Postenverpflegung

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19.07.2021 20:37
avatar  Hans55
#1
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https://www.google.com/search?q=Aluminiu...636546614691885
So eine Brotbüchse hatte ich letzten Sonntag bei uns auf dem Flohmarkt gesichtet!
Mit den Dingern haben wir damals herrliche Knusperbrote auf dem B-Turm hergestellt!
Irgendwann wurden dann diese Büchsen gegen Plastebüchsen eingetauscht,da war dann der Spaß vorbei!
Wahrscheinlich auch ,weil manchmal die Sicherung rausgeflogen ist


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19.07.2021 20:49
#2
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An der Turmheizung haben wir Knacker in der Brotbüchse gebraten oder gegrillt,leider hatten wir nicht viele BT11,aber dafür fast täglich Knacker in der Postentasche.schmunzel


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19.07.2021 21:05
#3
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Hallo,
ja, auch bei uns war die Knacker oft in der Verpflegung. Gebraten wurde die mit der Spiritustablette. Auf den Reinigungstab gefädelt und etwas angeritzt ging das ganz gut.

Gruß C.


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19.07.2021 21:28
#4
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Kaffee war in jeder Schicht dabei.min.2 Thermosflaschen,die kurz vor dem Ausrücken von unserem Küchenpersonal frisch gebrüht wurde.Ich weiß garnicht mehr,wie wir aus derMasse der Flaschen,unsere eigene gefunden haben.


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19.07.2021 22:33
avatar  Ehli
#5
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Mensch, hattest ihr es gut.
Vor den Dienst, 2 Schnitten geschmiert und die Feldflasche mit Tee gefüllt, das war die Verpflegung für die Nacht.
Ach, ja, der Hund wollte auch was ab haben. Im Winter gab es ab und zu auf der Führungsstelle mal eine heiße Suppe und Tee. Es gab aber auch Reserven, einkehren konnte man bei den Pförtnern, Betriebe im Grenzgebiet bzw. auf den Friedhof beim Friedhofsverwalter.
Ehli

Ich habe es mir nicht ausgesucht, ein Ossi zu sein....
Ich hatte einfach Glück!

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19.07.2021 23:08
avatar  Fall 80
#6
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Die Postenbrote bekamen wir fix und fertig von der Küche schon in der Brotbüchse verpackt. Kaffee gab es keinen, sondern Tee. Die Kaffeetrinker haben sich ihre Kanne selber gebrüht auf dem Zimmer und das Wasser wurde mit dem Atomino erhitzt.
Wir bekamen meist sehr gute Wurst und auch viel Schinken auf den Postenbroten. Auch immer mal Knacker und sogar mal kalte Schnitzel.

Erinnere mich noch an eine Begebenheit wo mein Postenführer etwas in den Wald geworfen hat und dabei rief, "So ein Mist, schon wieder Broiler". Der Spruch war eigentlich für den Zöllner gedacht, wir ahnten ja nicht, dass es im Westen keine Broiler sondern nur Hähnchen gab.

Bei extremen Wetterlagen wurde auch mal Kaltschale oder heißer Tee/Suppe als Zusatzverpflegung ausgefahren.

Uli

Herr (wer auch immer) gib mir die Kraft, Dinge zu ändern, welche man ändern kann. Die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, welche man nicht ändern kann und die Weisheit, das Eine von dem Anderen zu unterscheiden.
Auf Grund meiner direkten Art, werde ich sehr oft missverstanden. Das ist schon immer so und ich kann damit umgehen.

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20.07.2021 10:53 (zuletzt bearbeitet: 20.07.2021 11:07)
avatar  PF75
#7
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kaffee gabs von der Küche im normalen Dienstverlauf gegen Bezahlung (große Flasche,2 M ) und am WE gabs den regulär.

Nachtrag : die Alu - Brotbüchse hat mich vom ersten Tag der Lehre bis zum letzten Arbeitstag begleitet und immer gut versorgt.
fällt mir gerade ein ,gabs für die A -Gruppe auch irgendwie/wo Verpflegung oder hatte man nur wenns ging abgeruht ?


