Vorhang zu ! ? - zum Ende der Stasiunterlagen-Behörde

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19.03.2021 14:05
avatar  Gert
#16
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Zitat von Hohenstücken7072 im Beitrag #12
Zitat von Gert im Beitrag #4
...Die Behörde hat 30 Jahre einen guten Job gemacht...


Klar @Gert!
Waren ja auch genug ehemaliger MfS-Angehöriger, wegen deren besonderen Eignung, dort mit zugange!


die paar Leute wurden für organisatorische Hilfen gebraucht., um sich durch die Archive zu arbeiten. Ich meine mal eine Zahl von 50 gelesen zu haben, von in der Spitze 3000 Mitarbeitern der Bstu. Die wurden sicher vorher genau betrachtet, dass sie keinen Unfug machten.
Sie wollten doch Geld verdienen und dafür wurden sie besser bezahlt als Mielke das tat. Ich weiß von meiner Schwester wie sie bezahlten, war sehr ordentlich.

Stil ist nicht das Ende des Besens.
Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Umgang mit Idioten!


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19.03.2021 14:06
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#17
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Komischerweise drehte sich meine Stasi Akte zu 90 % (von der Gauck Behörde ) nur um die Grenze.
Leider waren in der Akte keine Berichte zu meiner Zeit an der Grenze in Frankenheim enthalten.
Diese sollen wie ich hörte ? wiederum Bestandteil anderer Stasiakten sein ?


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19.03.2021 14:09
avatar  Ebro
#18
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Zitat von Gert im Beitrag #16
Sie wollten doch Geld verdienen und dafür wurden sie besser bezahlt als Mielke das tat


Ach nee, ich denke die von der Stasi haben ungerechtfertigt zu viel verdient.

ich werde nicht mehr diskutieren mit dummen Menschen, um meine Argumente zu erklären. Hat hier sowieso keinen Sinn. Ich werde lernen, diese Menschen zu meiden. Nichts ist wichtiger, als die persönliche Ausgeglichenheit im Alter


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19.03.2021 14:10
avatar  Gert
#19
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Zitat
Richtig, nannte sich "Aktion Grün". Während es bei den "marinierten" wie Freund Gert "Aktion Leuchtturm" hieß. Ob das aber nun eine komplette Akte für Jeden ausmachte kann ich nicht sagen. Habe davon noch nie eine komplette Abschlussakte, nach Versetzung in die Reserve in der Hand gehabt.



...tatsächlich " Leuchtturm " ist ja lustig. Höre ich zum ersten Mal oder ist das jetzt eine Verar.... ??

also in meiner Stasiakte stand nichts von der Grenze. Irgendwie müssen sie bei mir auch geschlafen haben, denn bei dem politischen Tiefflug den ich in der DDR veranstaltete , hätte ich nie an die Grenze gedurft ( aus ihrer Sicht )

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19.03.2021 14:12
avatar  Gert
#20
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Zitat
Ach nee, ich denke die von der Stasi haben ungerechtfertigt zu viel verdient.



ungerechtfertigt im Vergleich zur arbeitenden Bevölkerung in der DDR natürlich !

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19.03.2021 14:17 (zuletzt bearbeitet: 19.03.2021 14:25)
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#21
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( gelöscht )

....und wenn einige wüssten , die Denken, der Staat jetzt hat keine privaten Daten gespeichert und gesammelt von denen man gar nichts weiß, was da so alles für Daten unterwegs sind ,ist in der Zeit hängen geblieben , da wird sogar großes Geld damit verdient ..nur es läuft halt etwas anders und hat alles einen anderen Namen...auch private Telefonate werden ohne Wissen mitgehört, wie es schon einmal war ...


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19.03.2021 14:21 (zuletzt bearbeitet: 19.03.2021 14:23)
avatar  Hebor
#22
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Zitat von Gert im Beitrag #16
...die paar Leute wurden für organisatorische Hilfen gebraucht., um sich durch die Archive zu arbeiten. Ich meine mal eine Zahl von 50 gelesen zu haben...Die wurden sicher vorher genau betrachtet, dass sie keinen Unfug machten....Sie wollten doch Geld verdienen...


"Sie wollten doch Geld verdienen"...andere, ehemalig Ausspionierte nach meiner Erinnerung damals auch oder?

