Eine Fahnenflucht auf der Elbe mit einen GSB

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02.02.2021 20:37 (zuletzt bearbeitet: 27.01.2022 17:22)
avatar  Fred.S.
#16
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zu 10
Da hast Du Recht, Gert,
war clever durchgeführt.
Doch 1978 bekam die Einheit einen neuen Meister. Der auch Bootsführer wurde und versuchte immer einen Kontakt mit mir zu suchen.
Als Alarmboot nach einer Spätschicht eingeteilt und mein Maschi durfte in Ausgang dafür bekam ich ihn als Maschi.
Es hieß gegen 23 Uhr: " Alarm, Raum EKM 500."
Ich lies ihn ans Ruder und saß auf dem Funkersitz. Mein Funker hinter mir. - siehe Bild 01. und rauf auf die Elbe bergwärts. - siehe Skizze 02.
( Die Eisenbahnbrücke ging Damals bis fast Mitte Elbe und durch den ersten Bogen führte das Fahrwasser, wo die Schifffahrt und auch wir fuhren )
Er Mitte Elbe, nicht dadurch ( wurde stutzig ). Da ries er beide Hebel voll durch und das Ruder Richtung Westufer.
Hoch vom Sitz, Handkantenschlag gegen die Kehle, Hebel zurück gerissen auf Voll Rückwärts.
Er war mit den Kopf rücklings gegen der Rückenlehne geknallt und röchelte, was mich nicht interessierte.
Meine Aktion mit Rückwärts nützte nicht viel. Es knirschte unter uns und wir liefen in das Buhnenfeld mit der gelben Bake am Westufer auf.
Den röchelnden, nach Luft schnappenden Meister mit den Funker auf die Koje gelegt, ein dünnes Seil gesucht und gefunden, eine Schlinge gemacht, ihm um den Hals gelegt und mit Hilfe des Funker seine Hände auf dern Rücken und zuerst die mit den Seil befestigt, dann zog der Funker seine Beine zum Kopf auf meine Weisung und den Rest hier befestigt. Wenn er sich bewegt hätte, dann hätte er sich Selber stranguliert.
( Wie gut doch der Lehrgang auf Stintenburg gewesen ist. ) Zuerst Selber versucht mit Maschinenkraft runter zu kommen, klappte nicht. Also, Funker am Ruder, ich mich total ausgezogen, Pistole in der Hand zum Bug, dort abgelegt, rein ins Wasser und versucht durch das Hin-und Her schauckeln des Bug, das sich das Boot bewegt.
Klappte nach einiger Zeit, sprang dabei mal zur rechten und linken Seite um das Boot zum schaukeln. Auf meiner Handbewegung starte der Funker das Boot und wie er es bei mir gelernt hatte, langsam rückwärts zu fahren.
Das dauerte auch eine Weile bis wir Beide soweit waren, das es wieder frei war und schwamm. Rauf auf das Boot, angezogen und ab zum Hafen. Meldung per Funk: " Laufen Hafen an, FF. "
Der OvD kam mit den UvD zu uns, sah ihn liegen, befahl ihn von den Fesseln zu befreien.
Der OvD: " Einsatz beendet. " mit den UvD zogen die die Beiden, den Meister in der Mitte los.

Dachte nun ein Bericht schreiben, nix. Und am nächsten Morgen beim Morgenappell keine Silbe, Keiner fragte danach, der Alltag lief weiter. Den Meister sah ich nie wieder.
Persönlich vermutete ich einen Test des MfS, wie ich reagiere, aber das ich so reagiere, hatten die nicht geahnt. Fred
27.01.22 Wegen Überarbeitung Bilder zurück genommen. Fred


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02.02.2021 20:42
avatar  Fred.S.
#17
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zu 15
Ja, warum nicht, BRB,
Das nötige Rüstzeug hat er ja dazu bei uns gelernt. Fred


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02.02.2021 21:30
avatar  Gert
#18
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Na siehst du, Flüchtlinge ergriffen alle einen anständigen Beruf in Westdeutschland.😜😂

Stil ist nicht das Ende des Besens.

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