Die Zehn Gebote der sozialistischen Moral und Ethik verkündet vom Parteikommunisten Ulbricht auf dem Fünften Parteitag der SED

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28.01.2021 14:35 (zuletzt bearbeitet: 28.01.2021 14:35)
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#16
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In welchem Land hat die Einhaltung dieses Gebotes

4. Du sollst gute Taten für den Sozialismus vollbringen, denn der Sozialismus führt zu einem besseren Leben für alle Werktätigen.

sich realisiert?

Der Versuch den Sozialismus aufzubauen hat zur Bildung unterschiedlicher Kasten geführt.

Da war nichts mit "wir alle Werktätigen", sondern es ging ums Ich für die Funktionärskaste auf Kosten der Werktätigen.

Uli


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28.01.2021 14:40
#17
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Zitat
In welchem Land hat die Einhaltung dieses Gebotes

4. Du sollst gute Taten für den Sozialismus vollbringen, denn der Sozialismus führt zu einem besseren Leben für alle Werktätigen.



Kann ja nicht! Da steht "Du sollst ..." und nicht wir wollen.


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28.01.2021 14:44
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#18
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Mal abgesehen von den unterschiedlichen Interpretationsmöglichkeiten.
Von den 10 Geboten Walter Ulbrichts habe ich in der Schule schon nichts mehr gehört. Ich wurde 1963 eingeschult.
Diese 10 Gebote Ulbrichts sind wohl selbst in der DDR sehr schnell in Vergessenheit geraten.


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28.01.2021 15:08
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#19
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Zitat von birx20 im Beitrag #18
Mal abgesehen von den unterschiedlichen Interpretationsmöglichkeiten.
Von den 10 Geboten Walter Ulbrichts habe ich in der Schule schon nichts mehr gehört. Ich wurde 1963 eingeschult.
Diese 10 Gebote Ulbrichts sind wohl selbst in der DDR sehr schnell in Vergessenheit geraten.

Ich auch nicht, 1956 eingeschult.
1963 soll das ins Parteiprogramm aufgenommen worden sein, ab ´76 galt das verkürzt wohl noch für
Genossen.
Die Gebote wurden auf dem nächsten SED-Parteitag 1963 in das Parteiprogramm aufgenommen. 1976 wurden sie durch die wesentlich knappere Formu-lierung ersetzt, dass jedes Parteimitglied die Pfl icht habe, „die Normen der sozialistischen Moral und Ethik einzuhalten und die gesellschaftlichen Interessen über die persönlichen zu stellen“.
https://bildungsserver.berlin-brandenbur...zehn_gebote.pdf
Deshalb anscheinend der geringe Bekanntheitsgrad.


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28.01.2021 15:29 (zuletzt bearbeitet: 28.01.2021 15:30)
#20
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Zitat von Fall 80 im Beitrag #16
In welchem Land hat die Einhaltung dieses Gebotes

4. Du sollst gute Taten für den Sozialismus vollbringen, denn der Sozialismus führt zu einem besseren Leben für alle Werktätigen.
sich realisiert?
Der Versuch den Sozialismus aufzubauen hat zur Bildung unterschiedlicher Kasten geführt.
Da war nichts mit "wir alle Werktätigen", sondern es ging ums Ich für die Funktionärskaste auf Kosten der Werktätigen.

Uli


Spätestens als die Macht errungen war, fingen einige Protagonisten damit an, die aufgestellten Moralregeln (denn es sind allesamt Moralregeln), diese im Eigeninteresse über Bord zu werfen. Wer sich da schon alles über das vertretbare Maß Reichtümer zusammengerafft hat, da braucht man nur in die Weltgeschichte zu gehen. Es sind wenige, die auf dem Boden geblieben sind und an sich die gleichen Maßstäbe angelegt haben wie an ihren anderen Bürger. Abhängig und relativ zur Leistung und Verantwortung natürlich.
Die Du meinst, das sind solche, die meinten, auf Grund ihres Standes im Machtgefüge es nicht so genau damit nehmen zu müssen.
Was die christlichen Gebote betrifft, gerade da hat, seit das Christentum eine Art Staatsreligion wurde, diese Doppelmoral Auswüchse angenommen, die denen der neueren zeit nicht nachsteht. Und wer diese Kirchenfürsten damals an diese Gebote erinnerte, wurde als Ketzer verfolgt, bis zur Todesstrafe.

