Die Geschichte eines Zöllners in Ost und West

12.02.2021 15:18
#1
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Interessante Lebensgeschichte des Lothar Meckert, der erst im Osten und dann nach seiner Flucht auch im Westen als Zöllner tätig war:
https://www.esslinger-zeitung.de/inhalt....5ce7ea8f3a.html


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04.04.2021 13:41
#2
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.....ein lieber kollege und ein guter vertreter beim personalrat


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05.04.2021 13:04
#3
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Und wieder einmal ein "schönes" Beispiel, wie es Menschen erging, die nicht angepasst waren.


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06.04.2021 21:05
#4
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" ... Am 17. September 1963 geht er nur mit einem Koffer Schmutzwäsche und 37 West-Pfennigen in der Tasche zum Bahnhof Friedrichstraße. „Falls mich jemand gefragt hätte, was ich da will, hätte ich gesagt: ‚Ich muss zur Wäscherei.‘“ Er kauft sich für 20 Pfennig eine Fahrkarte, stellt sich ans Bahngleis Richtung Westberlin und wartet die längsten Minuten seines Lebens."

Die Schilderung ist für mich nicht plausibel.
Wie kommt er 1963 so ohne weiteres auf den Bahnsteig mit der Zugverbindung nach Westberlin?
Wieso bezahlt er in Friedrichstraße seine S-Bahn Fahrkarte mit Westgeld?

Gruss Wolfgang


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06.04.2021 22:13
avatar  GSR 26
#5
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Für mich auch nicht wirklich nachvollziehbar. Wenn er auf den Bahnsteig wollte musste er trotzdem an Kontrollen vorbei.
Auch wenn PKE und Zoll eigene Eingänge und Durchgänge hatten, wurde die Tür immer nur von einer Seite aufgemacht. Wie wollte er den Herren erklären, dass er in Zivil auf den Bahnsteig muss. In Zivil ging das nur für W. Stiller und Kollegen und mit Auftrag. Es kann jedoch 1963 anders als in den späten 70er und Anfang 80er Jahre gewesen sein. Ich bin aber trotzdem skeptisch.

Grüße aus Wieger


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