Zwangsadoptionen zu DDR-Zeiten

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23.02.2021 23:51 (zuletzt bearbeitet: 23.02.2021 23:56)
#16
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Zitat von Gert im Beitrag #13
Zitat von Hohenstücken7072 im Beitrag #12
Falsche Antwort @Gert


dann schieb doch mal die richtige Antwort hinterher, Herr Oberlehrer


Nun werde doch nicht gleich persönlich @Gert , ich hielt Dir doch lediglich nur Deinen eigenen Spiegel vor.
Das musst Du aber ab mit deinem ständigem grob verrallgemeinerndem Keulenschwingen. Ich bin und war auch kein besonderer Sympathisant von Honeckers DDR aber man sollte bei Allem schon objetiv bleiben.

PS: Ich kenne persönlich 2 Leute die im Jugendwerkhof waren und die hatten es wirklich verdient.

1. Kompanie, MSR 3, Soldat, Gefreiter


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24.02.2021 01:14 (zuletzt bearbeitet: 24.02.2021 01:33)
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#17
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Unser Kind zurücklassen kam weder für mich noch für meine Frau in die Tüte.
Unsere persönlichen Vorstellungen mussten aus diesem Grunde zurückstehen.
Gorbatschow sei Dank, kamen wir auch so in den Genuss der Freiheit.
Ab Anfang 1988 habe ich im Untergrund an der Beschleunigung mitgearbeitet, da ich den DDR-Strafvollzug kannte, war ich dabei fast frei von Angst, es konnte nur noch besser werden.
Eine Vorsichtsmaßnahme hatten wir aber getroffen wegen eventueller Sippenhaft, also das man wegen meiner Aktivitäten unser Kind doch ins Heim bringen könnte.
Wir trennten uns künstlich, ohne Scheidung, räumlich.
Meine Frau war so von der Stasi nicht, oder schwerer, angreifbar.


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24.02.2021 05:32 (zuletzt bearbeitet: 24.02.2021 05:33)
#18
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Zitat von Hohenstücken7072 im Beitrag #9
Genau, "...Zum großen Teil hatte keine Strafverfolgung der Täter durch Staatsanwaltschaft oder Polizei stattgefunden. Opfer erhielten keinen oder unzureichenden Schutz…"

Falls du Jugendwerhof meinst oder was es auch noch gab "Heim für Schwererziehbare" (bei uns im Volksmund MAKARENKO genannt) brauchte es gar keine Staatsanwaltschaft oder Gericht. Wenn ich richtig informiert bin, hat sowas das Jugendamt bestimmt wer da landet.
Hat jetzt aber nichts mit Kindern von reiselustigen Fluchteltern zu tun, es sei denn die Kinder waren auch Bagaluten.

Démerde-toi !


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24.02.2021 07:49 (zuletzt bearbeitet: 24.02.2021 19:45)
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#19
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.....so da hier jetzt reichlich geballert wird , nochmal ein abschließender Satz von mir, oder zwei .
Ich verurteile , egal wo , wie und wer , wenn das Wohl von Kindern gefährdet wird und Rede nicht's schön was in der ehemaligen DDR in dieser Richtung geschah, aber hier wurde schon richtig geschrieben, oft kennt man die Hintergründe nicht und es entsteht ein falsches Bild , ich hab dies im Westen auch nicht persönlich erlebt, nur gelesen , durch Dokumentationen gesehen und meine Lebensgefärtin hat mal ein Buch gelesen über
" Zwangsadoption ", In der Heimat hatte ich nie damit etwas zu tun . Bin behütet aufgewachsen , aus jetziger Sicht nicht sozialistisch, wir hatten unseren eigenen Werte .
Beim "Hauen" auf die damalige DDR bitte auch die eigenen Dreckhaufen nicht übersehen, denn in der BRD gab es an diesen heimkindern medizinische Versuche, dies ist auch durch nichts zu rechtfertigen und Menschenverachtend . Und Hanum hat es geschrieben, die Kinder zurücklassen wegen einer Republikflucht oder eigener Ideologie wäre meinerseits auch außerhalb jeglicher Vorstellungskraft gewesen. Jeder damals wusste, was es für die eigenen Kinder bedeutet, wenn man sich auf dieses dünne Eis begibt , anlegen mit der Stasi und evtl hoffen , die BRD kauft die Kinder schon frei oder dürfen nachreisen , man hat wissentlich in kauf genommen , die Kinder nie wieder zu sehen ....ich musste mich in der DDR vielen
Dingen anpassen , genau wie jetzt ....und auch wenn es unglaubwürdig klingt , klar sehnte man sich mal nach anderen Länder als die Sozialistischen , aber wir hatten als jugendliche wunderschöne , unvergesse Urlaube , wie z.B. in Ungarn ......
......zurück zum Alltag