Im Übrigen, ich möchte den sehen, der sich konsequent an die Gebote hält, egal, ob es nun die Christlichen oder die Sozialistischen sind.


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28.01.2021 16:58
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#21
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der übliche kommunistische Schwachsinn. Kann mich noch gut an die Propaganda erinnern, als dies unters Volk gebracht wurde. Schon nach kurzer Zeit hat kein Mensch mehr darüber gesprochen, eher wurde sich darüber ausgetauscht wo es Butter oder Orangen gibt. Also insgesamt ein Schuß in den Ofen war das.

Stil ist nicht das Ende des Besens.

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28.01.2021 17:12
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#22
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Was Ulbricht alles so verkündet hat,dieser Stalinist hatte doch voll einen an der Waffel
Lutze

wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren


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28.01.2021 17:17
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#23
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Dass "Du sollst" bei solchen Geboten erinnert mich immer an die Drohung: "Und bist Du nicht willig, dann gebrauch ich Gewalt"

Uli


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28.01.2021 17:30
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#24
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Zitat von Fall 80 im Beitrag #23
Dass "Du sollst" bei solchen Geboten erinnert mich immer an die Drohung: "Und bist Du nicht willig, dann gebrauch ich Gewalt"

Uli


zu der Gewalt hatten die Kommunisten ja eine besonders erotische Beziehung

Stil ist nicht das Ende des Besens.

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28.01.2021 17:35
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#25
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In seiner frühen Jugend in Leipzig soll sich Walter Ulbricht auch nicht immer an die christlichen 10 Gebote gehalten haben.


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28.01.2021 17:39 (zuletzt bearbeitet: 28.01.2021 17:39)
#26
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Sein Ziehvater Stalin bekam seinen ersten Schliff in einer kirchlichen Schule.

Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


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28.01.2021 17:40
avatar  Gert
#27
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Zitat von birx20 im Beitrag #25
In seiner frühen Jugend in Leipzig soll sich Walter Ulbricht auch nicht immer an die christlichen 10 Gebote gehalten haben.


ja das hörte ich in meiner Jugend in EF auch, er soll ein Lude (Zuhälter ) gewesen sein. Ob das stimmt, wer weiss ?

Stil ist nicht das Ende des Besens.

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28.01.2021 17:47
avatar  Lutze
#28
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Spitzbart hatte auch eine heimliche Geliebte.....
Lutze

wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren


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28.01.2021 17:50 (zuletzt bearbeitet: 28.01.2021 21:00)
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#29
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In totalitären Regimen wurden die Unwilligen entweder mit der Peitsche zur Ordnung gerufen, eingesperrt, enteignet oder gar an den Klassenfeind verhökert.

Heute wird den Unwilligen die Teilhabe am übermäßigen Konsum verweigert, der lebenserhaltende Konsum wird ihnen grußzügig gewährt.

Nitsche hat vor ca. 135 schon davon geschrieben, dass alle Triebe sich auf einen einzigen Urtrieb zurückführen lassen.

Auf den Willen zur Macht, zum stärkeren, reicheren und höheren Dasein.

Nicht die Vernunft, sondern dieser Wille entscheidet über das was wahr und was gut sein soll.

Uli


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28.01.2021 17:53
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#30
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Zitat von Lutze im Beitrag #28
Spitzbart hatte auch eine heimliche Geliebte.....
Lutze


nun so geheim war das nicht mehr nach der Ulbricht Zeit. Es war eine Französin mit der er auch einen Sohn hatte. Er pflegte den Kontakt zu ihr auch nach dem Krieg und die beiden( Mutter und Sohn) besuchten Ulbricht in der DDR. Habe ich in eine rDoku gesehen, der Sohn gab auch ein Interview in der Doku

Stil ist nicht das Ende des Besens.

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