Michail Gorbatschow , 90. Geburtstag

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04.03.2021 11:21
avatar  Gert
#91
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Zitat von icke46 im Beitrag #88
Zitat von BRB im Beitrag #86
Ich kenne niemand aus Köln.
Reicht mir wenn ich Einen aus Düsseldorf kenne oder zumindest seine Einlassungen und Unterstel-
lungen.
Der rheinische Frohsinn (unsinn) hat mich nie interessiert.


Nun mach aber nicht noch die Kölner schlecht. Es heißt nicht umsonst: Das Beste an Düsseldorf ist der letzte Zug nach Köln....

@icke46 Das macht keinen Sinn was du schreibst. Wir haben gerade einen neuen Oberbürgermeister, der war zuletzt Stadt Direktor in Köln. Er war froh über diesen neuen Job in Düsseldorf


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04.03.2021 12:03
avatar  birx20
#92
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Zurück zum Kernthema des Beitrages: 90. Geburtstag von Michail Gorbatschow

Alle User bis auf einen User haben Michail Gorbatschow gewürdigt als großen Staatsmann und Politiker, dem wir Deutsche maßgeblich die Deutsche Einheit mit zu verdanken haben. Hoffentlich erreichen ihn unsere gute Wünsche und Glückwünsche.

Eigentlich müssen wir aber auch einem anderen lange schon verstorbenen ehemaligen Generalsekretär und Förderer Gorbatschowas posthum danken, dass er als Förderer den Freigeist Gorbatschow hat ins ZK und Politbüro der KPDSU aufsteigen lassen.

Ich spreche von Juri Andropow dem langjährigen KGB Chef, Politbüromitglied der KPDSU und deren kurzzeitigem Generalsekretär.
Ohne ihn wäre Gorbatschow nie an die Macht in der SU gekommen !

Was verband diese beiden doch recht unterschiedlichen Männer ?

Beide stammten aus der gleichen Region der SU und hatten einen Bezug zur Landwirtschaft.
Juri Andropow war im Vergleich mit Chrustschow, Breschnew, Tschernjenko und all den anderen Politbüromitgliedern ein gebildeter Mensch.
Er war wohl eher ein Intellektueller als ein Bauer, wie es die anderen Politbüromitglieder waren. Er soll auch im Stande gewesen sein Reden frei zu halten und nicht jedes Wort wie seine Vorgänger vom Blatt abzulesen.
Andropow hat die Fähigkeiten von Gorbatschow erkannt und gefördert, auch gegen den Widerstand anderer.
Gorbatschow hat einen hohen Intellekt, kann frei sprechen und argumentieren. er traute sich auch mit seiner intelligenten und gutaussehenden Frau Raissa auf die politische Weltbühne und beiden machten auf Auslandsreisen in den Westen einen hervorragenden Eindruck und das nicht nur in Deutschland.
All diese Fähigkeiten gingen seinen Vorgängern vollkommen ab.
Bei Juri Andropow kann ich das nicht beurteilen, weil er nur kurz an der Macht war. Ich denke er war der Einzige der intellektuell an Gorbatschow heranreichte und dessen Fähigkeiten erkannt und gefördert hat.

Deshalb sei an dieser Stelle auch an Juri Andropow erinnert.


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04.03.2021 14:40
avatar  Ratze
#93
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Wo sind denn die Milliarden geblieben die Kohl nach dem ich meine Krimgespräch gezahlt hat
Nicht alles ging für Wohnungsbau fürs Millitär drauf da haben einige der heutigen Oligarchen bereits zugelangt
Wie kann es sein, das innerhalb von 40 Jahren so viele Milliardäre in einem Land hervorgekommen sind?
Gorbi hat Geld reingeholt und durch die Auflösung der RGW viel Geld gespart
Aber er konnte nicht verhindern dass die Milliarden beim Volk blieben, sondern in einigen Taschen versickerten
Gorbi Ansatz war gut, für uns , für Osteuropa und die UdSSR
Das die zerfiel war sicher nicht beabsichtigte, da hat er sich verkalkuliert
Ich drücke Gorbi jedenfalls die Daumen, dass er seinen Lebensabend in Frieden verbringen kann und der jetzige Zar ihn nicht noch dran kriegt


