Film "Die Grenze" von 1981

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01.04.2021 21:15 (zuletzt bearbeitet: 02.04.2021 15:43)
#1
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Liebe Forummitglieder,

ich hatte vor einiger Zeit hier im Forum mal gelesen, dass einige Mitglieder diesen Film schon länger suchen.
Habe mir mal die Zeit genommen und meine 30 VHS-Kasetten durch gespult und dieses seltene Zeitzeugnis wieder gefunden.

Die Qualität ist nach 30 Jahren auf VHS noch recht gut bis auf einige Verzerrungen am oberen und unteren Bildrand.

Viel Spaß beim schauen...

Axel


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02.04.2021 14:42
avatar  02_24
#2
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Danke für‘s finden 👍🏻

Weiß jemand, in welchen Abschnitten der gedreht wurde? Viele Sequenzen scheinen ja wirklich direkt an der realen Grenze entstanden zu sein? Gibt es dazu (das muss seitens GT ja bemerkt wurden sein) auch Dokumente/Lagemeldungen der GT/MfS? Auch die Schnitte mit echten Grenzbildern/-filmteilen sind gut eingefügt.
Ich kann mir aber schlecht vorstellen, dass bei solchen Vermessungen dann wirklich wochenlang immer die gleichen „Ost-„vermesser tätig waren, um eben solch (fast-)Verbrüderungen zu vermeiden?!

Mit besten Grüßen aus dem Harz

Werner

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02.04.2021 14:52
avatar  mibau83
#3
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zu erkennen war blankenstein, die feldbahn zur papierfabrik blankenberg und die lederfabrik in hirschberg. also alles im bereich der saale ( grenzregiment-10 plauen) gegenüber den lkr. hof.
ich meine aber bei einer einstellung auch die burg lauenstein erkannt zu haben, die lag gegenüber des grenzregiment-15 sonneberg, bei ludwigsstadt im lkr. kronach.


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04.04.2021 13:37
#4
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Ein schönes Dokument der Geschichte für beide Seiten. Natürlich wäre es von Interesse wie das so im Echten abgelaufen ist.
Eventuell ließt mal einer vom Film hier mit? Oder mann Fragt beim NDR genauer nach.
Danke für das einstellen hier im Forum.


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04.04.2021 21:45
#5
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Ich kann zumindest mit ein paar Fakten dienen. Gedreht wurde u.A. auch an verschiedenen Grenzabschnitten vom Dreiländereck bis zur B 173 bei Ullitz. An zwei Orten wurde auch eine "Filmgrenze" gebaut. Zum einen war es in einem alten Steinbruch bei Trogenau. (die Minendetonation) Diese Location war interessanterweise keine 300m von der tatsächlichen Grenze entfernt konnte aber von der DDR aus nicht eingesehen werden, da sie in einem Wald war. Die zweite "Filmgrenze" hat sich wohl im Bereich Feilitzsch/Trogen in der Nähe der heutigen A72 befunden, den genauen Standort kenn ich leider nicht. Hier wurden das erste Treffen, die erste Vermessung und auch der Schluß gedreht. Mich würde auch interessieren, wie die DDR Organe auf die Dreharbeiten reagiert haben, und ob es darüber noch Dokumente gab. Persönlich kann ich leider nichts dazu beitragen, da ich zum Zeitpunkt der Dreharbeiten gerade mal 10 Jahre alt war.


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05.04.2021 08:15
#6
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Zitat von LO-driver im Beitrag #4
Ein schönes Dokument der Geschichte für beide Seiten. Natürlich wäre es von Interesse wie das so im Echten abgelaufen ist.
Eventuell ließt mal einer vom Film hier mit? Oder mann Fragt beim NDR genauer nach.
Danke für das einstellen hier im Forum.


Etwas anders.

http://neues-forum.info/forum/viewtopic.php?f=188&t=2781

Grenzkommission

Grenzvermessung zwischen DDR/BRD (2)

Wimre, es gab während der gesamten Arbeiten keinen Zwischenfall mit einer Minendetonation.

Seitens der DDR (Pioniere der GT) wurde das vorgelagerte Gelände nach streng festgelegten Plänen im Vorfeld der Tätigkeit der gemeinsamen Grenzkommission abgesucht.
Dabei gab es Vorkommnisse.

