10. Juli 1974. Die für mich " Große Aktion

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14.03.2021 11:38
avatar  R-363
#46
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Zitat von Thunderhorse im Beitrag #44
Wie zu erwarten, das Spekulieren geht los.

Ja, genau. Da es nichts Konkretes an Erkenntnissen gibt wird wild in der Gegend rumspekuliert. Fakten wird man wohl niemals erfahren.

Soldat vom 01.11.1971 bis 30.06.2006 StOFä (NVA) a.D.; StFw a.D.

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14.03.2021 11:47
avatar  Fred.S.
#47
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Ja R-363, Du hast Recht.
Wie alle wissen und kennen nicht die Absichten die hinter den Schleusungen, solchen Aktionen an Land oder wie ich sie schildete, steckten.

Du, der Deinen Posten verlassen musstest, ein anderen Abschnitt zugewiesen bekommen hast, für eine gewisse Zeit,
meine Besatzung, die Befehle ausführte, ohne die Hintergründe zu kennen.

Wir, Grenzsoldaten waren nur ein Teil des Zahnrades der Organisation bei solchen oder ähnlichen Aktionen. Fred


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14.03.2021 12:16 (zuletzt bearbeitet: 14.03.2021 12:19)
#48
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#42
Hallo,
natürlich hast Du statistisch Recht, aber es gab zu jeder Zeit Bestrebungen die Aufklärung zu intensivieren und es
gab auch die verrückten Typen die da herangeführt wurden, ich spreche hier natürlich nicht vom MfS. Ich meine
allgemein gesehen natürlich die ehemalige NVA.
Gruß Frank
PS: das halbe Leben ist eine Spekulation, na und.


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14.03.2021 12:28
avatar  R-363
#49
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Zitat von stabsfunkmeister im Beitrag #48
Ich meine allgemein gesehen natürlich die ehemalige NVA.

Und wen oder was meinst du da genau? Mit Sicherheit waren das keine Truppenaufklärer der NVA.

Soldat vom 01.11.1971 bis 30.06.2006 StOFä (NVA) a.D.; StFw a.D.

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14.03.2021 13:57 (zuletzt bearbeitet: 14.03.2021 15:22)
avatar  Merkur
#50
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Ich neige zu objektiver und realistischer Betrachtung der Dinge. Manches scheint mir mit reichlich mit Phantasie geschmückt und nicht richtig durchdacht.
Grundsätzlich sollte immer hinterfragt werden, wie solche „Revolveraktionen“ der DDR bei Bekanntwerden politisch bekommen wären und ob die führenden Repräsentanten daran ein Interesse gehabt hätten. Da solche Dinge nicht im Alleingang hochmotivierter Offiziere erfolgten und einer entsprechenden Bestätigung unterlagen, kann sich jeder den Realitätsgehalt vor Augen führen.


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14.03.2021 16:00 (zuletzt bearbeitet: 14.03.2021 16:01)
avatar  Fred.S.
#51
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zu 39
Brauchst Dich nicht zu wundern, Hanum83.
Auch bei der Aktion mit den Aufklärern war meine Besatzung mit dabei.
Warum ihre Leute, meine Jungs konnten in Fall eines unvorhergesehenen Fall mir auf der Elbe oder falls ich nicht konnte,
besser handeln und das Boot zum Hafen bringen.
Mein Funker, Hanum, mein Funker staunte. mfg. Fred


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14.03.2021 16:11
avatar  Fred.S.
#52
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zu 40
Das stimmt, stabsfunkmeister.
In den Weinbergen von Hitzacker sollten auch solche Kernwaffenminen gewesen sein.
Bei einer Kommandeurstagung mit sowjetischen Divisionsgeneralen, wo ich auch anwesend war ( hintertesten Reihe ), brachte mein Chef den Vorschlag: Im Fall eines Angriff der NATO und Buwe im Raum Niedersachsen, sollte man diese Minen durch unsere Kräfte sprengen, mit dem Ziel:
Der Berg würdeden Lauf der Elbe den Weg versperren und das Gebiet Bezirk Schwerin würde teilweise so uberflutet, das den Angriff der NATO stark behindert oder nicht zuläßt. Man rechnete seitens der sowjetischen Generale damit,
die Angriffswelle erst im Raum Schwerin gestoppt werden könne, ehe unsere Angriffswelle zum rollen kommt.
Von 3 Divisionen rechnete er den Verlust in den ersten Stunden mit zwei Divisionen.