Übrigens schreibt wiki folgendes dazu, ich zitiere im Auszug:

""...Beschäftigung ehemaliger MfS-Angehöriger

2007 erschien ein als vertraulich deklariertes „Gutachten über die Beschäftigung ehemaliger MfS-Angehöriger bei der BStU“, das der Kulturstaatsminister Bernd Neumann bei dem ehemaligen Verfassungsrichter Hans Hugo Klein und dem Historiker Klaus Schroeder in Auftrag gegeben hatte. Das Gutachten erhebt schwere Vorwürfe gegenüber der Behörde unter der Führung von vor allem Joachim Gauck. So sollen 1991 mindestens 79 ehemalige Stasimitarbeiter, darunter fünf ehemalige IMs, in der Behörde tätig gewesen sein. Im Gutachten heißt es: „Nahezu alle ehemaligen MfS-Bediensteten hatten in den ersten Jahren des Aufbaus der Behörde die Möglichkeit des Missbrauchs. Sie konnten Akten vernichten, verstellen oder herausschmuggeln, denn sie hatten als Wachschützer, als Archivare, als Magazinmitarbeiter oder als Rechercheure zum Teil ungehinderten und unbeaufsichtigten Zugang zu erschlossenem, aber auch zu unerschlossenem Material.“[13][14] Marianne Birthler begrüßte grundsätzlich die Beauftragung der Bundesregierung zur Erstellung eines Gutachten, wies aber die im Gutachten angegebenen Zahlen an Mitarbeitern mit MfS-Vergangenheit zurück und bemängelte, dass das Gutachten unbelegte Darstellungen enthalte.[15] Der derzeitige Amtsinhaber Roland Jahn bezeichnete in seiner Antrittsrede am 14. März 2011 die Beschäftigung ehemaliger MfS-Mitarbeiter als „unerträglich“ und erklärte es zu seinem Ziel, diese Mitarbeiter umsetzen zu lassen.[16]...""

Quelle: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Bundesbe...tasi-Unterlagen

Also hatte man vorher lange Zeit zum Brennen und Schreddern und hinterher Zeit für Nacharbeiten, den Feinschliff möglicherweise!

1. Kompanie, MSR 3, Soldat, Gefreiter


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19.03.2021 14:22
avatar  Ebro
#23
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Zitat von Gert im Beitrag #16
Ich weiß von meiner Schwester


Hat Deine Schwester jetzt also im Umkehrschluss auch eine Rentenkürzung zu erwarten???
Im Verhältnis zu den Gehältern der arbeitenden Bevölkerung liegt der Gedanke dann nahe....!

ich werde nicht mehr diskutieren mit dummen Menschen, um meine Argumente zu erklären. Hat hier sowieso keinen Sinn. Ich werde lernen, diese Menschen zu meiden. Nichts ist wichtiger, als die persönliche Ausgeglichenheit im Alter


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19.03.2021 14:37
avatar  Gert
#24
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Zitat von Ebro im Beitrag #23
Zitat von Gert im Beitrag #16
Ich weiß von meiner Schwester


Hat Deine Schwester jetzt also im Umkehrschluss auch eine Rentenkürzung zu erwarten???
Im Verhältnis zu den Gehältern der arbeitenden Bevölkerung liegt der Gedanke dann nahe....!


@Ebro warum denn, sie hat nur gutes getan. Sie war doch nicht beim MfS. Übrigens ist sie Akademikerin, die von dir so geschmähte Gruppe.

Stil ist nicht das Ende des Besens.
Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Umgang mit Idioten!


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19.03.2021 14:52
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#25
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Mein Friseur berichtete mir, er wisse das vom Postboten, der das von der Frau am Kiosk erfahren hat,
und die weiß das vom Nachbarn, der das zufällig im Aufzug.....


