Spurensuche im Grabfeld und Rhön

02.03.2021 18:02 (zuletzt bearbeitet: 02.03.2021 18:03)
#1
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Gibt es im Bereich der Rhön und Grabfeld noch alte Bunkeranlagen oder Überreste an der ehml. Grenze die sonst niemand so kennt?


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02.03.2021 18:04
#2
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Bei der Ruine Eberstein südlich von Hilders gibt es im Wald eine Muna Anlage.


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02.03.2021 18:10
avatar  ( gelöscht )
#3
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( gelöscht )

Schöne Fotos in der Galerie von Melpers und Erbenhausen.
Ich habe in Frankenheim gedient.
Für die Bunkeranlagen gibt es bestimmt hier einen Experten im Forum der dir dazu konkret Auskunft geben kann.


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02.03.2021 18:35
avatar  Fred.S.
#4
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zu 2 Besonders gut finde ich die Bilder mit der fast gleichen Landschaft (Sommer + Winter ). Fred


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02.03.2021 18:41 (zuletzt bearbeitet: 02.03.2021 21:24)
avatar  mibau83
#5
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naja keiner kennt.

z.b. führungsstelle mit fb-3 bunker bei hermannsfeld auf dem dachsberg (gemeinde rhönblick). mal verschlossen, mal offen.
oder führungsstelle mit fb-3 bunker an der straße gompertshausen (hbn) -alsleben (nes), unweit der quelle der fränkischen saale.
besichtigung nur möglich mit dem besitzer aus üchtelhausen bei schweinfurt.



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02.03.2021 18:51 (zuletzt bearbeitet: 02.03.2021 18:53)
avatar  Fred.S.
#6
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zu 1
Ja, Matthias,
In MV an der Elbgrenze direkt an der Stadt Dömitz, war eine ehemalige Munitionsfabrik von Adolf mit einen kleinen Hafen für die Munitionsschiffe, den wir als Hafen nutzten bei Wartungsarbeiten, bzw. über eine Slipanlage unsere Boote zu Wasser oder aus dem Wasser holten. Und in der großen Halle überwinterten.- siehe Bilder.
Mit Absicht nicht zerstört worden ? Wer weiß.
Dort in dem Munigelände war auch die Instandsetzungsbasis der Bootskompanie in noch nicht zerstörten, großen Gebäude. Rings darum bis an den
K 6-Streifen zerstörte Bunkeranlagen, die 1965 unter großen Sandbergen und bewachsen mit Bäumen und Sträuchern waren.
Ein Elderado für die Dömitzer Jungen. Ich hatte das Glück, das man mir durch geheime Gänge, vollkommen intakt führte.
Teerstraßen, wo heute die Autobahnen von träumen, vollkommen in Ordnung, mit Buschwerk an den Seiten bewachsen.
Kannte man die Stelle, ein Schritt zur Seite und für dein Posten nicht mehr auffindbar.
1965, vielleicht erinnert sich Jemand. In der Theodor Körner Kaserne, die Ausbilder jagten uns durch intakte Stollen hindurch und warfen Nebelgranaten oder Gasgranaten von Oben zu uns kriechenden Soldaten rein.
Heute ? Keine Ahnung, was dort sich jetzt befindet. mfg. Fred


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02.03.2021 20:41
avatar  Mike59
#7
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Zitat von Matthias Reichert im Beitrag #2
Bei der Ruine Eberstein südlich von Hilders gibt es im Wald eine Muna Anlage.


Was verstehst du unter "Muna Anlage"?


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02.03.2021 21:13 (zuletzt bearbeitet: 02.03.2021 21:14)
avatar  Mike59
#8
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Ist eher OT - liegt weder in der Rhön und schon garnicht im Grabfeld. NW der Ortschaft Kambachsmühle (Th) liegen ein paar bauliche Objekte im Mäusetal (siehe Bild). Das lag früher im Grenzgebiet.
Dabei handelt es sich um frühere (Flugzeug)Motorenprüfstände der EMW Werke. Weiter nördlich in der Gemeinde Springen befand sich unter Tage im s.g. Schacht II Springen ein Außenlager des KZ Buchenwald. Dort wurden wohl die Motoren gefertigt welche später nahe Kambachsmühle geprüft wurden.
P.S. Ich habe mal von einem Kali Kumpel gehört, dass die unterirdischen KZ Anlagen in der Strecke noch voll erhalten waren. Das wird sich nun ändern, denn K+S als jetziger Besitzer wird seine Kalilauge nicht mehr los und die Schachtanlage Springen wird mit dem Dreck geflutet.


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02.03.2021 23:48
avatar  Gert
#9
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Zitat von Mike59 im Beitrag #8
Ist eher OT - liegt weder in der Rhön und schon garnicht im Grabfeld. NW der Ortschaft Kambachsmühle (Th) liegen ein paar bauliche Objekte im Mäusetal (siehe Bild). Das lag früher im Grenzgebiet.
Dabei handelt es sich um frühere (Flugzeug)Motorenprüfstände der EMW Werke. Weiter nördlich in der Gemeinde Springen befand sich unter Tage im s.g. Schacht II Springen ein Außenlager des KZ Buchenwald. Dort wurden wohl die Motoren gefertigt welche später nahe Kambachsmühle geprüft wurden.
P.S. Ich habe mal von einem Kali Kumpel gehört, dass die unterirdischen KZ Anlagen in der Strecke noch voll erhalten waren. Das wird sich nun ändern, denn K+S als jetziger Besitzer wird seine Kalilauge nicht mehr los und die Schachtanlage Springen wird mit dem Dreck geflutet.



als das KZ Buchenwald noch in Betrieb war, hießen die Motorenwerke in Eisenach sicher nicht EMW, sondern BMW. EMW war eine Bezeichnung der sowj. Besatzungszone und später der DDR für das gleiche Werk in Eisenach

Stil ist nicht das Ende des Besens.
Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Umgang mit Idioten!


