Michail Gorbatschow , 90. Geburtstag

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02.03.2021 20:26
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#31
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Zitat von Alfred im Beitrag #6
Der Mann der sein Land und seine Verbündeten verraten hat.


Es ist Dein gutes Recht, es so zu sehen, warum auch nicht wenn die Einstellung dem entspricht.

Nur um einen Gefallen bitte ich Dich und auch Deine Bedanker, schildert einmal wie ihr denkt würde es jetzt, also rund 30 Jahre nach 1989 in unseren Betrieben, in den Geschäften, in den Städten und Dörfern mit den damals verhältnismäßig nur paar neuen Blöcken, den paar neuen EW65, HB5…ansonsten alter und auch teilweise schon verfallener Bausubstanz, den damals nur paar größeren neuen Straßen, unserer Umwelt insgesamt(erinnere z.B. an Leuna, Rositz…), der Westgrenze, den vermuteten Wahlergebnissen zu z.B. der Volkskammer aussehen?

Bin sehr gespannt und lasst Euch bitte nicht lumpen! Eine Auskunft in Form einer Antwort hier gehört sich bei einer Bitte danach ganz einfach.

1. Kompanie, MSR 3, Soldat, Gefreiter


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02.03.2021 20:36
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#32
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Zitat von Lutze im Beitrag #30
...wer vor Gorbi das Zepter in der Hand hatte...


https://sovtime.ru/rulers

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02.03.2021 20:40
#33
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Wer waren denn die Verbündeten?
Honecker & Co.

Also Verrat für andere kein Problem.

Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


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02.03.2021 20:50
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#34
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Zitat von marc im Beitrag #4
Vielleicht sollte man auch mal bemerken, dass die SU wirtschaftlich und finanziell 1988/89 auch durch den Krieg in Afghanistan und die ernormen Rüstungsaufwendungen beim Wettrüsten gegen die USA ziemlich am Boden lag und Gorbatschow dann mal eben den deutschen Kriegspfand (DDR) sich hat von der BRD versilbern lassen. Auch wurden enorme Kreditaufnahmen der SU gegen politische Zugeständnisse möglich.


@marc Das die SU wirtschaftlich nicht aus der Hefe kam, lag hatte unter anderem auch daran, dass die Werktätigen es nicht in der Lohntüte/beim Lebensstandard gespürt haben ob sie gut oder schlecht gearbeitet haben. Diese Nivellierung auf unterstem Level war ein großer Sargnagel. Wenn die Landarbeiter auch nach guten Ernten nicht mehr Nahrung hatten als nach schlechten Ernten, dann haben sie sich eben selber etwas abgezweigt und verflüssigt.

In der DDR war es ja einige Jahre auch so ähnlich. Als die "Experten" dann erkannt haben, dass man mit verliehenen Urkunden, Abzeichen und Bestentiteln im Geschäft nicht bezahlen konnte wurde dann die materielle Interessiertheit erfunden. Das war dann schon wieder ein Schritt zurück auf dem Weg zum Kommunismus.

Uli


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02.03.2021 20:58
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#35
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Zitat von Hohenstücken7072 im Beitrag #31

Nur um einen Gefallen bitte ich Dich und auch Deine Bedanker, schildert einmal wie ihr denkt würde es jetzt, also rund 30 Jahre nach 1989 in unseren Betrieben, in den Geschäften, in den Städten und Dörfern mit den damals verhältnismäßig nur paar neuen Blöcken, den paar neuen EW65, HB5…ansonsten alter und auch teilweise schon verfallener Bausubstanz, den damals nur paar größeren neuen Straßen, unserer Umwelt insgesamt(erinnere z.B. an Leuna, Rositz…), der Westgrenze, den vermuteten Wahlergebnissen zu z.B. der Volkskammer aussehen?

Bin sehr gespannt und lasst Euch bitte nicht lumpen! Eine Auskunft in Form einer Antwort hier gehört sich bei einer Bitte danach ganz einfach.