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04.03.2021 15:42
#94
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Zitat von Ratze im Beitrag #93
Wo sind denn die Milliarden geblieben die Kohl nach dem ich meine Krimgespräch gezahlt hat
Nicht alles ging für Wohnungsbau fürs Millitär drauf da haben einige der heutigen Oligarchen bereits zugelangt Wie kann es sein, das innerhalb von 40 Jahren so viele Milliardäre in einem Land hervorgekommen sind?
Gorbi hat Geld reingeholt und durch die Auflösung der RGW viel Geld gespart
Aber er konnte nicht verhindern dass die Milliarden beim Volk blieben, sondern in einigen Taschen versickerten
Gorbi Ansatz war gut, für uns , für Osteuropa und die UdSSR
Das die zerfiel war sicher nicht beabsichtigte, da hat er sich verkalkuliert
Ich drücke Gorbi jedenfalls die Daumen, dass er seinen Lebensabend in Frieden verbringen kann und der jetzige Zar ihn nicht noch dran kriegt




Das ist überwiegend nicht das Geld der Russen, vielmehr funktionierte alles wie ein Kettenbrief bei dem nur Initiatoren wie Chodorkowski gewannen, die sich über staatliche Stellen die späteren Konzerne erschlichen und an den Börsen platziert haben, wo später ausländische Investoren den RTX- Index vollgepumpt haben und in den Folgejahren für einen milliardenschwere Zuwachs an Marktkapitalisierung sorgten.
Zum Glück für die Russen waren die Oligarchen Inländer die man jederzeit zu fassen kriegen würde, wenn sie sich vollends des staatlichen Zugriffs zu entziehen versuchen.
Am Volkseigentum über den Aktienerwerb kann auch Iwan Iwanowitsch profitieren, immerhin hat sich der Index z. B. von 2016 bis 2019 verdreifacht, eine solche individuelle Chance der Partizipation hätte es unter dem Fortbestand der alten Ordnung nicht gegeben.
Mag sein, daß diese Entwicklung enttäuschend für den Jubilar ist, sie ist aber näher an der menschlichen Psyche als sein Traum von einer humanistischen und global gerechten Weltordnung.
Es gab nach meiner Erinnerung sogar staatlich geleitete Verkaufsprogramme, die ähnlich der für die DDR mal halbherzig geplanten Volksaktien verlaufen waren, wobei die russische Arbeiterklasse überwiegend auf einen unternehmerischen Einstieg verzichtet hatte und die später wertvoll gewordenen Aktien am Werkstor an gierige Investoren mit Herrschaftswissen um den wahren Wert dieser Papiere für ein paar Flaschen Wodka verramscht hatten.


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04.03.2021 15:43
#95
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Zitat von Ratze im Beitrag #93
Gorbi Ansatz war gut, für uns , für Osteuropa und die UdSSR
Er hat die Weichen neu gestellt, war nicht vorbereitet auf den Staatsstreich. Die nach Moskau einrückenden Soldaten weigerten sich glücklicherweise, gegen das eigene Volk vorzugehen. Fatal für die Putschisten, eine Fügung des Schicksals für die nach Souveränität strebenden Sowjetrepubliken.

Den Genickbruch haben die eigenen Genossen der KPdSU bewirkt
.

Sie waren sich bewusst, dass eine nie wiederkehrende, einzigartige Gunst der Stunde der Machtausübung bestand und nutzten die Gelegenheit, sie waren die Nutznießer.

