Dienstzeiten / Dienstgrade bei den Bootskompanien

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17.07.2021 12:47 (zuletzt bearbeitet: 17.07.2021 16:28)
avatar  wozan
#1
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Nach einem etwas mühsam gestalteten Anmelde- und darauffolgenden Vorstellungsprozedere hab ich es
nun gepackt, mich hier im Forum der DDR-Grenzer anzumelden. Und dies alles nur um ein paar Fragen zu
den Bootskompanien loszuwerden, wo wir in unseren Volksmarineforen bisher einfach keine Klarheit
erlangen konnten.
So gibt es in einem Binnenschifferforum die Aussage, dass seit 1986 "der Dienstgrad Stabsmatrose bei der
Volksmarine kein Beförderungsdienstgrad
" mehr war, und es "bei den Bootskompanien der Grenztruppen
den Dienstgrad Stabsmatrose nur noch nach Degradierungen
" gegeben haben soll. Während die Aussage
"kein Beförderungsdienstgrad" bei der Volksmarine in unserem Forum durch Zeitzeugen widerlegt werden
konnte, gab es für die Bootskompanien bislang noch keinen Widerspruch.
Wie war es also mit den Dienstzeiten und Dienstgraden bei den Bootskompanien der Grenztruppen überhaupt?
Denn auch wenn die Angehörigen der Bootskompanien die gleichen Uniformen wie bei der
Volksmarine trugen, gehörten sie ja zu den Grenztruppen und hatten demzufolge wohl sicherlich auch
völlig andere Dienstzeiten als jene bei der VM.
Oder gab es bei den Bootskompanien neben den anderthalb Jahre Wehrdienstleistenden, den zu drei
Jahren verpflichteten Unteroffizieren und den Berufsunteroffizieren, wie bei der VM auch Zeitsoldaten,
also Matrosen mit Verpflichtungen zu drei Jahren und Maate mit vierjähriger Dienstzeit ?
Eventuell entspricht es ja auch den Tatsachen, dass es bei den Bootskompanien keine Stabsmatrosen
gab, weil die Matrosen einfach nur anderthalbjährige Wehrpflichtige waren und deshalb im Normalfall
nur bis zum Obermatrosen und dreijährige Unteroffiziere zum Maat ernannt/befördert wurden.
Die Berufsunteroffiziere wurden dann nach drei Jahren Obermaate und später Meister, Ober- und
Stabsobermeister bzw. Fähnriche.


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17.07.2021 12:56
#2
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Hallo,
da bekommst Du bestimmt eine Antwort, weil es welche hier gibt die in einer Bootskompanie in den GTgedient haben, z.B. unserer Fred.
Gruß Frank
PS: Übrigens haben wir beide das gleiche Geburtsdatum.


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17.07.2021 13:15 (zuletzt bearbeitet: 17.07.2021 13:57)
avatar  R-363
#3
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Zitat von wozan im Beitrag #1
Die Berufsunteroffiziere wurden dann nach drei Jahren Obermaate und später Meister, Ober- und Stabsobermeister .

Die Beförderungszeiten dürften noch anders gewesen sein als bei der NVA, weil die Dienstlaufbahnordnung auch für die GT galt.

- Ernennung zum Uffz./Maat nach 6 Monaten (bzw. 12 Monaten bei ein paar Spezialverwendungen, z.B. wir als Funkaufklärer).
- Beförderung zum Ufw./Obermaat nach 18 Monaten Dienstzeit (also 12 bzw. 6 Monaten Nachverhandlungen Ernennung zum Uffz./Maat)
- Beförderung zum Feldwebel/Meister nach 3 Jahren (1 1/2 Jahre nach der zum Ufw./Obermaat)
- Beförderung zum Ofw/OMstr nach 6 Jahren (3 Jahre nach der zum Gw/Mstr)
- Beförderung zum StFw/StMstr)?) nach 8 Jahren (2 Jahre nach der zum Ofw/PMstr)

Die Ernennung zum Fähnrich war eine „andere Schiene“, weil es ja auch eine andere Laufbahn war. Es bedurfte einer entsprechenden neuen Verpflichtungserklärung und, wenn vorgesehen, eines entsprechenden Lehrgangs (Lehrgänge und später Fähnrichschule gab es aber nicht für alle Verwendungen). Und besonders hier gilt es, die Zeitschiene zu beachten, weil sich das ein paar mal geändert hat.