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03.03.2021 07:58
#10
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Die meisten Anlagen wurden ja geschliffen aber das eine oder andere findet man doch noch.

Alte Muna bei Rottershausen / Schweinfurt
Bei Wollbach Frickenhausen / Bad Neustadt gibt es noch die kleine Kaserne der US Basis.


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03.03.2021 08:04
avatar  ( gelöscht )
#11
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( gelöscht )

Frag doch mal bei User Thunderhorse an. Er ist der Experte in solchen Angelegenheiten. Er kann dir genaue Angaben dazu machen


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03.03.2021 11:21
#12
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Die meisten Objekte kenne ich bei uns in der Gegend.


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03.03.2021 12:38
avatar  mibau83
#13
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bei wollbach das war das border camp lee.


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15.04.2022 18:12 (zuletzt bearbeitet: 15.04.2022 19:35)
avatar  Mike59
#14
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Zitat von Mike59 im Beitrag #8
Ist eher OT - liegt weder in der Rhön und schon garnicht im Grabfeld. NW der Ortschaft Kambachsmühle (Th) liegen ein paar bauliche Objekte im Mäusetal (siehe Bild). Das lag früher im Grenzgebiet.
Dabei handelt es sich um frühere (Flugzeug)Motorenprüfstände der EMW Werke. Weiter nördlich in der Gemeinde Springen befand sich unter Tage im s.g. Schacht II Springen ein Außenlager des KZ Buchenwald. Dort wurden wohl die Motoren gefertigt welche später nahe Kambachsmühle geprüft wurden.
P.S. Ich habe mal von einem Kali Kumpel gehört, dass die unterirdischen KZ Anlagen in der Strecke noch voll erhalten waren. ...
...


@der_neue

Ich mache mal in diesem Tread weiter bezüglich der Anlage Kambachsmühle (Mäusetal) und den von dir eingestellten Bildern.
Ich war der Meinung da mal in der örtl. Presse einen Beitrag gelesen zu haben - aber ist nicht zu finden. Ich habe mich an die Krayenberggemeinde OT Dodo gewandt und von denen einen Name + Telefon Nr.: bekommen. Die Person war allerdings bis gestern nicht zu erreichen und ich hatte erst heute Kontakt zu ihr. Ich werde mich dann nach Ostern um einen persönliches Treffen bemühen.
Ich habe aber bei einem kurzen Telefonat schon gemerkt, dass hier eine neue Spur gelegt wird. Angeblich handelt es sich um "Schießstände". So war übrigens meine erste Info im Jahr 1979/1980 auch. Es wurde in diesem Bereich sicherlich auch intensiv mit Waffen geübt, allerdings eher nach 1945. Ich hatte dort sehr viele RPGüb Granaten gefunden und von den baulichem Gegebenheiten war das sicher alles mögliche, nur bei Schießstand bin ich da sehr skeptisch.
Es gibt wohl ein Buch mit lokalem Bezug. "Die Kambachsmühle: Ein geschichtsträchtiger Ortsteil von Kieselbach (Wartburgkreis)

Zitat
ISBN-10 3959665539


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20.04.2022 21:27
avatar  Mike59
#15
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Vor ein paar Tagen kam der Prime Service und brachte das o.g. Buch.
Das Taschenbuch war in 180 min durch - erstaunlich was man über einen Ort mit ca. 50 Einwohnern so allen zu Papier bekommen kann und das ist nicht negativ gemeint.
Die von mir ins Spiel gebrachten "Prüfstände" für Flugzeugmotoren, welche in Zwangslagern untertage produziert wurden, ist unrealistisch.
Die KZ Häftlinge wurden wohl 12/44 in die Region getrieben um die Produktion der o.g. Motoren vorzubereiten.
Am 04.05.1945 gingen laut KTB OKW Vacha und Schmalkalden verloren.
Es ist also eher unwahrscheinlich das eine Motoren Produktion - von was auch immer stattfand.
Belegt sind Berichte aus der Bevölkerung über die Lagerung von Explosivmitteln und dem gleichzeitigem Betrieb eines Schießstandes für MG's und andere Waffen im Bereich der "Sprengstoff Bunker" .
Es werden auch Berichte aus der Bevölkerung zitiert - welche die Sprengung der Anlagen beschreiben, diese sei so intensiv gewesen das in Oberzella die Fensterscheiben zerbrachen! Für eine Sprengung dieser Intensität schaut das Gelände eigentlich super aus und Oberzella liegt auf anderen Seite des Berges. Die Gebäude vor Ort (Kambachsmühle) sind dafür nahezu unbeschadet vorhanden.

@der_neue viel Spass bei deinen weiteren Exkursionen - würde mich freuen wenn ich mal meinen Senf dazu geben kann.


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