Wie "frei" wollen wir sein ?

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17.04.2021 08:04
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Zitat von Klauwida im Beitrag #47
zu 46
Zitat Heckenhaus
"Da kann man ja ganz schnell in Verruf geraten, an was erinnert mich das nur ?
Damals umschrieb man das als Feind des Arbeiter. und Bauernstaates."

Damit ist für mich jegliche Kommunikation beendet. Auf das Niveau begebe ich mich nicht .

Nicht nötig. Wenn die Angaben zum Geburtsdatum stimmen, dann hast du ja auch ganz viel
DDR-Erfahrung gesammelt.
Der Standpunkt ist eben oft eine Frage dessen, was man praktisch miterlebt hat.
Da erübrigt sich jeglicher weiterer Meinungsaustausch.


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17.04.2021 08:17
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#62
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Zitat von Fall 80 im Beitrag #60
Nicht alle Hoffnungen haben sich erfüllt. Manchmal klafft zwischen Wunschdenken und Realität eine große Lücke.

Für den Export der Fische wurde eine umfangreiches Bürokratie Monster aufgebaut. Schottische Exporteure haben schon Niederlassungen in Frankreich gegründet um die "Exporte" als firmeninterne Umlagerung deklarieren zu können.

Die Briten haben wenigstens noch Fisch für den Export. Schau mal nach Deutschland oder andere EU-Mitgliedsstaaten, die irgendwie historisch an Meeren liegen und Fischerei seit Menschengedenken als
Nahrungsgrundlage vorhalten.
Da werden Jahr für Jahr für die kleinen Privatfischereibetriebe immer neue Beschränkungen aufgelegt, weswegen hunderte Familienbetriebe bereits verschwunden sind, weil es sich nicht mehr rechnet.
Nur mit Ausflugsfahrten ist kein Überleben möglich.
Der Hochseefischerei geht es noch relativ gut, der Stellnetzfischerei lange nicht mehr.
Der Schleppnetzfischerei geht es ebenfalls zunehmend weniger gut.
Regulieren zum Zwecke der Erhaltung der Fischbestände ist gut und richtig, doch die kleinen Betriebe
gehen vor die Hunde.
EU-Kapitalismus eben.


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17.04.2021 08:21
#63
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19 zu 40 Jahren "Erfahrung" macht schon einen Unterschied, da hast Du Recht. Ich lasse mich aber nicht in eine Schublade stecken in die ich nicht passe. Meine Erfahrungen haben mir gereicht.
Dabei möchte ich es jetzt belassen.

Klauwida


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17.04.2021 08:37
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#64
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Zitat von Klauwida im Beitrag #63
Ich lasse mich aber nicht in eine Schublade stecken in die ich nicht passe.


???????

Ich fragte doch nur, was "rechtsextrem" konkret bedeutet.
Das hat bisher hier noch niemand ausreichend erläutert. Ich dachte, du kannst es.


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17.04.2021 09:52
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#65
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"Rechtsextrem" für mich eine Schutzbehauptung um seine Kritiker in diese Ecke zu stellen.
Fragt sich die Regierung auch mal warum die AFD Zuspruch erhält und sie mit ihrer Regierungshaltung so ihre Kritiker mundtot machen möchte.
Als Kritiker gegen die Bundeskritiker, das passt nicht ins Bild.
Zum anderen ist die AFD immer noch eine vom Bürger gewählte Partei und im Bundestag vertreten. Daran kommen wir nicht vorbei!

Jede Partei har da ihre eigenen Probleme, manche erwecken den Eindruck nur der Steigbügelhalter zu sein.
Eine Rückbesinnung auf den Wähler wäre da der richtige Weg, möchte dies überhaupt die Regierung. Was sie uns jetzt täglich in den Bundestagsitzungen vorlebt hat nichts mir Regieren zu tun.


