Raubtierdompteur, Spion, Fluchthelfer: Werner Hullin

05.05.2021 16:23
#1
avatar

Im Spiegel-Archiv findet sich die interessante Lebensgeschichte von Werner Hullin (1933 Berlin - 2008 Andernach): https://www.spiegel.de/geschichte/zum-to...n-a-950061.html


 Antworten

 Beitrag melden
05.05.2021 16:56
avatar  GKUS64
#2
avatar

Auf jeden Fall eine interessante Geschichte - für den Leser!

Ich selbst hätte dies aber nicht erleben wollen. Bei solchen Geschichten stelle ich mir dann immer die Frage, wie viel liegt an dem Charakter der Person selbst und wie viel ist dem Zufall geschuldet? Du und ich lesen das ja ganz gern, jedoch ich und vielleicht auch Du, wären nie in diese Situationen gekommen.
Es gehört immer etwas Unüberlegtes, Robustes und Kaltblütiges dazu, sonst käme es nicht zu solchen Erlebnissen.
Ich habe mich aber in meinem weniger aufregenden Leben ganz wohl gefühlt!
Hoffentlich auch Du!?

MfG

GKUS64


 Antworten

 Beitrag melden
07.05.2021 16:14
#3
avatar

Jeder soll sein Leben leben, wie er es für richtig hält. Neid auf das Leben anderer Leute ist mir fremd.

Ich glaube, dass ein unerschrockener Charakter gepaart mit etwas Neugierde / Abenteuerlust dazu führt, bei gewissen Situationen / Zufällen nicht wegzulaufen, sondern mitzumachen und zu gucken, was so passiert.

Was mich betrifft als junger Bundesbürger: gegen die DDR gerichtete Spionage & Fluchthilfe - bei so etwas hätte ich bei Gelegenheit wohl mitgemacht. Auch bei den Grenzaktionen Gartenschlägers hätte ich aus Verachtung dieses unmenschliches Grenzsystems wohl mitgemacht, allerdings erst heimlich in zwei, drei Nachtaktionen die Dinger abmontiert und danach erst den Schritt an die Öffentlichkeit getan. Dass er abgeknallt wurde, hat er selbst zu verantworten.

Zurück zu diesem Hullin: Das einzige, wo ich auf jeden Fall gekniffen hätte, ist das mit den Raubtieren.


 Antworten

 Beitrag melden
Bereits Mitglied?
Jetzt anmelden!
Mitglied werden?
Jetzt registrieren!