Schleswig-Holstein und die Stasi

13.05.2021 20:41
#1
avatar

2019 veröffentlichte die BStU ein Dokumentenheft "Schleswig-Holstein und die Stasi", komplett online hier:
https://www.bstu.de/assets/bstu/de/Publi...d-die-stasi.pdf

Darin geht es u.a. auch um den hier im Forum schon früher erwähnten IM "Wallis": "Um an die nicht frei zugänglichen Informationen über das Militär zu gelangen, bediente sich das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) verschiedener Möglichkeiten. Es warb gezielt inoffizielle Mitarbeiter (IM) mit Wohnsitz in Schleswig-Holstein an. Diese sollten schwerpunktmäßig militärische Objekte, Truppenbewegungen, Equipment und Personal auskundschaften. Einer dieser Zuträger war IM „Harald Wallis“. Der Lokaljournalist, der u.a. für Tageszeitungen in Lübeck und im Kreis Lauenburg schrieb, spionierte neben Bundesgrenzschutz und Polizei auch militärische Einrichtungen und Infrastruktur aus. Getarnt durch seine Tätigkeit als Reporter, lieferte er jahrelang Informationen an die Staatssicherheit." (S. 8)


 Antworten

 Beitrag melden
13.05.2021 22:01
avatar  Ratze
#2
avatar

Das Haus Mecklenburg war der Stasi ein Dorn im Auge
Hier von Ratzeburg wurde die Mecklenburgische Landsmanschaft betreut. In einem Vortag des Leiters der Bstu Rostock wurde bekannt dass mehre Personen auf das Haus angesetzt waren


 Antworten

 Beitrag melden
15.05.2021 13:19
#3
avatar

Infiltrieren – Spionieren – Zersetzen. Streiflichter zur Stasi-Tätigkeit in SH: Vortrag des Leiters der Außenstelle Rostock der Stasi-Unterlagenbehörde, Dr. Höffer, im Jahre 2018, komplett ansehbar hier: https://www.youtube.com/watch?v=fiIi428xGBI


 Antworten

 Beitrag melden
Bereits Mitglied?
Jetzt anmelden!
Mitglied werden?
Jetzt registrieren!