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17.04.2021 10:12 (zuletzt bearbeitet: 17.04.2021 10:14)
#66
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Begriff "Rechtsextrem". Den Maßstab für diese Einstufung haben m.E. die NSDAP-Politiker gesetzt. Ist eine noch wesentlich weiter rechtsstehende Politik eigentlich noch vorstellbar ? Extrem bedeutet immer das Ende eines Bereiches. Ich erspare mir hier eine Aufzählung aller unmenschlichen, freiheits- und lebensraubenden Ziele, Maßnahmen und Taten der aktiven Nationalsozialisten (es gab auch Inaktive, also Mitglieder der Vorteile wegen, ohne selbst Taten begangen zu haben). Diese dürften hinlänglich bekannt sein, auch bei bekennenden Leugnern. Alles, was sich heute in die Nähe dieser extremen Position ansiedelt, ist in meinen Augen rechtsextrem. Das heißt nicht, daß alle Positionen, die vor diesem Punkt eingenommen werden, tolerierbar sind. Da das alles fliesende Übergänge sind, ist es schwer, hier eine konkrete Linie zu ziehen. Behinderung und Ausgrenzung im beruflichen und gesellschaftlichen Leben aus politischen, ethnischen, religiösen, sexueller Orientierung o.a. Gründen müssen nicht als rechtsextrem gelten, nur weil die betroffenen Gruppen keiner Lebensgefahr ausgesetzt sind, nichtsdestotrotz sind solche Erscheinungen der beste Weg zum Extremismus und daher energisch und konsequent zu bekämpfen. Und zwar von den Anfängen an und nicht erst wenn es eine größere Anzahl an Menschen betrifft und es nicht mehr gegenüber der Öffentlichkeit totzuschweigen ist.


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17.04.2021 10:19 (zuletzt bearbeitet: 17.04.2021 10:22)
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Zitat von Heckenhaus im Beitrag #62

Da werden Jahr für Jahr für die kleinen Privatfischereibetriebe immer neue Beschränkungen aufgelegt, weswegen hunderte Familienbetriebe bereits verschwunden sind, weil es sich nicht mehr rechnet.
Nur mit Ausflugsfahrten ist kein Überleben möglich.
Der Hochseefischerei geht es noch relativ gut, der Stellnetzfischerei lange nicht mehr.
Der Schleppnetzfischerei geht es ebenfalls zunehmend weniger gut.
Regulieren zum Zwecke der Erhaltung der Fischbestände ist gut und richtig, doch die kleinen Betriebe
gehen vor die Hunde.
EU-Kapitalismus eben.


@Heckenhaus Bei einigen Fischarten haben die Fangbeschränkungen zur Erholung der Bestände geführt.

Ob die Fischereiauflagen immer den gewünschten Effekt bringen kann ich nicht beurteilen.

Wo eine Fischerei ohne Beschränkungen hinführt hat die jahrzehntelange Fehlentwicklung gezeigt. Bei den großen Fischfangflotten wurde früher alles was nicht Marktfähig war zu Fischmehl verarbeitet und verfüttert.

Das ist ungefähr so, wenn ein Bauer seine Kuhkälber zur Schlachtung verkauft, da sie ja noch keine Milch geben.

Das Problem bei der Entwicklung ist nicht die Natur sondern es sind die gierigen Geschäftemacher und manchmal auch die Fischer/Landwirte selber.

Durch die wachsende Weltbevölkerung und veränderten Essgewohnheiten wächst Nachfrage. Das heizt den Markt an und das schnelle Geld von heute verschließt bei vielen den Blick in die Zukunft.

Früher war der Hering der Fisch für arme Leute, heute gieren die Leute danach.

Uli


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17.04.2021 10:56
#68
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Zitat Wildhüter:
"Fragt sich die Regierung auch mal warum die AFD Zuspruch erhält und sie mit ihrer Regierungshaltung so ihre Kritiker mundtot machen möchte.
Als Kritiker gegen die Bundeskritiker, das passt nicht ins Bild.
Zum anderen ist die AFD immer noch eine vom Bürger gewählte Partei und im Bundestag vertreten. Daran kommen wir nicht vorbei!"

Ich stelle mal die Behauptung auf das viele die AfD aus Protest gewählt haben. Ob sie sich mit allen Vorstellungen und Inhalten identifizieren können? Ich kann es mir nicht vorstellen und eine Meinung zu ihren Gründen steht mir nicht zu. Woran machst Du das "mundtot machen" fest?
Sie sind eine gewählte Partei, da hast Du Recht.
Eine Lösungsstrategie in Sachen "Corona" sehe ich bei allen Parteien nicht. Diese Sitzungen sind ein Trauerspiel.

Klauwida


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17.04.2021 11:04 (zuletzt bearbeitet: 17.04.2021 11:16)
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17.04.2021 11:21
#70
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Zitat von Klauwida im Beitrag #68
zu 65
Zitat Wildhüter:
"Fragt sich die Regierung auch mal warum die AFD Zuspruch erhält und sie mit ihrer Regierungshaltung so ihre Kritiker mundtot machen möchte.
Als Kritiker gegen die Bundeskritiker, das passt nicht ins Bild.
Zum anderen ist die AFD immer noch eine vom Bürger gewählte Partei und im Bundestag vertreten. Daran kommen wir nicht vorbei!"

