Sowjetische Kontrolle der West-Alliierten

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04.05.2021 15:32
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#61
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OK Thunderhorse, erkläre mir bitte was bei meinem Beitrag falsch ist

Ich behaupte: Das sowjetische 10. KGB-Wachbataillon war für die Kontrolle der Westalliierten in Marienborn (Autobahn und Grenzbahnhof) und in Drewitz (Autobahn) und am Bahnhof Potsdam-Stadt verantwortlich. Dazu noch an der Glienicker Brücke für die Westalliierten Militärverbindungsmissionen.

Der sowjetische 105. Grenzregiment bewachte das 10. Bataillon. Die beiden Einheiten waren Teil des KGB aber nicht von der GSSD und hatten keine Verbindung zu den DDR-Grenztruppen.

MfG aus Paris
tmfb


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05.05.2021 12:59
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#62
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94

Naja, irgendwie hat, auch wenn ich's ungern so sag, der Donnergaul auf seine Art schon recht. Also hier mal bissel Hintergrund zum Thema, ich habs mal wegen der Nachhaltigkeit archiviert ... https://archive.is/HndjU

... war auch das 105. Regiment für seine besonderen Aufgaben in der DDR aufgestellt, denn es war längst kein klassisches Infanterie- oder Polizeiregiment mehr. Seine Aufgaben bestanden hauptsächlich im Wach- und Sicherungsdienst. Die in Berlin stationierten Teile bewachten die sowjetische Botschaft (Unter den Linden) inklusive Nebengebäuden. Anfang der 1950er Jahre gehörten dazu 41 Objekte. Ferner mußten die offizielle KGB-Residentur in Karlshorst sowie weitere (mehr oder minder geheime) Objekte des KGB in der gesamten DDR gesichert werden. (Dazu zählte in den 80ern auch Wladimir Putins Büro in Dresden.) Das zweite große Tätigkeitsfeld lag im Süden der DDR und hieß Wismut. Anfang der 50er Jahre hatte dort ein komplettes MWD-Regiment den Uranabbau bewacht (153 Wachobjekte). Nachdem diese Aufgaben sukzessive an DDR-Behörden übergeben worden war, beschränkte sich die Tätigkeit der KGB-Einheiten auf die Begleitung der Transporte von Sachsen bis nach Brest an der polnisch-sowjetischen Grenze.

Dagegen ...

Seit 1946 oblag die Spionageabwehr in den sowjetischen Streitkräften nach Auflösung von Smersch (wieder) dem Ministerium für Staatssicherheit, ab 1954 dem KGB. Konkret zuständig war dessen Dritte Hauptverwaltung. Diese bildete innerhalb der Militärbehörden und bei den Stäben der Großverbände sog. Sonderabteilungen, welche die konkrete Abwehrarbeit vor Ort leisteten. Das war auch bei den in der DDR stationierten Truppen der GSSD/WGT der Fall.
Die Verwaltung der Sonderabteilungen (UOO) bei der GSSD befand sich in Potsdam, temporär möglicherweise auch in Karlshorst. Die 3. HV des KGB lehnte sich an die Militärstrukturen an und hatte somit auch eine eigene, von anderen Diensteinheiten des Komitees unabhängige Führungs- und Kommunikationsstruktur. Neben der Zentrale existierten noch 7 Sonderabteilungen in den sechs Armeen der Landstreitkräfte und der 16. Luftarmee.
Der Potsdamer UOO unterstand unmittelbar das 10. Selbständige Wachbataillon, ebenfalls in Potsdam stationiert, welches die Feldpostnummer 74487 führte. Über die Zusammensetzung der Einheit und die konkreten Aufgaben liegen nahezu keine Informationen vor. Neben der – logischen – Sicherung der Dienstobjekte der Sonderabteilungen erscheint manches denkbar, was jedoch nach dem derzeitigen Kenntnisstand des Verf. nicht belegt ist und kaum über den Status von Gerüchten hinausgeht.

