Auf ein freundliches Miteinander

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08.04.2021 16:43
avatar  Alfred
#16
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Zitat von birx20 im Beitrag #14
Polsam,
sicher kann man die Zeit im GWD bei der BW (zur Zeit der Wehrpflicht, die kürzer war als in der DDR) so betrachten.
Ich mache keinen Unterschied zwischen NVA/GT oder BW.


Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, gab es auch in der BRD Zeiten wo der GWD 18 Monate betrug.


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08.04.2021 16:55
avatar  birx20
#17
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Ich habe keinen prinzipiellen Unterschied gemacht zwischen GWD NVA/GT oder BW.


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08.04.2021 16:57
avatar  Alfred
#18
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Na selbstverständlich.
Du hast geschrieben, dass die Wehrpflicht in der BRD kürzer war als in der DDR.

Das stimmt so aber nicht. Es gab Zeiten da betrug die Wehrpflicht in der BRD auch 18 Monate, wenn ich dies richtig in Erinnerung habe.


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08.04.2021 17:04 (zuletzt bearbeitet: 08.04.2021 19:02)
#19
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Sorry, wegen eines Irrtums wieder gelöscht.

(Da frage ich mich allerdings , warum Der Spiegel am 04.09.1988, 13.00 Uhr schreibt - Absatz 9 - , ich zitiere im Auszug:

"...Wehrpflichtige, so die Vorhersage der Hardthöhe, lassen sich zunächst noch in ausreichender Zahl kasernieren: Die Wehrdienstzeit wird im nächsten Jahr von 15 auf 18 Monate verlängert, die Tauglichkeitskriterien werden herabgesetzt; auch Verheiratete müssen zum Bund…"

Dies nahm ich für bare Münze und schlussfolgerte falsch!

https://www.spiegel.de/politik/verlorene...4?context=issue)

1. Kompanie, MSR 3, Soldat, Gefreiter


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08.04.2021 17:05 (zuletzt bearbeitet: 08.04.2021 17:11)
avatar  RalphT
#20
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Zitat von Alfred im Beitrag #18
Das stimmt so aber nicht. Es gab Zeiten da betrug die Wehrpflicht in der BRD auch 18 Monate, wenn ich dies richtig in Erinnerung habe.


Stimmt!

Aber den Zeitraum wusste ich nicht mehr. Da musste ich nachsehen.

https://de.statista.com/statistik/daten/...ndwehrdienstes/


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08.04.2021 17:13
avatar  Ehli
#21
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Die Dauer des Grundwehrdienstes schwankte je nach strategischem Bedarf: Zu Beginn wurden Wehrpflichtige für zwölf Monate eingezogen wurden, 18 Monate waren es dann nach dem Bau der Berliner Mauer von 1962 bis 1971. Der Dienst an der Waffe wurden danach von 1972 bis 1985 auf 15 Monate verkürzt und von 1986 bis 1988 noch einmal auf 18 Monate erhöht. Nach dem Fall der Mauer ging die Dienstzeit kontinuierlich auf inzwischen neun Monate zurück.
https://www.ksta.de/hintergrund--grundwe...b=1617894717444


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08.04.2021 18:15
avatar  hslauch
#22
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Zitat von Freienhagener im Beitrag #5
Heutzutage sind wir "Fachleute" unter uns mit Erinnerungen beschäftigt, wovon der Bürger im Allgemeinen keine Ahnung hat und kaum Interesse.


Wichtig ist meiner Meinung nach, der nachfolgenden Generation (den nachfolgenden Generationen) die Erinnerung, und sei sie auch teilweise mittlerweile verschwommen an die teilende Grenze bis 1989 wach zu halten....
Denn Desinteresse = Vergessen ! So sehe ich das zumindest...ob es denn auch so ist, weiß ich nicht.

Nicht um auf die DDR zu schimpfen, sondern um auch mit diesem Forum und seinen geschriebenen Beiträgen der User die Grenze nicht in Vergessenheit geraten zu lassen....in OST und WEST, NORD und SÜD....

Gerade in der heute immer schneller vergehenden Zeit (verlebten Zeit) sind die "lebenden Augenzeugen auf BEIDEN Seiten" der Grenze
hierfür wichtig, denn auch diese Zeugen werden in nicht mehr allzu ferner Zukunft nicht mehr da sein


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08.04.2021 18:53
avatar  Fall 80
#23
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Lebenserfahrung konnte man in der Zeit des GWD schon sammeln und ich habe da auch gute Kumpel kennen gelernt.