Ich stelle mal die Behauptung auf das viele die AfD aus Protest gewählt haben. Ob sie sich mit allen Vorstellungen und Inhalten identifizieren können? Ich kann es mir nicht vorstellen und eine Meinung zu ihren Gründen steht mir nicht zu. Woran machst Du das "mundtot machen" fest?
Sie sind eine gewählte Partei, da hast Du Recht.
Eine Lösungsstrategie in Sachen "Corona" sehe ich bei allen Parteien nicht. Diese Sitzungen sind ein Trauerspiel.
Klauwida


Ich meine, auch diejenigen AfD-Wähler, die nicht nur aus Protest dieser Partei ihre Stimme gaben, überblicken nicht in vollem Maße die letztlichen Konsequenzen, wenn die AfD, zumal unter der Führung von Leuten vom Schlag eines Höcke, allen die Regierungsmehrheit stellen würde. Dem Höcke traue ich zu, eine ähnlich grausame Politik gegenüber allen Kritikern zu betreiben, wie es damals die Nazis taten. Ich glaube nicht, daß eine Mehrheit der AfD-Wähler so weit gehen würde. Die Situation ist eine Andere als damals 33, als gerade die Mehrheit der NSDAP-Wähler alle Untaten der Nazis zumindestens billigend in kauf genommen haben, auch den Tot von Millionen Menschen. Weil sie nicht anders konnten. Noch mal wählen, weil das ihnen dann doch zu weit ging, das war nicht mehr möglich und es würde wieder nicht mehr möglich sein, wenn dieser Supergau der alleinigen Machtübernahme der AfD wahr werden würde. Das traut sich natürlich auch kein Höcke öffentlich so zu sagen, aber wenn er ausdrückt, bei Machtübernahme "keine halben Sachen" zu machen, kann man sich vorstellen, wie er das meint. Die Stützen des Staates, also Justiz, Beamtentum und Militär, würden weitestgehend dabei mitziehen, weil alle diejenigen, die das nicht unterstützen oder gar dagegen arbeiten, aus ihren Ämtern entfernt worden sind. Siehe Anfänge in Polen und Ungarn. Allenfalls das Militär könnte sich wegen seiner Gewaltmöglichkeiten für die AfD als Problem erweisen. Insofern ist es gut, wenn den Menschen heutzutage klar ist, zu was eine solche Politik führen wird, wen diese nicht ausgebremst wird.


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17.04.2021 11:33
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Zitat von DoreHolm im Beitrag #66
Behinderung und Ausgrenzung im beruflichen und gesellschaftlichen Leben aus politischen, ethnischen, religiösen, sexueller Orientierung o.a. Gründen müssen nicht als rechtsextrem gelten, nur weil die betroffenen Gruppen keiner Lebensgefahr ausgesetzt sind, nichtsdestotrotz sind solche Erscheinungen der beste Weg zum Extremismus und daher energisch und konsequent zu bekämpfen. Und zwar von den Anfängen an und nicht erst wenn es eine größere Anzahl an Menschen betrifft und es nicht mehr gegenüber der Öffentlichkeit totzuschweigen ist.

Richtig, nur ist das kein Merkmal der AfD, die ja gern als Beispiel dienen muß für "Rechtsextremismus".
Schaue ich mir Linke oder Grüne an oder auch die Regierungsparteien, da wird schnell mal gemobbt
gegen politisch Andersdenkende, berufliche Existenzen angegriffen oder gar zerstört, hier und da auch gern mal Gewalt gegen Menschen und Sachen eingesetzt. Die Aufzählung ist erweiterbar.
Das ist dann guter Extremismus, wenn man ihn derart definieren kann. Weil, er kommt vom guten Lager oder auch von linker Fraktion.
Ja, die Verurteilung geht schnell, die Zuordnung erfolgt aber oft automatisch, wenn man auch nur einen Fuß auf gegenteiliger Meinungsseite hat.
Und weil es hier um die AfD ging, ich sehe sie nicht als rechtsextrem.
Sie wegen zur Regierung im Gegensatz stehender Argumente in dieser Art zu deklarieren zeugt von fehlenden Demokratiebewußtsein.
Das zeigt sich übrigens auch im Umgang der Parteien mit dieser ungeliebten Opposition, wo zahlreiche Politiker ihre schlechte Kinderstube präsentieren, wohl weil oft Argumente fehlen.


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17.04.2021 13:14
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Zitat von Diele1702 im Beitrag #38
Welches Konstrukt der Regierung hätten sie den gern?
Diktatur eines einzelnen Herrn hatten wir schon und auch die Diktatur des Proletariats. Beide waren nicht sehr erfolgreich. Auch der Kaiser ist sicher nicht erstrebenswert.
Bleibt meines Erachtens nur die Demokratie. Das gute daran ist; wem etwas nicht gefällt der bringe sich in die Politik ein!