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19.03.2021 14:54 (zuletzt bearbeitet: 19.03.2021 15:02)
avatar  berndk5
#26
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zu #10 von @Dynamo53 kann ich mich erinnern, dass es bei uns wenige Tage vor der Einberufung, pro Nase für jeden Neu-Grenzer die sogenannte P-Akte gab. Die bestand aus der 1.)Werhrstammkarte, der 2.)Ermittlungskarte der DVP (Deutsche Volkspolizei) und 3.)einem handschriftlichen Zettel des KC mit den Notizen aus dem Gespräch mit dem zuständigen MA der V2000 des MfS .
Zu 1.) Die WStK kam vorab ausgefüllt vom WKK (WSehrkreiskommando des Einberufenen. Enthalten waren die Daten , die seit der Musterung + Nachüberprüfung durch das WKK eingetragen worden waren. Bedingt durch den unterschiedlichen Zeitverlauf bis zur Einberufung gabne es Veränderunghen (Schul- oder Lehr-Abschluss, Hochzeit, Kinder etc., Hauptwohnsitz konnte sich verändert haben. Mehr dazu nach 3.) .
2.)Die Ermittlungskarte der DVP war vom WKK mit den Daten (Name, Vorname, Wohnanschrift) des Einzuberufenden versehen und wurde an das VPKA verschickt. Hier erfolgte die Verteilung an die zuständigen Polizeistationen, meist den zuständigen ABV (Abschnitts-Bevollmächtigten-Volkspolizei), der eine entsprechende, vertrauliche "Ermittlung" am Wohnort, Arbeitsort, pers.Umfeld durchzuführen und mit einer kurzen Einschätzung zu dokumentieren hatte. Nach Rückgabe an das VPKA erfolgte dort die Einsichtnahme in die KMK (Kreismeldekartei). Das ist eine auf alle (namentlich zugeordnet) Bewohner des Kreises nach verurteilten §§ zugeordnete "Verstoß"-Kartei . Weiterhin hatte die Abteilung PM (Pass- und Meldewesen im VPKA) in weiteren Spalten mit Abkürzungen Einreisen aus (E 4/71 = Einreise aus der BRD im April1971 genehmigt) oder A= Ausreise /V=Vater, M= Mutter zu dokumentieren.
3.) In der Vorbereitungsphase der Einberufungen (prinzipiell nicht in Linienkompanien zutreffend, also nur die GAR oder Stabseinheiten der Grenzregimenter) erfolgte durch den zuständigen MA des MfS der V2000 ein Gespräch mit dem KC zur "Einweisung und Aufgabenstellung zur Durchführung der Erstaussprachen" mit den neu Einberufenen. Das war meist 14 Tage vor dem Tag der Ankunft der Leute.
Das waren auf jeden Soldaten zugeschnittene Hinweise oder Fragen. Beispielhaft: -ist bekannt, dass Mutter Westreise genehmigt bekommen hatte (zu klären: war sie, odser war sie nicht, wo, bei wem, welche Besonderheiten, was kann man dazu erfahren, wie steht der Soldat dazu?)
-"wir haben erfahrren, dass er jetzt verlobt ist", stimmt das, Angaben zur Person erfragen, gibt es Pläne zur Lebensplanung, Heirat, Kind, Wohnung,
wie stehen Eltern+ potentielle Schwiegereltern/Geschwister dazu...
-"es gab unklare Äußerungen im Arbeitskollektiv" (klären Sie folgende Problematik....
-auch bei GWDLérn die Frage: er will danach studieren, hat er schon Studienplatz etc.
Fazit:
Im Ergebnis der erhaltenen Aufgabenstellung war der KC verantwortlich, nach bestem Vermögen diese Angaben beizubringen, oder den Nachweis seiner Bemühungen sicherheitshalber zu belegen. Es wurden Erstausspracheprotokolle geführt, meist sofort nachdem der Mann den Raum verlassen hatte.
Lediglich die Wehrstammkarte wurde in Gegenwart des Soldaten auf Vollständigkeit und Richtigkeit der Angaben überprüft. Diese würde später sn den OOKader/GR-1 (Oberoffizier Kader des Grenzregimentes) zurückgegeben, der die dann den WKK`s zurückschickte. Möglicherweise erst nach der Entlassung aus dem Wehrdienst- das weiß ich aber nicht genau.

Es sollte sich von selbst verstehen, dass da immer "so´ne und solche" Menschen am werken waren.
Insbesondere als Beispiel mal #19 von @Gert angeführt, eine Auffassung die garantiert sehr viele ehemalige Grenzer haben.

Ein ABV der keinen Bock hatte, einen Kollegen wegen Urlaub vertreten musste, oder die Termine verbrummt hatte und mal schnell etwas aufgeschrieben hatte. Eine Polizistin im VPKA, die mal aus Versehen in eine falsche Spalte der Datensätze gerutscht war, oder auch die Mitarbeiter des MfS hatten mal "gute" und mal "schlechte" Tage. Das trifft ebenso auf die die Aussprachen führenden Offiziere zu.

Zu dem erforderlichen Einfühlungsvermögen will ich da gar nicht erst etwas sagen, z.B. konnte man fragen, ob er die Schußwaffe gegen Vater oder Mutter einsetzen würde bei Republikflucht- oder ob er der Anwendung der Schußwaffe zur Verhinderung der Flucht von Verbrechern zustimmen würde, wenn keine anderen Mittel mehr.... usw., usf. .
Ich schreibe nur, wie es wirklich war.

Deshalb darf man sich als Betroffener auch nicht wundern, wenn dann nach Jahrzehnten bestimmte Unterlagen gelesen werden und man davon überzeugt ist, dass diese nur erstunken und erlogen sind.
Zu den gestellten Aufgaben des MfS muss ein "jetzt außen stehender Beobachter" wissen, dass das Motiv dieser Aufgaben, dieses Wissensdurstes darin bestand, Fahnenfluchten durch frühzeitige "Aufklärungsarbeit" des MfS zu verhindern. Das war das Hauptmotiv, auf mehr will ich da ja gar nicht eingehen.