Meine Sicht auf den Staat und seine Organe hat sich in der Zeit eher noch verschlechtert.

Besonders die Erkenntnis, dass der Anspruch zwischen der Realität und und den Parolen doch noch größer war als ich erwartet hatte.

Uli

Herr (wer auch immer) gib mir die Kraft, Dinge zu ändern, welche man ändern kann. Die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, welche man nicht ändern kann und die Weisheit, das Eine von dem Anderen zu unterscheiden.
Auf Grund meiner direkten Art, werde ich sehr oft missverstanden. Das ist schon immer so und ich kann damit umgehen.


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08.04.2021 19:15 (zuletzt bearbeitet: 08.04.2021 19:20)
#24
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Zitat von hslauch im Beitrag #22
Zitat von Freienhagener im Beitrag #5
Heutzutage sind wir "Fachleute" unter uns mit Erinnerungen beschäftigt, wovon der Bürger im Allgemeinen keine Ahnung hat und kaum Interesse.


Wichtig ist meiner Meinung nach, der nachfolgenden Generation (den nachfolgenden Generationen) die Erinnerung, und sei sie auch teilweise mittlerweile verschwommen an die teilende Grenze bis 1989 wach zu halten....
Denn Desinteresse = Vergessen ! So sehe ich das zumindest...ob es denn auch so ist, weiß ich nicht.

Nicht um auf die DDR zu schimpfen, sondern um auch mit diesem Forum und seinen geschriebenen Beiträgen der User die Grenze nicht in Vergessenheit geraten zu lassen....in OST und WEST, NORD und SÜD....

Gerade in der heute immer schneller vergehenden Zeit (verlebten Zeit) sind die "lebenden Augenzeugen auf BEIDEN Seiten" der Grenze
hierfür wichtig, denn auch diese Zeugen werden in nicht mehr allzu ferner Zukunft nicht mehr da sein


Realistisch betrachtet haben junge Leute keine Ahnung davon, wie es damals war und es interessiert sie generell auch nicht.

Viele von denen wollen bekanntlich heute wieder den Sozialismus. Dabei sind sie gar nicht demokratisch, sondern aggressiv dogmatisch.
Schon nach einer Generation sind die Lehren der Geschichte weitgehend vergessen: Die Einen interessiert es nicht, die Anderen wollen einen linksradikalen Systemwechsel.
"Nur der Kommunismus kann uns retten", "Klassenstandpunkt einnehmen" und ähnliche Sprüche prangen im Stadtbild von Leipzig. Und sicherlich nicht nur dort.
Und die Stadtverwaltung tut nichts dagegen.

Leider ist es doch so: Unser Forum mag einen Geschichtswert haben. Aber kaum Einer kennt es oder will es kennenlernen.

Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


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08.04.2021 19:30
avatar  birx20
#25
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#24
Diesen linksradikalen Spinnern und Rabauken aus Leipzig- Connewitz, könnte man nur empfehlen sie für ein Jahr in den real existierenden Sozialismus der Honecker-DDR 1980 zu versetzen.
Nach spätestens 4 Wochen im gepriesenem realen Sozialismus, würden sich die Spinner die reale Marktwirtschaft zurück wünschen.


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08.04.2021 19:51
#26
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Zitat von Fall 80 im Beitrag #23
...Zeit des GWD...Meine Sicht auf den Staat und seine Organe hat sich in der Zeit eher noch verschlechtert...


Ich möchte behaupten, ich habe auch bei der NVA einen großen Teil meines Grobschliff's bekommen, ein weiterer Teil war dann der Umgang des Mühlhäuser Gerichtes mit meinem Großvater bevor er endlich übersiedelte und den Rest des Grobschliffes dann, weil mein Mieter tun und lassen konnte was er wollte und ihm sogar noch die örtliche Schiedskommission dabei Recht bescheinigte(u.a. hatte mir zugesagt, sich nach dem Zentralheizungseinbau in der Hälfte seiner Mietwohnung mit an den Brennstoffkosten zu beteiligen, was er jedoch nie tat. Nach über 10 Jahren habe ich die Zuleitung zu diesen Räumen gekappt worauf ich verdonnert wurde, ihm für diese Räume Kohle-Automatiköfen zu stellen).