@Hohenstücken7072

Sag bloß, Du willst solchen Unfug nochmal lesen und hören? Der Sozialismus sollte ja eigentlich schon gesetzmäßig über den Kapitalismus siegen, aber er siechte eben nur bis an sein Ende. Wie das ging hatten die Herren im Politbüro ja von der Sowjetunion gelernt, enteignen, bevormunden und bei unbotmäßigen Verhalten einsperren war die Devise.

Uli


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02.03.2021 21:05
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#36
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Hohenstücken7072,
ganz einfach zu klären deine Frage.
Mit dem entsprechenden Klassenbewusstsein hätte man sich die DDR wie bereits 40 Jahre lang auch die nächsten 30 Jahre die DDR schön geredet und schön geträumt.
Auf jedem Parteitag der SED wurden phänomenale Errungenschaften der DDR verkündet und der Sieg des Sozialismus über den Kapitalismus proklamiert.
Der normale DDR Bürger hat von den verkündeten Siegen und Errungenschaften leider nichts mitbekommen.


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02.03.2021 21:38
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#37
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Zitat von Fall 80 im Beitrag #35
...Sag bloß, Du willst solchen Unfug nochmal lesen und hören?...

Zitat von birx20 im Beitrag #36
...ganz einfach zu klären deine Frage...


Nein, solche Antworten nicht, ich möchte allen ernstes wissen, was ein Einzelner, besser alle Vier denken! Es sind intelligente und gebildete Menschen, möglicherweise im oder überhaupt mir sowieso im Denkvermögen überlegen und von denen hätte ich tatsächlich gern meine Frage beantwortet.

So etwas sagt man, bekundet die gleiche Auffassung nicht ohne Überlegung. Wenn sie meinen dass Gorbatschow etwas verraten hat werden sie auch wissen, was eigentlich!

Auf detaillierte Antwort gespannt bin ich allemal!

1. Kompanie, MSR 3, Soldat, Gefreiter


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02.03.2021 21:59 (zuletzt bearbeitet: 02.03.2021 22:11)
#38
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Gert in #21:
Na ja er wird von den Russen nicht geliebt, aber er war ein Realist und hatte den richtigen Ansatz mit Glasnost und Perestroika. Das war längst überfällig. Und die Zeit war einfach reif für solche Veränderungen. Man hätte ihm mehr Zeit geben sollen, dann wäre auch etwas daraus geworden. Hilfe hätte er im Ausland sicher bekommen in Form von Krediten, in Form von technischer Zusammenarbeit usw.
Na und wenn er stirbt, ist in Deutschland mindestens ein großer Staatsakt fällig für diesen großartigen Politiker.


Und Du glaubst wirklich, daß der Westen ihm geholfen hätte, seinen Staat und damit das System (es war immer noch durch Gemeineigentum an PM und soz. Weltanschauung geprägt) zu stabilisieren ? So ganz unentgeltlich ? Wenn in der großen Politik ein Staat oder Staatengruppe sowas macht, dann denkt er dabei weiter. Es wäre das Endziel gewesen, die SU bzw. Russland in die Abhängigkeit zu bringen. Die Großbetriebe und Rohstofflagerstätten wären dann nicht an russische Oligarchen gefallen, sondern westliche Konzerne hätten sich hier maßgeblichen Einfluss gesichert.


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02.03.2021 22:01 (zuletzt bearbeitet: 02.03.2021 22:02)
avatar  marc
#39
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Korrekt, so wie es unter Jelzin dem Säufer dann auch durchgeführt wurde.


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02.03.2021 22:02
avatar  Mike59
#40
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So ist er halt 90 Jahre alt geworden - Gratulation.
Ist schon traurig das in seiner Heimat kein Hund ein Stück Brot von ihm nimmt - aber der Prophet gilt ja im eigene Land nichts.
Wer weiß wie "die Russen" nach der "Wende" in Russland über die Runden gekommen sind, kann das auch verstehen. Ich glaube diese Erfahrung steht uns Deutschen in der nahen Zukunft noch sehr eindrücklich bevor. Die Unfähigkeit unserer Administration eine Krise zu bewältigen beweist sich täglich.