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24.02.2021 08:03
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#20
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Zitat von Hohenstücken7072 im Beitrag #16
Zitat von Gert im Beitrag #13
Zitat von Hohenstücken7072 im Beitrag #12
Falsche Antwort @Gert


dann schieb doch mal die richtige Antwort hinterher, Herr Oberlehrer


Nun werde doch nicht gleich persönlich @Gert , ich hielt Dir doch lediglich nur Deinen eigenen Spiegel vor.
Das musst Du aber ab mit deinem ständigem grob verrallgemeinerndem Keulenschwingen. Ich bin und war auch kein besonderer Sympathisant von Honeckers DDR aber man sollte bei Allem schon objetiv bleiben.

PS: Ich kenne persönlich 2 Leute die im Jugendwerkhof waren und die hatten es wirklich verdient.


@Hohenstücken7072
ich warte gern auf die Korrektur meiner falschen Antwort, das Getöse drumherum kannst du lassen. Ist nur aktiver Leerlauf

Stil ist nicht das Ende des Besens.
Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Umgang mit Idioten!


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24.02.2021 08:07
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#21
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...diese Bemerkung noch ....ich wusste genau wer gestern nach meinem Beitrag #6 als erster
" draufhaut" ...haben mich meine Menschenkentnisse nicht getäuscht...


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24.02.2021 08:27
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#22
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Kindesmisshandlungen in Einrichtungen des Staates oder in caritativen Einrichtungen hat es leider schon immer gegeben und das unabhängig von der Gesellschaftsordnung.

Das schlimmste ist die Misshandlungen/der Missbrauch von Kindern in Einrichtungen wo sie die Eltern zur Betreuung hingebracht haben.

Bei aller berechtigten Entrüstung darüber sollte man aber nicht vergessen, dass die Dunkelziffer sehr hoch ist und vieles nie ans Tageslicht kommt, da es in der eigenen Familie passiert.

https://www.rundschau-online.de/region/k...ffenem-38090586

Dafür bekommt die Katholische Kirche jetzt die Quittung durch extrem viele Kirchenaustritte.
Da verabschieden sich nicht nur Karteileichen, sondern auch viele Mitglieder welche stark in Ehrenämtern engagiert waren.

Ist schon sehr beschämend wir der "Oberhirte" da agiert bzw. nicht reagiert.

Uli


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24.02.2021 08:46
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#23
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Zitat von Dynamo53 im Beitrag #21
...diese Bemerkung noch ....ich wusste genau wer gestern nach meinem Beitrag #6 als erster
" draufhaut" ...haben mich meine Menschenkentnisse nicht getäuscht...

Wenn es dir nicht gefällt, und das scheint so, dann schreib doch solche Berichte nicht. Dieses Forum lebt von Meinung und Gegenmeinung

Stil ist nicht das Ende des Besens.
Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Umgang mit Idioten!


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24.02.2021 09:09
#24
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Ob die Kirche im Westen zum Thread-Thema passt, ich weiß nicht. Dient vielleicht der Ablenkung?

Wie dem auch sei, als Vater von zwei jungen Burschen stelle ich mir halt vor, wie es wäre, wenn die auf einmal weg wären und ich könnte teilweise nie mehr nachvollziehen, wo sie hingekommen wären. Und diese Fälle wird es in einer beträchtlichen Menge geben, wo Eltern die Kinder suchen und diese selbst gar nicht wissen, dass sie gesucht werden.

Grausam


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24.02.2021 09:21 (zuletzt bearbeitet: 24.02.2021 09:22)
#25
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Man sollte aber auch erwähnen, dass nicht nur Kinder von Flüchtlingen im Heim landeten.
Kenne da einen Fall aus entfernterer Verwandschaft. Die Frau hat in den frühen 70ern ein gottlos-lüderliches Leben geführt, wahrscheinlich damals strafrechtlich in Richtung Assi, Hurerei u.ä. (ich selber war noch zu klein , um ihren Lebenswandel registriert zu haben). Auf jeden Fall, als es Vater Staat reichte hat man sie erstmal eingeknastet.
Die vier oder fünf Kinder landeten im Heim, einige wurden auch adoptiert. Eins zwei Kinder hat sie viel später, glaube als diese volljährig waren, erst wieder gesehen. Von den anderen fehlt wohl jede Spur.

