Schuften im DDR Knast für den Klassenfeind

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12.03.2021 17:00
avatar  birx20
#1
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Heute las ich einen interessanten Artikel über dieses traurige Kapitel der DDR Geschichte.
In diesem Kapitel spielen große Unternehmen und Konzerne aus der Bundesrepublik auch eine tragende Rolle.
Bis heute wurden die Gefängnisinsassen der DDR nicht für ihre gewinnbringende Arbeit im DDR Knast von den profitierenden Unternehmen und Konzernen entschädigt z.B. über die Einrichtung eines finanziellen Hilfsfonds für betroffene und gesundheitlich geschädigte ehemalige Häftlinge in der DDR.
Ca. 6.000 bundesdeutsche Unternehmen bedienten sich der Arbeiter aus den DDR Gefängnissen, darunter waren auch viele politische Gefangene.
Diese arbeiteten unter denkbar schlechten Arbeitsbedingungen an Arbeitsplätzen die normale DDR Bürger aus gesundheitlichen und anderen Gründen ablehnten.
Dies betraf auch weibliche Strafgefangene der DDR die meist im berüchtigten Frauengefängnis Hoheneck einsaßen.
Neben der DDR Regierung die von der Zwangsarbeit in harter Währung (DM) profitierte, haben vor allem bundesdeutsche Großunternehmen und Konzerne von der Arbeit der Zwangsarbeiter in den Haftanstalten der DDR ihren Profit gezogen.
Beispielhaft zu nennen wären hier: Aldi, Otto, Quelle, C&A, Siemens und viele andere renommierte Unternehmen.
Viele ehemalige Häftlinge haben durch die unwürdigen Arbeitsbedingungen gesundheitliche Dauerschäden erlitten und wurden von Seiten der DDR natürlich dafür nicht entschädigt.
Ist es jetzt nicht an der Zeit, dass die Profiteure aus den alten Bundesländern, die heute noch am Markt sind, den ehemaligen Gefangenen für das erlittene Unrecht und die gesundheitlichen Schäden, eine angemessene finanzielle Entschädigung für die Zwangsarbeit zahlen ?
Die Mittel dafür sind bei den Unternehmen durchaus vorhanden.


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12.03.2021 17:05
#2
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Sufu nutzen, alles schon durchgekaut !


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12.03.2021 17:09 (zuletzt bearbeitet: 12.03.2021 17:09)
#3
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Ich war in Zeithain wo gleich daneben ein Stahlwerk ist. In diesen Stahlwerk produzierten wir Rohre für Mannesmann und Thyssen-Krupp her.
Wenn die Rohre in ein 1A Zustand waren, kam vom Meister das jeweilige Label ran! Seitdem habe ich ein Tinnitus. Also kein Schutz für die Ohren, nichts - gar nichts!


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12.03.2021 17:30
#4
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Zitat von birx20 im Beitrag #1

Ist es jetzt nicht an der Zeit, dass die Profiteure aus den alten Bundesländern, die heute noch am Markt sind, den ehemaligen Gefangenen für das erlittene Unrecht und die gesundheitlichen Schäden, eine angemessene finanzielle Entschädigung für die Zwangsarbeit zahlen ?



Ich konnte den Tinnitus nicht nachweisen , deshalb wurde mein Antrag auf Wiedergutmachung abgelehnt!


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12.03.2021 17:33
avatar  birx20
#5
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Wie sollst du als Nichtarzt deinen arbeitsbedingten Tinnitus nachweisen ?
Das ist ein zynischer Witz oder besser eine große Verarschung.


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12.03.2021 17:34 (zuletzt bearbeitet: 12.03.2021 17:34)
#6
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..zu # 4....Tinnitus kann man mit entsprechenden Untersuchungen nachweisen ...Hörnerv messen bzw einem MRT...natürlich nicht was die Ursache ist ...


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12.03.2021 17:37
avatar  birx20
#7
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Das ist richtig Dynamo53.
Aber zu DDR Zeiten gab es keine Hörnervmessung und schon überhaupt kein MRT.
Darüber hinaus musste man einen Arzt finden, der bereit war zu sagen, die Schädigung liegt an den schlechten Arbeitsbedingungen.


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12.03.2021 17:39
#8
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Zitat von Dynamo53 im Beitrag #6
..zu # 4....Tinnitus kann man mit entsprechenden Untersuchungen nachweisen ...Hörnerv messen bzw einem MRT...natürlich nicht was die Ursache ist ...



Damals Mitte der `90 wusste ich doch gar nicht, welch Möglichkeiten ich hätte haben können.
Und die Wissenschaft war damals nicht so weit.


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12.03.2021 17:42
#9
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Zu # 7 ....fast richtig das es zu Zeiten der Zeiten kein MRT gab , ab
' 87 gab es bis zur Wende ein einziges.. ..