Quelle: ich selber und meine eigene Beförderungshistorie.

Soldat vom 01.11.1971 bis 30.06.2006 StOFä (NVA) a.D.; StFw a.D.

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17.07.2021 14:48 (zuletzt bearbeitet: 17.07.2021 16:29)
avatar  Fred.S.
#4
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zu 1
Hallo wozan, ich grüße Dich in unserer Runde ( Forum ) recht herzlich.
Der User R-363 hat Dir darauf schon eine Antwort gegeben. Doch lasse mich aus meinen persönlichen Erleben erzählen.
Viele Fragen hast Du, die ich versuche zu beantworten. Aber ich kann es nur vom eigenen Erleben her und der
Bootsgruppe /Bootskompanie Dömitz des GR 8 her.
Die Uniformen.
+ 28.04.1958 wurde ein Stützpunkt der Deutschen Grenzpolizei in Dömitz eröffnet.
Bis 1963 ( genaues Datum nicht bekannt ) trugen die Angehörigen die dunkelblaue Uniform der Deutschen Grenzpolizei. Bild 01.
+ Wegen Vorkommnisse in der Einheit wurde die Einheit in die grüne Uniform der Grenztruppen umgekleidet. Bild 02.

+ Auf Drängen des damaligen 1. Sekretär der Bezirksleitung der SED, Bernhard Quandt und aus politischen Gründen
wurde am 26.05.1964 die Einheit in die blaue Marineuniform der Grenzbrigade Küste umgekleidet. Bild 03.
Diese Uniform haben wir, wozan bis zum Schluß getragen.
Die Jungs der Bootseinheiten aus den Raum Berlin, können Dir eine andere Trageweise erzählen.
Dienstzeiten:
+ GWD: Sie wurden in Oranienburg als Funker ausgebildet und dann in den einzelnen Bootskompanien versetzt.
Persönlich wurde ich am 3.Mai 1965 als Grenzsoldat in der Theodor Körner Kaserne Dömitz mit Anderen ausgebildet.
Außer drei Mann ging der Rest des Zuges zu den Grenzkompanien und wir zur Bootsgruppe Dömitz als Funker.
Ein Jahr blieb der Funker auf einer Besatzung.
Er wurde nach einen halben Jahr zum Obermatrosen befördert. Mit diesen Dienstgrad wurde er entlassen.
+ Stabsmatrose:
In der Bootsgruppe Dömitz gab es bis 1966 den Dienstgrad: Stabsmatrose. Danach gab es den Dienstgrad nicht mehr.
Ich war der letzte der diesen Dienstgrad inne hatte.
01.05.1966 zum Obermatrosen befördert. Im Oktober 1966 für 3 Jahre weiter verpflichtet und am
01.12.1966 zum Stabsmatrosen befördert mit der Dienststellung: Motorenmeister auf einer Hafenbarkasse, HB 12.

So erstmal bis hier. Es geht weiter, hast Du dazu Fragen, wozan. mfg. Fred
Bilder:
01. Wir in der Uniform der Grenzbrigade Küste mit sowjetischen Freunden. 1960 - 1963.
02. In der Uniform der Grenztruppen, wobei die Besatzung statt Stiefel, Turnschuhe trägt. Falls Einer über Bord geht. Mit Stiefel schneller auf den Grund der Elbe.
03. 26.05.1964 Der Umkleideappell unter der Regimentsflagge und Oberst Popp.