Quelle: http://backyard-safari.blogspot.com/2011...in-der-ddr.html

Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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05.05.2021 14:35
avatar  Pitti53
#63
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Zitat von tmfb im Beitrag #61
OK Thunderhorse, erkläre mir bitte was bei meinem Beitrag falsch ist

Ich behaupte: Das sowjetische 10. KGB-Wachbataillon war für die Kontrolle der Westalliierten in Marienborn (Autobahn und Grenzbahnhof) und in Drewitz (Autobahn) und am Bahnhof Potsdam-Stadt verantwortlich. Dazu noch an der Glienicker Brücke für die Westalliierten Militärverbindungsmissionen.

Der sowjetische 105. Grenzregiment bewachte das 10. Bataillon. Die beiden Einheiten waren Teil des KGB aber nicht von der GSSD und hatten keine Verbindung zu den DDR-Grenztruppen.

MfG aus Paris
tmfb

Keine Verbindung zu den GT stimmt nicht ganz. Die SiK Marienborn hatte durchaus Verbindung. Aber nur beschränkt auf sportliche Wettkämpfe und Feiern. Dazu war ich öfter in der Garnision am Bahnhof.


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05.05.2021 17:55 (zuletzt bearbeitet: 05.05.2021 17:56)
avatar  marc
#64
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@Pitti53

Als was wurde dir die Einheit in Marienborn offiziell von sowjet. Seite denn benannt, welche Einheit-Bezeichnung?
Da gab es doch sicher mal Wettkampf-Urkunden oder ähnliches?


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06.05.2021 07:58
avatar  tmfb
#65
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Guten Morgen,
Schönen Dank Thunderhorse und Pitti 53 für Eure Beiträge. Meine Quelle sind die beiden Bücher von Hans-Albert Hoffmann.
Lieber Pitti 53 hast Du besondere Erinnerungen am Grenzbahnhof Marienborn? Mit den Russen? Mit den Westalliierten bzw. Mit den Franzosen?
Mit freundlichen Grüßen aus Paris
Tmfb
In welchem Jahr warst Du dort?


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06.05.2021 10:30 (zuletzt bearbeitet: 06.05.2021 10:31)
avatar  sentry
#66
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"Keine Verbindung" ist auch für die Grenzsicherung nicht ganz korrekt. Es gab sehr wohl Überschneidungen in den Aufgaben.
Ich hatte hier früher schon darüber geschrieben. #6 in diesem Thread wäre ein Einstieg.
Ich persönlich hatte als SiK-Soldat öfter mit den "Freunden" (so die übliche Bezeichnung) gesprochen, wenn es um die Abfertigung alliierter Züge ging.
An der Autobahn haben wir auch gelegentlich mit ihnen mal eine Zigarette geraucht und ein paar private Worte "durch den Zaun" gewechselt. In der Kaserne am Bahnhof war ich allerdings nie (1987/88).


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06.05.2021 15:54
avatar  tmfb
#67
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Hallo Sentry,
Ja ich kann mich an Dich erinnern! Ich bedanke mich schon wieder bei Dir für Deine Information (« durch den Zaun »…). Na, ja ich habe schon die wichtigste Information: Der KGB und nicht die GSSD hat die Westalliierten an die Checkpoints Alpha und Bravo und sogar an der Glienicker Brücke für die Westalliiertenverbindungsmissionen (USA, GB und Frankreich) kontrolliert. Wir wissen auch, daß das 10. (KGB) Wachbataillon dafür zuständig war.

Dazu kommt noch der 105. (KGB) Grenzregiment.

Bei diesem Forum geht es um ehemalige DDR-Soldaten bzw. Grenztruppen. OK? Was sind Eure Erinnerungen zu den Beziehungen mit den sowjetischen Militär im Rahmen des Westalliiertentransitverkehrs? Zum Beispiel wie war es für die Grenztruppen am Grenzbahnhof Marienborn als ein Militärzug der Westalliierten ankam? Du hast mir früher erklärt, daß Ihr verschwinden mußtet. Stimmt das? Mir wurde aber auch erzählt, daß die DDR-Soldaten (trotz Verbot…) die Informationen über die Westalliiertenzüge durch das Telefonnetz der deutschen Reichsbahn weitergeleitet haben. Welche Information über einen Westalliiertenzug? Zu wem wurde diese Information weitergeleitet?