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12.03.2021 17:44
#10
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Zitat
Darüber hinaus musste man einen Arzt finden, der bereit war zu sagen, die Schädigung liegt an den schlechten Arbeitsbedingungen.




Ich konnte in mein Antrag nur sagen wo ich war, und was sich dort abgespielt hat. Es lag aber noch daran, dass vieles noch gar nicht erforscht war wo DDR-Häftlinge geschuftet ,und für wem, haben. Also habe ich das alles im Sande verlaufen lassen.


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12.03.2021 17:47
avatar  R-363
#11
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Kann hier bitte mal ein Mod/Admin schließen! Das Thema hatten wir doch nun schon lang und breit, vielleicht könnte man ja vor Thread-Eröffnung mal die Suchfunktion ...

Soldat vom 01.11.1971 bis 30.06.2006 StOFä (NVA) a.D.; StFw a.D.

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12.03.2021 18:57
avatar  Gert
#12
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Zitat von R-363 im Beitrag #11
Kann hier bitte mal ein Mod/Admin schließen! Das Thema hatten wir doch nun schon lang und breit, vielleicht könnte man ja vor Thread-Eröffnung mal die Suchfunktion ...


unangenehm??


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12.03.2021 19:00 (zuletzt bearbeitet: 12.03.2021 19:01)
avatar  Gert
#13
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Zitat von birx20 im Beitrag #1
Heute las ich einen interessanten Artikel über dieses traurige Kapitel der DDR Geschichte.
In diesem Kapitel spielen große Unternehmen und Konzerne aus der Bundesrepublik auch eine tragende Rolle.
Bis heute wurden die Gefängnisinsassen der DDR nicht für ihre gewinnbringende Arbeit im DDR Knast von den profitierenden Unternehmen und Konzernen entschädigt z.B. über die Einrichtung eines finanziellen Hilfsfonds für betroffene und gesundheitlich geschädigte ehemalige Häftlinge in der DDR.
Ca. 6.000 bundesdeutsche Unternehmen bedienten sich der Arbeiter aus den DDR Gefängnissen, darunter waren auch viele politische Gefangene.
Diese arbeiteten unter denkbar schlechten Arbeitsbedingungen an Arbeitsplätzen die normale DDR Bürger aus gesundheitlichen und anderen Gründen ablehnten.
Dies betraf auch weibliche Strafgefangene der DDR die meist im berüchtigten Frauengefängnis Hoheneck einsaßen.
Neben der DDR Regierung die von der Zwangsarbeit in harter Währung (DM) profitierte, haben vor allem bundesdeutsche Großunternehmen und Konzerne von der Arbeit der Zwangsarbeiter in den Haftanstalten der DDR ihren Profit gezogen.
Beispielhaft zu nennen wären hier: Aldi, Otto, Quelle, C&A, Siemens und viele andere renommierte Unternehmen.
Viele ehemalige Häftlinge haben durch die unwürdigen Arbeitsbedingungen gesundheitliche Dauerschäden erlitten und wurden von Seiten der DDR natürlich dafür nicht entschädigt.
Ist es jetzt nicht an der Zeit, dass die Profiteure aus den alten Bundesländern, die heute noch am Markt sind, den ehemaligen Gefangenen für das erlittene Unrecht und die gesundheitlichen Schäden, eine angemessene finanzielle Entschädigung für die Zwangsarbeit zahlen ?
Die Mittel dafür sind bei den Unternehmen durchaus vorhanden.


@Birx20
das ist im Prinzip richtig, sagt Radio Eriwan. Nur wie willst du nach solch langer Zeit noch herausfinden, wer was wo verursacht hat ? So wie ich die SED kenne, wird sie solche Dinge auch mit Hilfe ihrer Prätorianer unter allen Umständen verheimlicht haben, sodass nicht einmal die westdeutschen Einkäufer, geschweige denn der Verbraucher davon wussten.


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12.03.2021 19:01
avatar  R-363
#14
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Zitat von Gert im Beitrag #12
unangenehm

Nö, überhaupt nicht. Es nervt mich nur, dass in zunehmendem Maße Threads zu bereits behandelten Themen neu erstellt werden anstatt die alten fortzuführen.

Soldat vom 01.11.1971 bis 30.06.2006 StOFä (NVA) a.D.; StFw a.D.

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12.03.2021 19:02
avatar  Gert
#15
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Zitat von R-363 im Beitrag #14
Zitat von Gert im Beitrag #12
unangenehm

Nö, überhaupt nicht. Es nervt mich nur, dass in zunehmendem Maße Threads zu bereits behandelten Themen neu erstellt werden anstatt die alten fortzuführen.



dös machen wir schon seit 12 Jahren mit zunehmender Tendenz!


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