Richtig, die Demokratie....aber eine die den Namen verdient. Eine die sich wirklich an der Stimme des Volkes
orientiert, wo das Volk durch Volksabstimmungen mitreden kann. Wo bei Wahlen die jeweiligen Vertreter
direkt aus ihren Wahlkreisen gewählt und in den Bundestag/Landtag delegiert werden. Wir brauchen keinen
Parteiproporz wo in Hinterzimmer Listenplätze ausgekungelt werden.
Für weitreichende Entscheidungen muss es zwingend einen Volksentscheid geben, vor allem dann wenn
es um den Einsatz der Bundeswehr geht oder um Sanktionen die die eigene Wirtschaft schädigen.........und
davon sind wir in Deutschland weit entfernt.

________________________________________________________________________________________________________
Wer seine Meinung schon gebildet hat, lässt sich nur ungern mit Argumenten und Tatsachen verwirren.

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17.04.2021 13:15
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Zitat von Heckenhaus im Beitrag #71
Zitat von DoreHolm im Beitrag #66
Behinderung und Ausgrenzung im beruflichen und gesellschaftlichen Leben aus politischen, ethnischen, religiösen, sexueller Orientierung o.a. Gründen müssen nicht als rechtsextrem gelten, nur weil die betroffenen Gruppen keiner Lebensgefahr ausgesetzt sind, nichtsdestotrotz sind solche Erscheinungen der beste Weg zum Extremismus und daher energisch und konsequent zu bekämpfen. Und zwar von den Anfängen an und nicht erst wenn es eine größere Anzahl an Menschen betrifft und es nicht mehr gegenüber der Öffentlichkeit totzuschweigen ist.


Richtig, nur ist das kein Merkmal der AfD, die ja gern als Beispiel dienen muß für "Rechtsextremismus".
Schaue ich mir Linke oder Grüne an oder auch die Regierungsparteien, da wird schnell mal gemobbt
gegen politisch Andersdenkende, berufliche Existenzen angegriffen oder gar zerstört, hier und da auch gern mal Gewalt gegen Menschen und Sachen eingesetzt. Die Aufzählung ist erweiterbar.
Das ist dann guter Extremismus, wenn man ihn derart definieren kann. Weil, er kommt vom guten Lager oder auch von linker Fraktion.
Ja, die Verurteilung geht schnell, die Zuordnung erfolgt aber oft automatisch, wenn man auch nur einen Fuß auf gegenteiliger Meinungsseite hat.
Und weil es hier um die AfD ging, ich sehe sie nicht als rechtsextrem.
Sie wegen zur Regierung im Gegensatz stehender Argumente in dieser Art zu deklarieren zeugt von fehlenden Demokratiebewußtsein.
Das zeigt sich übrigens auch im Umgang der Parteien mit dieser ungeliebten Opposition, wo zahlreiche Politiker ihre schlechte Kinderstube präsentieren, wohl weil oft Argumente fehlen.


Da bin ich mir sicher, daß bei diesen recht heterogen zusammengesetzten Parteien es durchaus Kräfte gibt, die ihre einmal gewonnene Macht auch mit sehr undemokratischen Mitteln verteidigen würden. Welche Mittel, derer gibt der Möglichkeiten viele. Das würde beginnen beim Herausmobben aus Führungspositionen. Es wäre leicht, dafür politisch unerfahrene und leicht einflussbare Kreise, wie Jugendliche, insb. die Studentenschaft sowie bildungsfernere Schichten (früher auch "Lumpenproletariat" genannt) einzuspannen. Heute schon ersichtlich am Mobbing gegen Professoren, die nicht dem Genderwahn verfallen sind. Wer war denn in China der "Kulturrevolution verfallen oder war Träger der Roten Khmer-Diktatur ? Das waren zumeist Jugendliche. Wie alt ist denn heute die Anhängerschaft der nahe am extremen Ende stehenden Linken und Rechten. 16, 18, 25 noch, dann wird es schon spärlicher. Die Älteren sind meist die Führenden, also in ihren Ansichten gefestigt und nicht mehr von ihrer Line abzubringen.


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17.04.2021 13:46
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Zitat von Klauwida im Beitrag #68

Ich stelle mal die Behauptung auf das viele die AfD aus Protest gewählt haben. Ob sie sich mit allen Vorstellungen und Inhalten identifizieren können? Ich kann es mir nicht vorstellen und eine Meinung zu ihren Gründen steht mir nicht zu. Woran machst Du das "mundtot machen" fest?
Sie sind eine gewählte Partei, da hast Du Recht.
Eine Lösungsstrategie in Sachen "Corona" sehe ich bei allen Parteien nicht. Diese Sitzungen sind ein Trauerspiel.

