
avatar

Diese Woche kommen ja so viele Filme zum 60 Jahrestag, da kann mann wahrscheinlich nicht alle anschauen,
oder mann muss sie notieren und Mediathek.
Zu Nr. 27 an der Stubenrauchstr.in Potsdam Babelsberg steht noch ein Stück Berliner Mauer auch am orginalen Standort.
bis auf zwei kleine Brocken, sind jetzt bei mir zur Aufarbeitung.

Grüße aus Wieger

 Antworten

 Beitrag melden
Bereits Mitglied?
Jetzt anmelden!
Mitglied werden?
Jetzt registrieren!