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02.03.2021 22:04
avatar  marc
#41
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Und dabei sind das in D noch nicht mal alte Greise, die an der Spitze stehen, aber dennoch sind die Personen zu lange an der Macht!


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02.03.2021 22:09
#42
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Zitat von birx20 im Beitrag #36
Hohenstücken7072,
ganz einfach zu klären deine Frage.
Mit dem entsprechenden Klassenbewusstsein hätte man sich die DDR wie bereits 40 Jahre lang auch die nächsten 30 Jahre die DDR schön geredet und schön geträumt.
Auf jedem Parteitag der SED wurden phänomenale Errungenschaften der DDR verkündet und der Sieg des Sozialismus über den Kapitalismus proklamiert.
Der normale DDR Bürger hat von den verkündeten Siegen und Errungenschaften leider nichts mitbekommen.


Da gehst Du aber davon aus, daß es keinerlei Entwicklung auf gesellschaftlichen Gebiet, vor allem im Bewußtsein der Bevölkerung gegeben hätte. Schon in den letzten Jahren der DDR machten sich einige gesetzliche Änderungen bemerkbar, die auf eine Änderung hinausliefen. Ich meine, in den nächsten 10 Jahren nach 1989 wären erhebliche Änderungen eingetreten, schon aus Gründen eines Generationswechsels im Politbüro.


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02.03.2021 22:16
#43
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Korrekt, so wie es unter Jelzin dem Säufer dann auch durchgeführt wurde.
---------------------------------------------------------------
Aber die Arschkriecherei von Jelzin--gegenüber der westlichen Demokratie, hat ja Putin einen Riegel vorgeschoben.


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02.03.2021 22:45
avatar  icke46
#44
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Michail Gorbatschow ist zweifellos ein Politiker, der die Welt verändert hat, das kann eigentlich niemand bestreiten.

Das Problem ist eher, wie auch hier in den Beiträgen zu lesen: Er hat konkret gesagt viel erreicht für die Menschen in der DDR, in Polen und so weiter. Nur war er seinerzeit Staatschef der Sowjetunion, und da fragen sich vermutlich die Bürger: was hat unser Staatschef für uns getan? Ich fürchte, da fällt die Bilanz eher schlecht aus, weshalb er eben im heutigen Russland ein begrenztes Ansehen genießt.

Irgendwie sind das auch damals verpasste Gelegenheiten - hätte man auch von westlicher Seite den Umbruch zu einer Win-Win-Situation gestaltet, würde Europa möglicherweise ein ganzes Stück besser aussehen.


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02.03.2021 22:50
avatar  Gert
#45
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Zitat von DoreHolm im Beitrag #38
Gert in #21:
Na ja er wird von den Russen nicht geliebt, aber er war ein Realist und hatte den richtigen Ansatz mit Glasnost und Perestroika. Das war längst überfällig. Und die Zeit war einfach reif für solche Veränderungen. Man hätte ihm mehr Zeit geben sollen, dann wäre auch etwas daraus geworden. Hilfe hätte er im Ausland sicher bekommen in Form von Krediten, in Form von technischer Zusammenarbeit usw.
Na und wenn er stirbt, ist in Deutschland mindestens ein großer Staatsakt fällig für diesen großartigen Politiker.


Und Du glaubst wirklich, daß der Westen ihm geholfen hätte, seinen Staat und damit das System (es war immer noch durch Gemeineigentum an PM und soz. Weltanschauung geprägt) zu stabilisieren ? So ganz unentgeltlich ? Wenn in der großen Politik ein Staat oder Staatengruppe sowas macht, dann denkt er dabei weiter. Es wäre das Endziel gewesen, die SU bzw. Russland in die Abhängigkeit zu bringen. Die Großbetriebe und Rohstofflagerstätten wären dann nicht an russische Oligarchen gefallen, sondern westliche Konzerne hätten sich hier maßgeblichen Einfluss gesichert.


Wie so oft, Ideologisch eingefärbtes dummes Zeug .

Stil ist nicht das Ende des Besens.
Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Umgang mit Idioten!


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