Klauwida


@Klauwida Der Begriff Demokratie scheint für manche auch sehr dehnbar zu sein.

https://www.juraforum.de/lexikon/demokratie

Es gibt ja immer noch Zeitgenossen welche sich einbilden, dass in einer Demokratie jeder machen könne was er wolle. Dem ist aber nicht so, denn das wäre dann doch schon eher Anarchie

Wenn die Wahlen bei uns auch demokratischen Charakter haben, die Kandidatenkür ist nicht demokratisch, sondern doch eher eine Kungelei innerhalb der Parteien.

Ich bin mit vielen Entscheidungen seit Jahren nicht einverstanden, aber mit dem Missmanagement bei der Pandemiebewältigung haben die Politiker den Vogel endgültig abgeschossen.
Es ist unverkennbar, dass die Lobbyisten einen nicht unerheblichen Einfluss auf Regierungsentscheidungen haben. Dazu kommt, dass gewählte Abgeordnete sich sogar in der Krisensituation privat bereichern. Da bin ich mir auch sehr sicher, dass da nur die Spitze des Eisberges sichtbar geworden ist.

Wenn ich mir die Wahlprogramme der Grünen, Der Linken, SPD selbst der AfD ansehe, sind bei allen gute Ansatzpunkte vorhanden, aber auch sehr viele Defizite bei der Finanzierbarkeit und auch bei der Glaubwürdigkeit. Es sind eben Wahlprogramme um Wähler anzulocken und die nach der Wahl fast keine Rolle mehr spielen.

Trotz meiner Unzufriedenheit würde ich nie den Vorturnern der AfD nachlaufen. Ich kann auch nicht verstehen, warum sich da so viele "Akademiker" vereinnahmen lassen.

Die Zeiten der Protestwahl sind doch vorbei, jetzt geht es die Gestaltung der Zukunft.

Wichtig wäre aus meiner Sicht mehr Möglichkeiten zur Direktwahl, beispielsweise den Bundeskanzler (in).

Keinerlei Finanzierung von Parteien aus Steuergeldern. Freie Entscheidungsmöglichkeit (kein Fraktionszwang) der Abgeordneten.

Besetzung von Ministerposten aufgrund nachgewiesener Erfahrung, wenn möglich über Ausschreibungen.

Uli


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17.04.2021 15:58 (zuletzt bearbeitet: 17.04.2021 16:35)
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Zitat von DoreHolm im Beitrag #66
Begriff "Rechtsextrem". Den Maßstab für diese Einstufung haben m.E. die NSDAP-Politiker gesetzt. Ist eine noch wesentlich weiter rechtsstehende Politik eigentlich noch vorstellbar ? Extrem bedeutet immer das Ende eines Bereiches. Ich erspare mir hier eine Aufzählung aller unmenschlichen, freiheits- und lebensraubenden Ziele, Maßnahmen und Taten der aktiven Nationalsozialisten (es gab auch Inaktive, also Mitglieder der Vorteile wegen, ohne selbst Taten begangen zu haben). Diese dürften hinlänglich bekannt sein, auch bei bekennenden Leugnern. Alles, was sich heute in die Nähe dieser extremen Position ansiedelt, ist in meinen Augen rechtsextrem. Das heißt nicht, daß alle Positionen, die vor diesem Punkt eingenommen werden, tolerierbar sind. Da das alles fliesende Übergänge sind, ist es schwer, hier eine konkrete Linie zu ziehen. Behinderung und Ausgrenzung im beruflichen und gesellschaftlichen Leben aus politischen, ethnischen, religiösen, sexueller Orientierung o.a. Gründen müssen nicht als rechtsextrem gelten, nur weil die betroffenen Gruppen keiner Lebensgefahr ausgesetzt sind, nichtsdestotrotz sind solche Erscheinungen der beste Weg zum Extremismus und daher energisch und konsequent zu bekämpfen. Und zwar von den Anfängen an und nicht erst wenn es eine größere Anzahl an Menschen betrifft und es nicht mehr gegenüber der Öffentlichkeit totzuschweigen ist.

[quote="DoreHolm"|p792877]

Ähm, Sowjetunion 30er Jahre, das war wohl dann vermutlich linksextrem, weil, besonders große Abgrenzungsmerkmale muss man da mit der Lupe suchen.
Ich denke mal beides waren einfach faschistische Regimes wo links oder rechts keine Geige spielten.


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