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20.07.2021 11:30
avatar  Fred.S.
#8
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Die Postenverpflegung bei uns in der Bootsgruppe.
Da muss man unterscheiden
1965 bis 1968 der Einsatz der Hafenbarkassen HB 12 und der alten Schnellboot 0072.
Ab 1968 der Einsatz der GSB 066, Objekt 12 und dann GSB 075.
Unsere Streckenboote hatten einen kleinen Kohleherd zum beheizen der Kabine. Was wir natürlich voll ausnutzten zum brutzeln der verschiedensten Sachen. Kartoffel mussten immer an Bord sein. Wurst konnte man zusätzlich beiden Küchenfrauen schnurren oder brachte Fleisch und Wurst vom Landgang Selber mit.
Durch den Einsatz des Objekt 066 entfiel das natürlich. Der Funker bunkerte nun Wurst, Margarine Brot und pro Mann eine Thermoskanne mit Tee. Draußen im Einsatz bereitete er der Besatzung das Essen dann zu.
Bohnenkaffee konnte man auch statt Tee nehmen bzw. ich hatte private Thermoskannen, die ich vor dem Einsatz in der Küche mit Bohnenkaffee füllte.
Vielleicht kennt Ihr die kleinen Wurstdosen auch. Fast zu 60 % der Verpflegung bekamen wir Diese mit an Bord durch die Küche.
Wintereinsatz an Land wie Ihr, den Beutel mit drei Fächer für die Thermosflaschen, zwei mit den Flaschen und der Andere die Postenstullen, die der Funker geschmiert hatte. Nach 4 Stunden Einsatz Kontrolle mit heißen Tee oder auch mal eine Suppe. Fred

Bild: die Verpflegungstasche


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20.07.2021 12:52
#9
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Bei uns in der KSI gab es für denn regulären Dienst Brot, Kaffee /Tee auf vorbestellung war immer reichlich.
Nur wenn man als einsatz Trupp raus musste gab's nix und das mit unter dann die halbe Nacht.
Beim regulären Dienst wurde in der jeweiligen Gk gegessen in deren abschnitt man gerade war.


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20.07.2021 13:42
#10
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Ich hoffe Du wurdest in Leisterförde immer gut versorgt.schmunzel


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20.07.2021 13:55 (zuletzt bearbeitet: 20.07.2021 16:00)
avatar  Hanum83
#11
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Bei uns stellte der Koch Brot, Butter und Wurst hin, der jeweilige Posten schmierte dann die Kniften für sich und den PF.
Gut war das du bei 08/16 Turmschicht dir ein warmes Mittagessen raus bringen lassen konntest, die FüSt und die A-Gruppe bekam sowieso warm und da wurden die zwei Türme gleich mitbeliefert.

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Wer nichts weiß muss alles glauben.

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20.07.2021 14:06
#12
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Mir ging es wie Ehli, selbst war der Mann, Vor dem Dienst Schnitten schmieren (im Winter frostsicher verpacken Tee in Feldflasche und ab zum Dienst.
Warme Verpflegung gab es nicht.

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Phantasie ist wichtiger denn Wissen, denn Wissen ist begrenzt!

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20.07.2021 14:58 (zuletzt bearbeitet: 20.07.2021 14:59)
#13
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@Leisterförde
ich denk das so gewesen wäre aber Leisterförde gehörte nicht zum GR 24 🤣.
Muss mal bei meinem Kumpel nachfragen wie die Küche dort war. Diente dort ab 88 bis zum Ende.
😉


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20.07.2021 15:20
#14
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Zu meiner Zeit 74/75 hatte der Koch einen Michelin Stern.grins Ich dachte Du warst grenzüberschreitend tätig.sowohl im GR 6 als auch im 24.aber egal,Hauptsache die Verpflegung stimmte.


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20.07.2021 15:32
#15
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Moin,
ich staune ja wie fürstlich manche versorgt wurden.
Unser Küchenbulle sorgte eher dafür das seine Zivilbeschäftigten dicke Salamis mit nach Hause nehmen konnten, für uns gab es die billigere Wurst, mußte man natürlich selber machen. Kaffee mußte auch selber gemacht werden, da gab es nicht mal kochendes Wasser in der Küche, also ohne Tauchsieder/Ufo war da nichts zu machen, da konntest Du den Matzeltee "genießen".
Komplektedosen gab es reichlich, zwei Sorten waren wichtig: 1. Chester-Käse, der ideal war um die Ritzen im BT abzudichten, damit es nicht so zog, und 2. Schmalzfleisch, oben Loch rein bohren, Docht vom Waffenreinigungsbesteck rein und fertig war der Schmalzbrenner. Damit gab es dann die schon genannten Knacker, auf dem Reinigungsstab abwechselnd mit Zwiebeln zum "Schaschlik" aufgefädelt.
Maximal ab -15° gab es zwischendurch ne heiße Suppe oder Tee, also heiß war die nur wenn sie aus der Kompanie rausfuhr, bei den Temperaturen dreimal Deckel auf und alles war lauwarm.
Ausnahme: Wenn der KC nachts auf der Füst war, natürlich nur zur Qualifizierung eines von uns Uffzen, da mußte dann nachts der Kompaniefahrer warme Milch für ihn rausbringen.

Grüße
Schnorchel

mors corporis poena peccati est


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