17.07.2021 15:17 (zuletzt bearbeitet: 17.07.2021 16:45)
avatar  Fred.S.
#5
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zu1
Bis 1966 konnten Wehrdienstleistende, die sonst nur eineinhalb Jahre ihren Dienst mit der Grundausbildung, leisteten, bei Gefallen an den Dienst,
sich weiter verpflichten für insgesamt 3 Jahre ( wie ich ) und wurden zum Stabsmatrosen befördert und kamen in der Dienststellung Motorenmeister,
ohne eine Ausbildung als Motorenmeister. ( wie ich ).
Die Maate:
Wie schon gesagt kamen 1966 auch Unteroffiziere die wie ich, in der Theodor Körner Kaserne ausgebildet worden waren zur Bootsgruppe und wurden Maate in der Dienststellung Motorenmeister. Später kamen die Maate, ausgebildet als Motorenmeister von Prora zu uns.
Ein Maat blieb zweieinhalb Jahre auf einer Bootsbesatzung. Nach einen halben Jahr wurde er zum Obermaat befördert und blieb als Motorenmeister auf der selben Besatzung.
Jetzt wozan gab es drei Möglichkeiten für einen Obermaat.
1. Er blieb Motorenmeister und verlies die Einheit mit diesen Dienstgrad.
2. Er hat sich als Motorenmeister nach einen/ eineinhalb Jahre so gut bewährt, das die Kompanieleitung zu den Entschluß kam: Diesen Obermaat als Bootsführer einzusetzen.
Er konnte somit noch Ein - bzw. Eineinhalb Jahre als Obermaat ein Grenzboot als Bootsführer führen.
3. Der Obermaat verpflichtet sich zu 6 Jahre bzw. 10 Jahre. Er wurde dann im nächsten Halbjahr zum Bootsführer befördert. Bei 6 Jahre konnte er, wenn er hervorragende Leistungen aufwies zum Meister befördert werden.
Meine Laufbahn:
01.05.1966 zum Obermatrosen, Dienststellung: Funker.
01.12.1966 zum Stabsmatrosen, Dienststellung: Motorenmeister.
01.03.1967 zum Maat, Dienststellung: Motorenmeister.
01.03.1958 zum Obermaat, Dienststellung Bootsführer.
01.07.1963 zum Meister, Dienststellung Bootsführer.
01.03.1972 zum Obermeister, Dienststellung: Bootsführer.
07.10.1975 zum Stabsobermeister, Dienststellung: Bootsführer.

Hast Du Fragen? wozan. mfg. Fred
Bild:
So 1974 rum in der Theodor Körner Kaserne ?
Zugführer ein Fähnrich.
Bootsführer in BU-Uniform Meister bis Stabsobermeister.
Dann folgen Maate.
A. mit ein Streifen 3 Jahre. Nur Motorenmeister
B. mit 2 Streifen: weiter verpflichtet auf 6 bzw. 10 Jahre. Motorenmeister und angehende Bootsführer.
Zum Schluß 5 Matrosen ( Funker ).

Bildanhänge

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17.07.2021 15:40
#6
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@Fred.S, danke für dein großes Wissen mit dem du uns bereicherst.
Gute Beiträge von großem Interesse, besonders eben nach 30 Jahren als man die Lichtschalter um legte.
Finde aber unsere Akkus sind noch gut aufgeladen.

Es ist besser, wenig zu wissen und dafür denken zu können. Dies zweifeln manche Leute an.

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17.07.2021 17:41 (zuletzt bearbeitet: 17.07.2021 17:43)
avatar  wozan
#7
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Zitat von R-363
Die Beförderungszeiten dürften noch anders gewesen sein als bei der NVA ...
- Ernennung zum Uffz./Maat nach 6 Monaten (bzw. 12 Monaten bei ein paar Spezialverwendungen, z.B. wir als Funkaufklärer).
- Beförderung zum Ufw./Obermaat nach 18 Monaten Dienstzeit (also 12 bzw. 6 Monaten Nachverhandlungen Ernennung zum Uffz./Maat)
- Beförderung zum Feldwebel/Meister nach 3 Jahren (1 1/2 Jahre nach der zum Ufw./Obermaat)
- Beförderung zum Ofw/OMstr nach 6 Jahren (3 Jahre nach der zum Gw/Mstr)
- Beförderung zum StFw/StMstr)?) nach 8 Jahren (2 Jahre nach der zum Ofw/PMstr)