1. Kompanie, MSR 3, Soldat, Gefreiter


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08.04.2021 20:18
avatar  Hanum83
#27
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Zitat von birx20 im Beitrag #25
#24
Diesen linksradikalen Spinnern und Rabauken aus Leipzig- Connewitz, könnte man nur empfehlen sie für ein Jahr in den real existierenden Sozialismus der Honecker-DDR 1980 zu versetzen.
Nach spätestens 4 Wochen im gepriesenem realen Sozialismus, würden sich die Spinner die reale Marktwirtschaft zurück wünschen.

Wenn diese zugekifften Assis mal ein Jahr richtig arbeiten müssten, ich glaube die würden nach spätestens 6 Monaten absterben.
Ich verstehe auch nicht das die Kommunalpolitik diesem Kroppzeug noch ihre geschützten Biotope zur Verfügung stellt.
Wer irgendwo wohnen will, soll Miete zahlen und sich das Geld dazu mit Arbeit verdienen.

----------------------------------------------------------------------------
Wer nichts weiß muss alles glauben.

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08.04.2021 21:15
avatar  Fall 80
#28
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Ich gehe mal davon aus, dass @Krelle sich in seinem Einführungsbeitrag im Wesentlichen an die Zeitgenossen gerichtet hat die auf beiden Seiten dieser Trennungslinie in irgendeiner Form tätig waren.

Jemandem, der dieses nicht selber erlebt hat, wird es sehr schwer fallen sich da hinein zu versetzen.

Man kann sich zwar in Gesprächen, in Museen und auch aus der Literatur viele Infos besorgen, aber das ist nicht mit dem direkten Erleben gleich zu setzen.

Mir geht es mit dem III. Reich ebenso. Selbst nach zahllosen Büchern von Historikern, Biographien von Kriegsteilnehmern und Gesprächen mit meiner Familie und Arbeitskollegen bleibt es immer eine Geschichte, welche man nicht erlebt hat und nur schwer beurteilen kann.

Uli

Herr (wer auch immer) gib mir die Kraft, Dinge zu ändern, welche man ändern kann. Die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, welche man nicht ändern kann und die Weisheit, das Eine von dem Anderen zu unterscheiden.
Auf Grund meiner direkten Art, werde ich sehr oft missverstanden. Das ist schon immer so und ich kann damit umgehen.


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08.04.2021 21:19
#29
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zu 22 und 24

Ich sehe es ja an meinen Kindern. Sie können sich unter der Grenze DDR-BRD/Westberlin kaum etwas vorstellen, kennen Europa nur mit offenen Grenzen. Wie auch, der Irrsinn war ja auch früher kaum zu verstehen.
Um so besser finde ich das Projekt von Fred "Hallo, ich grüße Euch". Geschichte selbst erlebt erzählt und nicht trocken aus dem Lehrbuch.
Desinteresse möchte ich nicht unterstellen. Dazu muss es auch passende Angebote geben. Ein Kollege von mir (knapp 30) wohnt jetzt eine Straße von der ehemaligen Grenze zu Westberlin entfernt, ich kenne die Ecke sehr gut (ich war nicht bei den GT, nur privat dort). Als ich ihm erzählt habe wie es dort mal ausgesehen hat als die Mauer noch stand hat ihn das sehr interessiert.
Ja "Freienhagener" Du hast Recht aus meinem Freundes/ Bekanntenkreis kennt keiner dieses Forum, meine Kinder erst recht nicht. Wenn unsere Eltern/ Großeltern von "Früher" erzählt haben war das auch ganz weit weg.

MfG Klauwida


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08.04.2021 21:25
#30
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Zitat von birx20 im Beitrag #25
#24
Diesen linksradikalen Spinnern und Rabauken aus Leipzig- Connewitz, könnte man nur empfehlen sie für ein Jahr in den real existierenden Sozialismus der Honecker-DDR 1980 zu versetzen.
Nach spätestens 4 Wochen im gepriesenem realen Sozialismus, würden sich die Spinner die reale Marktwirtschaft zurück wünschen.


Nicht nur das. Solche Revoluzzer wären auch der DDR-Führung suspekt und das MfS würde sich ganz schnell für die interessieren. Weil die nicht nur im Inneren radikal wären, sondern auch in der Außenpolitik und das konnte sich die DDR nun überhaupt nicht leisten.


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