Auwei, gehört zwar nicht zum Thema, stabsfunkmeister, aber ich wollte eine Antwort auf Deinne Frage geben. Fred


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14.03.2021 16:18 (zuletzt bearbeitet: 15.03.2021 08:04)
avatar  Kalubke
#53
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Hier mal die Situation am Grenzeck heute.



Die kurze Buhne mit dem Buhnenkopf genau auf der Grenzlinie gibt es nicht mehr (wurde verlängert oder durch eine lange Buhne ersetzt). Es sind eigentlich nur noch die langen Buhnen deutlich zu sehen. Durch Verlandung hat sich die Elbuferlinie bis in Höhe der Buhnenköpfe der kurzen Buhnen vorgeschoben. Die 2. Buhne links des Grenzknicks war m.E. der Absetzpunkt von Fred. Das beschriebene Gestrüpp ist noch da. Es geht genau bis zur Grenzlinie.


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14.03.2021 16:20 (zuletzt bearbeitet: 14.03.2021 16:21)
avatar  ( gelöscht )
#54
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( gelöscht )

Ob Hauptmänner und Majore der GT unter uns jemals bei Tagungen mit sowjetischen Divisions-Kommandeuren anwesend waren?
Frag mich wie unser Fred dort hinkam, auch wenns die letzte Reihe war.


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14.03.2021 16:23 (zuletzt bearbeitet: 14.03.2021 16:26)
avatar  marc
#55
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Majore /Hauptmänner maximal als Kartenzeichner oder "Wasser"flaschenholer.


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14.03.2021 17:22
avatar  ( gelöscht )
#56
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( gelöscht )

Ich denke mal die träumten eher davon dort mal Wasser reichen zu dürfen.


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14.03.2021 17:29
#57
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#52
Hallo Fred,
na ja, die Kernminenschächte waren ja leer. Ich nehme an wenn sich die Lage zugespitzt hätte kämen die Kern-
minen rein und hätten ja auch gesichert werden müssen. Wer weiß schon, wie das abgelaufen wäre.
Gruß Frank


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14.03.2021 18:02
avatar  R-363
#58
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Zitat von stabsfunkmeister im Beitrag #57
#52
Hallo Fred,
na ja, die Kernminenschächte waren ja leer. Ich nehme an wenn sich die Lage zugespitzt hätte kämen die Kern-
minen rein und hätten ja auch gesichert werden müssen. Wer weiß schon, wie das abgelaufen wäre.
Gruß Frank

Nicht nur die Kernminenschächte waren leer. Auch die konventionellen Sprenganlagen wären erst im Spannungsfall „befüllt“ und zündfertig gemacht worden. Dafür unterhielt die Bundeswehr ihre Wallmeistertrupps. Wer sich für diese vorbereiteten Sperranlagen (es gab noch andere, z.B. Betonklötze an Brücken als Fall- oder Kipphindernisse) interessiert, dem kann ich die Seite www.geschichtsspuren.de empfehlen. Der Elbe-Seitenkanal wurde z.B. über weite Strecken noch oberhalb des umliegenden Geländeniveaus gebaut und ebenfalls mit Sprengschächten versehen. Gibt bei „buuummm“ ´ne gute Überschwemmung.

Soldat vom 01.11.1971 bis 30.06.2006 StOFä (NVA) a.D.; StFw a.D.

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14.03.2021 18:07
avatar  Fred.S.
#59
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zu 54
Zu einer Tagung von Offizieren der GT 1974 .
Ich wurde von meinen Chef als Offizier für Grenzaufklärung der Bootsabteilung mitgenommen.
Als Gastredner war der sowjetische Divisionsgeneral. Fred


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14.03.2021 18:59
#60
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#59
Fred, wast du denn in Zivil dort, oder hatt dein Chef dir eine Offiziersuniform verpasst? Warst du Major oder gar Oberstleutnat :-) .
Einen Offz. für Grenzaufklärung der Bootsabteilung hat es nie gegeben. Die Planstelle ist ja frei erfunden.

Lebenskunst ist - "Im Alltäglichen das Wunderbare zu sehen"


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