Postenverpflegung

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20.07.2021 16:42 (zuletzt bearbeitet: 20.07.2021 16:46)
avatar  Fred.S.
#16
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zu 15
Ach, warme Milch schnorchel.
Wenn wir bis 1967 /68 mit den Holzschnellbooten Objekten 0072 rausgefahren sind,
bekam jedes Besatzungsmitglied zu der Verpflegung ein Flasche mit ein halben Liter Milch mit raus.
Der Grund: Die Abgase die in den Führerstand vom Motorenraum zogen. Fred

Bild: Bootsbesatzung der Bootsgruppe Dömitz 1963 - 64. Wo wir in grün umgekleidet worden waren.


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20.07.2021 17:18 (zuletzt bearbeitet: 20.07.2021 17:23)
#17
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zu#14
ja aber nur bis ins GR 8 gekommen und nur was unterhalb Dömitz war und dann auch nur kurz zur Unterstützung.
Leisterförde, Gallin und Lassahn (GR 6)
Nostorf, Zweedorf, Horst, Bahlen, Haar, Karssen und Tripkau (GR 8) kenn ich nur als zivilist.


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20.07.2021 17:19
#18
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Na Fred,da hattet ihr ja Glück,das man euch etwas zum Essen mit raus gegeben hat.Die hätten euch auch eine Angel und Würmer in die Hand geben können.grins


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20.07.2021 17:26
#19
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zu #18
Denn Fisch hättest aber nicht wirklich essen wollen. Zu der Zeit war glaub ich noch zu viel Chemie im Elb Wasser


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20.07.2021 17:30
#20
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Ja klar,war bei uns an der Oder auch nicht viel besser.


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20.07.2021 18:36 (zuletzt bearbeitet: 20.07.2021 19:05)
avatar  Fred.S.
#21
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zu 18 + 19
Fisch angeln war verboten, aber an Stellen die nicht einsehbar waren von Land aus und man auch ein Blick nach bergwärts hatte ( Kontrollboot ) warf man schon die Angelschnur mal aus. Nur die Rolle Sehne mit ein Haken dran
den man schnell in die Hosentasche verschwinden lassen konnte. Nur einmal hatte meine Besatzung ( ich auch ) auch
drei Fische gefangen. Der Funker brutzelte sie auf den Herd... das Boot neigt sich mit einmal stark, Pfanne runter vom Herd. Ich fluchend raus, es war ein Zollboot was uns nicht bemerkt hatte. Ergebnis: Man entschuldigte sich und brachte aus Hitzacker und 5 geräucherte Aale, Ob die Elbfische geschmeckt hätten, wer weiß. Fred
Ergänzung:
User ' BZ Boizenburg ' berichtete aus seiner Zeit in Horst, das sie Fische nach einer Überschwemmung aus den Tümpel geholt hätten. Fred


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20.07.2021 19:10 (zuletzt bearbeitet: 20.07.2021 19:24)
#22
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@Fres.S. das sind schöne Erinnerungen die man immer bei sich hat.
Ich glaube da schon, wir wussten da etwas anzufangen. Mir ging es so am Iftbach (Mühlgraben bei Ifta ) Die Forellen wurden mit der Hand gefangen und dann später gebraten, wo?
Doch wenn dann noch Pilze im Weg waren war das Mahl perfekt was uns Selma bereitet hat.
Besonders auch Pifferlinge mit Speckwürfel. Nur die Zeit von ein paar Wochen war schnell vorbei. Freunde daraus habe ich noch zwei. !x im Jahr treffen wir uns im Harz im Moor nahe Torfhaus.


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20.07.2021 19:19
#23
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Hallo,
Postenverpflegung? Keine Erinnerung mehr. Evtl. wurden die bereit gestellt, das heißt, sind gemacht wurden. An die Würste erinnere ich mich aber noch. Wurden auf der Heizung des BT 11 (sofern vorhanden und gängig) warm gemacht. Die sahen danach immer aus! An eine Pilzaktion im Sommer /Herbst 1981 erinnere ich mich aber noch. Mit Brenner (und Butter aus der Küche), bereitete einer in einer Garage? ein hervorragendes Essen (in der Kompanie). Die Pilze sammelte ich damals im Abschnitt Heider Berg im Schutzstreifen (Heid/Görsdorf). Ich kannte mich da aus und weiß bis heute, dass da kein Knollenblätterpilz dabei war. Hatte ich evtl. hier auch schon einmal irgendwo erwähnt ? Ansonsten hatten wir in Eisfeld Steudach herrvorragende Küchenfrauen, die gute Thüringer Küche zubereiteten (nach Omas und Mutters Art).
Gruß Fischerhütte

"Ein Kindertraum ging in Erfüllung - Grenztruppen! Grenztruppen - wo helle Köpfe für viel gutes Licht sorgen...." (H. Männig Dittrichshütte 1982)

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20.07.2021 19:21
avatar  R-363
#24
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Zitat von Fred.S. im Beitrag #21
User ' BZ Boizenburg ' berichtete aus seiner Zeit in Horst, das sie Fische nach einer Überschwemmung aus den Tümpel geholt hätten. Fred

Kann ich bestätigen. Zwar nicht von der Grenze, aber wenn das Frühjahrshochwasser der Elbe zurückgegangen war, sind wir von Havelberg aus oft an den Restlöchern angeln gewesen. Die Fische von dort konnte man sogar essen, im Gegensatz zu den „richtigen“ Elbfischen.

Soldat vom 01.11.1971 bis 30.06.2006 StOFä (NVA) a.D.; StFw a.D.

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20.07.2021 20:06
#25
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zu#24
Diese "Restlöcher" nennt man Bei uns Brack's . Dort haben wir als Kinder bei uns auch geangelt und die Fische waren auch essbar .


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21.07.2021 10:31
avatar  PF75
#26
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Fisch aus den Restlöchern im Vorgelände ist mir auch bekannt,da wurden auch die dicken hechte mit einem Knüppel aus dem Wasser gejagt und anschließend an Kinder aus dem Dorf verschenkt.
Hatte auch mal Arbeiten im Vorgelände zuasichern,zum Mittag wurden die leute wieder arusgebracht,nur einer blieb,der wollte noch dort angeln an einem kleinen Tümpel,hatte um Glück keine negativen Folgen für uns.


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