Unsere Beförderungszeiten waren tatsächlich ganz anders...
Bei mir beispielsweise nach 11 Monaten an der Unteroffiziersschule Parow Ernennung zum Maat,
danach Versetzung an Bord. Nach 2 Jahren, also weiteren 25 Monaten, reguläre Beförderung zum Obermaat.
Und Fähnrichlaufbahnen waren wirklich etwas anderes, wurden von mir auch nur beiläufig bei den Berufsunteroffizieren erwähnt.


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17.07.2021 17:51 (zuletzt bearbeitet: 18.07.2021 10:34)
avatar  wozan
#8
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Zitat von Fred.S. im Beitrag #5

Bild:
So 1974 rum in der Theodor Körner Kaserne ?
Zugführer ein Fähnrich.
Bootsführer in BU-Uniform Meister bis Stabsobermeister.
Dann folgen Maate.
A. mit ein Streifen 3 Jahre. Nur Motorenmeister
B. mit 2 Streifen: weiter verpflichtet auf 6 bzw. 10 Jahre. Motorenmeister und angehende Bootsführer.
Zum Schluß 5 Matrosen ( Funker ).


Meinst du mit "Streifen" die Dienstzeitwinkel? Die gab es auch bei der VM
- einfacher Winkel für Zeitsoldaten (3 Jahre Matrosen bzw. 4 Jahre für Maat bis Obermaat)
- Doppelwinkel für Berufsunteroffiziere

Und die 5 Matrosen auf deinem Foto (ohne Dienstzeitwinkel) waren dann sicherlich Wehrpflichtige!?


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17.07.2021 17:51
avatar  R-363
#9
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Zitat von wozan im Beitrag #7
Bei mir beispielsweise nach 11 Monaten an der Unteroffiziersschule Parow Ernennung zum Maat,

War bei mir ähnlich, einberufen zum 01.11.71 nach Dessau in das FuAR-2, Ausbildung zum Funkaufklärer („Horch- und Peiltruppführer UKW“), Ernennung zum Uffz. Ende Oktober 72. Zumindest bei den LaSK war die einjährige U-Schule die absolute Ausnahme bei Spezialverwendungen.
Und die Beförderung zum Ufw./ Obermaat war bei UaZ ja auch kein Selbstläufer, da musste man schon die entsprechend Planstelle haben. Unsere Funktruppführer konnten nicht befördert werden, weil die Stellen nur mit „Unteroffizier“ im STAN standen. Saß aber ein UAZ auf einer Stelle als Truppführer eines Funkaufklärungs- oder Peiltrupps, konnte er auch nach 1 1/2 Jahren Ufw. werden, weil das zu meiner Zeit Oberfeldwebelstellen waren.

Soldat vom 01.11.1971 bis 30.06.2006 StOFä (NVA) a.D.; StFw a.D.

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17.07.2021 17:52 (zuletzt bearbeitet: 17.07.2021 17:55)
avatar  Jörg
#10
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Hallo Wozan und alle anderen . Zum Thema Dienstgrade und Dienststellungen ist ja hier schon was geschrieben worden . Ich will heute mal Mitklugsche....
Fred hat ja schon viel dazu geschrieben .
Motorenmeister und Bootsführer waren Dienststellungen . Auch als "Dreiender" , so wie ich auf der Bootskompanie , konnte man Bootsführer werden . Dazu mußte natürlich die Quallispange gemacht werden . Den Motoremeister machte ich in Prora . Den Postenführer und den Bootsführer dann auf der Boko .
Zur Anzugsordnung im Grenzdienst auf dem Boot . Wie Fred schon Schrieb , Blau ( K2 ) . So war es in Potsdam auch bis weit in die 70iger. Zum einer Zeit da , ab 78 , in Felddienst , mit blauen Schiffchen usw. K2 trugen wir zum MvD Dienst. Ansonsten war die Trageweise der Uniform wie auch bei der VM. Ebend nur mit dem grünen Ärmelband und den GT an der Tellermütze.
Einen Stabsmatrosen habe ich mal in Binz im Ausgang gesehen . 1978.
Einen Obergefreiten 1978 mal auf der TUS .