Ich bedanke mich noch ein Mal bei Euch « Merci beaucoup ! »

Mit freundlichen Grüßen aus Paris
Tmfb


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06.05.2021 18:02 (zuletzt bearbeitet: 06.05.2021 18:30)
#68
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Nochmal etwas zusammengefaßt:

Zitate aus früheren Beiträgen:

sst. Grenzschutzkompanie
des 105. Grenzschutzregiment KGB
mit Standort Marienborn bekannt.

Aus Beitrag 60:
Der ehemalige NVA-Offizier erklärt die Rollen der beiden sowjetischen Einheiten (10. Wachbataillon und 105. Grenzregiment) an den Kontrollpunkten Bahnhof Potsdam-Stadt und am Grenzbahnhof Marienborn.


Zum Rot markierten Teil.
Die Autoren schreiben nur vom
10 sst. Wachbatallion des KGB, Standort Potsdam, (es gibt im Buch keinen Hinweis auf eine Tätigkeit zur Kontrolle des alliierten Personals).
und vom
105 sst. MSR (Grenzregiment) zur SIcherung der eigenen Objekte, der Einrichtungen der Wismut und der alliierten Grenzübergänge.

Zum 105 sst Grenzregiment
siehe mein Beitrag 55.

Zitat aus 65:
Meine Quelle sind die beiden Bücher von Hans-Albert Hoffmann.
Siehe mein vorheriger Hinweis bzw. Beitrag 60.
Die Bücher sind mir bekannt.
P.S.: Die Autoren sind Hofmann und Stoof.

Das 10. sst. Wachbataillon [74487] hatte einen konkreten Auftrag.
https://www.leistikowstrasse-sbg.de/auss...tkontrollpunkt/
https://berlinstaiga.de/themen/kalter-kr...erbotene-stadt/
https://www.deutschlandfunkkultur.de/ver...ticle_id=294351
http://10otb.ru/content/army/brigada/6_gomsbr.html

Na dann schau mer mal!

"Mobility, Vigilance, Justice"

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07.05.2021 10:15
avatar  tmfb
#69
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Herzlichen Dank an jeden für Eure wichtigen Beiträge
Ich lese sie und melde mich mal wieder. Inzwischen könnt Ihr noch mir persönliche Erinnerungen über dieses Thema übergeben
Mit freundlichen Grüßen aus Paris
Tmfb


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10.05.2021 12:00
avatar  sentry
#70
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Zitat von tmfb im Beitrag #67
Zum Beispiel wie war es für die Grenztruppen am Grenzbahnhof Marienborn als ein Militärzug der Westalliierten ankam? Du hast mir früher erklärt, daß Ihr verschwinden mußtet. Stimmt das? Mir wurde aber auch erzählt, daß die DDR-Soldaten (trotz Verbot…) die Informationen über die Westalliiertenzüge durch das Telefonnetz der deutschen Reichsbahn weitergeleitet haben. Welche Information über einen Westalliiertenzug? Zu wem wurde diese Information weitergeleitet?


Grundsätzlich war das Verfahren bei Militärzügen für Grenzer das gleiche wie bei allen anderen Zügen. Abgesehen davon fand ich es zumindest anfangs recht aufregend, die alliierten Truppen und ihre mitgeführte Technik auf unserem Territorium und aus nächster Nähe sehen zu können. "Verschwinden" mussten die Grenzer nicht. Sie durften bis auf den Diensthabenden Offizier und seinen Gehilfen das Kontrollterritorium, wo die Abfertigung stattfand, sowieso nicht betreten und während der Abfertigung auch nicht auf dem Bahnsteig sein. Das sollte natürlich insbesondere während der Anwesenheit von Militärzügen beachtet werden.
Auf den Postenpunkten rund um das Kontrollterritorium lief der Dienst ganz normal weiter.
Die Weiterleitung von Informationen über die Militärzüge war nicht verboten, sondern ein standardisiertes Verfahren. Wenn ein Militärzug den Bahnhof Richtung Westberlin verlassen hatte, ging der Gehilfe des Diensthabenden Offiziers zu den sowjetischen Kräften und holte Informationen über die Einheiten in dem Zug, wie Truppenstärke und mitgeführte Technik und Ausrüstung. Zum Beispiel wurden alle mitgeführten Fahrzeuge, Panzer usw. mit Typ und Anzahl gelistet und per Telefon weitergemeldet - ich weiß nicht mehr genau, an wen, aber vermutlich an unser Gegenstück am Grenzbahnhof (Griebnitzsee?) kurz vor der Ausreise nach Westberlin. Ich nehme an, man wollte einfach nur prüfen können, ob alle Panzer, die in die DDR eingereist sind, bei der Ausreise immer noch auf dem Zug waren.
Für die Übernahme der Daten von den Russen gab es in zwei Spalten deutsch und russisch verfasste, in Folie verpackte Listen auf denen man einfach nur noch die entsprechende Anzahl mit einem Folienstift vermerkte. Da standen z.B. untereinander
M 113
M 1 Abrams
VAB
FV 107 Scimitar
und was sonst noch so alles existierte,
und man hat die entsprechende Anzahl eingetragen und später weiter gemeldet. Anschließend wurden die Einträge wieder gelöscht (mit der Allzweckwaffe "Nuth") und die Listen später wiederverwendet.
Da die Angaben der Russen nicht immer ganz korrekt und vollständig waren, durfte ich (entgegen dem Verbot) manchmal nachts den Zug ablaufen, um selbst die Fahrzeuge zu zählen. Im Zweifelsfall haben wir dann meine Zahlen gemeldet.