"Mobility, Vigilance, Justice"

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05.04.2021 09:24
#7
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Hallo
Und wo ist das Video ????


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05.04.2021 11:36
#8
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Ist schon der Hammer, über den kurzen Weg wurden Bilder von BGS an GT(Mfs) übergeben, ansonsten war lt. Dienstvorschrift jede Kontaktaufnahme mit dem Gegenüber Verboten. Viele haben es auch mit Maßregelungen und Strafen zu tun bekommen.
(Heute; Corona-Regierung-Bevölkerung) Wie sich die Zeiten wiederholen.
Bleiben wir lieber beim Tema. Für welche Seite ist Schlussendlich der größere Nutzen, dieser über Jahre laufenden Aktion gewesen?


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05.04.2021 13:59
#9
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Zitat von henning194902 im Beitrag #7
Hallo
Und wo ist das Video ????


Henning, der Film wurde von mir wieder gelöscht.Ich habe ihn eben nochmal hochgeladen, für den Rest des Tages.

Hier

Und Danke vielmals an diejenigen, die es noch zu schätzen wissen und sich dafür "BEDANKT" haben!


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05.04.2021 14:02
#10
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Zitat von LO-driver im Beitrag #8
Ist schon der Hammer, über den kurzen Weg wurden Bilder von BGS an GT(Mfs) übergeben, ansonsten war lt. Dienstvorschrift jede Kontaktaufnahme mit dem Gegenüber Verboten. Viele haben es auch mit Maßregelungen und Strafen zu tun bekommen.
(Heute; Corona-Regierung-Bevölkerung) Wie sich die Zeiten wiederholen.
Bleiben wir lieber beim Tema. Für welche Seite ist Schlussendlich der größere Nutzen, dieser über Jahre laufenden Aktion gewesen?


Nun, die Erwiderung des Tagesgruß war den Grenzsoldaten erlaubt.

Für beide Seiten.
Der Grenzverlauf, bis auf den Abschnitt Elbe und einen Teilbereich der Warmen Bode, war einvernehmlich Vermessen und Festgelegt.
Eleb und Warme Bode wären irgendwann auch mal geregelt worden. Kam halt anders.

"Mobility, Vigilance, Justice"

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06.04.2021 08:11
avatar  Hanum83
#11
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Zitat von Thunderhorse im Beitrag #10


Nun, die Erwiderung des Tagesgruß war den Grenzsoldaten erlaubt.




Falls ja, hat die Führung das den Soldaten aber gut verheimlicht.
Wo ich war, durften wir nicht freundlich sein.

----------------------------------------------------------------------------
Wer nichts weiß muss alles glauben.

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06.04.2021 08:24
avatar  birx20
#12
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zu #11
Stimmt.
Zu meiner Zeit 76/77 am Kanten war kein Erwidern des Tagesgrußes gegenüber BGS, Bayrischer Polizei oder Zoll gestattet.
Es hieß immer keinerlei Kontakt und sonst nichts.


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06.04.2021 08:39
#13
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Erinnere mich noch, bei der Ausfahrt aus dem Schutzstreifen--grüßte ein Bauer von der anderen Seite mit einen höflichen Guten Morgen--ich grüßte mit einen Guten Morgen zurück. Und nun stellt Euch vor, es gab kein Gemeckere in der Kompanie.


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06.04.2021 11:50 (zuletzt bearbeitet: 06.04.2021 11:56)
#14
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Kann.mich an eine Ausstrahlung dieses Films ( Erstsendung?) gut erinnern. Der Film ist ja, glaube ich von 1981.
War 1980 das erste Mal an der Grenze bei Groẞburschla (Bahnhof). Anlässlich einer Sonderfahrt nach Wanfried.
Der Film hatte mich zunächst verwundert, ich kannte Gustl Bayerhammer vom Pumuckl und von Heimatfilmen.
War überrascht ihn, in einer ernsten Rolle zu sehen.
Ich war damals übrigens 15 Jahre.

Beim nächsten Besuch an der Grenze habe ich dann laut hallo gerufen und gewunken.
Allerdings keine Reaktion..........


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06.04.2021 11:57
avatar  Lutze
#15
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Der Gustl als Schauspieler war viel in den 70zigern im Tatort zu sehen,
so auch in der Folge "Transit im jenseits"
Lutze

wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren


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