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17.07.2021 17:56 (zuletzt bearbeitet: 17.07.2021 18:01)
avatar  R-363
#11
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Danke, @Jörg. Die Beförderungszeiten in deinem WDA decken sich in etwa ja mit meiner Aussage.

Zitat
… Einen Obergefreiten 1978 mal auf der TUS .…



Da wir schon beim Klugsch*** sind: Obergefreite hatte die NVA nie, das waren Stabsgefreite mit den zwei Balken auf den Schulterklappen - eben wie bei euch Stabsmatrose.

Soldat vom 01.11.1971 bis 30.06.2006 StOFä (NVA) a.D.; StFw a.D.

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17.07.2021 18:08
avatar  Jörg
#12
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17.07.2021 18:11
avatar  Jörg
#13
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zu 11 . Sorry , klar . Das war inner anderen Armee !


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17.07.2021 18:21 (zuletzt bearbeitet: 17.07.2021 18:26)
avatar  Fred.S.
#14
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zu 8
Ja, wozan, Jörg hat dazu schon Dir Bilder gezeigt.
Schau, bei den Matrosen konntest Du nur am linken Oberarm erkennen was für ein Dienstgrad er hatte. Bild 27
Oder wie Bild 26 wenn er die Jacke anhatte, mit an den Schulterklappen.
Beide Bilder ein Obermatrose, Funker den Blitz darunter.
Die 5 letzten auf dem Bild waren Funker
Normalerweise stand eine Besatzung beim Morgenappell, Alarm bei uns wie folgt.
Zugführer, links neben ihn folgten die Bootsführer.
Hinter den Bootsführer der Motorenmeister,
hinter den der Funker. mfg. Fred


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17.07.2021 18:55
avatar  wozan
#15
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Zitat von R-363 im Beitrag #9
... Und die Beförderung zum Ufw./ Obermaat war bei UaZ ja auch kein Selbstläufer, da musste man schon die entsprechend Planstelle haben. Unsere Funktruppführer konnten nicht befördert werden, weil die Stellen nur mit „Unteroffizier“ im STAN standen. Saß aber ein UAZ auf einer Stelle als Truppführer eines Funkaufklärungs- oder Peiltrupps, konnte er auch nach 1 1/2 Jahren Ufw. werden, weil das zu meiner Zeit Oberfeldwebelstellen waren.

Klar waren die Beförderungen zum Obermaat keine Selbstläufer, aber bei uns wohl nicht unbedingt abhängig
von Planstellen, sondern eher von der abgeleisteten Dienstzeit. Denn auch wenn ich nach zweieinhalb Jahren
bereits auf ein BU-Planstelle saß, wurde ich als Abschnittsmeister eines Gefechtsabschnittes im GA V nicht automatisch auch Obermaat.
Aber mal ganz von den Unteroffizieren und deren Planstellen abgesehen, wie war das mit den bereits im Eingangsbeitrag angesprochenen Stabsmatrosen, welche es bei den Bootskompanien (vielleicht) nicht
gab, weil die Matrosen anderthalbjährige Wehrpflichtige waren und deshalb im Normalfall nur bis zum Obermatrosen befördert wurden? FredS. schrieb ja, dass er, nach Weiterverpflichtung und Versetzung als Motorenmeister im Dezember 1966, einer der letzten Stabsmatrosen in der Bootsgruppe Dömitz gewesen sei.


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