Während die Züge am Bahnsteig hielten, wurden sie vorn und hinten von russischen Soldaten bewacht, die auf dem Bahnsteig standen. In dieser Zeit trieben sie regen Handel mit der Besatzung des Zuges. Getauscht (oder auch verkauft) wurden Ausrüstungsteile, Mützen, Orden usw. gegen Hochglanzmagazine wie Playboy, Alkohol usw. Auch mir wollten sie einmal eine Mütze gegen Westgeld abkaufen, um sie mit den Alliierten zu handeln.
Wenn die Soldaten meinten, ihre Offiziere hätten den Handel beobachtet, warfen sie ihre Beute einfach über den Zaun in unseren Sicherungsabschnitt. Da eine Rückgabe durch uns meist nicht möglich war, ging die Ware in der Regel in unser Eigentum über

Alle Details weiß ich auch nicht mehr, das ist für mich jetzt 34 Jahre her, aber so ungefähr lief das alles ab.


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10.05.2021 19:01
avatar  tmfb
#71
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Vielen Dank Sentry für Deinen interessanten Beitrag! Und wenn andere von Euch noch dazu was hinzufügen wollen…

Wir wissen schon, daß die Westalliiertenzüge von der roten Armee kontrolliiert waren, aber wie haben die NVA-Militär beim Einfahren von einem Westalliiertenzug am Grenzbahnhof Marienborn reagiert? Am Grenzbahnhof Griebnitzsee sind diese Militärzüge nie angehalten… Sie wurden erst am Bahnhof Potsdam-Stadt (heute HBf) kontrolliert. Andere Erinnerungen?
Merci beaucoup !
Mit freundlichen Grüßen aus Paris
Tmfb


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10.05.2021 21:00 (zuletzt bearbeitet: 10.05.2021 21:01)
avatar  sentry
#72
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NVA war in Marienborn nicht anwesend. Die Grenzer haben genau das Gleiche gemacht, wie bei jedem Zug.
Wenn der Zug unter der Beschauerbrücke an der Westseite des Bahnhofs durchfuhr, wurde der Zug von oben beobachtet. Allerdings blieben auch nachts die Scheinwerfer aus. Militärzüge wurden nicht angestrahlt.
Von der Beschauerbrücke wurden alle Einfahrten und Ausfahrten von zivilen und alliierten Zügen dem DHO gemeldet. Dazu gab es eine Wechselsprechanlage. "Einfahrt D 444 aus Richtung Magdeburg auf Gleis 9." So ging das und so ähnlich bei Ausfahrt. Falls die Züge so viel Verspätung hatten, dass man sie im vorliegenden Fahrplan für den Tag nicht eindeutig identifizieren konnte, wurde kurz der Fahrdienstleiter der Reichsbahn per Telefon angerufen, der einem dann die richtige Zugnummer sagte.
Bei Militärzügen wusste man, wann die kommen, weil kurz vorher die Freunde in kleiner Formation aus der Kaserne auf den Bahnsteig marschierten. Aber natürlich standen die Züge auch im Fahrplan.
Wenn man Lust hatte, hat man den stehenden Zug mit dem Fernglas gescannt, aber eine besondere Verpflichtung dazu gab es nicht.
Bei Militärtransporten in Richtung Osten erfolgte dann am Ende noch der Gang des GDHO/E zu den Freunden und anschließend das Telefonat. Wie gesagt, wohin der Anruf wirklich ging, weiß ich nicht. In der DDR wurde alles "nach Berlin" gemeldet, egal ob das Potsdam, Griebnitzsee oder wirklich Berlin war
Mehr wurde jedenfalls nicht unternommen.
Am Ende marschierten die Russen zurück und alles fiel wieder in Tiefschlaf da am Ende der Welt.
Außer die Grenzer natürlich...