Gorbatschow der Lückenfüller zum Vorteil der Genossen, die nun am Drücker saßen. Die am am 8.12.1991 gebildete Konkursmasse der Sowjetunion (GUS) spielt heute überhaupt keine Rolle mehr. Mit Einvernehmen und Eintracht, füreinander einstehend, wären sie eine ernst zu nehmende Alternative.

Gorbatschow ist gescheitert an der Eigensüchtigkeit und dem Egoismus der einstigen Genossen, die nicht mehr daran dachten, das Spiel aus der Hand zu geben. Er hatte nicht auf dem Zettel, dass die von ihm auf freien Fuß gesetzten Kräfte ihn eiskalt abservieren. Als die Rosinen herausgepickt waren, hatte der Mohr seine Schuldigkeit getan.

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"Als ich 17 war, war in meinem Traumberuf nichts mehr frei” – Was das war? – "Rentner!
Erst Rentnerlehrling, dann Jungrentner und dann Rentnergeselle!”

Wo ein Genosse ist, ist die Partei - wo zwei Genossen sind, ist ein Intershop!

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Zitat von DoreHolm im Beitrag Das bumsfidele DDR-Verteidigungsministerium
"Wo ein Genosse ist, da ist die Partei und wo ein Genosse und eine Genossin ist, da ist die Hurerei" .
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04.03.2021 16:02
avatar  birx20
#96
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zu #94
Die Milliardäre (Oligarchen) konnten sich nur die Taschen füllen, weil Funktionäre aus dem alten Apparat es ihnen ermöglicht haben. Die ehemals volkseigenen Unternehmen z.B. die ganze devisenbringende Rohstoffindustrie wurde in AGs verwandelt, wo sofort ehemalige Minister, Kombinatsdirektoren und alte Aparatschiks zu Unrecht große Aktienanteile für einen Appel und ein Ei sicherten.
So wurde das Volksvermögen wurde in der Ära Jelzin an sehr wenige Günstlinge aus dem Apparat verschleudert und Iwan Iwanowitisch wurde betrogen und ging leer aus.
Das hatte nichts mehr mit Gorbatschow zu tun. Die Plünderung des Landes fand unter Boris Jelzin statt und damals brachte sich Wladimir Putin rechtzeitig bei Jelzin in Stellung.
Es bildete sich die bis heute bestehende Kaste der Superreichen (Oligarchen), denen Putin und Co. zuzurechnen sind.


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04.03.2021 16:45 (zuletzt bearbeitet: 04.03.2021 16:48)
avatar  Gert
#97
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Es bildete sich die bis heute bestehende Kaste der Superreichen (Oligarchen), denen Putin und Co. zuzurechnen sind.
@Birx20
Ich bin mal so keck, und behaupte dass das eine Bande von Dieben ist. Sie können das ohne Gefahr tun, da sie sämtliche Kontrollmechanismen, d.h. Polizei, Justiz, Staatsapparat und Armee korrumpiert haben und auf ihrer Seite sind. Damit ist jegliche Kontrolle vermieden. Sie bestehlen systematisch das russische Volk.


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04.03.2021 17:28 (zuletzt bearbeitet: 04.03.2021 17:30)
#98
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Stalin soll sinngemäß gesagt haben, daß jede Lockerung zum Ende des Sozialismus führt.

Recht hatte er. So ist die Natur des Menschen. Die Lockerungen begannen schon nach Stalins Tod, wenn auch erst nur allmählich.

Aber sie waren ökonomisch unumgänglich, außer man akzeptiert Verhältnisse wie in Nordkorea.

Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


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04.03.2021 19:32 (zuletzt bearbeitet: 04.03.2021 19:34)
#99
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Zitat von birx20 im Beitrag #96
zu #94
Die Milliardäre (Oligarchen) konnten sich nur die Taschen füllen, weil Funktionäre aus dem alten Apparat es ihnen ermöglicht haben. Die ehemals volkseigenen Unternehmen z.B. die ganze devisenbringende Rohstoffindustrie wurde in AGs verwandelt, wo sofort ehemalige Minister, Kombinatsdirektoren und alte Aparatschiks zu Unrecht große Aktienanteile für einen Appel und ein Ei sicherten. So wurde das Volksvermögen wurde in der Ära Jelzin an sehr wenige Günstlinge aus dem Apparat verschleudert und Iwan Iwanowitisch wurde betrogen und ging leer aus.
Das hatte nichts mehr mit Gorbatschow zu tun. Die Plünderung des Landes fand unter Boris Jelzin statt und damals brachte sich Wladimir Putin rechtzeitig bei Jelzin in Stellung.
Es bildete sich die bis heute bestehende Kaste der Superreichen (Oligarchen), denen Putin und Co. zuzurechnen sind.


Trotzdem gab es im weiteren Verlauf dramatische Rücksetzer am Aktienmarkt, die Iwan hätte nutzen können, hat er aber nicht.



Der Zug hat immer mal gehalten oder war zumindest verlangsamt, so daß trotz aller gefühlten Verteilungsungerechtigkeit der Aufsprung möglich gewesen wäre, da nützt alle Propaganda nichts.
Ich bin kein kapitalistischer Gesundbeter sondern verweise lediglich auf eine gewisse technisch- organisatorische Machbarkeit der Chance auf Partizipation zumindest für die Mittelschicht oder angestellte Durchschnittsverdiener.
Allerdings geht es wohl eher um die Milliardäre, die in der Schweiz leben, fette Yachten besitzen und ihren Reichtum zur Schau tragen, das muß man halt irgendwie verdrängen und seine persönlichen Chancen suchen.


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04.03.2021 19:44
avatar  birx20
#100
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Das mit der Börse und ihren Mechanismen die man beim Handeln (nicht beim wilden Zocken) verstehen muss, haben selbst in Deutschland auch vor der Wende nur wenige Menschen gut verstanden.
Wie sollte das der einfache normale Grigori denn verstehen ?
In diese Materie muss man sich länger einarbeiten und man braucht das nötige Kleingeld, sonst funktioniert es nicht an der Börse.


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04.03.2021 23:51 (zuletzt bearbeitet: 04.03.2021 23:55)
avatar  Ehli
#101
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In Russland verachtet, in Deutschland verehrtMichail Gorbatschow: ein Jahrhundertpolitiker
Michail Gorbatschow wollte mit Glasnost und Perestroika ab Mitte der 1980er-Jahre die UdSSR reformieren. Tatsächlich ermöglichte er mit seiner Politik das Ende des Kalten Krieges und 1990 die deutsche Einheit. Im Westen wird Gorbatschow dafür verehrt, im eigenen Land hingegen gilt er als "Totengräber der UdSSR".
https://www.mdr.de/zeitreise/michail-gor...formen-100.html

Putsch gegen Gorbatschow
Der Putsch am 19. August 1991 in Moskau beendete die politische Karriere Michail Gorbatschows. Der Schöpfer von Glasnost und Perestroika musste zurücktreten. Gleichzeitig besiegelte der Putsch das Ende der Sowjetunion.
Als Gorbatschow 1985 an die Macht kommt, ist die Sowjetunion wirtschaftlich in einer schweren Situation. Schnell erkennt er, dass die Planwirtschaft an ihre Grenzen gestoßen ist und dem Land ohne tiefgreifende Reformen ein unkontrollierter Zusammenbruch droht. Mit Glasnost (Transparenz) und Perestroika (Umbau) will er das Ruder herumreißen, die Wirtschaft für Privatinitiativen öffnen und die Bevölkerung an politischen Entscheidungsprozessen beteiligen. Es stand aus seiner Sicht nie zur Debatte, die Sowjetunion abzuschaffen, wohl aber wollte er einen demokratischen Staat aus ihr machen.
mdr/ zeitreise


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05.03.2021 05:30
#102
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Zitat von BRB im Beitrag #79
@birx20
Schon wieder am hetzen !?
Die Halbwertzeit läuft aus.