Nach der Haftzeit war sie aber geläutert, hat geheiratet und nochmal drei Kinder bekommen. Da war dann aber alles in Ordnung.

Démerde-toi !


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24.02.2021 09:27
#26
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Sicherlich gab es diese Fälle. Aber damit hat man es sich in diesen Fällen dann doch etwas leicht gemacht. Heute kommt das Jugendamt und betreut die Familien und versucht einen halbwegs geregelten Alltag hinzubekommen. OHNE, dass man die Kinder gleich wegnimmt. Nicht ganz uneigennützig - es spart dem Staat auch viel Geld.


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24.02.2021 09:43
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#27
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Bevor sich hier nun komplett in Extase gefaselt wird über die Behandlung von Kindern in der DDR,
hier ein Beispiel aus der heutigen BRD, und sicher KEIN Einzelfall.
Die Zeit sollte man sich nehmen :

https://www.mdr.de/tv/programm/video-494...s-6102e94c.html

Darüber wurde schon einmal berichtet, und das Gezerre geht noch immer weiter.
In meinen Augen mehr als nur Versagen der Behörden und Gerichte.
Soviel zum hoch gepriesenen Rechtsstaat, dem es besser zu Gesicht stehen würde, erst einmal
gründlich die zahlreichen eigenen Dreckecken gründlich zu reinigen, bevor der Dreck Anderer
angeprangert wird.
Solche Dinge wie oben erfährt man natürlich nur, wenn die rosarote Brille außer Pilcher oder Jauch
auch solche Formate durchdringen läßt ins Oberstübchen.

Heute, im Jahre 2021, sollten wir viel mehr genauer in der Gegenwart hinschauen, denn da kann noch etwas getan werden.
Dieser ewige Blick von mehrheitlich Laien in die Vergangenheit hingegen führt zu nichts.


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24.02.2021 10:12
#28
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Das Eine schließt ja das Andere nicht aus. Man kann Dinge in der "alten" Bundesrepublik aufarbeiten UND die Geschehnisse in der DDR.


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24.02.2021 10:13 (zuletzt bearbeitet: 24.02.2021 10:19)
#29
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Zitat von Blitz_Blank_Kalle im Beitrag #18
Zitat von Hohenstücken7072 im Beitrag #9
Genau, "...Zum großen Teil hatte keine Strafverfolgung der Täter durch Staatsanwaltschaft oder Polizei stattgefunden. Opfer erhielten keinen oder unzureichenden Schutz…"

Falls du Jugendwerhof meinst oder was es auch noch gab "Heim für Schwererziehbare" (bei uns im Volksmund MAKARENKO genannt) brauchte es gar keine Staatsanwaltschaft oder Gericht. Wenn ich richtig informiert bin, hat sowas das Jugendamt bestimmt wer da landet.
Hat jetzt aber nichts mit Kindern von reiselustigen Fluchteltern zu tun, es sei denn die Kinder waren auch Bagaluten.


Guten Morgen @Blitz_Blank_Kalle, leider hast Du mich falsch verstanden. Schaue Dir bitte noch einmal der Bezug meines Kommentars an, ich hielt dem Gert nur seinen eigenen Spiegel für seine gewählten Worte vor und nahm damit selbst keinerlei Stellung zu der diskutierten Tatsache. Er behauptete mal wieder etwas über die DDR was in der damaligen BRD selbst nach Wikipedia im Grunde auch nicht anders war. Dort liest man über Westdeutschland im identischen Wortlaut dass, was Gert der DDR als Alleinstellungsmerkmal vorhielt.Gert verstand meinen Einwurf genau, deshalb auch seine für ihn typische Reaktion.

1. Kompanie, MSR 3, Soldat, Gefreiter


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24.02.2021 10:13
#30
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Sicherlich gab es diese Fälle. Aber damit hat man es sich in diesen Fällen dann doch etwas leicht gemacht. Heute kommt das Jugendamt und betreut die Familien und versucht einen halbwegs geregelten Alltag hinzubekommen. OHNE, dass man die Kinder gleich wegnimmt. Nicht ganz uneigennützig - es spart dem Staat auch viel Geld.
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Mal gleich gesagt, die Kinder sind in solchen Fällen, immer die Leidtragenen.
Aber man muss auch hinzufügen. Auch in der heutigen Bundesrepublik, gibt es genug Fälle---wo jährlich die Kinder den Eltern entzogen werden.


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