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10.05.2021 23:25
avatar  icke46
#73
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Zitat von sentry im Beitrag #70

(...)

Zum Beispiel wurden alle mitgeführten Fahrzeuge, Panzer usw. mit Typ und Anzahl gelistet und per Telefon weitergemeldet - ich weiß nicht mehr genau, an wen, aber vermutlich an unser Gegenstück am Grenzbahnhof (Griebnitzsee?) kurz vor der Ausreise nach Westberlin. Ich nehme an, man wollte einfach nur prüfen können, ob alle Panzer, die in die DDR eingereist sind, bei der Ausreise immer noch auf dem Zug waren.

(...)




Dein Beitrag war, wie praktisch immer, ausserordentlich informativ. Ich habe hier nur diesen kleinen Abschnitt zitiert, weil vielleicht die humoristische Komponente sonst in den Infos untergegangen wäre.
Ich stelle mir das so richtig bildlich vor - weil die Panzer oder was auch immer von den Amis oder Briten so malträtiert wurden, haben sie sich beim Transit in die DDR abgesetzt..

Aber das nur nebenbei, ich will den Thread keinesfalls zerschiessen.


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11.05.2021 17:10
avatar  tmfb
#74
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Schon wieder vielen Dank Sentry für Deinen Beitrag sogar Beiträge!
« Leider » für Dich stellen die Journalisten immer mehr Fragen, wenn sie den Anfang einer Antwort haben! Ich bitte Dich um Entschuldigung…

Ich habe aber noch einige Fragen, weil ich Ergänzungen zu Deinen Beiträgen brauche.

Beitrag Nr 70:
- Wen nennst Du die « Grenzer »?

- Was meinst Du mit dem Verfahren bei Militärzügen, das das gleiche für Interzonenzüge war? Woraus bestand das Verfahren?

- Was bedeuten M 113? M1 Abrams? VAB? FV 107 Scimitar?

Beitrag Nr 72
- « Die NVA war in Marienborn nicht anwesend », schreibst Du. Meinst Du, es gab am Grenzbahnhof nur die « Freunde »? Ich verstehe nicht, wie die NVA am Grenzbahnhof nicht anwesend war aber Du…
- Gab’s keine Einheit der NVA am Grenzbahnhof? Nur die PKE? Oder war die NVA (Grenztruppen?) nur in einer Kaserne am Kontrollpunkt der Autobahn?
- Wo wart Ihr stationniert? Woraus bestand eine SiK (Sicherheitskompanie?)
- Wer war an der letzten Beschau(er)brücke zwischen dem Grenzbahnhof und der Grenze zur BRD im Einsatz?

Ich bedanke mich natürlich schon wieder für Deine Antwort. Und wenn einer von Euch noch Ergänzungen über das Thema sowjetische Kontrolle/Alliiertenzüge bzw. Franzosenzug durch die DDR bringen will, ist herzlich willkommen.
A bientôt
Mit freundlichen Grüßen aus Paris
Tmfb
Journalist (was sonst?)


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11.05.2021 23:45
#75
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Tmfb,
wenn Du einen guten Artikel schreiben willst, wirst Du es nicht leicht haben.
Dir scheinen viele grundlegenden Kenntnisse zu fehlen und damit verstehst Du Zusammenhänge nicht.
NVA ist nicht GT (Grenztruppen) und NVA war nicht an der Grenze.
M 113, M1 Abrams usw. sind Fahrzeugtypen der westalliierten Truppen, die auch in Westberlin stationiert waren.

Gruss Wolfgang


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