Grüße aus der DDR - Reisen in den Sozialismus

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21.04.2021 17:38
#1
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Grüße aus der DDR - Reisen in den Sozialismus
Es war eine Gratwanderung: Die DDR wollte sich als Reiseland vermarkten, um das Image vom "grauen Sozialismus" zu korrigieren. Allerdings erleichterten Touristenbesuche die "Ansteckung" mit systemkritischen Ideen. Die Stasi reagierte rasch.

https://www.ardmediathek.de/video/geschi...MWNmMDBiYTU5OQ/

Video verfügbar:
bis 19.04.2022 ∙ 23:59 Uhr


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21.04.2021 17:48
avatar  Ratze
#2
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@schlutup
Video ist leider schon nicht mehr verfügbar
Jedenfalls bei meiner Technik


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21.04.2021 17:54
#3
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Nochmal probieren. Ging bei mir auch nicht beim 1.Versuch

MfG Klauwida


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21.04.2021 18:00
avatar  birx20
#4
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Die Reportage habe ich auch gestern in der ZDF Mediathek gesehen.
Es war schon lächerlich wie die Stasi jede Westreisegruppe beäugte und immer nur Agenten vermutete und die Reiseegruppen über den "Reiseleiter aus dem Osten" vor den normalen Kontakten mit DDR Bürgern Abschirmung.
Ich habe eine ähnliche Episode auf einer Jugendtouristreise 1987 durch Georgien und Armenien erlebt.
Wir die Jugendtouristreisegruppe waren zu einer Weinprobe armenischen Weine im besten Hotel von Jerewan am zentralen Platz in Jerewan eingeplant.
Pünktlich und diszipliniert fanden wir uns im Weinkeller des besten Hotels am Platz ein und begannen mit der Weinverkostung.
Etwa eine halbe Stunde nach uns betritt eine weitere Reisegruppe den Weinkeller zur Verkostung.
Eine Reusegruppe mittleren Alters aus der BRD.
Unserer deutschen Reiseleiterin und der sowjetischen Dolmetscherin wurde sofort etwas unwohl.
Sie drängten darauf, dass wir die 6 kleinen Gläser armenischen Wein schnell austricksen sollten.
Die "Wessis" schnallen sofort woher wir kamen und laden uns zum Trinken ein.
Sie bestellten und bezahlten die besten Weine für uns und schenkten uns noch ein paar Flaschen für die Reise.
Meine damalige Freundin wurde in den "Intershop" des Hotels eingeladen und durften sich ein Parfüm und eine Creme aussuchen.
Die "gesamtdeutsche Weiprobe" ging dann bis 01:00 Uhr.
Unsere Reiseleitung schwitzte vor Angst.
Ich weiss nicht was sie dazu ihrem Reisebericht geschrieben hat.


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21.04.2021 18:44
#5
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Moin @Ratze

bei mir geht der Link.

Gruß


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21.04.2021 20:22
avatar  Ratze
#6
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Der Versuch hat jetzt auch geklappt
Vorher war das Sandmännchen und der Hinweis Fehler 404 zu lesen


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22.04.2021 17:10
#7
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Es war schon lächerlich wie die Stasi jede Westreisegruppe beäugte und immer nur Agenten vermutete und die Reiseegruppen über den "Reiseleiter aus dem Osten" vor den normalen Kontakten mit DDR Bürgern Abschirmung.


Dann solltest Du mal in der Doku ab min. 38 schauen. Der Schweizer GD hat fleissig Daten über seine Bürger gesammelt die Richtung Osten fuhren. Wie ein schweizer Uhrwerk sehr genau und akribisch.


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23.04.2021 00:35
avatar  Lutze
#8
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Das Haar in der Suppe gefunden......?
Lutze

wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren


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23.04.2021 06:50
avatar  birx20
#9
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#7
Passport du hast Recht.
Jedes Jahr sind hunderttausende Schweizer getarnt als Touristen in die DDR eingereist, um dort vom MfS als Agenten ausgebildet zu werden (Kundschafter des Friedens), um dann in der Schweiz eingesetzt zu werden.
Deshalb musste der Schweizer Geheimdienst akribisch die potenziellen Kundschafter in der Schweiz ständig überwachen.


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23.04.2021 07:48 (zuletzt bearbeitet: 23.04.2021 07:48)
#10
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Was mir einfällt beim Thema Reisen in die DDR waren die doch Recht hohen Kosten.
Zumindest für die organisierten Eisenbahnreisen. Das Programm war zwar sehr attraktiv, man ließ sich das aber auch gut bezahlen.
Daher konnte ich auch nie an so einer Gruppenfahrt teilnehmen.
Und privat fehlten mir leider die Verwandten.


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23.04.2021 10:50
#11
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Jedes Jahr sind hunderttausende Schweizer getarnt als Touristen in die DDR eingereist, um dort vom MfS als Agenten ausgebildet zu werden (Kundschafter des Friedens), um dann in der Schweiz eingesetzt zu werden.
Deshalb musste der Schweizer Geheimdienst akribisch die potenziellen Kundschafter in der Schweiz ständig überwachen.



Natürlich kann man alles durch den Kakao ziehen ! Aber wenn man sich unvoreingenommen mit diesen Thema befasst merkt man schnell das beide Seiten Mittel und Methoden anwendeten die für GD normal sind. Gerade aus dem Reise - und Personenverkehr ergeben sich vielfältige Möglichkeiten der GD für ihre Spionagetätigkeit.

Sehr Lesenswert diese Bücher von
Nitschke, Henry

Die Spionageabwehr der DDR, Mittel und Methoden gegen Angriffe westlicher Geheimdienste Teil 1 + 2


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23.04.2021 10:55
avatar  Fall 80
#12
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Die Geheimdienste werden sich bei ihren Methoden nicht groß unterschieden haben.

Wichtig ist doch nur, dass die aus dem Osten die Guten waren, da sie ja schon aus Gründen der gesetzlichen Entwicklung vom Niederen zum Höheren mindestens zwei Schritte Vorsprung hatten.

Außerdem waren die Aktionen ja nur Reaktionen auf die miesen Angriffe aus dem Westen.

Uli

Herr (wer auch immer) gib mir die Kraft, Dinge zu ändern, welche man ändern kann. Die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, welche man nicht ändern kann und die Weisheit, das Eine von dem Anderen zu unterscheiden.
Auf Grund meiner direkten Art, werde ich sehr oft missverstanden. Das ist schon immer so und ich kann damit umgehen.


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23.04.2021 13:28
#13
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Leider stellte die DDR ja alle unter Generalverdacht. Wir dürften uns heute eigentlich gar nicht unterhalten. Sind wir jetzt auch Agenten?

Klauwida


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23.04.2021 16:25
avatar  Alfred
#14
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Ist mir so nicht bekannt.


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23.04.2021 17:02
avatar  birx20
#15
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#13 Klauwida,
nein wir sind keine Agenten.
Wir sind alle Kundschafter für den Frieden.
Der eine mehr der andere etwas weniger.
Jedem so, wie es ihm gefällt :-).


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