Es wäre für jeden Grenztruppenoffizier sehr gefährlich gewesen, die Aufgabenstellung des MfS zur "Arbeit mit dem Personal" auf die leichte Schulter zu nehmen, oder gar zu ignorieren. Drakonische Reaktionen auf der militärischen und parteilichen Linie waren hier automatisch vorprogrammiert- sehr zum Nachteil des säumigen Offiziers. Niemals ist dabei aber ein Zusammenhang mit dem MfS als Ursache nachweisbar gewesen.
Man bedenke nur, wenn der KC in seiner Berichterstattung zur Personalanalyse gemäß Befehl 44/72 STMCGT (oder der nachfolgenden Befehle) ander , offensichtlich falsche Angaben gemacht hätte, als der IM auf der Soldatenbude schon ausgehorcht und dem MfS gemeldet hätte.
So habe ich dann manchmal halt Ausreden bemühen müssen- so etwas wurde verziehen, zeitweilig toleriert. Aber offensichtliche Lügen oder Verweigerungen hätten zwangsläufig in ein Desaster geführt.

Noch einmal für alle Leser zur Information:
Ich habe das hier nach bestem Wissen und Gewissen aufgeschrieben. Nicht, weil ich das toll fand oder gar finde- sondern um Euch zu sagen wie diese Abläufe damals von Statten gingen.
Dem Sinn und Zusammenhang nach war das so- regionale oder durch die handelnbden Menschen begründete und vor Allem durch die jeweilige Zeit begründete Unterschiede zum möglicherweise eigenen Erleben eines Lesers sind unvermeidlich und kaum beeinflussbar.
Ich bin im Punkt die KMK (Kreismeldekartei) betreffend auch nicht ganz sicher. So ist es möglich, dass dieser Punkt durch einen Offizier der Kreisdienststelle (KD) des MfS erledigt und eingetragen wurde. Die Daten hatten wir aber vor jedem Gespräch.
Bei Fragen, gerne .............


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19.03.2021 15:02
#27
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Zitat von Dynamo53 im Beitrag #21
....und wenn einige wüssten , die Denken, der Staat jetzt hat keine privaten Daten gespeichert und gesammelt von denen man gar nichts weiß, was da so alles für Daten unterwegs sind ,ist in der Zeit hängen geblieben , da wird sogar großes Geld damit verdient ..nur es läuft halt etwas anders und hat alles einen anderen Namen...auch private Telefonate werden ohne Wissen mitgehört, wie es schon einmal war ...


Der Zweck heiligt die Mittel. Hier geht es ja nicht um den Unterdrückungsapparat der SED- und Stasi.Schergen, sondern um die Sicherung der Demokratischen Grundordnung, des Grundgesetzes und, in erster Linie natürlich, um die Sicherheit des unbegrenzten Profitmachens derer, die in der kapitalistischen Welt das eigentliche Sagen haben, also die sog. "Graue Eminenz"


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19.03.2021 15:03
avatar  PF75
#28
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habe mal mit einem ehemaligen kollegen gesprochen,der auch reaktionäres staatsfeindliche element war,in seiner Akte wurde nur 1 ! IM zitiert und das bei 30 Leuten in der Abteilung.Wenn man so die Berichte hört hätten es ja mindestens 10 seien müssen.


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19.03.2021 15:06
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#29
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..zu # 26....danke für die ausführliche Berichterstattung und lese es mir gegen Abend nochmal in Ruhe durch....ja soviel detaillierte Erinnerungen habe ich nicht mehr und es ist ja auch möglich das ich hintenrum " ausgefragt "wurde ..den ist ja logisch , dass man nur "verlässliche " an die Grenze stellte.
Aber damals hat man vieles anders gesehen als aus jetziger Sicht ...


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19.03.2021 15:27
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#30
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Wenn diese Organe nur nach ihren sicheren Auswahlkriterien gegangen wären, dann wäre die erforderliche Anzahl Wehrpflichtiger für die GT nie zusammen gekommen. Also musste man in den sauren Apfel beißen und eben auch "unsichere" Kandidaten an den Zaun stellen. So lange ich den Fuchs gut mit Futter versorge und ihm die Peitsche zeige wird er sich schon nicht an meinen Hühnern vergreifen. Falls doch, dann bekommt er den Gnadenschuss.

Mein persönlicher Eindruck war, dass doch ein erheblicher Teil schon Frau und Kind hatte, viele noch studieren wollten und aus relativ geordneten Verhältnissen kamen.

Die offensichtlich unsicheren Kandidaten waren da schon durchs Raster gefallen.

Kann mich nicht erinnern, dass einer mal erzählt hatte, dass er sich zur Grenze gemeldet hatte.

Die dauernde Beobachtung zeigt doch wie wenig man der ideologischen Vorbereitung und auch den verbalen Bekenntnissen getraut hat.

Auch die Offiziere und die Langohren wurden ja mehr oder weniger regelmäßig Eingeschätzt.

Uli


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