Legst du das jetzt fest, Fritze? Du bist ja voller innerer Anspannung in deiner revolutionäre Wachsamkeit.
Schalte doch einfach mal drei Gänge zurück. Höre mal hier rein, das sind spirituelle Gesänge des progressiven Gospel- und Soldatenchors der Nordkoreanischen Volksarmee. Das hilft vielleicht, deine Verkrampfung etwas zu lösen. @BRB

Das ist der Jammer dieser Welt,
Dass all die Dummheit der Millionen
Den wenigen, deren Geist erhellt,
Den Weisen wird zu Dornenkronen;
Dass sich der Massen Unverstand
Frech an des Genius Schwingen heftet,
Ihr zerrt aus seinem hohen Land,
Bis er zu Boden sinkt entkräftet.
Kurt Eisner


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05.03.2021 05:49 (zuletzt bearbeitet: 05.03.2021 05:52)
#103
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Zitat von Ehli im Beitrag #101
In Russland verachtet, in Deutschland verehrtMichail Gorbatschow: ein Jahrhundertpolitiker
Michail Gorbatschow wollte mit Glasnost und Perestroika ab Mitte der 1980er-Jahre die UdSSR reformieren. Tatsächlich ermöglichte er mit seiner Politik das Ende des Kalten Krieges und 1990 die deutsche Einheit. Im Westen wird Gorbatschow dafür verehrt, im eigenen Land hingegen gilt er als "Totengräber der UdSSR".
https://www.mdr.de/zeitreise/michail-gor...formen-100.html (...)


Er wird nicht nur in Deutschland verehrt, seine Politik der Perestroika ermöglichte auch den Litauern, Letten, Esten, Polen, Tschechen, Slowaken, Ungarn, Rumänen ...... die alle über 40 Jahre unter Knute der Parteikommunisten Moskaus standen, sich auf den Weg in die Freiheit zu machen.
Auch die Länder Asiens wie Kasachstan, Kirgisistan, Usbekistan, Turkmenistan, Tadschikistan Georgien, Armenien und Aserbaidschan sind nicht zu vergessen. Sie waren Opfer des russischen und später sowjetischen Kolonialismus.
Gorbatschows Politik ebnete ihnen den Weg in ihre staatliche Unabhängigkeit.

Solch eine Variante vom Kolonialismus wird meistens als „Imperialismus kontinentaler Art“ oder als innenkolonialismus bezeichnet. https://nowestversusrest.wordpress.com/2...nialgeschichte/

Das ist der Jammer dieser Welt,
Dass all die Dummheit der Millionen
Den wenigen, deren Geist erhellt,
Den Weisen wird zu Dornenkronen;
Dass sich der Massen Unverstand
Frech an des Genius Schwingen heftet,
Ihr zerrt aus seinem hohen Land,
Bis er zu Boden sinkt entkräftet.
Kurt Eisner


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07.03.2021 18:07 (zuletzt bearbeitet: 07.03.2021 18:17)
avatar  marc
#104
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Zitat von marc im Beitrag #4
Vielleicht sollte man auch mal bemerken, dass die SU wirtschaftlich und finanziell 1988/89 auch durch den Krieg in Afghanistan und die ernormen Rüstungsaufwendungen beim Wettrüsten gegen die USA ziemlich am Boden lag und Gorbatschow dann mal eben den deutschen Kriegspfand (DDR) sich hat von der BRD versilbern lassen. Auch wurden enorme Kreditaufnahmen der SU gegen politische Zugeständnisse möglich.


Hier mal als Ergänzung, eine Einschätzung von Herbert Häber ehem. Politbüromitglied, warum die SU Ende der 80er auf die DDR verzichtet und diese dann auch verkauft hat:

Video Herbert Häber


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